{"id":752088,"date":"2026-01-28T01:12:11","date_gmt":"2026-01-28T01:12:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/752088\/"},"modified":"2026-01-28T01:12:11","modified_gmt":"2026-01-28T01:12:11","slug":"daenische-ministerpraesidentin-bei-maischberger-eine-hardlinerin-die-sich-von-trump-nichts-gefallen-laesst-medien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/752088\/","title":{"rendered":"D\u00e4nische Ministerpr\u00e4sidentin bei Maischberger: Eine Hardlinerin, die sich von Trump nichts gefallen l\u00e4sst &#8211; Medien"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vw426e\">Donald Trump zwingt der \u00d6ffentlichkeit ein derartig irrwitziges Tempo an immer neuen Krisen auf, dass <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Mette_Frederiksen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mette Frederiksen<\/a> am Dienstagabend bei Sandra <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Maischberger\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Maischberger<\/a> fast schon wie eine Frau von gestern wirkte. Die d\u00e4nische Premierministerin, was hatte die gleich wieder mit dem US-Pr\u00e4sidenten zu tun?<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Ach richtig, Gr\u00f6nland, Trumps Invasionsdrohung, Trumps Zolldrohung, die Nato am Abgrund. Aber h\u00e4tte eine aktuelle Sendung sich nicht eigentlich mit Trump und Minneapolis besch\u00e4ftigen m\u00fcssen: zwei Tote, Amerika unter Schock, ein Land am Rande des B\u00fcrgerkriegs?<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Es erwies sich aber doch als gute Idee, Mette Frederiksen einzuladen, allein schon wegen dieser zwei W\u00f6rter: \u201eDanke, Europa!\u201c Das sagte sie gleich mehrmals, immer wieder auch \u201eDanke Deutschland, danke Europa!\u201c \u00a0Die Solidarit\u00e4t der EU mit <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/D%C3%A4nemark\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">D\u00e4nemark<\/a>, die EU-Drohung mit Gegenz\u00f6llen habe Trump davon abgehalten, sich Gr\u00f6nland unter den Nagel zu rei\u00dfen. Das sollte allen eine Lehre sein, fand die D\u00e4nin: \u201eWenn Europa zusammenh\u00e4lt, dann funktioniert das.\u201c So viel Europa-Werbung ist geradezu sensationell in deutschen Talkshows, wo die EU meist \u201eversagt\u201c hat oder zu \u201eb\u00fcrokratisch\u201c ist.<\/p>\n<p>Trump mit Pinguinen? Das Gr\u00f6nland-Thema ist ja l\u00e4ngst nicht durch<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Mette Frederiksen wollte nicht erkl\u00e4ren, welchen Kompromiss genau Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte mit Donald Trump f\u00fcr Gr\u00f6nland ausgelotet hat. US-Basen auf amerikanischem Hoheitsgebiet? US-Vetorecht bei ausl\u00e4ndischen Investitionen? Bevorzugter Zugang zu Rohstoffen?\u00a0 Zu laufenden Verhandlungen k\u00f6nne sie nichts sagen, sagte Frederiksen. Aber rote Linie sei die territoriale Integrit\u00e4t ihres Landes. Die Nato solle sich bitte um die Verteidigung der Arktis k\u00fcmmern, aber sie k\u00f6nne nicht im Namen D\u00e4nemarks und Gr\u00f6nlands verhandeln. \u201eDas k\u00f6nnen nur wir.\u201c Ob Trump das auch so sieht?<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Um zu zeigen, dass das Krisenthema Gr\u00f6nland l\u00e4ngst nicht erledigt ist, lie\u00df Sandra Maischberger ein durch KI generiertes Foto einblenden. Es wurde vor drei Tagen vom Wei\u00dfen Haus ver\u00f6ffentlicht und zeigt den US-Pr\u00e4sidenten mit einem Pinguin auf Gr\u00f6nland. Nat\u00fcrlich gibt es in Wirklichkeit Pinguine nur auf der S\u00fcdhalbkugel, aber was ist schon \u201eWirklichkeit\u201c f\u00fcr den US-Pr\u00e4sidenten? \u00a0Wer wei\u00df, vielleicht will Trump ja eine Kolonie nach Gr\u00f6nland zwangsumsiedeln.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Europa m\u00fcsse sich unabh\u00e4ngig machen von diesem US-Pr\u00e4sidenten, sagte Mette Frederiksen. Europa m\u00fcsse schleunigst f\u00e4hig werden, sich selbst zu verteidigen. \u201eDie alte Welt ist weg, und sie kommt nicht mehr zur\u00fcck.