{"id":763410,"date":"2026-02-01T11:07:19","date_gmt":"2026-02-01T11:07:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/763410\/"},"modified":"2026-02-01T11:07:19","modified_gmt":"2026-02-01T11:07:19","slug":"belcanto-rausch-mit-scharfen-klingen-und-spitzen-toenen-matthew-wild-zeigt-gioachino-rossinis-der-barbier-von-sevilla-an-der-oper-bonn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/763410\/","title":{"rendered":"Belcanto-Rausch mit scharfen Klingen und spitzen T\u00f6nen &#8211; Matthew Wild zeigt Gioachino Rossinis \u201eDer Barbier von Sevilla\u201c an der Oper Bonn"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"652\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/oper-bonn-der-barbier-von-sevilla-gioachino-rossini-bettinastoess-2026-652x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21306\" style=\"width:400px\"  \/>Grisha Martirosyan als \u201aDer Barbier von Sevilla\u2018 an der Oper Bonn | Foto (c) Bettina St\u00f6\u00df<\/p>\n<p>Das dargebotene Stra\u00dfengeschehen scheint inspiriert von der Bonner Altstadt: Figuren fahren entlang eines Mehrparteienhauses mit E-Scootern \u00fcber die B\u00fchne. In einer Nudelbar treffen sich eine Frau und ein Mann in der Mitte einer Nudel, die sie von den beiden Enden her essen. Ein t\u00e4towierter Friseur redet seinen Kunden gut zu. Vor dem Eingang seines Salons h\u00e4ngt das Poster \u201e25 classic haircuts\u201c. Auf einem Laptop l\u00e4uft operavision.eu. Wir sehen Bonner Lokalkolorit mit einem Kiosk, einem Schl\u00fcssel-Schnelldienst und Bierk\u00e4sten, die vor einem Lokal abgestellt sind. Eine zentral positionierte tragbare Litfa\u00dfs\u00e4ule hilft der Hauptfigur bald zu ihren Schwarm romantisch emporzuklettern, um mit ihr erste Liebesbekenntnisse auszutauschen.<\/p>\n<p><strong>Gioachino Rossini<\/strong> (1792\u20131868) gilt als Meister des Belcanto (italienisch f\u00fcr \u201esch\u00f6ner Gesang\u201c), eine im 17. Jahrhundert entstandene italienische Gesangstechnik und \u00c4sthetik, die den europ\u00e4ischen Operngesang pr\u00e4gte und flie\u00dfende Legati, klangsch\u00f6ne Koloraturen und eine kontrollierte, tiefe Zwerchfellatmung betonte. Seine 1816 in Rom uraufgef\u00fchrte Oper <strong>Der Barbier von Sevilla<\/strong> ist sein bis heute popul\u00e4rstes Werk. Sie spielt eigentlich in der andalusischen Metropole. Rossini orientierte sich bei dieser Oper am Wandertheater, damit sich leicht Lokalbez\u00fcge zu Orten der Auff\u00fchrungen einbinden lassen. Das zweiaktiges Melodrama steht exemplarisch f\u00fcr die opera buffa. Die komische Oper des damals 23-j\u00e4hrigen Maestro Rossini gilt heute als eine der meistgespielten Opern. Das Libretto von Cesare Sterbini beruht auf der Erfolgskom\u00f6die Le Barbier de S\u00e9ville ou la Pr\u00e9vaution inutile des Autors Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais, in dem Versatzst\u00fccke der Commedia dell\u00b4Arte Verwendung finden.<\/p>\n<p>Inhaltlich dreht sich das Geschehen im atemlosen Tempo um die Themen Geld und Liebe. Der alte Schweren\u00f6ter Doktor Bartolo will seine reizende Nichte Rosina heiraten, die zugleich auch sein M\u00fcndel ist. Er hat es auf ihre Mitgift abgesehen. Diese ist jedoch in den Startenor Almaviva verliebt, dem sie einen gl\u00fchenden Verehrer-Brief schreibt. Almaviva verkleidet sich als junger Student Lindoro, um Rosina inkognito in Augenschein zu nehmen. Begleitet wird er von Figaro, dem gewandten und scharfsinnigen Titelhelden der Geschichte. Doch auch Bartolo hat einen wichtigen Vertrauten, den hinterlistigen und heuchlerischen Musiklehrer, Notar und Priester Basilio.