{"id":753961,"date":"2026-01-28T18:51:12","date_gmt":"2026-01-28T18:51:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/753961\/"},"modified":"2026-01-28T18:51:12","modified_gmt":"2026-01-28T18:51:12","slug":"neues-gesetz-fuer-flexiblere-arbeitszeiten-noch-2026-geplant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/753961\/","title":{"rendered":"Neues Gesetz f\u00fcr flexiblere Arbeitszeiten noch 2026 geplant"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/kellnerin-106.jpg\" alt=\"Eine Kellnerin deckt Tische in einem Hotel.\" title=\"Eine Kellnerin deckt Tische in einem Hotel. | dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 28.01.2026 17:36 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Eine w\u00f6chentliche H\u00f6chstarbeitszeit statt ein Tageslimit soll neue Potenziale auf dem deutschen Arbeitsmarkt erschlie\u00dfen. Das Wirtschaftsministerium plant noch in diesem Jahr ein neues Gesetz &#8211; es soll vor allem dem Tourismus helfen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Bundesregierung hat eine neue Tourismusstrategie verabschiedet. Ein zentraler Aspekt ist das Vorhaben, das Arbeitszeitgesetz flexibler zu gestalten &#8211; weg von einer t\u00e4glichen und hin zu einer w\u00f6chentlichen H\u00f6chstarbeitszeit. Das soll den Tourismus im Land in Schwung bringen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Noch in diesem Jahr solle eine entsprechende \u00c4nderung beschlossen werden, erkl\u00e4rte der Tourismusbeauftragte der Regierung, Christoph Plo\u00df. Diese Reform werde vor allem kleinen und mittelst\u00e4ndischen Betrieben sehr helfen. Denn vor allem in Tourismus- und Gastronomiebetrieben sind unregelm\u00e4\u00dfige Arbeitszeiten h\u00e4ufig \u00fcblich. Branchenverb\u00e4nde fordern deshalb schon l\u00e4nger eine Lockerung der bisherigen gesetzlichen Regelung.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Aktuell ist die Arbeitszeit f\u00fcr Besch\u00e4ftigte in Deutschland auf acht Stunden pro Tag begrenzt. In Ausnahmef\u00e4llen ist eine Verl\u00e4ngerung auf bis zu zehn Stunden m\u00f6glich, zum Beispiel, wenn dies sp\u00e4ter wieder ausgeglichen wird. Bereits im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD vereinbart, die Achtstundentag-Regelung durch eine w\u00f6chentliche H\u00f6chstarbeitszeit abzul\u00f6sen. Dies sei &#8222;auch und gerade im Sinne einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf&#8220;, erkl\u00e4rte das Wirtschaftsministerium.<\/p>\n<p>    Strategie soll Fachkr\u00e4ftemangel eind\u00e4mmen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Tourismusstrategie sieht dar\u00fcber hinaus vor, \u00dcberstundenzuschl\u00e4ge steuerfrei zu stellen und einmalig gezahlte Pr\u00e4mien zur Ausweitung der Arbeitszeit bei Teilzeit steuerlich zu beg\u00fcnstigen. So sollen &#8222;weitere Arbeitskr\u00e4ftepotenziale&#8220; erschlossen und der Fachkr\u00e4ftemangel bek\u00e4mpft werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Tourismuswirtschaft reagierte positiv. Dies schaffe Planungssicherheit f\u00fcr die gesamte Branche, teilte der Deutsche Reiseverband (DRV) mit, der vor allem die Interessen von Reiseb\u00fcros und Pauschalreiseanbietern vertritt. Auch der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft begr\u00fc\u00dfte den Vorschlag.<\/p>\n<p>    Auch Verkehrsanbindung soll verbessert werden<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Strategie b\u00fcndelt erstmals alle f\u00fcr die Branche relevanten Ma\u00dfnahmen der Regierungsressorts unter dem \u00fcbergeordneten Ziel, die Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Tourismusstandortes Deutschland zu st\u00e4rken. So geht es etwa auch um eine gute Verkehrsanbindung.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Pr\u00e4sident des Deutschen Tourismusverbandes, Reinhard Meyer, begr\u00fc\u00dfte, dass neben dringend ben\u00f6tigten Investitionen in das Schienen-, Stra\u00dfen- und Wasserstra\u00dfennetz auch mehr F\u00f6rderungen der Rad- und Wanderwege, der Ladeinfrastruktur sowie der Barrierefreiheit vorgesehen seien.<\/p>\n<p>    Gr\u00fcne kritisieren Ma\u00dfnahmenpaket<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Gr\u00fcnen hingegen kritisierten die Strategie als &#8222;oberfl\u00e4chliches Sammelsurium aus Zielen, Worth\u00fclsen und Ma\u00dfnahmen, die die Bundesregierung l\u00e4ngst angek\u00fcndigt oder beschlossen hat&#8220;. Tourismuspolitik-Sprecher Stefan Schmidt verwies darauf, dass alle Vorhaben laut Strategie unter Finanzierungsvorbehalt st\u00fcnden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Pl\u00e4ne zur Sicherung von Arbeitskr\u00e4ften seien eine &#8222;reine Mogelpackung&#8220; und l\u00f6sten das akute Personalproblem nicht, so Schmidt. Das Ende des Achtstundentags mache die Branche nur noch unattraktiver f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten. Auch werde der Schwerpunkt unter anderem auf mehr Flugverkehr den Herausforderungen des Tourismus in Zeiten der Klimakrise nicht gerecht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 28.01.2026 17:36 Uhr Eine w\u00f6chentliche H\u00f6chstarbeitszeit statt ein Tageslimit soll neue Potenziale auf dem deutschen Arbeitsmarkt erschlie\u00dfen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":753962,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,1141,31,3364,29,30,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-753961","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-arbeitszeit","11":"tag-cdu","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115974234827084558","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/753961","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=753961"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/753961\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/753962"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=753961"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=753961"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=753961"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}