{"id":763042,"date":"2026-02-01T07:44:11","date_gmt":"2026-02-01T07:44:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/763042\/"},"modified":"2026-02-01T07:44:11","modified_gmt":"2026-02-01T07:44:11","slug":"late-night-shows-die-koenige-des-spaetprogramms-und-ihre-erbitterten-schlachten-um-die-krone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/763042\/","title":{"rendered":"Late-Night-Shows: Die K\u00f6nige des Sp\u00e4tprogramms \u2013 und ihre erbitterten Schlachten um die Krone"},"content":{"rendered":"<p>Am 1. Februar 1982 ging David Letterman mit seiner Late-Night-Show auf Sendung und schuf einen Klassiker des TV-Formats. Dessen langj\u00e4hriger, unangefochtener Champion war damals Johnny Carson. Um seine Nachfolge entbrannte ein erbitterter Konkurrenzkampf.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, und zahlreiche allt\u00e4gliche Rituale sind ein Ausdruck davon. Die Tasse Kaffee am Morgen, der Lieblings-Radiosender bei der Fahrt zur Arbeit, das Familien-Dinner zum Feierabend \u2013 f\u00fcr viele ist ein Tag ohne liebgewonnene Dinge wie diese einfach nicht komplett. Und f\u00fcr Millionen Amerikaner geh\u00f6rte jahrzehntelang am Ende eines Werktags noch ein Pflichttermin vor dem Schlafengehen dazu, auf den sich mancher den ganzen Tag freute: die \u201eTonight Show\u201c auf dem TV-Sender NBC.<\/p>\n<p>Deren Gastgeber war drei Dekaden lang, von 1962 bis 1992, der legend\u00e4re Stand-up-Komiker und Moderator Johnny Carson. Und der Ablauf seiner Late-Night-Show war ebenso von Ritualen gepr\u00e4gt, die sich Abend f\u00fcr Abend wiederholten: Sein Ansager und Sidekick Ed McMahon k\u00fcndigte ihn mit einem breitgezogenen \u201eHeeere\u2019s Johnny!\u201c an, und Carson hielt seinen Er\u00f6ffnungsmonolog, in dem er die Ereignisse des Tages pointenreich kommentierte. <\/p>\n<p>Nach Musik vom NBC Orchestra mit Bandleader Doc Severinsen dann etwas Comedy, etwa Sketche, in denen Carson wiederkehrende Rollen spielte. Schlie\u00dflich nahm der Moderator hinter seinem Schreibtisch Platz und begr\u00fc\u00dfte seine Talkg\u00e4ste, bei denen es sich meist um die Top-Stars jener Zeit handelte und von denen viele regelm\u00e4\u00dfig wiederkamen. Darunter die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article693816a2c3b4893a9e2b315a\/oceans-11-zu-silvester-landeten-frank-sinatra-und-das-rat-pack-ihren-coup-in-las-vegas.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article693816a2c3b4893a9e2b315a\/oceans-11-zu-silvester-landeten-frank-sinatra-und-das-rat-pack-ihren-coup-in-las-vegas.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u201eRat Pack\u201c-Crooner Frank Sinatra und Dean Martin<\/a> oder Hollywood-Gr\u00f6\u00dfen wie James Stewart, John Wayne, Liz Taylor und Jane Fonda.<\/p>\n<p>Carson zeigte sich dabei als perfekter Gastgeber, der zwar selbst vor Witz und Schlagfertigkeit spr\u00fchte, im Zweifelsfall aber seinen Besuchern die besten Pointen \u00fcberlie\u00df. Doch letztlich schalteten die Zuschauer nicht wegen der vielen Prominenten ein, sondern um \u201eihren\u201c Johnny zu sehen und den Abend mit ihrem besten TV-Buddy ausklingen zu lassen \u2013 und mitzuerleben, welche Gags und Bl\u00f6deleien er wieder bringen w\u00fcrde, die man tags darauf weitererz\u00e4hlen w\u00fcrde. Besonders viele Lacher gab es immer, wenn Tiertrainer quirlige Affen oder possierliche V\u00f6gel in der Show vorzeigen wollten, prompt alles au\u00dfer Kontrolle geriet und Johnnys teurer Anzug mal wieder ruiniert war.