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"670\" height=\"423\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/oper-bonn-der-barbier-von-sevilla-gioachino-rossini-bettina_stoess-2026.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21305\"  \/>\u201aDer Barbier von Sevilla\u2018 an der Oper Bonn | Foto: Bettina St\u00f6\u00df <\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Ouvert\u00fcre wird ein Video von <strong>Clemens Walter<\/strong> b\u00fchnenbreit eingespielt, das die Charaktere und das Setting vorstellt. Wir sehen, wie Rosina den Tenor Almaviva auf ihrem Laptop anschmachtet. Almaviva findet Rosinas Brief und spricht in der Kantine der Bonner Oper eher widerwillige Musikanten an. Er engagiert sie als Begleitband, um mit Liebessonetten in Bardenmanier um Rosina zu werben. W\u00e4hrend die Musikanten im Tourbus zu Rosinas Adresse reisen, schnappt sich Almaviva ein kariertes Hemd und entleiht einen E-Roller.<\/p>\n<p>Hier verweist der junge, s\u00fcdafrikanische Regisseur <strong>Matthew Wild<\/strong> auf unsere Jetztzeit. Nach der Ouvert\u00fcre \u00f6ffnet sich der Vorhang. <strong>Dirk Hofacker<\/strong>s bewegte Drehb\u00fchne zeigt ein Haus aus mehreren Perspektiven. Figaro unterh\u00e4lt einen Barber Shop neben der Zahnarztpraxis Bartolos. Rosina assistiert Bartolo im Kittel als Zahnarzthelferin. Direkt \u00fcber der Zahnarztpraxis sehen wir die Mehrzimmerwohnung Bartolos und Rosinas.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"670\" height=\"424\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/oper-bonn-der-barbier-von-sevilla-gioachino-rossini-bettina-stoess-2026.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21307\"  \/>\u201aDer Barbier von Sevilla\u2018 an der Oper Bonn | Foto (c) Bettina St\u00f6\u00df<\/p>\n<p>Aufgelockert wird das Geschehen bereits zu Anfang durch vier junge Hip-Hop-T\u00e4nzer. <strong>Jessica Alino<\/strong>, <strong>Gabriel de Freitas Rolfs<\/strong>, <strong>Kacper Iwanow<\/strong> und <strong>Corina Wodwarka <\/strong>\u00fcbernehmen ausdrucksstark kleine Rollenparts. Sie zeigen auf der B\u00fchne beweglich und rhythmisch pr\u00e4zise mitrei\u00dfende Choreografien der s\u00fcdafrikanischen Hip-Hop-Gr\u00f6\u00dfe <strong>Rudi Smit <\/strong>zu Rossinis Partitur. Auch die \u00fcbrigen Akteure steigen beweglich mitunter in die synchronen Choreographien mit ein.<\/p>\n<p>Ensemblemitglied <strong>Charlotte Quadt<\/strong> verk\u00f6rpert die Rosina mit leichtem, flexiblen Mezzosopran und virtuosen Koloraturen w\u00e4hrend der Cavatine \u201eUna voce poco fa\u201c (Eine Stimme vor kurzem). Sie \u00fcberzeichnet ihre Figur als naive, vertr\u00e4umte und wenig weltm\u00e4nnische Tochter aus wohlhabenden Hause.<\/p>\n<p>Gasts\u00e4nger <strong>Anton Rositskii<\/strong> mimt temperamentvoll ihren Schwarm, den bekannten Tenor Antonio Almaviva. Er gestaltet mit Quadt harmonisch klangsch\u00f6n das bekannte romantische Duett \u201eO istante d\u2019amore\u201c (O Augenblick der Liebe) und meistert auch sonst seine leidenschaftliche und impulsive Figur mit lyrischen Melodieb\u00f6gen und kraftvollem Tenor.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"670\" height=\"487\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/oper-bonn-der-barbier-von-sevilla-rossini-bettinastoess-2026.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21308\"  \/>\u201aDer Barbier von Sevilla\u2018 an der Oper Bonn | Foto (c) Bettina St\u00f6\u00df<\/p>\n<p>Der armenische Bariton <strong>Grisha Martirosyan<\/strong> nimmt als schillernder Titelheld bereits mit seiner bekannten Vorstellungsarie \u201eLargo al factotum\u201c (Platz da f\u00fcr den Allesk\u00f6nner) lyrisch und mit stimmlich rasanter Beweglichkeit f\u00fcr sich ein. Der Barbier behauptet hier, er sei ein M\u00e4dchen f\u00fcr alles und w\u00e4scht allen dabei den Kopf. Charmant und ein wenig eitel hilft er Almaviva mit strategischer List.