{"id":763833,"date":"2026-02-01T14:58:18","date_gmt":"2026-02-01T14:58:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/763833\/"},"modified":"2026-02-01T14:58:18","modified_gmt":"2026-02-01T14:58:18","slug":"ukraine-krieg-friedensgespraeche-verschoben-selenskyj-nennt-mittwoch-und-donnerstag-als-termin-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/763833\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: ++ Friedensgespr\u00e4che verschoben \u2013 Selenskyj nennt Mittwoch und Donnerstag als Termin ++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Ukrainer und Russen wollten an diesem Sonntag in Abu Dhabi weiter \u00fcber ein m\u00f6gliches Kriegsende verhandeln. Nun k\u00fcndigt Pr\u00e4sident Selenskyj trilaterale Gespr\u00e4che f\u00fcr kommende Woche an. Zudem wirft er Russland vor, \u200dgezielt die Logistik und Verbindungen zwischen St\u00e4dten und Gemeinden in der Ukraine zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n<p>Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die internationale Sicherheitspolitik im Liveticker:<\/p>\n<p>12:00 Uhr \u2013 Russland wird den Krieg bald gewinnen<\/p>\n<p>Russland wird \u2060den Krieg in der Ukraine nach Worten des stellvertretenden Sicherheitsratschefs Dmitri Medwedew &#8222;bald&#8220; gewinnen. Er w\u00fcnsche sich, dass dies so schnell wie m\u00f6glich \u200dgeschehe, sagt der Ex-Pr\u00e4sident in einem Interview mit den Nachrichtenagenturen Reuters und Tass sowie dem Kriegsblog WarGonzo. Entscheidend sei jedoch, was danach passiere: Ziel des Sieges m\u00fcsse sein, neue Konflikte zu verhindern.<\/p>\n<p>11:43 Uhr \u2013 \u200dSelenskyj: Gespr\u00e4che zwischen Russland, Ukraine und den USA in Abu Dhabi erst am Mittwoch<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Gespr\u00e4chsrunde zwischen Kiew, Moskau und Washington \u00fcber ein Ende des russischen Angriffskriegs in der Ukraine ist nach Angaben des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj auf Mittwoch und Donnerstag verschoben worden. \u201eDie Termine f\u00fcr die n\u00e4chsten trilateralen Treffen stehen fest: 4. und 5. Februar in Abu Dhabi\u201c, erkl\u00e4rte Selenskyj am Sonntag im Onlinedienst X. Die direkten Verhandlungen zwischen Vertretern der USA, Russlands und der Ukraine in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate waren urspr\u00fcnglich f\u00fcr diesen Sonntag geplant gewesen. Eine russische Stellungnahme liegt noch nicht vor.<\/p>\n<p>09:42 Uhr \u2013 \u200dMa\u00dfnahmen gegen russischen Missbrauch von Starlink-Internet wirken<\/p>\n<p>Die Ma\u00dfnahmen gegen eine unbefugte Nutzung des Satelliten-Internets Starlink durch Russland zeigen nach Angaben von Elon Musk Wirkung. \u201eEs sieht so aus, als h\u00e4tten die Schritte, die wir \u2060unternommen haben, um \u2060die unbefugte Nutzung von Starlink durch Russland zu stoppen, funktioniert\u201c, teilt der SpaceX-Chef auf der Plattform X mit. Die Ukraine hatte zuvor erkl\u00e4rt, gemeinsam mit dem US-Raumfahrtunternehmen daran zu arbeiten, dass Russland Starlink nicht mehr zur \u200dSteuerung von Drohnen nutzen kann.<\/p>\n<p>09:40 Uhr \u2013 Russland greift nach Angaben Selenskyjs gezielt Logistik an<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj wirft Russland vor, \u200dgezielt die Logistik und Verbindungen zwischen St\u00e4dten und Gemeinden zu zerst\u00f6ren. In der vergangenen Woche habe das russische Milit\u00e4r mehr als 980 Angriffsdrohnen, fast 1100 lenkbare Fliegerbomben und zwei Raketen gegen die Ukraine eingesetzt, schreibt Selenskyj auf der Plattform \u2060X. Dies zeige, wie wichtig \u2060der Schutz des Luftraums weiterhin sei.