{"id":76328,"date":"2025-05-01T16:53:08","date_gmt":"2025-05-01T16:53:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/76328\/"},"modified":"2025-05-01T16:53:08","modified_gmt":"2025-05-01T16:53:08","slug":"folgen-von-trumps-politik-auch-gm-mcdonalds-und-harley-haben-grosse-probleme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/76328\/","title":{"rendered":"Folgen von Trumps Politik: Auch GM, McDonald&#8217;s und Harley haben gro\u00dfe Probleme"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 01.05.2025 17:51 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die bis vor kurzem robuste US-Wirtschaft schw\u00e4chelt. Besonders die von Trumps Zollpolitik ausgel\u00f6ste Unsicherheit belastet viele gro\u00dfe Unternehmen &#8211; auch solche, die als Unterst\u00fctzer des Pr\u00e4sidenten gelten.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZu Beginn von Donalds Trumps zweiter Amtszeit gab es in vielen US-Unternehmen die Hoffnung, dass der Pr\u00e4sident mit Erleichterungen f\u00fcr Konzerne die amerikanische Wirtschaft ankurbeln k\u00f6nnte. Manche hofften sogar auf so etwas wie das von Trump beschworene &#8222;goldene Zeitalter&#8220;. Nach etwas mehr als 100 Tagen im Amt zeichnet sich ein sehr anderes Bild.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDenn die Aussichten f\u00fcr die bis dato starke US-Wirtschaft haben sich deutlich eingetr\u00fcbt. Der vom US-Pr\u00e4sidenten losgetretene Handelskonflikt belastet die Gesch\u00e4fte gro\u00dfer amerikanischer Unternehmen schwer. Viele von ihnen rechnen entweder mit weniger Gewinn oder verzichten aufgrund der unklaren Lage derzeit g\u00e4nzlich auf Prognosen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSo meldeten sowohl der Autobauer General Motors (GM) als auch der Motorrad-Hersteller Harley-Davidson und die Burgerkette McDonald&#8217;s heute bei der Bilanzvorlage negative Folgen durch die hohen Zusatzz\u00f6lle. Harley-Davidson und McDonald&#8217;s z\u00e4hlen zu einer Reihe von Unternehmen, die sich zum Beispiel im Bereich der von der Regierung vorangetriebenen Einschr\u00e4nkung von Diversit\u00e4tsprogrammen auf Trumps Seite geschlagen haben.<\/p>\n<p>    Z\u00f6lle verursachen Milliardenbelastungen f\u00fcr GM<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGM senkte seine Gewinnprognose wegen milliardenschwerer Zollkosten deutlich: F\u00fcr dieses Jahr werde nur noch ein bereinigter Gewinn vor Zinsen und Steuern zwischen zehn und 12,5 Milliarden Dollar erwartet, wie das Unternehmen aus Detroit mitteilte. Bisher war der Konzern von 13,7 bis 15,7 Milliarden Dollar ausgegangen. Die Belastung durch die von Trump verk\u00fcndeten Z\u00f6lle wird mit vier bis f\u00fcnf Milliarden Dollar angegeben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSeit Anfang April sind in den USA 25 Prozent Zusatzzoll f\u00fcr Importautos f\u00e4llig, Z\u00f6lle f\u00fcr Autoteile sollen ab Mai erhoben werden. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/trump-autozoelle-100.html\" title=\"Per Dekret: Trump erl\u00e4sst Zollerleichterungen f\u00fcr Autobauer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die US-Regierung will nach den j\u00fcngsten Konsultationen mit Autoherstellern die Folgen der von Trump eingef\u00fchrten Sonderz\u00f6lle allerdings abmildern.<\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nHarley-Davidson setzte &#8222;aufgrund der unsicheren globalen Tarifsituation und der makro\u00f6konomischen Bedingungen&#8220; seine Jahresprognose aus. Im Februar hatte es f\u00fcr 2025 einen bestenfalls stagnierenden und im schlechtesten Fall um f\u00fcnf Prozent r\u00fcckl\u00e4ufigen Gewinn prognostiziert. Das Unternehmen erkl\u00e4rte nun, es wolle die aktuellen Probleme durch Kostensenkungen, die Verminderung von Risiken innerhalb der Lieferketten und den Abbau von Lagerbest\u00e4nden der H\u00e4ndler bew\u00e4ltigen. Harley-Davidson ist eines der US-Unternehmen, <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/gegenzolle-eu-100.html\" title=\"Zollstreit mit den USA: EU-Staaten beschlie\u00dfen erste Gegenz\u00f6lle\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die im Zollstreit mit den USA Gegenz\u00f6lle der EU f\u00fcrchten m\u00fcssen<\/a>.