{"id":761479,"date":"2026-01-31T16:55:14","date_gmt":"2026-01-31T16:55:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/761479\/"},"modified":"2026-01-31T16:55:14","modified_gmt":"2026-01-31T16:55:14","slug":"lust-sucht-hiv-gefahr-tagelanger-sex-im-drogenrausch-was-ist-chemsex","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/761479\/","title":{"rendered":"Lust, Sucht, HIV-Gefahr: Tagelanger Sex im Drogenrausch: Was ist Chemsex?"},"content":{"rendered":"<p>Lust, Sucht, HIV-GefahrTagelanger Sex im Drogenrausch: Was ist Chemsex?31.01.2026, 16:40 Uhr <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/autoren\/Aljoscha-Prange-article22651515.html\" class=\"article-detail-head_author___bDMZ\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_1_1__Ei3jf\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Aljoscha-Prange.webp.webp\" alt=\"Aljoscha-Prange\"\/>Von Aljoscha Prange<\/a><\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(10:15 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/A-bag-of-methamphetamine-also-called-Ice-or-Crystal-Meth-is-seen-before-people-engage-in-chemsex-in-.webp\" alt=\"A-bag-of-methamphetamine-also-called-Ice-or-Crystal-Meth-is-seen-before-people-engage-in-chemsex-in-Bangkok-Thailand-on-March-28-2025\"\/>Geschnupft, geraucht oder gespritzt, wird Methamphetamin in Chemsex-Kreisen h\u00e4ufig zur Steigerung von Lust, Ausdauer und N\u00e4hegef\u00fchl konsumiert. (Foto: picture alliance \/ NurPhoto)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Sexpartys auf Crystal Meth und anderen Substanzen: Chemsex ist in Deutschland l\u00e4ngst kein Randph\u00e4nomen mehr. Warum immer mehr homosexuelle M\u00e4nner zu Drogen greifen, um Lust, N\u00e4he und Realit\u00e4tsflucht zu erleben.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Liquid Ecstasy, Crystal Meth oder Trend-Substanzen wie Mephedron und Monkey Dust: F\u00fcr einige homosexuelle M\u00e4nner geh\u00f6ren diese und andere Drogen zu ihrem Sexualleben dazu. Sie werden geschluckt, durch die Nase gezogen, oder &#8211; vor allem im Fall von Meth &#8211; gespritzt. &#8222;Slamming&#8220; nennt man den intraven\u00f6sen Konsum in der Szene. &#8222;Die Szene&#8220;, das ist die Chemsex-Community, in der M\u00e4nner sich gezielt mit anderen M\u00e4nnern treffen, um Sex auf &#8222;Chems&#8220;, also auf chemischen Drogen zu haben.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Verabredet wird sich meist \u00fcber Dating-Apps wie Grindr oder Romeo. Auf den Profilen deuten Abk\u00fcrzungen wie etwa &#8222;h&amp;h&#8220; (high und horny, auf deutsch: berauscht und geil) darauf hin, dass Personen Chemsex praktizieren. Er kann zu zweit stattfinden, aber auch mit mehreren Personen gleichzeitig. Oft kommen Gruppen von M\u00e4nnern auf sogenannten &#8222;Chills&#8220; zusammen &#8211; Sexpartys, die unter Umst\u00e4nden Tage dauern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&#8222;Wochenenden dauerten bis Mittwoch&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.iwwit.de\/chemsex\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Auf der Seite von IWWIT<\/a> (Ich Wei\u00df Was Ich Tu), einem Pr\u00e4ventionsprojekt der Deutschen Aidshilfe, beschreibt der Aussteiger Timo Koch, wie er seine Zeit in der Chemsex-Szene erlebt hat. &#8222;Neulich im Chat schickte mir ein attraktiver junger Mann ein Bild von sich: L\u00e4ssig an einem Tisch sitzend, auf dem wei\u00dfe und andere P\u00fclverchen ausgebreitet sind, grinst er in die Kamera. Eine Glaspfeife und andere Utensilien. Er l\u00e4dt mich zu sich nach Hause ein [\u2026] Ich denke an all die N\u00e4chte und Tage, an die Wochenenden, die bis Mittwoch dauerten, in denen ich selber high war.