{"id":755756,"date":"2026-01-29T11:45:12","date_gmt":"2026-01-29T11:45:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/755756\/"},"modified":"2026-01-29T11:45:12","modified_gmt":"2026-01-29T11:45:12","slug":"berlin-brandenburg-klimapakt-in-berlin-wie-sinnvoll-sind-die-investitionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/755756\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Klimapakt in Berlin: Wie sinnvoll sind die Investitionen?"},"content":{"rendered":"<p>Berlin &amp; BrandenburgKlimapakt in Berlin: Wie sinnvoll sind die Investitionen?<img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Gruenen-Fraktionsvorsitzende-Bettina-Jarasch-hat-am-Klimapakt-einiges-auszusetzen.webp.webp\" alt=\"Gruenen-Fraktionsvorsitzende-Bettina-Jarasch-hat-am-Klimapakt-einiges-auszusetzen\"\/>TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Berlin will Milliarden Euro in den Klimaschutz investieren. Doch die Opposition kritisiert den Klimapakt scharf. Was sind die Argumente?<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Berlin (dpa\/bb) &#8211; Die Gr\u00fcnen haben den von der schwarz-roten Regierungskoalition propagierten Klimapakt als PR-Nummer kritisiert. Die Vereinbarung mit landeseigenen Unternehmen zur Reduzierung des Kohlendioxidaussto\u00dfes sei ein Scheinriese, sagte Gr\u00fcnen-Fraktionsvorsitzende Bettina Jarasch im Abgeordnetenhaus.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Trotz Klimapakt sind die Berliner Klimaziele unter Schwarz-Rot akut gef\u00e4hrdet. Wenn der Senat nicht sofort nachsteuert, sind sie zum Scheitern verurteilt&#8220;, warnte sie.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Es sei richtig, wenn der Senat durch Zusch\u00fcsse und Eigenkapitalerh\u00f6hungen den Landesunternehmen erm\u00f6gliche, Kredite f\u00fcr Investitionen aufzunehmen. &#8222;Aber das macht aus dem Pakt noch lange keinen Klimapakt&#8220;, sagte Jarasch.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Es reiche nicht, sich einfach auf die Klimaschutzbem\u00fchungen der Landesunternehmen draufzusetzen. Denn die meisten Landesunternehmen h\u00e4tten seit langem eigene Ma\u00dfnahmen beschlossen, wie sie klimaneutral werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Besonders kritisch sehen die Gr\u00fcnen, dass ein Teil der Investitionen auch in Holzkraftwerke flie\u00dfen soll. &#8222;Stoppen Sie die Planungen f\u00fcr neue Holzheizkraftwerke. Setzen Sie auf echte Zukunftstechnologien, anstatt W\u00e4lder zu verfeuern.&#8220;<\/p>\n<p>Kritik auch von der AfD<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Scharfe Kritik gab es auch von der AfD: Der Klimapakt sei eine Mogelpackung, sagte deren Fraktionsvorsitzende Kristin Brinker. Sie warf der Regierungskoalition vor, damit einer &#8222;v\u00f6llig \u00fcberzeichneten Klimaideologie&#8220; zu huldigen. Die Investitionen seien eine politisch verordnete Geldverschwendung, etwa wenn Busse mit Elektro-Antrieb doppelt so teuer seien wie solche mit modernem Dieselantrieb.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Klimaneutralit\u00e4t Berlins habe au\u00dferdem keine Auswirkung auf das Weltklima, sagte Brinker. Das Bem\u00fchen um Klimaneutralit\u00e4t habe null Wirkung, werde f\u00fcr die Berlinerinnen und Berliner aber teuer. Gerade Haushalte mit niedrigem Einkommen treffe das besonders hart.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Finanzsenator Stefan Evers (CDU) verteidigte die geplanten Investitionen in Klimaschutz ausdr\u00fccklich. Sie sind aus seiner Sicht auch wirtschaftlich sinnvoll. Die Unterzeichnung der Vereinbarung \u00fcber Milliardeninvestitionen in den Klimaschutz am vergangenen Dienstag sei eine klare Weichenstellung f\u00fcr die Zukunft Berlins, sagte er.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die vorgesehenen Investitionen seien mit zus\u00e4tzlichen Steuereinnahmen verbunden und schafften zus\u00e4tzliche Arbeitspl\u00e4tze, die Berlin dringend brauche. Der Klimapakt zahle sich deshalb auch wirtschaftlich aus. &#8222;Wer hier investiert, investiert in die Zukunftsf\u00e4higkeit Berlins&#8220;, sagte Evers.<\/p>\n<p>Weg von Kohle und Gas<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Abkehr von fossilen Energien wie Kohlen und Gas bedeute auch mehr Unabh\u00e4ngigkeit von den Diktaturen dieser Welt, sagte Evers. So sei unter anderem vorgesehen, den Ausstieg aus der Steinkohle vorzubereiten und das Fernw\u00e4rmenetz zu modernisieren.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;K\u00f6nnen wir uns Klimaschutz leisten?&#8220;, fragte Evers. &#8222;Wir k\u00f6nnen es uns nicht leisten, es nicht zu tun.&#8220; Der Klimawandel sei schon heute ein reales Szenario.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Berlin will seine Kohlendioxidemissionen bis 2045 um 95 Prozent verringern und bereits bis 2030 um 70 Prozent im Vergleich zu 1990. Vertreter des Senats und von knapp einem Dutzend landeseigener Unternehmen haben am Dienstag daf\u00fcr den sogenannten Klimapakt unterzeichnet.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Er sieht vor, dass die Unternehmen bis 2030 rund 13,6 Milliarden Euro in den Klimaschutz investieren. Der Senat stellt f\u00fcr den sogenannten Klimapakt zus\u00e4tzlich 2,3 Milliarden Euro zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; BrandenburgKlimapakt in Berlin: Wie sinnvoll sind die Investitionen?TeilenFolgen auf: Berlin will Milliarden Euro in den Klimaschutz&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":755757,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1816],"tags":[1960,1958,1959,1957,1956,1890,29,30],"class_list":{"0":"post-755756","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-brandenburg","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","10":"tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","11":"tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","12":"tag-berlin-und-brandenburg","13":"tag-brandenburg","14":"tag-deutschland","15":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115978222152260209","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/755756","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=755756"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/755756\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/755757"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=755756"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=755756"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=755756"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}