{"id":752323,"date":"2026-01-28T03:24:18","date_gmt":"2026-01-28T03:24:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/752323\/"},"modified":"2026-01-28T03:24:18","modified_gmt":"2026-01-28T03:24:18","slug":"putins-schattenflotte-14-laender-wollen-die-schiffe-aus-ost-und-nordsee-aussperren-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/752323\/","title":{"rendered":"Putins Schattenflotte: 14 L\u00e4nder wollen die Schiffe aus Ost- und Nordsee aussperren | Politik"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><b>Jetzt soll es Putins Schattenflotte an den Kragen gehen! Vierzehn europ\u00e4ische Staaten fordern eine Seerechtsreform, um Schiffe der sogenannten russischen \u201eSchattenflotte\u201c an der Durchfahrt durch Ostsee und Nordsee zu hindern. Denn: Sie gef\u00e4hrden die Schifffahrt erheblich.<\/b><\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Grund f\u00fcr den Appell an die Schifffahrtsbeh\u00f6rden: die <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/projekt-fuer-ostsee-deutschland-ruestet-sich-gegen-putins-stoersender-6889e23c04c6af4608d5bfb6\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Signalst\u00f6rungen<\/a> , die von Putins Schattenschiffen ausgehen und die nicht nur bei Flugzeugen, sondern auch bei Schiffen daf\u00fcr sorgen k\u00f6nnen, dass sie die Orientierung verlieren k\u00f6nnten. Erstmals nennen die Nord- und Ostsee-Anrainerstaaten sowie Island explizit Russland als Urheber von Eingriffen in die Satellitennavigationssysteme GNSS, die die Sicherheit auf See gef\u00e4hrden und Rettungsaktionen im Falle von Unf\u00e4llen erschweren w\u00fcrden.<\/p>\n<p>\u201eAufgrund zunehmender GNSS-St\u00f6rungen in europ\u00e4ischen Gew\u00e4ssern, insbesondere im Ostseeraum, sehen wir uns mit neuen Sicherheitsrisiken konfrontiert. Diese St\u00f6rungen, die ihren Ursprung in der Russischen F\u00f6deration haben, beeintr\u00e4chtigen die Sicherheit der internationalen Schifffahrt. Alle Schiffe sind gef\u00e4hrdet\u201c, hei\u00dft es in der gemeinsamen Erkl\u00e4rung der Nord- und Ostsee-Anrainerstaaten Belgien, D\u00e4nemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Lettland, Litauen, der Niederlande, Norwegen, Polen, Schweden und des Vereinigten K\u00f6nigreichs sowie Island. <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Darin listen sie 13 Forderungen auf, um die Sicherheit der Seewege zu gew\u00e4hrleisten, darunter auch das \u201eSpoofing\u201c (betr\u00fcgerische Manipulation) von Identifikationsdaten vieler Schiffe. Und: Schiffe sollen nur unter der Flagge eines einzigen Staates segeln d\u00fcrfen. <\/p>\n<p>Wadephul will ebenfalls Seerecht-Reform<\/p>\n<p>Auch Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul (62, CDU) forderte am Montag ein sch\u00e4rferes Vorgehen gegen die sogenannte russische Schattenflotte, mit der Moskau versucht, Sanktionen gegen seine \u00d6lverk\u00e4ufe zu umgehen. <\/p>\n<p>Das internationale Seerecht m\u00fcsse dringend novelliert werden, sagte der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seiner lettischen Kollegin Baiba Braze in der Hauptstadt Riga. Das aktuelle Recht verhindere, gegen Schiffe und die Hinterm\u00e4nner vorzugehen. \u201eEs kann nicht sein, dass uns hier einseitig dauerhaft die H\u00e4nde gebunden sind.\u201c <\/p>\n<p>Es sei \u201esehr viel mehr Effektivit\u00e4t in der Bek\u00e4mpfung dieser Schattenflotte\u00a0n\u00f6tig\u201c, verlangte Wadephul. Zwar werde gegen die Schiffe und deren Hinterm\u00e4nner schon in den Sanktionspaketen auf EU-Ebene vorgegangen. Es m\u00fcsse aber einen vertieften Austausch unter den Ostseepartnern geben. Zudem m\u00fcsse man auch gegen Schiffe vorgehen k\u00f6nnen, deren Flaggenstatus unklar sei \u2013 wo also unklar ist, in welchem Land die Tanker gemeldet sind. <\/p>\n<p>Wadephul: Schattenflotte bedroht \u00d6kologie an K\u00fcsten<\/p>\n<p>Die Schiffe der Schattenflotte seien f\u00fcr alle Ostseeanrainer eine Bedrohung, weil sie oft in einem katastrophalen technischen Zustand seien und eine schlecht ausgebildete Mannschaft h\u00e4tten, sagte <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/leute\/johann-wadephul-aktuelle-news-und-infos-FRRAp9KH1zmEw4dqDiGZ\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wadephul<\/a>. Falls einer dieser gro\u00dfen \u00d6ltanker an den Ostseek\u00fcsten havariere, w\u00e4ren m\u00f6glicherweise die lettische und auch die deutsche Ostseek\u00fcste sofort sehr stark verschmutzt. \u201eEs droht eine \u00f6kologische Katastrophe, \u00fcbrigens auch mit starken \u00f6konomischen Auswirkungen f\u00fcr den ganzen Tourismusbereich\u201c, warnte Wadephul. <\/p>\n<p>Braze sprach sich zudem daf\u00fcr aus, gegen Finanzdienstleister und H\u00e4fen von Drittl\u00e4ndern vorzugehen, die die Fracht der Schattenflotte umschlagen. \u201eAlle L\u00fccken, die von Russland aus genutzt werden, um diese Abl\u00e4ufe durchzuf\u00fchren, m\u00fcssen geschlossen werden\u201c, forderte sie. N\u00f6tig seien eine st\u00e4rkere internationale Abstimmung und ein verbesserter Informationsaustausch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Jetzt soll es Putins Schattenflotte an den Kragen gehen! Vierzehn europ\u00e4ische Staaten fordern eine Seerechtsreform,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":752324,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[1737,1738,1736,13,14,15,12,138370,45,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-752323","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-breaking-news","9":"tag-desk-delta","10":"tag-fb-instantarticles","11":"tag-headlines","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-team-first","16":"tag-texttospeech","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews","21":"tag-welt","22":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115970589553467672","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/752323","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=752323"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/752323\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/752324"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=752323"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=752323"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=752323"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}