{"id":756254,"date":"2026-01-29T16:24:16","date_gmt":"2026-01-29T16:24:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/756254\/"},"modified":"2026-01-29T16:24:16","modified_gmt":"2026-01-29T16:24:16","slug":"fast-alle-nutzen-regelmaessig-ein-auto-unzufriedenheit-im-radverkehr-am-groessten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/756254\/","title":{"rendered":"Fast alle nutzen regelm\u00e4\u00dfig ein Auto \u2013 Unzufriedenheit im Radverkehr am gr\u00f6\u00dften"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Solingen. Wie sind die Solingerinnen und Solinger in ihrer Stadt unterwegs? Die Zahlen sagen klar: mit dem Auto. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Mehr als die H\u00e4lfte der Wege wird mit \u201emotorisiertem Individualverkehr\u201c zur\u00fcckgelegt. Rund ein Drittel geht zu Fu\u00df. Nur jeder Zehnte nutzt den \u00d6PNV, nur f\u00fcr 4 Prozent der Wege wird das Rad genutzt.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Diese Zahlen gelten innerhalb Solingens, was rund 80 Prozent der Mobilit\u00e4t ausmacht. Rechnet man Wege hinzu, bei denen die Stadt verlassen wird, sinkt der Anteil der Fu\u00dfg\u00e4nger und steigt die Zahl der Wege mit dem Auto. Bereits auf Strecken zwischen 1 und 3 Kilometern ist der Pkw bevorzugtes Verkehrsmittel. Nur 4 Prozent der Befragten nutzen nie ein Kfz.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die Zahlen, der sogenannte \u201eModal Split\u201c, sind das Ergebnis einer Befragung der Technischen Universit\u00e4t Dresden im Auftrag der Stadt. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Fast 2000 Menschen mit Wohnsitz in Solingen nahmen teil. Ver\u00f6ffentlicht wurden die Zahlen Mitte 2025 \u2013 und erfahren nun neue Aufmerksamkeit. Denn seit zwei Wochen ist Solingen Mitglied der <a href=\"https:\/\/www.solinger-tageblatt.de\/lokales\/solingen\/verkehrsminister-erlebe-solingen-als-stadt-die-in-vielen-bereichen-nach-vorn-gewandt-ist-UVQW7BMZN5GTNKLW3TPRCNTYOE.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"https:\/\/www.solinger-tageblatt.de\/lokales\/solingen\/verkehrsminister-erlebe-solingen-als-stadt-die-in-vielen-bereichen-nach-vorn-gewandt-ist-UVQW7BMZN5GTNKLW3TPRCNTYOE.html\" data-vars-event-category=\"intext_link\" data-vars-event-action=\"click\" data-vars-event-label=\"https:\/\/www.solinger-tageblatt.de\/lokales\/solingen\/verkehrsminister-erlebe-solingen-als-stadt-die-in-vielen-bereichen-nach-vorn-gewandt-ist-UVQW7BMZN5GTNKLW3TPRCNTYOE.html\">\u201eArbeitsgemeinschaft fu\u00dfg\u00e4nger- und fahrradfreundlicher St\u00e4dte\u201c<\/a>.<\/p>\n<p>Solingen: Ein Arbeitsauftrag, weniger eine Auszeichnung<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Was so klingt, als sei das Ziel erreicht worden. Bei der Verleihung der Urkunde betonten aber alle Beteiligten, dass es sich um einen Arbeitsauftrag handele, weniger um eine Auszeichnung. \u201eEs ist ein Weg, den wir weiter beschreiten\u201c, hatte Dezernent Andreas Budde (parteilos) betont, als er die Urkunde von NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer (Gr\u00fcne) entgegennahm.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Wie weit der Weg zur fahrradfreundlichen Stadt ist, zeigt die Untersuchung. Fast zwei Drittel der Befragten bewerten die Verkehrssituation f\u00fcr das Rad mit \u201eausreichend oder schlechter\u201c, also mit Schulnote 4 bis 6. Selbst im oft gescholtenen \u00d6PNV tut das nur gut ein Drittel.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Weniger als jeder Dritte gibt den Bedingungen f\u00fcr den Autoverkehr so schlechte Noten. Am gl\u00fccklichsten sind die Fu\u00dfg\u00e4nger: Fast 90 Prozent empfinden die Situation als sehr gut, gut oder befriedigend.