{"id":758460,"date":"2026-01-30T12:46:14","date_gmt":"2026-01-30T12:46:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/758460\/"},"modified":"2026-01-30T12:46:14","modified_gmt":"2026-01-30T12:46:14","slug":"wirtschaftskrise-deutschland-steuert-auf-eisberg-zu-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/758460\/","title":{"rendered":"Wirtschaftskrise: Deutschland steuert auf Eisberg zu | Politik"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p>Berlin \u2013 <b>Deutschland steckt tief in der Wirtschaftskrise: kaum Wachstum, explodierende Sozialausgaben, eine Politik, die Reformen scheut. Statt \u00fcber die gro\u00dfen strukturellen Probleme zu reden, streitet das Land \u00fcber Teilzeit, Feiertage und die Frage, ob wir \u201emehr arbeiten\u201c m\u00fcssen. Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm (54) warnt: Der Staat steuert auf einen viel gr\u00f6\u00dferen Eisberg zu. Im Gespr\u00e4ch mit BILD-Vize Paul Ronzheimer sagt sie: \u201eSchon 2029 haben wir gem\u00e4\u00df der Finanzplanung der <\/b><a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/bundesregierung\/bundesregierung-alle-infos-78491630.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>Bundesregierung<\/b><\/a><b> eine Situation, wo die Sozialausgaben, die Verteidigungskosten und die Zinskosten eigentlich die gesamten Staatseinnahmen auffressen.\u201c <\/b><\/p>\n<p>Und das sei noch optimistisch gerechnet. Wegen des demografischen Wandels und neuer Rentenbeschl\u00fcsse d\u00fcrften die Sozialausgaben weiter steigen. Gleichzeitig explodieren die Zinskosten durch neue Schulden und alte Kredite, die abgel\u00f6st werden m\u00fcssen. Grimm mahnt deshalb: \u201eIrgendwas muss man tun, um f\u00fcr zuk\u00fcnftige Generationen eine handhabbare fiskalische Situation zu schaffen.\u201c<\/p>\n<p> An dieser Stelle findest du Inhalte von Drittanbietern <\/p>\n<p> Um mit Inhalten von Drittanbietern zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung. <\/p>\n<p> externen Inhalt aktivieren  Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre jederzeit widerrufliche Einwilligung (\u00fcber den Schalter oder \u00fcber &#8220; <a class=\"embed-placeholder__text-link\" href=\"#\" rel=\"noopener noreferrer\" title=\"Tracking widerrufen\"> Widerruf Tracking und Cookies<\/a> &#8220; am Seitenende) zur Verarbeitung personenbezogener Daten n\u00f6tig.  Dabei k\u00f6nnen Daten in Drittl\u00e4nder wie die USA \u00fcbermittelt werden (Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO). Mit dem Aktivieren des Inhalts stimmen Sie zu. Weitere Infos finden Sie <a class=\"embed-placeholder__text-link\" href=\"#\" rel=\"noopener noreferrer\" title=\"Zu den Privatsph\u00e4re Einstellungen\"> hier<\/a>. <\/p>\n<p>Die wirtschaftliche Lage ist bereits jetzt dramatisch. Grimm sagt: \u201eWir haben jetzt die gleiche <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/geld\/wirtschaft\/wirtschaft\/home-15683398.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wirtschaftsleistung<\/a> wie 2018. Also es ist quasi nichts passiert. F\u00fcr das letzte Jahr haben wir 0,2 Prozent Wirtschaftswachstum \u2013 kann man ja kaum Wachstum nennen.\u201c F\u00fcr 2026 rechne die Bundesregierung zwar mit einem Prozent Wachstum, allerdings zum Teil nur deshalb, weil zwei Feiertage auf ein Wochenende fallen.<\/p>\n<p>Arbeiten die Deutschen zu wenig?<\/p>\n<p>Ein oft genannter Ausweg aus der Stagnation ist mehr Arbeit. Deutschland habe insgesamt ein zu geringes Arbeitsvolumen, betont Bundeskanzler Friedrich Merz immer wieder. Grimm best\u00e4tigt das grunds\u00e4tzlich: \u201eDa geht sicherlich mehr. Bei den Krankentagen zum Beispiel und bei den Urlaubs- und Feiertagen sind wir im internationalen Vergleich sehr, sehr weit oben. Da muss man aber eben an vielen Hebeln drehen.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Wirtschaftsweise Veronika Grimm\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/701b99aca96aedc22fc4bdfd83f122cf,4e2c5328.jpeg\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Wirtschaftsweise Veronika Grimm<\/p>\n<p>Foto: Britta Pedersen\/dpa<\/p>\n<p>Ein solcher Hebel ist die Teilzeitarbeit. Im Jahr 2024 arbeiteten laut Statistischem Bundesamt rund 29 Prozent der Deutschen in Teilzeit \u2013 so viele wie nie zuvor. Der CDU-Wirtschaftsfl\u00fcgel will deshalb das gesetzliche Recht auf Teilzeit abschaffen: K\u00fcnftig sollte Teilzeit nur noch mit besonderer Begr\u00fcndung erlaubt sein, etwa bei Kindererziehung oder der Pflege von Angeh\u00f6rigen. Der Vorsto\u00df l\u00f6ste massive Kritik aus, auch aus der eigenen Partei. Der rheinland-pf\u00e4lzische CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder (50) wetterte: der Vorsto\u00df sei eine \u201eSchnapsidee\u201c.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>F\u00fcr Veronika Grimm ist der Ansatz grunds\u00e4tzlich richtig, aber nur ein Teil eines gr\u00f6\u00dferen Pakets. Sie sagt: \u201eIch glaube, es stimmt, dass wir uns wieder st\u00e4rker auf Arbeit fokussieren m\u00fcssen. Gleichzeitig gibt es viele Regelungen \u2013 etwa das Recht auf Teilzeit oder die elektronische Krankschreibung \u2013, die dazu beitragen, dass wir vielleicht insgesamt etwas weniger leisten. Es haben sich auch andere Vorstellungen von Work-Life-Balance entwickelt. Aber angesichts der wirtschaftlich herausfordernden Lage braucht es einen Ruck, der durch das Land geht.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Berlin \u2013 Deutschland steckt tief in der Wirtschaftskrise: kaum Wachstum, explodierende Sozialausgaben, eine Politik, die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":758461,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,1140,31,3364,29,30,13,32,14,3923,15,3921,12,184,134289,45,55],"class_list":{"0":"post-758460","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-aktuelle-news-aus-deutschland","12":"tag-arbeit","13":"tag-cdu","14":"tag-de","15":"tag-deutschland","16":"tag-germany","17":"tag-headlines","18":"tag-merz-friedrich","19":"tag-nachrichten","20":"tag-nachrichten-aus-deutschland","21":"tag-news","22":"tag-news-aus-deutschland","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-spd","25":"tag-teilzeitjob","26":"tag-texttospeech","27":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115984124273668884","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/758460","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=758460"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/758460\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/758461"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=758460"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=758460"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=758460"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}