<\/p>\n<p>Der Italiener <strong>Enrico Marabelli <\/strong>gibt den herrschs\u00fcchtigen Vormund Dr. Bartolo, der seine Figur w\u00e4hrend der Arie mit geschmeidig forcierten Bariton \u201eA un dottor de la mia sorte\u201c (Einen Doktor meinesgleichen) wirkungsvoll karikiert.<\/p>\n<p>Bemerkenswert ist auch <strong>Pavel Kudinov<\/strong> als Don Basilio, der in der Arie \u201eLa calunnia \u00e8 un venticello\u201c (Die Verleumdung ist ein L\u00fcftchen) mit resonantem, leicht metalischem Bass die Verschlagenheit und Hinterlist seiner Figur eindr\u00fccklich offenlegt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"670\" height=\"978\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/charlotte_quadt_als_rosina-an-der-oper-bonn-der-barbier-von-sevilla-rossini-bettinastoess-2026.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21304\" style=\"width:400px\"  \/>Charlotte Quadt als Rosina mit Grisha Martirosyan als \u201aBarbier von Sevilla\u2018 an der Oper Bonn | Foto (c) Bettina St\u00f6\u00df<\/p>\n<p><strong>Nicole Wacker<\/strong> wertet ihre schrullige Nebenfigur der Rezeptionsdame Berta mit kunstvollen Niesanf\u00e4lle und der Arie \u201eIl vecchiotto cerca moglie\u201c (Das M\u00e4nnlein sucht ein Weibchen) auf. Sie singt diese im hohen Tempo rhythmisch lebhaft w\u00e4hrend eines Essens in der Noodle-Bar. Hier klagt sie sp\u00f6ttisch \u00fcber die Turbulenzen im Haus des Bartolo, der sich eine junge Frau sucht, w\u00e4hrend auch die junge Rosina sich nach einem Ehemann sehnt.<\/p>\n<p><strong>Seogjun Jang<\/strong> l\u00e4sst schlie\u00dflich als Polizeioffizier mit vollt\u00f6nendem Bass aufhorchen.<\/p>\n<p>Der Italiener <strong>Matteo Beltrami<\/strong> dirigiert das <strong>Beethoven Orchester Bonn<\/strong> harmonisch pr\u00e4zise. Es spielt die pr\u00e4gnanten Rhythmen, eing\u00e4ngigen Melodieb\u00f6gen und rasanten Stimmungswechsel schwungvoll und kontrastreich. Der Chor l\u00e4sst unter der Leitung von <strong>Andr\u00e9 Kellinghaus<\/strong> w\u00e4hrend lebhafter Ensemble-Szenen aufhorchen. Im Finale vom ersten Akt tr\u00e4gt er die Staccati, Crescendi und Accelerandi eindr\u00fccklich mit.<\/p>\n<p>In die durch Situationskomik durchdrungene Geschichte passen auch melodische Einf\u00e4lle, wie eine kleine Beethoven-Referenz w\u00e4hrend der Auff\u00fchrung in der Geburtsstadt des Wegbereiters der Romantik. Beethoven hatte seinerzeit den Italiener Rossini 1822 geraten, dass er sich auf das Genre der komischen Oper beschr\u00e4nken m\u00f6ge. Er neckte Rossini mit den Worten, dass Italiener ja gut im Fach der vergn\u00fcglichen Opera buffa seien, ihnen ernste Opern jedoch weniger liegen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Matthew Wilds Inszenierung unterh\u00e4lt mit pointiertem Tempo, am\u00fcsant \u00fcberzeichneten Figuren, einer Vielzahl ebenso kurzweiliger wie glanzvoller Arien und musikalisch unbeschwerter Leichtigkeit. Insbesondere Verweise auf unsere heutige Zeit wirken erfrischend, etwa wenn ein gro\u00dfr\u00e4umig projizierter Feed auf der Mikroblogging-Plattform X mit Fake News momentartig f\u00fcr fatale Verwirrung sorgt.