<\/p>\n<p>Mehrfach versuchten Konkurrenten auf anderen Sendern, der \u201eTonight Show\u201c den Rang abzulaufen, aber der TV-Gigant erwies sich als unbezwingbar; keiner vermochte, das Publikum von Carson wegzulocken. Er blieb \u00fcber die Jahrzehnte unangefochtener Quoten-Champion und bekam den Beinamen \u201eKing of Late Night\u201c. Doch auch die erfolgreichste Regentschaft endet irgendwann, und jeder K\u00f6nig braucht einen Thronfolger. Im Falle Carsons waren viele sicher, dass ihn David Letterman als \u201eTonight Show\u201c-Moderator beerben w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Letterman machte in den sp\u00e4ten 1970ern zun\u00e4chst als Carsons Gast mit Stand-up-Comedy Furore. Seine Auftritte gefielen dem Moderator so gut, dass er ihn nach seinen Sets zum Plausch an seinem Schreibtisch bat \u2013\u00a0ein Ritterschlag f\u00fcr Letterman, der den gut zwei Jahrzehnte \u00e4lteren Carson als sein gro\u00dfes Vorbild verehrte. Bald wurde der Komiker in die Riege der Gastmoderatoren aufgenommen, die Carson in der \u201eTonight Show\u201c vertraten, wenn er sich freinahm. Dabei kam Letterman so gut an, dass NBC beschloss, ihm auf dem n\u00e4chtlichen Sendeplatz nach \u201eTonight\u201c eine eigene Show zu geben: Am 1. Februar 1982 ging \u201eLate Night with David Letterman\u201c auf Sendung.<\/p>\n<p>Lettermans Show, die in New York aufgezeichnet wurde, glich der \u201eTonight Show\u201c aus Hollywood in ihren Kernelementen; so gab es einen Er\u00f6ffnungsmonolog, eine Band, die von Paul Shaffer geleitet wurde, und einen Schreibtisch, an dem Dave seine G\u00e4ste begr\u00fc\u00dfte. Aber \u201eLate Night\u201c war kein blo\u00dfer \u201eTonight\u201c-Abklatsch, sondern setzte neue, eigene Akzente. Die Show war j\u00fcnger, unkonventioneller, wilder und voller selbstironischem Meta-Humor. <\/p>\n<p>Letterman war viel sarkastischer als Carson, und etliche seiner Talkg\u00e4ste \u201egrillte\u201c er, anstatt nur nett mit ihnen zu plaudern. Oftmals spielte er mit den Regeln des TV-Formats, durchbrach sie, rannte etwa pl\u00f6tzlich aus dem Studio, um Passanten auf der Stra\u00dfe zu ver\u00e4ppeln oder Sendungen von seri\u00f6sen NBC-Kollegen zu deren Verdruss zu kapern. Einmal sendete Letterman eine 360-Grad-Show, bei der sich das Fernsehbild langsam drehte, sodass es zur Mitte der Show verkehrt herum war, um anschlie\u00dfend wieder ins Lot zu kommen. Etliche Zuschauer, die zu sp\u00e4t eingeschaltet hatten, glaubten, ihr TV-Apparat sei kaputt. Mit solchen Kapriolen stellte Letterman das TV-Genre buchst\u00e4blich auf den Kopf.<\/p>\n<p>Die \u201eLate Night Wars\u201c brachen aus<\/p>\n<p>Mit seinem bissigen Humor machte er sich indes nicht nur Freunde. Einige Prominente, die keine Lust hatten, Gags auf ihre Kosten \u00fcber sich ergehen zu lassen, mieden seine Show. Und die NBC-Bosse, \u00fcber die sich Letterman fortw\u00e4hrend lustig machte, freuten sich zwar \u00fcber seine hohen Einschaltquoten, stuften ihn aber ansonsten in die Kategorie \u201eschwierig im Umgang\u201c ein. Nicht zu Unrecht, denn der von Selbstzweifeln geplagte Perfektionist konnte abseits der Kameras recht harsch sein, Lettermans Mentor Carson ebenso. Weil die Verantwortlichen des Senders Lettermans Humor zudem als zu wenig \u201emainstream\u201c f\u00fcr die \u201eTonight Show\u201c erachteten, \u00fcbergingen sie ihn, als Carson 1992 in den Ruhestand ging. Entgegen dem Wunsch des \u201eKing of Late Night\u201c, der Letterman als Nachfolger wollte, bestimmten sie Jay Leno zu Carsons Erben, der wie zuvor Letterman als Stand-up-Komiker und \u201eTonight\u201c-Gastmoderator gedient hatte. Denn Leno war deutlich zahmer und braver als Letterman, er eckte nicht an.