<\/p>\n<p>08:26 Uhr \u2013 Beh\u00f6rden melden zwei Tote bei russischen Angriffen in der Ukraine<\/p>\n<p>Bei russischen Angriffen auf die Ukraine sind nach Beh\u00f6rdenangaben mindestens zwei Menschen get\u00f6tet worden. Ein Mann und eine Frau seien in der Stadt Dnipro im Zentrum des Landes \u201einfolge feindlicher Drohnenangriffe gestorben\u201c, erkl\u00e4rte der Chef der \u00f6rtlichen Milit\u00e4rverwaltung, Olexandr Ganscha, am Sonntag im Onlinedienst Telegram. Durch den Drohnenangriff sei ein Wohnhaus in Brand geraten, zwei weitere Geb\u00e4ude und ein Auto seien besch\u00e4digt worden.<\/p>\n<p>03:58 Uhr \u2013 Ukrainer und Russen setzen Gespr\u00e4che in Abu Dhabi fort<\/p>\n<p>Ukrainer und Russen wollen heute in den Vereinigten Arabischen Emiraten ihre vor einer Woche begonnenen direkten Verhandlungen \u00fcber eine Beendigung des Krieges wieder aufnehmen. Der Kreml in Moskau und der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj best\u00e4tigten den Termin in der Hauptstadt Abu Dhabi zwar, nannten aber \u2013 wie in der vergangenen Woche \u2013 weder einen genauen Ort noch einen Zeitpunkt. Vor einer Woche liefen die Gespr\u00e4che unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit und unter Vermittlung der USA mit ihrem Chefunterh\u00e4ndler Steve Witkoff. Diesmal verhandeln die Kriegsparteien ohne US-Vertreter.<\/p>\n<p>Samstag, 31. Januar:21:38 Uhr \u2013 Selenskyj: Ukraine bereit sich auf Gespr\u00e4che in kommender Woche vor<\/p>\n<p>Die Ukraine bereitet sich nach Angaben von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj auf weitere Gespr\u00e4che \u00fcber ein Ende des russischen Angriffskriegs in der kommenden Woche vor. \u201eWir rechnen mit Treffen in der kommenden Woche und bereiten uns darauf vor\u201c, sagte Selenskyj am Samstag in seiner abendlichen Videoansprache. Selenskyjs \u00c4u\u00dferungen k\u00f6nnten darauf schlie\u00dfen lassen, dass ein bisher f\u00fcr Sonntag geplantes Treffen in Abu Dhabi m\u00f6glicherweise verschoben wird.<\/p>\n<p>\u201eWir stehen in st\u00e4ndigem Kontakt mit den USA und warten auf Details zu den bevorstehenden Treffen\u201c, sagte Selenskyj. \u201eDie Ukraine ist bereit, in allen Arbeitsformaten mitzuwirken. Es ist wichtig, dass diese Treffen stattfinden und zu konkreten Ergebnissen f\u00fchren\u201c, f\u00fcgte der Pr\u00e4sident hinzu.<\/p>\n<p>21:37 Uhr \u2013\u00a03500 Geb\u00e4ude in Kiew laut Selenskyj ohne Heizung<\/p>\n<p>In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach einem gro\u00dfen Stromausfall Tausende H\u00e4user ohne Heizung. Fast 3500 H\u00e4user in verschiedenen Stadtteilen der Millionenmetropole seien betroffen, teilte der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft mit. \u201eDie Stadt, die Versorgungsbetriebe und die Energieversorger versprechen, die Situation in Bezug auf die W\u00e4rme bis morgen fr\u00fch so weit wie m\u00f6glich zu beheben. Aber das Tempo muss schneller sein\u201c, sagte Selenskyj.