<\/p>\n<p>    Viele Konzerne verzichten auf Gewinnprognose<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Verunsicherung vieler Verbraucher wegen der US-Zollpolitik bekommt auch McDonald&#8217;s zu sp\u00fcren. Der Fast-Food-Gigant aus Chicago gab einen \u00fcberraschenden R\u00fcckgang des weltweiten Umsatzes im ersten Quartal bekannt. Das Unternehmen befinde sich im denkbar schwierigsten Marktumfeld, sagte Vorstandschef Chris Kempczinski. Die Stimmung unter den Konsumenten sei schlechter als erwartet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer weltweite Umsatz auf vergleichbarer Basis sank um ein Prozent, Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg um knapp ein Prozent gerechnet. Allein in den USA ging der Umsatz um 3,6 Prozent zur\u00fcck. Zuvor hatten schon die Restaurantbetreiber Domino&#8217;s Pizza, Chipotle Mexican Grill und Starbucks darauf verwiesen, dass die Amerikaner weniger Geld f\u00fcr Restaurantbesuche ausg\u00e4ben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nHarley-Davidson, GM und McDonald&#8217;s reihen sich in eine lange Liste von US-Konzernen ein, die in den vergangenen Wochen vor Gewinnr\u00fcckg\u00e4ngen gewarnt haben oder ihre Prognose aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit ausgesetzt haben. Dazu z\u00e4hlen die Airlines JetBlue und American Airlines, Snapchat-Mutterkonzern Snap, das Logistikunternehmen UPS und der Konsumg\u00fcter-Konzern Procter &amp; Gamble.<\/p>\n<p>    US-Wirtschaft schrumpft, Arbeitslosenzahlen steigen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Handelskonflikt schl\u00e4gt sich mittlerweile auf die gesamte Konjunktur nieder. So schrumpfte die US-Wirtschaft im ersten Quartal \u00fcberraschend mit einer Jahresrate von 0,3 Prozent, wie das Handelsministerium gestern bekanntgab. Im Schlussquartal 2024 hatte es noch ein Wachstum von 2,4 Prozent gegeben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nHeute teilte das Arbeitsministerium mit, dass die Zahl der Erstantr\u00e4ge auf Arbeitslosenhilfe deutlich gestiegen ist. In der vergangenen Woche legten sie demnach um 18.000 auf 241.000 zu. Volkswirte hatten im Schnitt nur mit 223.000 Hilfsantr\u00e4gen gerechnet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie w\u00f6chentlichen Erstantr\u00e4ge werden an den Finanzm\u00e4rkten beachtet, weil sie ein Indikator f\u00fcr die allgemeine Entwicklung auf dem US-Arbeitsmarkt sind. Der n\u00e4chste Arbeitsmarktbericht der US-Regierung f\u00fcr den Monat April steht morgen auf dem Programm. Es wird erwartet, dass 135.000 neue Stellen geschaffen werden und damit deutlich weniger als im Monat zuvor.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/usa-bessent-finanzminister-100.html\" title=\"US-Senat best\u00e4tigt Bessent als Finanzminister\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Finanzminister Scott Bessent<\/a> verteidigte die Politik der US-Regierung angesichts der schw\u00e4chelnden Wirtschaft und machte vorgezogene Importe verantwortlich f\u00fcr das Minus des Bruttoinlandsprodukts im ersten Quartal verantwortlich. Der private Konsum sei nach sie vor robust, sagte er dem Sender Fox Business.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 01.05.2025 17:51 Uhr Die bis vor kurzem robuste US-Wirtschaft schw\u00e4chelt. Besonders die von Trumps Zollpolitik ausgel\u00f6ste Unsicherheit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":76329,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[13,10032,14,15,12,10,8,9,11,113,64,211],"class_list":{"0":"post-76328","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-headlines","9":"tag-mcdonald","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-schlagzeilen","13":"tag-top-news","14":"tag-top-meldungen","15":"tag-topmeldungen","16":"tag-topnews","17":"tag-trump","18":"tag-usa","19":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114433622693449658","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76328","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=76328"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76328\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/76329"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=76328"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=76328"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=76328"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}