{"id":756014,"date":"2026-01-29T14:09:11","date_gmt":"2026-01-29T14:09:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/756014\/"},"modified":"2026-01-29T14:09:11","modified_gmt":"2026-01-29T14:09:11","slug":"synodalitaet-bleibt-dauerhafte-aufgabe-der-kirche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/756014\/","title":{"rendered":"Synodalit\u00e4t bleibt dauerhafte Aufgabe der \u200eKirche"},"content":{"rendered":"<p>Bischof Overbeck zieht Bilanz zum Ende des Synodalen Wegs: Das Format Synodaler Weg ende, aber Synodalit\u00e4t bleibe eine dauerhafte Aufgabe der Kirche und \u201ekein Projekt mit Ablaufdatum\u201c. Neue Strukturen und der Dialog mit der Gesellschaft stehen im Fokus der letzten Versammlung, die von Donnerstag, 29., bis Samstag, 31. Januar, in Stuttgart tagt.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"img-responsive\" title=\"Nach sechs Synodalversammlungen endet das Reformprojekt Synodaler Weg und wird in die dauerhafte Synodalkonferenz \u00fcberf\u00fchrt. Symbolfoto: Maximilian von Lachner | Synodaler Weg\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/csm_260129__Synodaler_Weg__Symbolbild_-_Synodaler_Weg_-_Maximilian_von_Lachner_ec026cbc5f.jpg\" width=\"945\" height=\"630\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>61856<\/p>\n<p> Nach sechs Synodalversammlungen endet das Reformprojekt Synodaler Weg und wird in die dauerhafte Synodalkonferenz \u00fcberf\u00fchrt. Symbolfoto: Maximilian von Lachner | Synodaler Weg<\/p>\n<p>Mit der sechsten und letzten Synodalversammlung schlie\u00dft die katholische Kirche in Deutschland ab Donnerstag, 29. Januar, in Stuttgart nach sechs Jahren das Reformprojekt <a href=\"https:\/\/www.synodalerweg.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Synodaler Weg <\/a>ab. Doch w\u00e4hrend das Gespr\u00e4chsformat endet, bleibe Synodalit\u00e4t als \u201eAusdruck einer geistlichen Haltung\u201c ein zentrales Element des kirchlichen Selbstverst\u00e4ndnisses, betont der Essener <a href=\"https:\/\/www.bistum-essen.de\/info\/bistum\/bischof\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bischof Franz-Josef Overbeck<\/a>. Daf\u00fcr stehe die k\u00fcnftige Synodalkonferenz als dauerhaftes Gremium synodaler Beratung und Mitverantwortung in der Kirche in Deutschland. Neben der Vorbereitung dieses neuen Gremiums steht bei der bis Samstag, 31. Januar, dauernden Versammlung eine Evaluation des bisherigen Prozesses und eine gemeinsame Abschlusserkl\u00e4rung auf der Agenda. Overbeck w\u00fcrdigt den Weg als \u201ekonstruktiven Austausch\u201c, der aus der Krise des Missbrauchsskandals hervorging und nun seine Fortsetzung finde. \u201eSynodalit\u00e4t ist kein Projekt mit Ablaufdatum\u201c, so Overbeck.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tSynodalkonferenz als \u201estruktureller Entwicklungsschritt\u201c<\/p>\n<p>Dass die <a href=\"https:\/\/www.synodalerweg.de\/service\/aktuelles\/meldung\/satzung-der-synodalkonferenz-einstimmig-beschlossen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Satzung f\u00fcr die neue Synodalkonferenz<\/a> einstimmig verabschiedet wurde, nennt Overbeck ein \u201eErgebnis, das nicht selbstverst\u00e4ndlich war\u201c. Dieser Beschluss sei das Resultat eines \u201eProzesses vertrauensvollen Aushandelns\u201c und markiere einen \u201estrukturellen Entwicklungsschritt\u201c, der die synodale Kultur in der Kirche langfristig st\u00e4rken solle. Zugleich warnt der Bischof vor \u00fcberzogenen Erwartungen: \u201eEs braucht Geduld, Realismus, Ernsthaftigkeit und Augenma\u00df\u201c, um die neuen Strukturen nun mit Inhalt zu f\u00fcllen.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tAbschluss des Synodalen Wegs<\/p>\n<p>Die 6. Synodalversammlung tagt vom 29.\u201331. Januar 2026 in Stuttgart. Rund 230 Mitglieder, darunter Bisch\u00f6fe, Laien und G\u00e4ste aus dem In- und Ausland, nehmen teil. Neben der Evaluation des Synodalen Wegs stehen die Wahl weiterer Mitglieder f\u00fcr die k\u00fcnftige Synodalkonferenz und die Verabschiedung einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung auf der Agenda. Geleitet wird die Versammlung von Bischof Georg B\u00e4tzing, dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, und Irme Stetter-Karp, der Pr\u00e4sidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK).<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tBindung an die Weltkirche: \u201eKein isoliertes Ph\u00e4nomen\u201c<\/p>\n<p>Einmal mehr betonte Overbeck die Notwendigkeit, den Synodalen Weg in Deutschland mit der Weltkirche zu verbinden. Die in Deutschland diskutierten Themen \u2013 von Strukturreformen bis zu spirituellen Fragen \u2013 seien \u201ekeine isolierten Ph\u00e4nomene, sondern allesamt Themen der Weltkirche\u201c. Kritisch weist er Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck, der Synodale Weg stehe im Widerspruch zur kirchlichen Lehre: \u201eEr sollte als Ausdruck gelebter katholischer Verantwortung verstanden werden \u2013 verbunden mit einem gemeinsamen, ehrlichen Ringen um die n\u00e4chsten Schritte.\u201c<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tGesellschaftliche Verantwortung: Kirche als \u201eGespr\u00e4chspartnerin\u201c<\/p>\n<p>Doch Synodalit\u00e4t ersch\u00f6pfe sich nicht in innerkirchlichen Reformen, so Overbeck. Sie zeige sich ebenso in der Haltung, mit der Christinnen und Christen das Gespr\u00e4ch mit der Gesellschaft suchen. \u201eWas sagen wir zum Beispiel zu Krieg und Frieden, zu Themen des Lebensschutzes, zu globaler Gerechtigkeit und zu den Gef\u00e4hrdungen unserer Demokratie?\u201c Aber auch Fragen nach Spiritualit\u00e4t, Gebet, Fr\u00f6mmigkeit und gelebter Religiosit\u00e4t stellten sich unter den Voraussetzungen der Gegenwart ganz neu. \u201eWir bieten der Gesellschaft diesen christlichen Beitrag zum Zusammenhalt an, den wir f\u00fcr dringender denn je halten\u201c, so Overbeck.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bischof Overbeck zieht Bilanz zum Ende des Synodalen Wegs: Das Format Synodaler Weg ende, aber Synodalit\u00e4t bleibe eine&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":756015,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1834],"tags":[3364,29,3688,30,1209],"class_list":{"0":"post-756014","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-essen","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-essen","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115978788414777055","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/756014","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=756014"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/756014\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/756015"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=756014"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=756014"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=756014"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}