{"id":755748,"date":"2026-01-29T11:41:16","date_gmt":"2026-01-29T11:41:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/755748\/"},"modified":"2026-01-29T11:41:16","modified_gmt":"2026-01-29T11:41:16","slug":"bayerns-messen-und-spielbanken-auf-rekordkurs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/755748\/","title":{"rendered":"Bayerns Messen und Spielbanken auf Rekordkurs"},"content":{"rendered":"<p>Trotz der gro\u00dfen wirtschaftlichen Unsicherheiten im Land sind Bayerns Flugh\u00e4fen, Spielbanken, Messen und andere Beteiligungen des Freistaats auf Erfolgs- und teilweise sogar auf Rekordkurs. Das berichtete Finanzstaatssekret\u00e4r Martin Sch\u00f6ffel (CSU) im Haushaltsausschuss des Landtags. Die Beteiligungen des Freistaats seien, wie alle Unternehmen, von der generellen wirtschaftlichen Unsicherheit und den geopolitischen Krisen mehr oder weniger betroffen \u2013 sie seien aber allesamt gut aufgestellt. Bei den Messen und Spielbanken habe man sogar absolute Rekordjahre verzeichnet.\u00a0<\/p>\n<p>Flugh\u00e4fen aus Wachstumskurs <\/p>\n<p>\u201eDie bayerischen Flugh\u00e4fen sind weiterhin auf Wachstumskurs\u201c, berichtete Sch\u00f6ffel. Die Airports erholten sich auch schneller von den Folgen der Corona-Krise als andere deutsche Flugh\u00e4fen \u2013 es gebe allerdings immer noch Unsicherheiten. So bleibe das Verkehrswachstum in Deutschland hinter dem in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern deutlich zur\u00fcck. Dennoch: Der Flughafen M\u00fcnchen verzeichnete laut Sch\u00f6ffel im Jahr 2025 rund 43,4 Millionen bei rund 337.000 Flugbewegungen \u2013 nach rund 41,6 Millionen Passagieren im Jahr zuvor. Hauptwachstumstreiber sei wieder der Langstreckenverkehr gewesen.<\/p>\n<p>Der Flughafen N\u00fcrnberg liege mit 4,5 Millionen Passagieren im Gesamtjahr 2025 \u00fcber dem Vor-Corona-Niveau. Gleichwohl seien die finanziellen Rahmenbedingungen \u201edurchaus schwierig\u201c. Absehbar sei dort noch mit negativen Jahresergebnissen zu rechnen, sagte Sch\u00f6ffel. \u201eDer operative Flughafenbetrieb wird laut Prognosen weiterhin profitabel sein. Das negative Jahresergebnis und die Kapitalbedarfe kommen gr\u00f6\u00dftenteils aus den Kosten f\u00fcr Sanierung und Instandhaltung\u201c, erkl\u00e4rte er. Weitere Unterst\u00fctzungsleistungen aus dem staatlichen und dem st\u00e4dtischen Haushalt seien in den n\u00e4chsten Jahren deshalb nicht ausgeschlossen, aber auch nicht geplant.<\/p>\n<p>Messen mit Rekordergebnissen <\/p>\n<p>Die N\u00fcrnberger Messe hatte 2024 ihren 50. Geburtstag gefeiert, und das laut Sch\u00f6ffel mit einem Rekordumsatz von 368 Millionen Euro. In diesem Jahr werde wiederum ein \u201esehr guter\u201c Umsatz von rund 350 Millionen Euro erwartet.<\/p>\n<p>Die Messe M\u00fcnchen blickt bereits auf 60 Jahre Gesch\u00e4ftsbetrieb zur\u00fcck. Sie erwarte nach Hochrechnungen f\u00fcr 2025 das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte insgesamt, berichtete Sch\u00f6ffel, und zwar mit einem Rekordumsatz im Konzern von rund 600 Millionen Euro. Und es sei mit einem Rekordergebnis von rund 100 Millionen Euro zu rechnen. \u201eEin Mega-Messe-Jahr mit acht von zw\u00f6lf Weltleitmessen am Standort M\u00fcnchen\u201c, sagte er.<\/p>\n<p>Erfolgreiche Spielbanken <\/p>\n<p>\u201eDie bayerische Staatliche Lotterie- und Spielbankverwaltung ist ebenfalls auf Erfolgskurs\u201c, sagte Sch\u00f6ffel. So h\u00e4tten die bayerischen Spielbanken 2024 mehr als 129 Millionen Euro Bruttospielertrag und 2025 mit rund 139 Millionen Euro den h\u00f6chsten Bruttospielertrag seit ihrem Bestehen erzielt. Rund 723.000 G\u00e4ste besuchten demnach 2025 die Spielbanken, das ist ein deutliches Plus von fast 5 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr. Der Staatshaushalt profitiere davon sp\u00fcrbar: Rund 500 Millionen Euro Lotteriesteuer, Gewinnabf\u00fchrung und Spielbankabgabe seien 2025 geflossen. Das Geld werde insbesondere in zus\u00e4tzliche Leistungen der Sportf\u00f6rderung, Kulturf\u00f6rderung und Denkmalpflege sowie in sonstige gemeinn\u00fctzige Zwecke investiert, sagte Sch\u00f6ffel. Er versicherte zudem: \u201eWir wollen uns auf den guten Zahlen nicht ausruhen.\u201c<\/p>\n<p>Frauen in F\u00fchrungspositionen <\/p>\n<p>Die Zahl der Frauen unter Vorst\u00e4nden und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern der staatlichen Beteiligungen hat zugenommen: Zum Jahreswechsel waren es laut Sch\u00f6ffel 26 Prozent &#8211; nach 21,7 Prozent ein Jahr zuvor. Bei den staatlichen Vertretern in Aufsichtsr\u00e4ten stieg die Frauenquote leicht von 33,1 auf 33,6 Prozent.\u00a0<\/p>\n<p>Generelle Entwicklung <\/p>\n<p>Der \u201eBeteiligungsbericht 2025\u201c, den Sch\u00f6ffel vorstellte, gibt zum Stichtag 31. Dezember 2024 einen \u00dcberblick \u00fcber die Beteiligungen des Freistaats. Demnach umfasste das staatliche Portfolio insgesamt 55 Unternehmen in privater Rechtsform, neun Staatsbetriebe sowie drei Anstalten des \u00f6ffentlichen Rechts. Zu den Beteiligungen geh\u00f6ren viele bekannte Traditionsunternehmen wie die staatlichen Brauereien, das Hauptm\u00fcnzamt, das Hofbr\u00e4uhaus und die Seenschifffahrt. In seinem m\u00fcndlichen Bericht im Haushaltsausschuss ging Sch\u00f6ffel aber auch schon auf aktuelle Entwicklungen im Jahr 2025 ein.<\/p>\n<p>\u00a9 dpa-infocom, dpa:260129-930-613210\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Trotz der gro\u00dfen wirtschaftlichen Unsicherheiten im Land sind Bayerns Flugh\u00e4fen, Spielbanken, Messen und andere Beteiligungen des Freistaats auf&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":755749,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[772,29,7488,30,1268,16,7489],"class_list":{"0":"post-755748","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-bayern","9":"tag-deutschland","10":"tag-dpa","11":"tag-germany","12":"tag-muenchen","13":"tag-politik","14":"tag-region-bayern"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115978206239110887","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/755748","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=755748"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/755748\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/755749"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=755748"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=755748"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=755748"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}