{"id":760435,"date":"2026-01-31T07:17:11","date_gmt":"2026-01-31T07:17:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/760435\/"},"modified":"2026-01-31T07:17:11","modified_gmt":"2026-01-31T07:17:11","slug":"stasi-dokumentarfilm-the-spies-among-us-wie-ein-ex-general-sich-selbst-entlarvt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/760435\/","title":{"rendered":"Stasi-Dokumentarfilm \u201eThe Spies Among Us\u201c: Wie ein Ex-General sich selbst entlarvt"},"content":{"rendered":"<p>Wegen \u201eversuchter Republikflucht\u201c musste Peter Keup 1981\/82 acht Monate hinter Gittern verbringen. Jetzt erz\u00e4hlen US-Produzenten seine Geschichte in einem Dokumentarfilm. Das Ergebnis ist \u00e4hnlich bedeutend wie \u201eDas Leben der Anderen\u201c.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Mangelnde Ehrlichkeit kann man dem allerletzten Stasi-Chef nicht vorhalten. Im Gegenteil: \u201eEs ist nicht zu erwarten, dass ich jetzt im B\u00fc\u00dferhemd am Pranger stehe\u201c, bekennt <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.bundesstiftung-aufarbeitung.de\/de\/recherche\/kataloge-datenbanken\/biographische-datenbanken\/heinz-engelhardt\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.bundesstiftung-aufarbeitung.de\/de\/recherche\/kataloge-datenbanken\/biographische-datenbanken\/heinz-engelhardt&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Heinz Engelhardt<\/a> geradezu frech vor der Kamera: \u201eDas wird nicht stattfinden.\u201c Dabei h\u00e4tte er jeden Grund, Bu\u00dfe zu tun. Denn fast 28 Jahre lang, von August 1962 bis Mai 1990, diente Engelhardt dem Ministerium f\u00fcr Staatssicherheit (MfS) der DDR. <\/p>\n<p>Vom Berufsanf\u00e4nger stieg er auf zum Chef der Stasi im Bezirk Frankfurt (Oder), verantwortlich f\u00fcr die Kontrolle von mehr als 700.000 Untertanen des SED-Regimes. Schlie\u00dflich trat er Ende 1989 als j\u00fcngster Stasi-Generalmajor an die Stelle des vormaligen Ministers Erich Mielke, um zumindest Teile der Geheimpolizei irgendwie zu retten, unter dem Namen \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.bundesarchiv.de\/glossar\/detail\/aufloesung-des-mfs-198990\/\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.bundesarchiv.de\/glossar\/detail\/aufloesung-des-mfs-198990\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Amt f\u00fcr Verfassungsschutz<\/a>\u201c. Doch B\u00fcrgerrechtler und emp\u00f6rte DDR-B\u00fcrger verhinderten das durch den Sturm auf die Stasi-Zentrale in Ost-Berlin am 15. Januar 1990. Also leitete Engelhardt stattdessen die Aufl\u00f6sung des Apparates mit rund 91.000 hauptamtlichen Mitarbeitern und 180.000 Spitzeln. Auf wenige Menschen passt das Sprichwort besser, hier sei der Bock zum G\u00e4rtner gemacht worden. <\/p>\n<p>Im Dokumentarfilm <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/thespiesamongus.film\/\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/thespiesamongus.film\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">\u201eThe Spies Among Us\u201c <\/a>(zu Deutsch: \u201eSpione unter uns\u201c) der beiden US-Filmemacher Gabriel und Jamie Coughlin Silverman kann man Engelhardt bei seiner Selbstentlarvung zusehen. Es ist geradezu absto\u00dfend, wenn der Ex-Generalmajor beispielsweise auf die \u201egro\u00dfe Stasi-Keule\u201c schimpft oder h\u00e4misch erkl\u00e4rt, die SED-Geheimpolizei sei eben \u201ekein M\u00e4dchen-Verein, kein karitativer Verein\u201c gewesen. <\/p>\n<p>Doch das ist noch nicht einmal das Schlimmste \u2013 das kommt, als er grinsend l\u00fcgt: \u201eAber es kam ja niemand k\u00f6rperlich zu Schaden oder zu Tode.