<\/p>\n<p>Erbost warf Letterman, dessen langj\u00e4hriger Traum es gewesen war, nach Carson die \u201eTonight Show\u201c zu bekommen, bei NBC das Handtuch. Er heuerte beim Konkurrenten CBS an und sendete fortan zeitgleich mit Leno um 23.35 Uhr seine neue \u201eLate Show with David Letterman\u201c. Die Medien berichteten viel \u00fcber das Carson-Nachfolgedrama und den anschlie\u00dfenden Quoten-Konkurrenzkampf, sie sprachen von einem regelrechten Krieg zwischen Leno und Letterman, von einem \u201eLate Night War\u201c. <\/p>\n<p>Bei diesem hatte zun\u00e4chst Letterman die Nase vorn, aber Leno holte stetig auf. Und als Schauspieler Hugh Grant, der in Hollywood mit einer Prostituierten erwischt wurde und damit einen enormen Medienrummel ausl\u00f6ste, im Juli 1995 lieber bei Leno als bei Letterman \u00f6ffentlich Abbitte leistete, zog Leno bei den Einschaltquoten erstmals an seinem Konkurrenten vorbei. Fortan musste sich Dave quotenm\u00e4\u00dfig meist mit dem zweiten Platz begn\u00fcgen, auch wenn er bei vielen Late-Night-Fans weiterhin als \u201eSieger der Herzen\u201c galt, der interessanter und unangepasster als Leno war. Bis 2015 sendete Letterman aus dem Ed Sullivan Theater am Broadway, dann \u00fcbergab er die Show an Stephen Colbert.<\/p>\n<p>Leno wiederum musste die \u201eTonight Show\u201c trotz hoher Quoten 2009 an den knapp anderthalb Jahrzehnte j\u00fcngeren Conan O\u2018Brien abgeben, der Letterman nach dessen NBC-Abgang bei der Show \u201eLate Night\u201c beerbt hatte. Die Senderchefs wollten \u201eTonight\u201c damit attraktiver f\u00fcr eine j\u00fcngere Zielgruppe machen. <\/p>\n<p>Gleichzeitig mochten sie nicht auf den verl\u00e4sslichen Leno verzichten und gaben ihm eine Talkshow, die vor O\u2018Briens \u201eTonight\u201c ausgestrahlt wurde. Doch das Experiment geriet zum Debakel. Anstatt zu einem erfolgreichen Doppelpack zu werden, kannibalisierten sich Lenos und O\u2018Brians Shows, und die Quoten sanken. Nach nur anderthalb Jahren zog der Sender nach einigem Hin und Her die Rei\u00dfleine, zahlte O\u2018Brien aus und re-installierte Leno als Moderator der \u201eTonight Show\u201c. <\/p>\n<p>Die Medien erkl\u00e4rten das Ganze zu einer neuen Schlacht der \u201eLate Night Wars\u201c, wobei Leno eher schlecht wegkam, ihm wurde vorgeworfen, sich gegen\u00fcber O\u2018Brien wenig kollegial verhalten und ihn aus \u201eTonight\u201c herausgedr\u00e4ngt zu haben, anstatt sich von NBC zur\u00fcckzuziehen und seinem Nachfolger gro\u00dfz\u00fcgig das Feld zu \u00fcberlassen. <\/p>\n<p>Dennoch sendete Leno erfolgreich bis 2014 weiter, bis Jimmy Fallon die Show \u00fcbernahm, der 2009 O\u2018Brien bei \u201eLate Night\u201c ersetzt hatte, als dieser zu \u201eTonight\u201c vorr\u00fcckte. O\u2018Brien moderierte wiederum von 2010 bis 2021 eine neue Late-Night-Show auf dem Kabelkanal TBS, w\u00e4hrend auf dem Sender ABC im Jahr 2003 die Show \u201eJimmy Kimmel Live!\u201c startete.<\/p>\n<p>Colbert, Fallon und Kimmel senden ihre Late-Night-Shows bis in die Gegenwart. Auf dem Kabelkanal Comedy Central ist zudem seit 2024 wieder Jon Stewart in der satirischen News-Parodie \u201eThe Daily Show\u201c zu sehen, nachdem er die Show bereits 1999 bis 2015 moderiert hatte. Diese heutigen K\u00f6nige des Sp\u00e4tprogramms haben es allerdings deutlich schwerer als ihre Vorg\u00e4nger. Denn anders als zu fr\u00fcheren Zeiten, als das US-Publikum nur die Auswahl zwischen NBC, CBS und ABC hatte, gibt es nun ein fragmentiertes (\u00dcber-)Angebot an Unterhaltung, wobei das lineare Fernsehen gegen\u00fcber Streaming und Social Media zunehmend an Bedeutung verliert. <\/p>\n<p>Traumquoten, wie sie Carson einst hatte, sind heute nicht mehr drin. Und die Pointen der Late-Night-Hosts gehen zwar bisweilen als