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Mittlerweile sei er seit acht Jahren clean, den Kontakt zur Community suche er trotzdem noch gelegentlich. \u00dcberhaupt habe ihn die Suche erst in die Szene gef\u00fchrt. Eine Suche nach Intimit\u00e4t, nach Zugeh\u00f6rigkeit &#8211; und nach Kontrollverlust.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Denn wie viele schwule M\u00e4nner st\u00fcnde er unter dem Druck, von der Gesellschaft als &#8222;normaler, echter Mann&#8220; wahrgenommen zu werden, als &#8222;stark, produktiv und erfolgreich&#8220;. Hinzu k\u00e4me der Druck, auf andere M\u00e4nner attraktiv wirken zu wollen, gutaussehend und durchtrainiert zu sein. Und dann ist da noch die Angst vor homophoben Anfeindungen, vor Stigmatisierung und Gewalt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Um diesen &#8222;Minderheitenstress&#8220; auszuhalten, folge als Kompensationsstrategie h\u00e4ufig der Griff zu Alkohol, Tabak und eben auch synthetischen Drogen, sagt Michael Pla\u00df im Gespr\u00e4ch mit ntv.de. Der P\u00e4dagoge ist Mitarbeiter am Schwul-Queeren Zentrum Sub e.V. in M\u00fcnchen und bietet dort eine spezielle <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/subonline.org\/beratung\/chemsex\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Chemsex-Beratung<\/a> f\u00fcr User, Angeh\u00f6rige und Partner an.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Pla\u00df erz\u00e4hlt, dass queere Menschen aufgrund von Ausgrenzung und \u00dcbergriffen h\u00e4ufiger von mentalen Erkrankungen wie Depressionen betroffen seien, was wiederum oft zu Substanzkonsum und -missbrauch f\u00fchre. Besonders habe sich das in der Pandemie gezeigt, als viele mit Einsamkeit zu k\u00e4mpfen hatten. &#8222;Die Leute, die heute in die Beratung kommen, erz\u00e4hlen oft, dass sie w\u00e4hrend Covid entweder angefangen oder, wenn sie davor schon angefangen hatten, die Kontrolle verloren haben.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das Sub-Team habe w\u00e4hrend der Corona-Zeit einen regelrechten Chemsex-Boom verzeichnet. Seitdem gingen die Zahlen zwar wieder leicht zur\u00fcck, insgesamt sei die Tendenz in Deutschland allerdings steigend.<\/p>\n<p>L\u00e4ngst kein Randthema mehr<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auch die Deutsche Aidshilfe kommt zu dem Schluss, dass Chemsex in den vergangenen Jahren zu einem immer bedeutsameren Gesundheitsthema geworden und l\u00e4ngst kein Randph\u00e4nomen mehr ist. In der <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.emis-project.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/SanderDSchmidtAJ_2025_EMIS-2024_Zur-regionalen-Verbreitung-von-Chemsex-in-Deutschland.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">2025 ver\u00f6ffentlichten EMIS-Studie<\/a> hei\u00dft es, dass &#8222;Mitgliedsorganisationen \u00fcber einen stetigen Zuwachs an Hilfesuchenden&#8220; berichten, dem &#8222;mit den bisher vorhandenen Mitteln kaum begegnet werden&#8220; kann.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Demnach h\u00e4tten in Deutschland im Schnitt f\u00fcnf Prozent der Befragten angegeben, &#8222;in den letzten vier Wochen Chemsex-Erfahrungen gemacht zu haben&#8220;. Die Berechnung bez\u00f6ge sich auf die Frage, wann die Teilnehmenden &#8222;das letzte Mal stimulierende Substanzen konsumiert h\u00e4tten, um l\u00e4ngeren oder intensiveren Sex zu haben.