\u201c Dabei liegt die niedrigste Sch\u00e4tzung f\u00fcr die Gesamtzahl politischer Gefangener in der DDR <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.ssoar.info\/ssoar\/bitstream\/handle\/document\/3180\/ssoar-hsr-1998-no_4__no_86-schroder_et_al-politische_strafgefangene_in_der_ddr.pdf?sequence=1\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.ssoar.info\/ssoar\/bitstream\/handle\/document\/3180\/ssoar-hsr-1998-no_4__no_86-schroder_et_al-politische_strafgefangene_in_der_ddr.pdf?sequence=1&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">bei 170.000, die h\u00f6chste seri\u00f6se bei 280.000<\/a>; unz\u00e4hlige von ihnen \u00fcberwanden die psychischen und eben auch physischen Sch\u00e4den niemals. Noch viel mehr Ostdeutschen haben SED und Stasi das Menschenrecht auf ein selbstbestimmtes Leben genommen. Rund tausend M\u00e4nner, Frauen und sogar Kinder starben gewaltsam beim Versuch, das Grenzregime zu \u00fcberlisten \u2013 getroffen von Kalaschnikow-Geschossen, zerfetzt von explodierten Minen, ertrunken zum Beispiel in der Ostsee. Fakten, die Heinz Engelhardt rundheraus negiert. <\/p>\n<p>Erstaunlich ist, dass der Stasi-General sich \u00fcberhaupt \u00e4u\u00dfert. Denn Hauptperson des Films ist Peter Keup, den die DDR-Geheimpolizei \u00fcberwacht und \u201ebek\u00e4mpft\u201c hat. Es d\u00fcrfte, abgesehen von eher zuf\u00e4lligen Begegnungen in wenigen journalistischen Produktionen in den 1990er-Jahre, das erste Mal sein, dass T\u00e4ter und Opfer des Mielke-Apparates vor der Kamera aufeinandertreffen.<\/p>\n<p>Keups Eltern waren 1956 aus der Bundesrepublik in die DDR \u00fcbergesiedelt. Zwei Jahre sp\u00e4ter kam er in Radebeul zur Welt, als mittleres von drei Kindern. Trotz der massiven Einschr\u00e4nkungen im Alltag verlebte Peter eine gl\u00fcckliche Kindheit \u2013 aber zugleich wusste er bereits, dass es ein weiteres Deutschland gab, in dem n\u00e4mlich seine Gro\u00dfeltern wohnten. Die L\u00fcgen der SED-Propaganda emotional zu durchschauen, lernte er so relativ fr\u00fch. <\/p>\n<p>Im Winter 1974\/75 stellten seine Eltern einen Ausreiseantrag, um die DDR wieder zu verlassen. Doch die \u00dcbersiedlung in die SED-Diktatur erwies sich als Einbahnstra\u00dfe.  Und schlimmer noch: Nun galt die ganze Familie der Stasi als feindlich gesinnt. Peter Keup musste die weiterf\u00fchrende Schule in seiner Heimatstadt nach der 10. Klasse verlassen und eine Lehre absolvieren; Abitur durfte er nicht mehr machen. Auch aus seinem Sportclub schied er aus. Stattdessen tanzte er nun auf Leistungssportniveau, zusammen mit seiner j\u00fcngeren Schwester. 1981 belegten die beiden den dritten Platz bei den DDR-Meisterschaften; Reisen zu Turnieren in den Westen aber lehnte das MfS ab. <\/p>\n<p>Im Juli 1981 versuchte Keup, aus der DDR \u00fcber die damalige CSSR nach Ungarn zu gelangen, um \u00fcber die dort nicht ganz so massiv ausgebauten Grenzsperren nach \u00d6sterreich fliehen zu k\u00f6nnen. Doch bereits vor dem ersten Grenz\u00fcbertritt endete sein Vorhaben, denn er hatte dummerweise keine R\u00fcckfahrkarte gekauft: Hinweis auf eine geplante Flucht. <\/p>\n<p>Der junge Mann kam in die Untersuchungshaftanstalt der Stasi in der Bautzner Stra\u00dfe in Dresden; hier war er erst einmal monatelang vollkommen isoliert. Wegen der geplanten, aber nicht einmal wirklich begonnenen \u201eRepublikflucht\u201c erhielt er eine Strafe von zehn Monaten Freiheitsentzug und wurde im M\u00e4rz 1982 von der Bundesrepublik freigekauft.<\/p>\n<p>In seiner neuen Heimat Essen arbeitete er als Profit\u00e4nzer und machte nebenbei das Fachabitur nach. Nach einer Ausbildung zum Tanzlehrer gr\u00fcndete Peter Keup 1989 eine eigene Tanzschule, die er zwei Dutzend Jahre lang in Dinslaken betrieb. <\/p>\n<p>2012 erfuhr er aus Stasiakten, dass sein \u00e4lterer Bruder Uli ihn bespitzelt und an das MfS verraten hatte; fragen konnte er ihn nicht mehr, denn er war schon bald nach der Wiedervereinigung gestorben. <\/p>\n<p>Dieses Wissen krempelte Keups Leben komplett um: Er studierte Geschichte, um die Methoden wissenschaftlichen Arbeitens im Archiv zu lernen, machte seinen Abschluss und verteidigte im Mai 2025 seine Doktorarbeit \u00fcber die Instrumentalisierung von Inhaftierten als Spitzel im Gef\u00e4ngnis. Die Tanzschule hatte er verkauft, um haupts\u00e4chlich als Historiker zu arbeiten, immer verschr\u00e4nkt mit seinen eigenen Erfahrungen als Zeitzeuge.