{"id":761816,"date":"2026-01-31T20:01:17","date_gmt":"2026-01-31T20:01:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/761816\/"},"modified":"2026-01-31T20:01:17","modified_gmt":"2026-01-31T20:01:17","slug":"donald-trump-schenkt-mick-schumacher-einen-zusaetzlichen-indycar-lauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/761816\/","title":{"rendered":"Donald Trump schenkt Mick Schumacher einen zus\u00e4tzlichen IndyCar-Lauf"},"content":{"rendered":"<p>Es klingt wie eine wildgewordene KI-Meldung, doch seit Freitag (30.1.) ist es Realit\u00e4t: Am 23. August r\u00fccken Mick Schumacher und die anderen IndyCar-Piloten zu einem historischen Rennen aus. Anl\u00e4sslich des 250. Geburtstags der USA verwandelt sich Washington, D. C., in einen tempor\u00e4ren Rennkurs. Obwohl die Pl\u00e4ne schon seit Monaten bekannt sind, hing das ehrgeizige Projekt ewig in der Warteschleife.<\/p>\n<p>Grund war \u2013 wenig \u00fcberraschend \u2013 politischer Zoff zwischen den Demokraten und Trumps Republikanern. Denn f\u00fcr die Nutzung des Regierungsgel\u00e4ndes braucht es eine entsprechende gesetzliche Zustimmung. Beispielsweise muss Werbung erlaubt werden. Die Opposition hielt dagegen und argumentierte unter anderem damit, dass die Polizeikr\u00e4fte im Rahmen der monatelangen Jubil\u00e4umsfeierlichkeiten ohnehin gen\u00fcgend zu tun h\u00e4tten. Pr\u00e4sident Donald Trump schlug auf bekannte Art und Weise dazwischen.<\/p>\n<p>Flankiert von Vertretern der IndyCar-Serie, darunter Eigent\u00fcmer Roger Penske, unterschrieb das Oberhaupt die Erkl\u00e4rung im Oval Office. Beide M\u00e4nner kennen sich seit Jahrzehnten. Bereits 2019 hatte Trump dem Milliard\u00e4r Penske die &#8222;Presidential Medal of Freedom&#8220; verliehen. In typischer Trump-Manier gab er dem Event noch Superlative mit auf den Weg: &#8222;Das kann einen neuen Rekord im Motorsport schaffen. Ich liebe Motorsport!&#8220;<\/p>\n<p>So k\u00f6nnte die Strecke aussehen<\/p>\n<p>Der Blick in das Dokument verr\u00e4t deutlich mehr. Das Event h\u00f6rt auf den Namen &#8222;Freedom 250 Grand Prix&#8220; und l\u00e4uft insgesamt vom 21. bis zum 23. August. Als Streckengrundlage w\u00e4hlte Trumps Team das Umfeld der National Mall aus. Die Promenade verbindet das Lincoln Memorial mit dem Kongress, seitlich davon liegt das Areal des Wei\u00dfen Hauses. Die weiterhin bestehenden H\u00fcrden m\u00fcssen w\u00e4hrend der n\u00e4chsten zwei Wochen vom Innen- und Verkehrsministerium \u00fcbersprungen werden. Sie werden dann einen genauen Plan nachliefern.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr haben die beiden \u00c4mter genug rechtliche Befugnisse. Au\u00dferdem k\u00f6nnte ein k\u00fcrzlich erzielter Haushaltsdeal zwischen den zwei Parteien die Wogen gegl\u00e4ttet haben. Dementsprechend soll die patriotische Party massive Staatssubventionen erhalten. Abschlie\u00dfend hat ebenfalls die Stadt ihre Unterst\u00fctzung zugesagt. Ein Scheitern bleibt m\u00f6glich, w\u00fcrde aber einer politischen Schlammschlacht gleichkommen.<\/p>\n<p>Roger Penske d\u00fcrfte dieses Risiko ignorieren. Er genoss den gigantischen Sieg gegen die heimische Serienrivalin NASCAR und erz\u00e4hlte: &#8222;Pr\u00e4sident Trump hat unserem Sport eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Auszeichnung verliehen, und wir sind dankbar f\u00fcr sein Vertrauen und seine Unterst\u00fctzung.&#8220; Die politischen Gefahren, welche dieser Deal der IndyCar bringt, bleiben \u00fcberschaubar. Wie bei der NASCAR stammen die Kernzielgruppen der IndyCar aus tiefroten Staaten.<\/p>\n<p>\u00dcberraschender Profiteur Schumacher?<\/p>\n<p>Klammert man die kontroversen Umst\u00e4nde aus, k\u00f6nnen sich die Fans \u00fcber ein starkes Paket freuen. Die Veranstalter versprechen freien Eintritt und entsprechende Aussichten auf die Sehensw\u00fcrdigkeiten. TV-Partner und Serieninvestor FOX k\u00fcndigte eine gigantische Berichterstattung an. Deshalb spricht wenig dagegen, dass auch die deutschen Abnehmersender davon profitieren d\u00fcrfen. Auch das Fahrerlager wird gl\u00fccklich sein: Die Teams erwarten eine Flut an Sponsoren.<\/p>\n<p>Wie spontan der Deal zustande kam, zeigt sich daran, dass nirgends \u00fcber die Einordnung des Rennens gesprochen wird. Man findet auch keine Informationen zur Punktevergabe. So ist anzunehmen, dass der Lauf wahrscheinlich wie die anderen 17 Rennen z\u00e4hlen d\u00fcrfte. Weitere Details werden in den n\u00e4chsten Wochen erwartet. Die IndyCar k\u00fcndigte ein Kick-off-Event an.<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte sportliche Profiteur k\u00f6nnte ein Deutscher sein. IndyCar-Newcomer Mick Schumacher startet dort mit denselben Fragezeichen wie seine Konkurrenten. Au\u00dferdem wird er bis dahin bereits mehrere Rennen absolviert haben. Der Saisonauftakt findet am 1. M\u00e4rz auf dem Stadtkurs von St. Petersburg in Florida statt.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es klingt wie eine wildgewordene KI-Meldung, doch seit Freitag (30.1.) ist es Realit\u00e4t: Am 23. 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