&#8220; Als stimulierende Substanzen wurden Ecstasy\/MDMA, Kokain, Amphetamine (Speed), Methamphetamin (Crystal, Meth, Tina, Pervitin), Mephedron, Ketamin und Alpha-PHP aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Patienten unserer Ambulanzen zum Thema Sexualit\u00e4t und Substanzkonsum berichten mir immer wieder davon, dass sie sich auf Dating-Portalen explizit gegen Chems aussprechen m\u00fcssen, falls sie nicht (mehr) konsumieren wollen, da diese einen so gro\u00dfen Verbreitungsgrad haben&#8220;, berichtet Marcus Gertzen gegen\u00fcber ntv.de. Der Arzt besch\u00e4ftigt sich seit mehr als zehn Jahren intensiv mit der Thematik, in enger Zusammenarbeit mit seinem Kollegen Tobias R\u00fcther an der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t in M\u00fcnchen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Man m\u00fcsse zwar auch bedenken, dass Chemsex in den vergangenen Jahren deutlich an Aufmerksamkeit gewonnen hat, und deshalb wom\u00f6glich einfacher genauer hingeschaut und &#8222;mehr gesehen&#8220; wird. &#8222;Insgesamt muss man jedoch wohl das Fazit ziehen, dass die Thematik mehr an Dynamik gewinnt&#8220;, meint Gertzen.<\/p>\n<p>Erh\u00f6htes HIV- und Suchtrisiko<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zu den Hauptrisiken bei Chemsex geh\u00f6ren neben mentalen Problemen vor allem sexuell \u00fcbertragbare Infektionen wie Hepatitis C oder HIV. Durch die enthemmende Wirkung der Drogen w\u00fcrden viele M\u00e4nner Dinge tun, die sie n\u00fcchtern nicht tun w\u00fcrden &#8211; etwa ungesch\u00fctzten Geschlechtsverkehr, der mit einem erh\u00f6hten HIV-\u00dcbertragungsrisiko einhergeht. &#8222;Menschen, die Chems nehmen, haben \u00f6fter sexuell \u00fcbertragbare Infektionen und sind auch \u00f6fter HIV-positiv&#8220;, meint Pla\u00df. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zwar gebe es auch Sexpartys von HIV-positiven M\u00e4nnern f\u00fcr HIV-positive M\u00e4nner, also gesch\u00fctzte R\u00e4ume, in denen sie keine Ablehnung oder Stigmatisierung von au\u00dfen zu bef\u00fcrchten haben. Doch viele M\u00e4nner mit HIV w\u00fcrden ihre Infektion gar nicht erst \u00f6ffentlich machen, etwa auf Dating-Apps, um eben nicht zur\u00fcckgewiesen zu werden &#8211; &#8222;auch wenn sie durch ihre HIV-Therapie unter der Nachweisgrenze und damit nicht infekti\u00f6s sind&#8220;. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Neben sexuell \u00fcbertragbaren Infektionen bestehe beim Chemsex au\u00dferdem das Risiko von \u00dcberdosierungen mit epileptischen Anf\u00e4llen oder Atemstillst\u00e4nden, bis hin zum Versterben &#8211; &#8222;speziell bei Kombination verschiedener Chems mit anderen Substanzen&#8220;, so Gertzen. Mentale Folgen k\u00f6nnen Depressionen, Angsterkrankungen oder Psychosen sein, &#8222;also Episoden, in denen man sich verfolgt oder beobachtet f\u00fchlt, Stimmen h\u00f6rt oder den Eindruck hat, dass Leute Gedanken lesen k\u00f6nnen&#8220;. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auch das Risiko, eine Chem-freie Sexualit\u00e4t nicht mehr genie\u00dfen zu k\u00f6nnen, sei nicht zu untersch\u00e4tzen. &#8222;Wir sehen zudem ein deutlich erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr das Auftreten von Abh\u00e4ngigkeitserkrankungen und auch suizidalen Krisen, die dementsprechend sehr gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnen.&#8220; Chemsex bedeute im Umkehrschluss jedoch nicht automatisch eine Substanzkonsumst\u00f6rung. &#8222;Es gibt eine gro\u00dfe Untergruppe an Betroffenen, die den Konsum sehr klar unter Kontrolle haben&#8220;, verr\u00e4t Gertzen.