<\/p>\n<p>Grund f\u00fcr die massiven Probleme in vielen Teilen des Landes sei der Ausfall von zwei Leitungen zwischen Rum\u00e4nien und Moldau und auf dem Gebiet der Ukraine, wie Selenskyj darlegte. Es sei ein Tag im Ausnahmezustand f\u00fcr die Regierung, das Energieministerium, die Energieunternehmen, regionalen und lokalen Beh\u00f6rden gewesen. \u201eDie Ursachen werden derzeit untersucht\u201c, sagte Selenskyj. <\/p>\n<p>14:57 Uhr \u2013 AKW Tschernobyl kurzzeitig von Strom abgeschnitten<\/p>\n<p>Das ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl war am Samstag nach Angaben \u2060der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) kurzzeitig von der externen Stromversorgung abgeschnitten. Der Anschluss \u200dsei inzwischen wiederhergestellt, teilte IAEA-Chef Rafael Grossi auf der Plattform X mit. Aufgrund technischer Probleme im Stromnetz h\u00e4tten zudem andere ukrainische Kernkraftwerke ihre Leistung vor\u00fcbergehend gedrosselt. Direkte Auswirkungen auf die \u2060nukleare Sicherheit seien nicht zu \u2060erwarten, die Gesamtlage bleibe jedoch prek\u00e4r, erkl\u00e4rte Grossi weiter.<\/p>\n<p>14:12 Uhr \u2013 Metro steht in Kiew still<\/p>\n<p>In der ukrainischen Hauptstadt Kiew f\u00e4hrt die Metro wegen eines Spannungsabfalls nicht mehr. Auch die Rolltreppen in den Stationen blieben stehen. Die Stadtverwaltung sprach von einem vor\u00fcbergehenden Ausfall. Betroffen waren alle Linien. Zwar gab es seit Kriegsbeginn immer mal wieder einzelne Ausf\u00e4lle. Dieses Ausma\u00df erlebt die Stadt das erste Mal. <\/p>\n<p>Besonders die rote Linie, die Stadtteile auf beiden Seiten des Flusses Dnipro (auch Dnjepr) verbindet, gilt als wichtige Verkehrsinfrastruktur in der Millionenmetropole. Ihr Ausfall f\u00fchrt zu Behinderungen in der Logistik der Stadt.<\/p>\n<p>In Kiew gibt es wie in vielen anderen St\u00e4dten des Landes wegen der Sch\u00e4den an der Energieinfrastruktur nach russischen Angriffen Notabschaltungen und Stromausf\u00e4lle. Die tief unter der Erde gelegenen Metrostationen dienen im Krieg auch als Schutzbunker bei den russischen Angriffen.<\/p>\n<p>13:30 Uhr \u2013 Massive Stromausf\u00e4lle wegen \u201etechnischer St\u00f6rung\u201c<\/p>\n<p>In der Ukraine ist es nach Regierungsangaben infolge einer \u201etechnischen St\u00f6rung\u201c zu massiven Stromausf\u00e4llen gekommen. Die St\u00f6rung sei am Samstagmorgen an den Hauptstromleitungen zwischen Rum\u00e4nien, Moldau und der Ukraine aufgetreten, erkl\u00e4rte Energieminister Denys Schmyhal im Onlinedienst Telegram. Er versicherte, die Stromversorgung werde \u201einnerhalb der n\u00e4chsten Stunde\u201c wiederhergestellt sein. Eine Ursache nannte er nicht.<\/p>\n<p>12:55 Uhr \u2013 Kreml-Unterh\u00e4ndler in Miami<\/p>\n<p>Vor neuen Verhandlungen an diesem Sonntag in Abu Dhabi \u00fcber eine Beendigung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ist der Kreml-Unterh\u00e4ndler Kirill Dmitrijew nach eigenen Angaben wieder in die USA gereist. \u201eWieder in Miami\u201c, schrieb der Vertraute von Kremlchef Wladimir Putin bei Instagram und ver\u00f6ffentlichte dazu ein Bild von einer Friedenstaube. Dmitrijew machte keine Angaben dazu, mit wem er sich trifft und worum es genau bei den Gespr\u00e4chen geht. Dmitrijew hatte seine bisherigen Gespr\u00e4che stets mit dem US-Unterh\u00e4ndler Steve Witkoff gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>11:25 Uhr \u2013 Russland greift Munitionsdepots an<\/p>\n<p>Russland hat nach einem erkl\u00e4rten vor\u00fcbergehenden Verzicht auf den Beschuss von Energieanlagen dem Verteidigungsministerium zufolge seine Angriffe auf andere Ziele fortgesetzt. Es seien von den ukrainischen Streitkr\u00e4ften genutzte Objekte der Verkehrsinfrastruktur und Munitionsdepots beschossen worden, teilte das russische Ministerium mit. Die ukrainischen Luftstreitkr\u00e4fte meldeten, dass Russland in der Nacht zum Samstag 85 Drohnen eingesetzt habe. \u00dcber Einschl\u00e4ge in Energieanlagen war demnach zun\u00e4chst nichts bekannt. Auch Russland berichtete von abgewehrten ukrainischen Angriffen. Es seien unter anderem 47 Drohnen und 4 Gleitbomben abgeschossen worden. Zu Sch\u00e4den machte das Ministerium keine Angaben.