{"id":758271,"date":"2026-01-30T11:00:09","date_gmt":"2026-01-30T11:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/758271\/"},"modified":"2026-01-30T11:00:09","modified_gmt":"2026-01-30T11:00:09","slug":"deutlicher-anstieg-der-arbeitslosigkeit-in-sachsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/758271\/","title":{"rendered":"Deutlicher Anstieg der Arbeitslosigkeit in Sachsen"},"content":{"rendered":"<p class=\"fp-paragraph\"><strong>Chemnitz<\/strong> &#8211; Die Arbeitslosigkeit in Sachsen steigt weiter und hat die Marke von knapp 157.500 Menschen erreicht. Zugleich melden Unternehmen weniger freie Stellen als sonst in dieser Jahreszeit. Zur\u00fcckzuf\u00fchren sei der Anstieg der Arbeitslosenzahlen auf saisonale Gr\u00fcnde wie K\u00fcndigungen und Befristungen zum Jahresende sowie beendete F\u00f6rderma\u00dfnahmen, teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit in Chemnitz mit. Auch die angespannte wirtschaftliche Lage habe dazu beigetragen.\u00a0<\/p>\n<p>H\u00f6chste Arbeitslosenquote in einem Januar seit 2017<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Im Vergleich zum Dezember stieg die Arbeitslosigkeit um 6,2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren etwa 8.200 Menschen mehr arbeitslos gemeldet (plus 5,5 Prozent). Die Arbeitslosenquote wurde mit 7,3 Prozent ausgewiesen. Das ist der h\u00f6chste Stand in einem Januar seit 2017. Damals lag die Quote im Januar bei 7,6 Prozent.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">\u201eAber wo Schatten ist, ist auch Licht. Viele der jetzt arbeitslos gewordenen Menschen sind gut qualifiziert und bieten Chancen f\u00fcr suchende Arbeitgeber\u201c, sagte der Chef der Regionaldirektion, Klaus-Peter Hansen.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Am niedrigsten ist den Zahlen zufolge die Arbeitslosigkeit in den Landkreisen S\u00e4chsische Schweiz-Osterzgebirge (5,9 Prozent) und Mei\u00dfen (6,0) Prozent, am h\u00f6chsten in der Stadt Chemnitz (9,8) und dem Landkreis G\u00f6rlitz (9,2).<\/p>\n<p>Betriebe melden weniger freie Stellen<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage vieler Betriebe ist die Zahl der gemeldeten Stellen vergleichsweise gering. Die im Januar rund 5.400 neu gemeldeten Arbeitsstellen z\u00e4hlen zu den niedrigsten Januarwerten der letzten 25 Jahre, hie\u00df es weiter.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Zugleich sinkt die Zahl der sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten. Im November waren es laut Regionaldirektion knapp 1,637 Millionen &#8211; rund 8.200 weniger als vor einem Jahr. Zuw\u00e4chse gibt es den Angaben zufolge im Sozial- und Gesundheitswesen; R\u00fcckg\u00e4nge dagegen vor allem im verarbeitenden Gewerbe.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Den Angaben zufolge suchen von den 157.487 Arbeitslosen in Sachsen 71.200 eine Besch\u00e4ftigung als Fachkraft und 81.150 als Helfer.<\/p>\n<p>DGB-Appell an Arbeitgeber: Fachkr\u00e4fte halten\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Der stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Sachsen, Ralf Hron, sieht in dem Anstieg der Arbeitslosigkeit ein deutliches Warnsignal vor allem im Industriebereich. \u201eEs muss jetzt alles daf\u00fcr getan werden, die Unternehmen zu stabilisieren und ihnen Planungssicherheit zu geben\u201c. An die Arbeitgeber appellierte er, die Fachkr\u00e4fte zu halten und sich f\u00fcr die Zukunft gut aufzustellen. \u201eWenn sich Fachkr\u00e4fte erst mal anders orientiert haben, kommen sie nicht so leicht zur\u00fcck\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Chemnitz &#8211; Die Arbeitslosigkeit in Sachsen steigt weiter und hat die Marke von knapp 157.500 Menschen erreicht. 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