{"id":756508,"date":"2026-01-29T18:46:20","date_gmt":"2026-01-29T18:46:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/756508\/"},"modified":"2026-01-29T18:46:20","modified_gmt":"2026-01-29T18:46:20","slug":"heizoelpreise-ziehen-nach-kraeftigem-oelpreisanstieg-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/756508\/","title":{"rendered":"Heiz\u00f6lpreise ziehen nach kr\u00e4ftigem \u00d6lpreisanstieg an"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die \u00d6lpreise haben gestern erneut zugelegt. Die steigenden Notierungen bei Brent, WTI und Gas\u00f6l, wurden vor allem durch erneute Drohungen der USA in Richtung Iran ausgel\u00f6st, was zu einer sp\u00fcrbar h\u00f6heren Risikopr\u00e4mie f\u00fchrte. Das bullishe B\u00f6rsenklima \u00fcbertrug sich auch auf den Inlandsmarkt. F\u00fcr Heiz\u00f6l bedeutet das heute sp\u00fcrbare Aufschl\u00e4ge von rund einem Cent je Liter.<\/strong><\/p>\n<p>Die \u00d6lpreise haben ihren Aufw\u00e4rtstrend am Mittwoch fortgesetzt. Im Mittelpunkt stand dabei die erneut versch\u00e4rfte Rhetorik von US-Pr\u00e4sident Donald Trump gegen\u00fcber dem Iran. Er bekr\u00e4ftigte \u00f6ffentlich, dass die USA milit\u00e4rische Optionen in der Region pr\u00fcfen, sollte Teheran sein Atomprogramm nicht aufgeben. Solche Aussagen erh\u00f6hen am \u00d6lmarkt regelm\u00e4\u00dfig die Risikopr\u00e4mie, da bereits kleine St\u00f6rungen im Nahen Osten gro\u00dfe Auswirkungen auf die weltweite Versorgung haben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Von den <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.heizoel24.de\/heizoelpreise#bestandsdaten\" rel=\"nofollow noopener\">US-\u00d6lbestandsdaten<\/a>, die das Department of Energy gestern ver\u00f6ffentlichte, ging kein klarer Trend aus. Laut dem Energieministerium gingen die Roh\u00f6lbest\u00e4nde in der vergangenen Woche um 2,3 Millionen Barrel zur\u00fcck. Bei Benzin und Destillaten gab es leichte Aufbauten. Der Report wurde von Marktteilnehmern neutral aufgenommen.<\/p>\n<p>Gestern war auch die Entscheidung der US-Notenbank f\u00e4llig. Die Federal Reserve lie\u00df den Leitzins wie erwartet unver\u00e4ndert. F\u00fcr den \u00d6lmarkt ist das relevant, weil stabile Zinsen als Zeichen f\u00fcr eine robuste US-Wirtschaft gelten. Gleichzeitig blieb der US-Dollar schwach, was \u00d6l f\u00fcr K\u00e4ufer au\u00dferhalb der USA g\u00fcnstiger macht. Die h\u00f6here Nachfrage st\u00fctzt die Preise zus\u00e4tzlich.<\/p>\n<p>Auch der Preis f\u00fcr Gas\u00f6l, das ma\u00dfgebliche Vorprodukt f\u00fcr Heiz\u00f6l, zog im Tagesverlauf deutlich an und blieb auf hohem Niveau. So deuteten sich gestern bereits neue Aufschl\u00e4ge f\u00fcr Heiz\u00f6l an, die am Donnerstag fortf\u00fchren. In Deutschland kletterte der bundesweite Durchschnitt am heutigen Vormittag auf knapp 94 Cent pro Liter. Der turbulente Januar lie\u00df die Heiz\u00f6lpreise im Vergleich zum Jahresbeginn um gut vier Prozent steigen. Mit einem Monatsmittel von ca. 91 Cent je Liter zeigten sich die Heiz\u00f6lpreise jedoch durchaus moderat.<\/p>\n<p>In \u00d6sterreich bewegt sich Heiz\u00f6l heute in Richtung 1,08 Euro Marke, und damit leicht \u00fcber dem Januar-Durchschnitt von 1,06 Euro. Vor allem Tirol und Vorarlberg ziehen das Mittel mit Preisen um 1,11 Euro je Liter nach oben. In der Schweiz kommen die Heiz\u00f6lpreise am Vormittag erstmal 0,3 Rappen zur\u00fcck auf ein kantonweites Mittel von 95,3 Rappen je Liter.<\/p>\n<p><strong>HeizOel24-Tipp:<\/strong> Wer Heiz\u00f6l ben\u00f6tigt, sollte die aktuelle Preisbewegung realistisch einordnen und sich einen Preis setzen, zu dem gekauft wird. Teilbestellungen k\u00f6nnen helfen, Preisschwankungen \u00fcber das Jahr hinweg, abzufedern. HeizOel24<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die \u00d6lpreise haben gestern erneut zugelegt. 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