\u201c<\/p>\n<p>Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von X Corp. angereichert<\/p>\n<p class=\"css-kxe210\">Um Ihre Daten zu sch\u00fctzen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.<\/p>\n<p>Inhalt jetzt laden<\/p>\n<p class=\"css-orh8zx\">Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von X Corp. angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse \u00fcbermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsm\u00f6glichkeit finden Sie unter\u00a0<a href=\"https:\/\/datenschutz.sueddeutsche.de\/sz\" class=\"css-lqefuc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sz.de\/datenschutz<\/a>.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die alte Welt, die weg ist &#8211; zu der geh\u00f6rt auch die B\u00fcndnistreue innerhalb der Nato. Als \u201eschmerzlich\u201c empfand die D\u00e4nin Trumps abwertende \u00c4u\u00dferungen \u00fcber die Rolle der europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten beim Afghanistan-Feldzug. Sie sei selbst \u201edie kleine Schwester eines Kriegsveteranen\u201c und erwarte deshalb Respekt vor den d\u00e4nischen Soldaten.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Mette Frederiksen nennt sich selbst eine \u201eHardlinerin in Sicherheitsfragen\u201c, und als Hardlinerin ist die Sozialdemokratin auch wegen ihrer Migrationspolitik bekannt. Ihren restriktiven Kurs empfahl sie dem Rest der EU als Vorbild &#8211; aber \u201eauf unsere europ\u00e4ische Art\u201c, sagte sie. Was Frederiksen meinte: Europa d\u00fcrfe gegen Migranten nicht so brutal vorgehen wie Donald Trump. Damit hatte die Sendung doch noch die Kurve zum aktuellen US-Krisenthema geschafft.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Dies war aber nicht Sandra Maischbergers letzter Schwenk in dieser Sendung. Nach Mette Frederiksen begr\u00fc\u00dfte sie, \u00dcberraschung: Uschi Glas als Studiogast. Die 81-j\u00e4hrige Schauspielerin hat zusammen mit Charlotte Knobloch, Pr\u00e4sidentin der Israelischen Kultusgemeinde M\u00fcnchen und Oberbayern, ein Gespr\u00e4chsbuch ver\u00f6ffentlicht. Darin geht es auch um die Nazi-Vergangenheit ihres Vaters, passend zum Holocaust-Gedenktag am Tag der Sendung.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Das Gespr\u00e4ch kam aber schnell vom Philosophischen &#8211; \u201edie L\u00fcge wird zur Wahrheit erhoben\u201c \u2013 \u00fcber das Politische \u2013 \u201eWir m\u00fcssen den G\u00fcrtel enger schnallen\u201c &#8211; zum Historischen, zur\u00fcck zu den schauspielerischen Anf\u00e4ngen von Uschi Glas als Winnetous Gef\u00e4hrtin Apanatschi, eine \u201eheiratsf\u00e4hige Squaw\u201c, wie es im Film hei\u00dft. Donald Trump war damals ein Student Anfang zwanzig, und nichts deutete auf das Unheil hin, das er \u00fcber die Welt bringen sollte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Donald Trump zwingt der \u00d6ffentlichkeit ein derartig irrwitziges Tempo an immer neuen Krisen auf, dass Mette Frederiksen am&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":752089,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,1160,548,663,158,3934,3935,441,13,11632,62,1618,14,15,12,37142,149,4066],"class_list":{"0":"post-752088","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-daenemark","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europaeische-union","14":"tag-europe","15":"tag-european-union","16":"tag-fernsehen","17":"tag-headlines","18":"tag-maischberger","19":"tag-medien","20":"tag-mette-frederiksen","21":"tag-nachrichten","22":"tag-news","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-skandinavien","25":"tag-sueddeutsche-zeitung","26":"tag-tv-kritik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115970070589206699","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/752088","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=752088"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/752088\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/752089"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=752088"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=752088"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=752088"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}