{"id":753650,"date":"2026-01-28T16:03:17","date_gmt":"2026-01-28T16:03:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/753650\/"},"modified":"2026-01-28T16:03:17","modified_gmt":"2026-01-28T16:03:17","slug":"warum-der-winter-die-kaempfe-an-der-front-nicht-mehr-bremst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/753650\/","title":{"rendered":"Warum der Winter die K\u00e4mpfe an der Front nicht mehr bremst"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspBIk7 tspBIk8\">Drohnen haben den Krieg in der Ukraine auf viele Weisen ver\u00e4ndert. Eine spezifische zeige sich nun im Winter, <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2026\/01\/26\/world\/europe\/ukraine-russia-winter-snow-donetsk-dnipro.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">schreibt die \u201eNew York Times\u201c<\/a>: <strong>Die K\u00e4mpfe behielten nun von Jahreszeit zu Jahreszeit weitgehend das gleiche Tempo bei \u2013 ein eher schleppendes. <\/strong><\/p>\n<p class=\"tspBIk7\">Fr\u00fcher bestimmten Panzer das Kriegsgeschehen. Im Winter kamen sie schwerer voran und<strong> die K\u00e4mpfe verlangsamten sich. <\/strong><\/p>\n<p class=\"tspBIk7\">Da gro\u00dfe Fahrzeuge wegen der allgegenw\u00e4rtigen Drohnen inzwischen kaum noch im Einsatz seien, setze Russland auf kleine Gruppen, die zu Fu\u00df oder auf Motorr\u00e4dern versuchen, unbemerkt Linien zu durchbrechen. Doch ihr Vormarsch bleibe langsam, so die \u201eNYT\u201c. Die Zeitung zitiert einen ukrainischen Kommandeur: <strong>\u201eEs \u00e4ndert sich eigentlich nichts, weder im Sommer noch im Winter. Der einzige Unterschied ist die K\u00e4lte.\u201c<\/strong><\/p>\n<p class=\"tspBIk7\">Allerdings habe die Witterung im Winter nun \u201eexponentiell gr\u00f6\u00dfere Auswirkungen als in den Vorjahren\u201c, sagte der Milit\u00e4ranalyst Franz-Stefan Gady der \u201eNYT\u201c. <strong>Drohnen verst\u00e4rkten im Winter sowohl die Chancen als auch die Risiken. <\/strong>Fehlende Bl\u00e4tter machten Soldaten sichtbarer, Fu\u00dfspuren im Schnee verrieten Bewegungen, und K\u00e4lte verbessere die Effektivit\u00e4t von W\u00e4rmebildkameras. Gleichzeitig erschwere starker Schneefall die Sicht der Drohnen \u2013 ein Vorteil f\u00fcr russische Angriffe bei schlechtem Wetter. <\/p>\n<p class=\"tspBIk7\"><strong>Extreme K\u00e4lte setze sowohl Menschen als auch Technik zu: Batterien hielten k\u00fcrzer, Propeller k\u00f6nnten einfrieren<\/strong>, so die Zeitung. Der Winter erschwere auch die medizinische Versorgung: Verwundete erreichten Feldlazarette oft erst Tage nach ihren Verletzungen, weil der Transport unter Drohnenbeobachtung riskant sei. Bunker m\u00fcssten wegen der st\u00e4ndigen Gefahr aus der Luft tiefer gebaut werden, was im gefrorenen Boden schwerer sei. Viele Soldaten blieben daher l\u00e4nger unter der Erde, um zu \u00fcberleben.<\/p>\n<p class=\"tspBIk7\">Wer der Witterung letztlich mehr abgewinnen kann, sei laut Experten unklar. Drohnenabh\u00e4ngigkeit mache beide Armeen wetteranf\u00e4llig. <strong>Allerdings s\u00e4hen viele ukrainische Soldaten den Vorteil im Winter eher auf ihrer Seite: <\/strong>Schlie\u00dflich wollten russische Truppen vorr\u00fccken, w\u00e4hrend die Ukrainer einfach die Stellung halten m\u00fcssten.<\/p>\n<p> Die wichtigsten Nachrichten des Tages <\/p>\n<ul data-qa-hook=\"story-list-ul\" class=\"tspCIn9\">\n<li class=\"tspCIhf tspCIhf\"><strong>Seit dem Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 wurden im Ukrainekrieg insgesamt rund 1,8 Millionen Soldatinnen und Soldaten auf beiden Seiten get\u00f6tet<\/strong>, kampfunf\u00e4hig verwundet oder als vermisst registriert.\u00a0Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Center for Strategic &amp; International Studies (CSIS), die am Dienstag ver\u00f6ffentlicht wurde. <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/neue-rekordverluste-im-ukrainekrieg-bald-zwei-millionen-soldaten-getotet-oder-kampfunfahig-15190482.html?icid=in-text-link_15193487\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr hier<\/a>.<\/li>\n<li class=\"tspCIhf tspCIhf\"><strong>Viele Menschen in Russland sehen sich einer Umfrage zufolge von ausl\u00e4ndischen Feinden umzingelt, w\u00e4hrend sie ihr eigenes Land als Opfer betrachten<\/strong>. Dies sei eine Folge der unabl\u00e4ssigen antiwestlichen Propaganda, sagte der russische Soziologe Lew Gudkow vom unabh\u00e4ngigen Lewada-Zentrum Moskau in Berlin bei der Vorstellung seiner Ergebnisse. <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/militarisierung-des-bewusstseins-viele-russen-sehen-ihr-land-von-feindlichen-staaten-umzingelt-15190366.html?icid=in-text-link_15193487\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr hier<\/a>.