{"id":755539,"date":"2026-01-29T09:47:11","date_gmt":"2026-01-29T09:47:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/755539\/"},"modified":"2026-01-29T09:47:11","modified_gmt":"2026-01-29T09:47:11","slug":"regierungserklaerung-friedrich-merz-will-an-enger-zusammenarbeit-mit-den-usa-festhalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/755539\/","title":{"rendered":"Regierungserkl\u00e4rung: Friedrich Merz will an enger Zusammenarbeit mit den USA festhalten"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Trotz der j\u00fcngsten Entwicklungen will Kanzler <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/friedrich-merz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Friedrich Merz<\/a> (CDU) am B\u00fcndnis mit den USA festhalten. Dies sei f\u00fcr den Erhalt der Nato unerl\u00e4sslich, sagte er bei seiner\u00a0Regierungserkl\u00e4rung zur Au\u00dfenpolitik im Bundestag.\u00a0&#8222;Wir werden deshalb den Vereinigten Staaten von Amerika immer die Hand der Zusammenarbeit reichen.&#8220; Die Nato sei f\u00fcr<br \/>\n alle Beteiligten die beste<br \/>\n Gew\u00e4hr f\u00fcr Freiheit, f\u00fcr Frieden und f\u00fcr Sicherheit.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Gleichzeitig kritisierte Merz die Regierung von Donald Trump f\u00fcr ihre wiederholten Zolldrohungen und Trumps abf\u00e4llige \u00c4u\u00dferungen \u00fcber den Einsatz der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/nato\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nato<\/a> in Afghanistan.\u00a0&#8222;Wer in<br \/>\nder Welt der Meinung ist, mit Z\u00f6llen gegen Europa Politik zu machen, der<br \/>\n muss wissen und der wei\u00df jetzt, dass wir bereit und in der Lage sind,<br \/>\nuns dagegen zur Wehr zu setzen&#8220;, sagte er. Es sei als Erfolg zu werten, dass Trump seine Zolldrohungen zur\u00fcckgenommen habe.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Zudem wies\u00a0Merz auf die 59 Bundeswehrsoldaten<br \/>\nhin, die w\u00e4hrend des Einsatzes in Afghanistan ihr Leben verloren hatten,<br \/>\n sowie auf weit \u00fcber 100, die zum Teil schwer verletzt wurden. &#8222;Wir lassen es nicht zu, dass dieser Einsatz, den wir auch im Interesse unseres B\u00fcndnispartners<br \/>\nVereinigte Staaten von Amerika geleistet haben, heute ver\u00e4chtlich gemacht wird und herabgew\u00fcrdigt wird&#8220;, sagte er unter<br \/>\ndem Applaus der Abgeordneten.\n<\/p>\n<p>        &#8222;Partner und Verb\u00fcndete und nicht Untergebene&#8220;        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Angesichts der sich wandelnden Weltordnung forderte Merz zugleich mehr europ\u00e4isches Selbstbewusstsein. Europa werde Teile seiner Vorstellungen nur dann durchsetzen k\u00f6nnen, &#8222;wenn wir auch selbst die Sprache der Machtpolitik<br \/>\nlernen&#8220;, sagte Merz und f\u00fcgte hinzu: &#8222;Wenn wir selbst eine europ\u00e4ische Macht werden.&#8220;\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. Erhalten Sie zudem freitags das digitale Magazin ZEIT am Wochenende.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dabei solle sich Deutschland den <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/usa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">USA<\/a> politisch nicht unterordnen. &#8222;Als Demokratien sind wir Partner und Verb\u00fcndete und nicht Untergebene&#8220;, sagte Merz. Daraus folge zugleich eine Offenheit f\u00fcr neue<br \/>\nPartnerschaften. Es m\u00fcsse freien Handel und keine oder allenfalls nur<br \/>\n geringe Z\u00f6lle geben, &#8222;weil wir aus der Erfahrung wissen, dass nur<br \/>\noffene M\u00e4rkte und freier Handel der richtige Weg sind f\u00fcr den Wohlstand<br \/>\nund die Sicherheit der Nation&#8220;. Deshalb sei es neben dem <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2026-01\/freihandelsabkommen-indien-eu-unabhaengigkeit-zoelle\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Handelsabkommen mit Indien<\/a> auch so wichtig, das<br \/>\nMercosur-Abkommen mit den s\u00fcdamerikanischen Staaten Argentinien,<br \/>\nBrasilien, Paraguay und Uruguay in Kraft zu setzen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-01\/friedrich-merz-regierungserklaerung-bundestag-aussenpolitik-usa-live\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr zur Regierungserkl\u00e4rung lesen Sie in unserem Liveblog<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Trotz der j\u00fcngsten Entwicklungen will Kanzler Friedrich Merz (CDU) am B\u00fcndnis mit den USA festhalten. 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