<\/p>\n<p>&#8222;Leute wie du und ich&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Um Menschen aus der Chemsex-Szene auffangen und behandeln zu k\u00f6nnen, brauche es in Deutschland bessere Hilfseinrichtungen, die auf das Thema spezialisiert sind. &#8222;Manche haben gro\u00dfe Angst, in Gespr\u00e4chsgruppen Menschen zu begegnen, die von Sexualit\u00e4t unter M\u00e4nnern nichts wissen und homofeindliche Vorurteile haben.&#8220; Es sei wichtig, Beratungsangebote pr\u00e4sentiert zu bekommen, &#8222;in denen man nicht erst erkl\u00e4ren muss, was Chemsex \u00fcberhaupt ist.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Au\u00dferdem m\u00fcsse es eine bessere Aufkl\u00e4rung \u00fcber Drogen und ihre Risiken geben. So bed\u00fcrfe etwa auch die Vorstellung des &#8222;typischen Meth-Konsumenten&#8220; einer Reform. &#8222;Das k\u00f6nnen gut aussehende Personen sein, die arbeiten gehen und sozial eingebunden sind. Und die \u00fcberhaupt nicht aussehen, wie diese Crystal-Meth-Schockbilder, die vor 15 Jahren ver\u00f6ffentlicht wurden.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Vorbehalte abbauen, Akzeptanz st\u00e4rken, mit Horror-Erz\u00e4hlungen aufr\u00e4umen: Pla\u00df mahnt, auch das gesellschaftliche Bild von Chemsex aus der Schmuddelecke zu holen. &#8222;Das sind nicht irgendwelche Leute, die den Verstand verloren haben, sondern ganz einfache Menschen, Leute wie du und ich.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Sollte sich durch den Chemsex bei Usern bereits eine Abh\u00e4ngigkeitserkrankung eingeschlichen haben, m\u00fcsse in der Regel zun\u00e4chst eine Entgiftung durchgef\u00fchrt werden, etwa in einer psychiatrischen Klinik, sagt Gertzen. Im Anschluss sei es sinnvoll, eine Entw\u00f6hnungstherapie zu machen. &#8222;Gl\u00fccklicherweise gibt es hier in Deutschland mittlerweile mehrere Kliniken, die einen eigenen Therapiebaustein f\u00fcr die Thematik in ihr Programm aufgenommen haben.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Betroffenen, die das Gef\u00fchl haben, dass ihnen die Thematik entgleitet, r\u00e4t Gertzen dazu, sich fr\u00fchzeitig Hilfe zu suchen: &#8222;Sprechen Sie vertrauensvoll eine naheliegende Beratungsstelle oder die \u00c4rztin oder Arzt Ihres Vertrauens an. Sie sind nicht alleine!&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Lust, Sucht, HIV-GefahrTagelanger Sex im Drogenrausch: Was ist Chemsex?31.01.2026, 16:40 Uhr Von Aljoscha Prange Artikel anh\u00f6ren(10:15 min) Geschnupft,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":761480,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[2],"tags":[25664,4980,880,29,433,30,13,37832,7175,984,29888,14,15,12,822,10,8,9,11],"class_list":["post-761479","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-deutschland","tag-aids","tag-crystal-meth","tag-depression","tag-deutschland","tag-drogen","tag-germany","tag-headlines","tag-hiv","tag-homosexualitaet","tag-international","tag-lgbtiq","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-sex","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115990765829313264","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/761479","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=761479"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/761479\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/761480"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=761479"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=761479"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=761479"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}