<\/li>\n<li class=\"tspCIhf tspCIhf\"><strong>Im Wei\u00dfen Haus ist ein gerahmtes Foto vom US-Russland-Treffen in Alaska aufgeh\u00e4ngt worden<\/strong>. Es zeigt US-Pr\u00e4sident Donald Trump gemeinsam mit Kremlchef Wladimir Putin. <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/kremlchef-im-goldrahmen-trump-hangt-offenbar-ein-gemeinsames-foto-mit-putin-ins-weisse-haus-15190925.html?icid=in-text-link_15193487\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr hier<\/a>.<\/li>\n<li class=\"tspCIhf tspCIhf\"><strong>Die Gespr\u00e4che zwischen Russland, der Ukraine und den USA \u00fcber einen Waffenstillstand sollen am Sonntag dieser Woche fortgesetzt werden.<\/strong> Gastgeber f\u00fcr die Beratungen sei erneut Abu Dhabi, meldet die staatliche russische Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Pr\u00e4sidialamt in Moskau. <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/liveblog\/sensibelste-fragen-noch-nicht-geklart-ukrainischer-aussenminister-sieht-selenskyj-zu-treffen-mit-putin-bereit-4309180.html?icid=in-text-link_15193487\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr im Newsblog<\/a>.<\/li>\n<li class=\"tspCIhf tspCIhf\"><strong>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj ist laut seinem Au\u00dfenminister bereit, mit Blick auf ein Ende des russischen Angriffskriegs direkt mit Kremlchef Wladimir Putin \u00fcber heikle Fragen zu verhandeln<\/strong>. Im Ringen um eine Friedensl\u00f6sung seien die sensibelsten Fragen noch nicht gekl\u00e4rt, sagte Chefdiplomat Andrij Sybiha in einem Interview mit dem ukrainischen Portal \u201eJewropejska Prawda\u201c.\u00a0<\/li>\n<li class=\"tspCIhf tspCIhf\">Bei den Telefonaten zwischen dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin und US-Pr\u00e4sident Donald Trump ist Russland zufolge <strong>mehrfach auch ein Treffen zwischen Putin und dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj Thema gewesen<\/strong>. Trump habe eine solche M\u00f6glichkeit vorgeschlagen, sagt Juri Uschakow, Putins au\u00dfenpolitischer Berater, im staatlichen russischen Fernsehen.<\/li>\n<li class=\"tspCIhf tspCIhf\"><strong>Im Jahr 2025 soll Russland fast 55.000 Angriffe mit Angriffsdrohnen des Typs \u201eShahed\u201c sowie deren Attrappen gegen Ziele in der Ukraine ausgef\u00fchrt haben<\/strong> \u2013 f\u00fcnfmal mehr als im Jahr 2024, analysiert die ukrainische Nachrichtenplattform \u201eCensor.net\u201c. Gleichzeitig seien 85,8 Prozent der Flugobjekte neutralisiert worden.\u00a0<\/li>\n<li class=\"tspCIhf tspCIhf\"><strong>Im Laufe des vergangenen Jahres sollen bei Spezialoperationen f\u00fcnf milit\u00e4rische Flugpl\u00e4tze auf dem Territorium Russlands angegriffen worden sein<\/strong>, wobei 15 Flugger\u00e4te zerst\u00f6rt oder au\u00dfer Gefecht gesetzt wurden, teilte der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU mit. Zu den getroffenen Zielen sollen Kampf- und Bomberflugzeuge der Typen Su-30SM, Su-34, Su-27, Su-24 sowie der \u00dcberschallabfangj\u00e4ger MiG-31 z\u00e4hlen.<\/li>\n<li class=\"tspCIhf tspCIhf\"><strong>Die Hafen-Infrastruktur in der Region Odessa ist nach Angaben der Beh\u00f6rden durch russische Drohnen besch\u00e4digt worden<\/strong>. Bei dem Angriff seien drei Menschen verletzt worden, teilt Regionalgouverneur Oleh Kiper \u00fcber den Messaging-Dienst Telegram mit.\u00a0<\/li>\n<li class=\"tspCIhf tspCIhf\"><strong>Bei russischen Angriffen in der Region Kiew sind nach ukrainischen Angaben zwei Menschen get\u00f6tet worden<\/strong>. Ein Mann und eine Frau seien bei den Angriffen auf das Dorf Bilohorodka s\u00fcd\u00f6stlich der ukrainischen Hauptstadt get\u00f6tet worden, erkl\u00e4rte der Leiter der Milit\u00e4rverwaltung der Region Kiew.<\/li>\n<li class=\"tspCIhf tspCIhf\"><strong>Das ukrainische Milit\u00e4r hat eigenen Angaben zufolge in der Nacht das \u00d6llager Chocholska in der russischen Oblast Woronesch angegriffen<\/strong>. Dabei h\u00e4tten sich \u00d6lprodukte entz\u00fcndet, teilte das Milit\u00e4r mit.<\/li>\n<\/ul>\n<p> Hintergrund und Analyse <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/experten-entlarven-putins-trick-die-aufgabe-der-ost-ukraine-ware-ein-strategischer-fehler-15190842.html?icid=single-topic_15193487___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB3mj\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Experten entlarven Putins Trick Die Aufgabe der Ost-Ukraine w\u00e4re ein strategischer Fehler <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Drohnen haben den Krieg in der Ukraine auf viele Weisen ver\u00e4ndert. 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