<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">DER BARBIER VON SEVILLA (Oper Bonn, 25.01.2026)<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">Musikalische Leitung: Matteo Beltrami<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">Regie: Matthew Wild<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">B\u00fchne: Dirk Hofacker<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">Kost\u00fcme: Raphaela Rose<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">Videodesign: Clemens Walter<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">Licht: Max Karbe<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">Dramaturgie: Polina Sandler<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">Choreografie: Rudi Smit<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">Choreinstudierung: Andr\u00e9 Kellinghaus<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">Besetzung:<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">Graf Almaviva \u2026 Anton Rositskii<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">Rosina \u2026 Charlotte Quadt<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">Figaro \u2026 Grisha Martirosyan<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">Dr. Bartolo \u2026 Enrico Marabelli<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">Don Basilio \u2026 Pavel Kudinov<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">Berta \u2026 Nicole Wacker<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">Fiorello \u2026 Miljan Milovic<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">Ein Offizier \u2026 Seogjun Jang<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">Ambrogio \u2026 Volker Hoeschel<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">T\u00e4nzer \u2026 Gabriel de Freitas Rolfs, Kacper Iwanow, Jessica Alino, Corina Wodwarka<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">Statisterie des Theater Bonn<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">Chor des Theater Bonn<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">Herren des Chores des Theater Bonn<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">Beethoven Orchester Bonn<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">Premiere war am 25. Januar 2025.<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">N\u00e4chste Auff\u00fchrungen: 08., 22., 27.02.\/ 08.03.\/ 25.04.\/ 10., 24.05.\/ 06., 16., 17.06.2026<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">Weitere Infos <a href=\"https:\/\/www.theater-bonn.de\/de\/programm\/der-barbier-von-sevilla\/227939\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a>. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Grisha Martirosyan als \u201aDer Barbier von Sevilla\u2018 an der Oper Bonn | Foto (c) Bettina St\u00f6\u00df Das dargebotene&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":763411,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1842],"tags":[1741,170989,3364,173677,29,30,146134,170992,170996,1209,38592,170999,38593],"class_list":{"0":"post-763410","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bonn","8":"tag-bonn","9":"tag-charlotte-quadt","10":"tag-de","11":"tag-der-barbier-von-sevilla","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-gioachino-rossini","15":"tag-grisha-martirosyan","16":"tag-matthew-wild","17":"tag-nordrhein-westfalen","18":"tag-oper-bonn","19":"tag-rudi-smit","20":"tag-theater-bonn"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115995059629523256","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/763410","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=763410"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/763410\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/763411"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=763410"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=763410"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=763410"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}