<\/p>\n<p>Fahrradfahren? Hier sind einige Problemstellen<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Auf den Bericht zur \u201efahrradfreundlichen Stadt\u201c gab es einige Resonanz. \u201eIch freue mich \u00fcber jede Verbesserung auf den Solinger Stra\u00dfen f\u00fcr den Radverkehr. Es ist nicht immer einfach, die Besorgungen sicher mit dem \u201aDrahtesel\u2018 zu erledigen\u201c, schreibt etwa ST-Leserin Angela Lattrich-Wischmann.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Zwischen Fahrrad- und Autofahrern kommt es immer wieder zu Konflikten.\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/ECVAJXWSNNCUPEZJ3SGN22QLJQ.jpg\" \/><\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Sie finde die sehr bruchst\u00fcckhaften Radwege ziemlich irritierend. \u201eIch wohne in Ohligs und fahre oft \u00fcber die Zweibr\u00fccker Stra\u00dfe Richtung Ohligser Markt. Da die Spur mit Radweg an der Wilhelmstra\u00dfe zur Abbiegerspur wird, muss man vorher in die Mitte wechseln. Bei Berufsverkehr nicht besonders angenehm.\u201c<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Auch am Kullen h\u00f6re der Radweg abrupt auf, es komme immer wieder zu kniffeligen Situationen. \u201eUnd auf der Kamper Stra\u00dfe Ecke M\u00fchlenstra\u00dfe passiert es immer wieder, dass Autos links abbiegen, ohne darauf zu achten, dass der Radfahrer geradeaus m\u00f6chte\u201c, schreibt die ST-Leserin. Von Ohligs zum Theater zu radeln sei \u201eebenfalls sehr aufregend\u201c.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<blockquote><p>Entweder hat er seine Rede recycelt. Oder er wei\u00df nicht, wovon er spricht.<\/p><\/blockquote>\n<p class=\"Quotestyled__Author-sc-q277fq-1 iQZobn\">ST-Leser Hans-Joachim Jost<\/p>\n<p class=\"Quotestyled__AuthorDescription-sc-q277fq-2 hQAqgn\">\u00fcber Verkehrsminister Oliver Krischer<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Leidvolle Erfahrungen machte auch ST-Leser Hans-Joachim Jost. Er wurde vor wenigen Wochen von einem Auto \u201evom Rad geholt\u201c. Die lobenden Worte, die der Verkehrsminister f\u00fcr Solingen als fahrradfreundliche Stadt gefunden hatte, versteht er nicht. \u201eEntweder hat er seine Rede, die einer anderen Kommune galt, recycelt. Oder er wei\u00df nicht, wovon er spricht.\u201c<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Krischer hatte unter anderem gelobt, mit welcher \u201eQualit\u00e4t und Konsequenz Solingen an zeitgem\u00e4\u00dfer Mobilit\u00e4t arbeitet\u201c.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Jost nennt als gef\u00e4hrlichste Stellen im Stra\u00dfenverkehr Werwolf, Schlagbaum, die Sch\u00fctzenstra\u00dfe stadteinw\u00e4rts und die Neuenhofer Stra\u00dfe\/Neuenkamper Stra\u00dfe talw\u00e4rts: \u201eeine Todesspur, die so schmal ist, dass Autos nicht den vorgeschriebenen Abstand einhalten k\u00f6nnen\u201c.<\/p>\n<p>Nachhaltigkeitsziel: Rund 60 Prozent umweltfreundlich<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Fahrradwege beg\u00e4nnen und endeten im Nirwana (Deutsche Bank, Konzerthaus), Markierungen von Fahrradspuren w\u00fcrden nicht erneuert (Gr\u00fcnewalder Stra\u00dfe, Konrad-Adenauer-Stra\u00dfe) und Parkbuchten eingerichtet, der Radverkehr aber vergessen. \u201eHerr Krischer hat wahrscheinlich lange nicht mehr auf einem Rad gesessen. Und auf gar keinen Fall in Solingen.\u201c<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Es gibt einiges zu tun in der Arbeitsgemeinschaft. Zumal laut Nachhaltigkeitskonzept 2030 rund 60 Prozent der Wege umweltfreundlich zur\u00fcckgelegt werden sollen. Ein Ziel, das inzwischen als nicht mehr erreichbar gilt.<\/p>\n<p class=\"Editorialstyled__Editorial-sc-1bfvh9l-0 cSmjnJ\">ST<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Solingen. Wie sind die Solingerinnen und Solinger in ihrer Stadt unterwegs? 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