<\/p>\n<p>Dass sich ehemalige Stasi-Leute mit fr\u00fcheren Opfern ihres Apparates unterhalten, ist ausgesprochen selten \u2013 auch ohne Kamera. Zwar gibt es eine ganz Reihe von MfS-Veteranen, die sich freim\u00fctig \u00e4u\u00dferten, beispielsweise im auf seine Art ebenfalls sehenswerten Film \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article422483\/Wie-die-Stasis-sich-heute-selber-sehen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article422483\/Wie-die-Stasis-sich-heute-selber-sehen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das Ministerium f\u00fcr Staatssicherheit \u2013 Alltag einer Beh\u00f6rde<\/a>\u201c von 2002. Doch die direkte Konfrontation scheuten die meisten von ihnen. <\/p>\n<p>Umso erstaunlicher ist, dass es Keup gelungen ist, gleich zweimal mit Heinz Engelhardt zu sprechen \u2013 und dass der Ex-H\u00e4ftling das demonstrativ gute Gewissen des fr\u00fcher ranghohen T\u00e4ters ertragen hat. Die beiden im Abstand von etwa vier Jahren aufgenommenen Interviewpassagen sind besonders wichtig, denn sie erlauben einen ungeschminkten Blick in das Denken des SED-Repressionsapparats. <\/p>\n<p>Aber der Film bietet noch erheblich mehr. Keup spricht mit einem ehemaligen Psychologie-Dozenten der <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.bundesarchiv.de\/themen-entdecken\/online-entdecken\/themenbeitraege\/doktoren-der-tschekistik\/\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.bundesarchiv.de\/themen-entdecken\/online-entdecken\/themenbeitraege\/doktoren-der-tschekistik\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Stasi-Hochschule in Potsdam-Golm<\/a>, der angehenden Verh\u00f6rspezialisten beibrachte, wie man Menschen verunsichern, brechen und manipulieren kann. Und mit einem fr\u00fcheren Stasi-Major, der den MfS-spezifischen Wortlaut der IM-Akte von Uli Keup nach seinen eigenen langj\u00e4hrigen Erfahrungen zur\u00fcckf\u00fchrt auf den extrahierbaren Kern. Und \u00fcbrigens zu einem etwas beruhigenden Ergebnis kommt: <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/article235936308\/Stasi-Spitzel-Die-Ueberzeugungstaeter-waren-viel-schlimmer.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/debatte\/article235936308\/Stasi-Spitzel-Die-Ueberzeugungstaeter-waren-viel-schlimmer.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zufrieden d\u00fcrfte das MfS mit dem Spitzel eher nicht gewesen sein<\/a>.<\/p>\n<p>\u201eThe Spies Among Us\u201c  ist der wichtigste Film \u00fcber die DDR-Staatssicherheit seit dem Oscar-pr\u00e4mierten Spielfilm \u201eDas Leben der Anderen\u201c mit Ulrich M\u00fche (2006). Irritierend, dass der mit gegenw\u00e4rtig mit etwa <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/plus68e384799501ad4ccbc03c13\/oerr-der-neue-zwang-nicht-mehr-zwangsbeitrag-zu-sagen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/debatte\/plus68e384799501ad4ccbc03c13\/oerr-der-neue-zwang-nicht-mehr-zwangsbeitrag-zu-sagen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">8,75 Milliarden Euro Zwangsgeb\u00fchren pro Jahr<\/a> gep\u00e4ppelte \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk eine solche Dokumentation nicht zustande brachte. Umgesetzt hat die Produktion vielmehr das mit einem Kernteam von zehn Mitgliedern relativ kleine Studio-Unternehmen um das Ehepaar Gabriel und Jamie Coughlin Silverman. Ihnen, vor allem aber Peter Keup selbst in seiner doppelten Rolle als Zeitzeuge und Historiker ist damit Herausragendes gelungen.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/sven-felix-kellerhoff\/\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/autor\/sven-felix-kellerhoff\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\"><b>Sven Felix Kellerhoff<\/b><\/a><b> ist Leitender Redakteur bei WELTGeschichte. Zu seinen Hauptthemen z\u00e4hlen neben Nationalsozialismus und Bundesrepublik die DDR. Mit der Stasi und ihren Methoden befasst er sich seit Ende der 1990er-Jahre immer wieder.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wegen \u201eversuchter Republikflucht\u201c musste Peter Keup 1981\/82 acht Monate hinter Gittern verbringen. 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