digitale Schnipsel viral, haben aber wegen ihres tagesaktuellen Inhalts eine nur geringe Haltbarkeit. Das macht die einst so m\u00e4chtigen Late-Night-Shows immer weniger profitabel, gar defizit\u00e4r, was CBS als Grund angab, demn\u00e4chst die \u201eLate Show with Stephen Colbert\u201c abzusetzen, obwohl sie Spitzenreiter im Sp\u00e4tprogramm ist. <\/p>\n<p>Neben dem monet\u00e4ren Aspekt vermuten dabei viele, dass die Senderbosse zudem nicht l\u00e4nger bei US-Pr\u00e4sident Donald Trump anecken wollen, an dem sich Colbert, Kimmel und Stewart fortw\u00e4hrend abarbeiten. Anders als die fr\u00fchere Late-Night-Generation, die eher unpolitisch war, werfen sie sich mitten in den Kulturkampf und polarisieren, anstatt \u201enur\u201c zu unterhalten, wobei ihnen Kritiker zu viel Einseitigkeit vorwerfen. Und so ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis das sp\u00e4tabendliche TV-Lagerfeuer, auf das sich einst fast alle einigen konnten, endg\u00fcltig erloschen sein wird.<\/p>\n<p>Exkurs: Die deutschen Epigonen der US-TV-K\u00f6nige<\/p>\n<p>Als Fan der amerikanischen Shows war es Thomas Gottschalk, der 1992 bis 1995 mit <b>\u201eGottschalk Late Night\u201c<\/b> auf RTL das werkt\u00e4gliche Late-Night-Format nach US-Vorbild in Deutschland etablierte. Allerdings stand bei ihm eher der Small Talk mit seinen G\u00e4sten, weniger die Comedy im Vordergrund. Auch verzichtete er auf typische Elemente wie den Schreibtisch.<\/p>\n<p>Zuvor startete die Comedyshow <b>\u201eSchmidteinander\u201c<\/b> im Jahr 1990 mit Harald Schmidt und Herbert Feuerstein, der die Show konzipierte. Sie war an die Late-Night-Shows aus den USA angelehnt, allerdings nur lose, nicht als schlichte Kopie. Der Ablauf war deutlich anarchischer. <\/p>\n<p>Das Format ging zun\u00e4chst nur im dritten Programm des WDR am sp\u00e4ten Sonntagabend auf Sendung, wurde dann aber so popul\u00e4r, dass es 1994 in die ARD wanderte, wo es am sp\u00e4ten Samstagabend lief. Ab Ende 1995 kn\u00fcpfte Schmidt auf Sat.1 mit der werkt\u00e4glichen <b>\u201eHarald Schmidt Show\u201c<\/b> daran an, die sich sehr viel enger an das Vorbild David Letterman anlehnte. Mehrfach wechselte Schmidt danach die Sender und blieb bis 2014 mit Late-Night-Shows pr\u00e4sent.<\/p>\n<p>Auf dem Musiksender Viva lief wiederum 1993 bis 1998 die Show <b>\u201eVivasion\u201c<\/b> mit Stefan Raab, die einige Elemente der Late-Night-Show <b>\u201eTV total\u201c<\/b> vorwegnahm, mit der Raab ab 1999 auf ProSieben zu sehen war. 2015 nahm Raab bei \u201eTV total\u201c seinen Abschied. 2021 wurde die Sendung mit Sebastian Pufpaff neu gestartet.<\/p>\n<p><b>F\u00fcr WELTGeschichte blickt <\/b><a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/martin-klemrath\/\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/autor\/martin-klemrath\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\"><b>Martin Klemrath<\/b><\/a><b> neben klassischen historischen Themen auch regelm\u00e4\u00dfig auf popkulturelle Ph\u00e4nomene vergangener Jahrzehnte zur\u00fcck. Darunter eine Kult-Sitcom der 80er und 90er: <\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article255276978\/Eine-schrecklich-nette-Familie-Mit-Brachialhumor-begeisterte-Al-Bundy-seine-Fans-und-entgeisterte-Kritiker.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article255276978\/Eine-schrecklich-nette-Familie-Mit-Brachialhumor-begeisterte-Al-Bundy-seine-Fans-und-entgeisterte-Kritiker.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><b>\u201eEine schrecklich nette Familie\u201c<\/b><\/a><b>.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am 1. 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