<\/p>\n<p>11:10 Uhr \u2013 Verhandlungen sollen fortgesetzt werden<\/p>\n<p>Russen und Ukrainer wollen an diesem Sonntag in Abu Dhabi ihre am vergangenen Wochenende nach langer Zeit wieder aufgenommenen direkten Verhandlungen \u00fcber ein m\u00f6gliches Ende des Krieges fortsetzen. Russland erkl\u00e4rte sich nach einer Bitte von US-Pr\u00e4sident Donald Trump bereit, wegen der extremen K\u00e4lte und der ohnehin gro\u00dfen Sch\u00e4den von neuen Angriffen auf die Energieinfrastruktur zeitweilig abzusehen.<\/p>\n<p>10:30 Uhr \u2013 Pistorius \u00e4u\u00dfert Zweifel an Putins Friedenswillen<\/p>\n<p>Verteidigungsminister Boris Pistorius hat mit Blick auf die Verhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Krieges Zweifel am Friedenswillen des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin ge\u00e4u\u00dfert. Zwar habe US-Pr\u00e4sident Donald Trump Bewegung in die Friedensverhandlungen gebracht, sagte der SPD-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). \u201eBislang sehe ich allerdings keine Anzeichen daf\u00fcr, dass Russland ernsthaft Frieden will.\u201c<\/p>\n<p>01:18 Uhr \u2013 F\u00fcr Pistorius kein russischer Friedenswillen erkennbar <\/p>\n<p>Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) \u00e4u\u00dferte im Redaktionsnetzwerk Deutschland Zweifel an der Friedensbereitschaft des russischen Machthabers Putin. Bislang sehe er \u201ekeine Anzeichen daf\u00fcr, dass Russland ernsthaft Frieden will\u201c.<\/p>\n<p>Wenn es darauf ankomme, halte Putin immer an seinen Maximalforderungen fest und zeige sich an keiner Stelle kompromissbereit, kritisierte Pistorius. W\u00e4hrend der Friedensgespr\u00e4che in Abu Dhabi habe er die Ukraine in einer Art und Weise bombardieren lassen wie zuvor kaum in diesem Krieg. \u201eDas hat nichts mehr mit einer milit\u00e4rischen Auseinandersetzung zu tun. Das ist Terror, der sich ausschlie\u00dflich gegen die Zivilbev\u00f6lkerung richtet, in einem Winter mit Temperaturen von minus 20 Grad\u201c, warf Pistorius Putin vor.<\/p>\n<p>Skeptisch \u00e4u\u00dferte sich der Verteidigungsminister daher auch mit Blick auf Putins angebliche Bereitschaft zu einer begrenzten Feuerpause, von der derzeit die Rede sei. \u201eIch habe gro\u00dfe Zweifel, dass die Angriffspause auch nur ansatzweise von Moskau ernst genommen wird\u201c, sagte er den RND-Zeitungen.<\/p>\n<p>Freitag, 30. Januar: 19:17 Uhr \u2013\u00a0Angriffe auf Energie-Infrastruktur laut Selenskyj vorerst ausgesetzt \u2013\u00a0aber russische Luftschl\u00e4ge gehen weiter<\/p>\n<p>Nach einer von den USA angesto\u00dfenen Vereinbarung haben Russland und die Ukraine \u2060Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj zufolge ihre Angriffe auf Energieziele eingestellt. \u201eIn all unseren Regionen gab es von Donnerstagabend bis Freitag tats\u00e4chlich keine Angriffe auf Energieanlagen\u201c, sagte Selenskyj in seiner n\u00e4chtlichen Videoansprache. Die \u200dUkraine habe im Gegenzug auf Schl\u00e4ge gegen russische Energieanlagen verzichtet. Russland konzentriere sich nun stattdessen auf Logistikziele wie Eisenbahnknotenpunkte, so Selenskyj.<\/p>\n<p>Auch Ministerpr\u00e4sidentin Julia Swyrydenko berichtete von Angriffen auf die Eisenbahn. Binnen 24 Stunden gab es demnach sieben Angriffe auf die Eisenbahn-Infrastruktur. \u201eRussland \u2060greift absichtlich die Logistikrouten der Ukraine an\u201c, schrieb Swyrydenko auf X. Dies sei vors\u00e4tzlicher Terror, der auf Menschen und zivilen Transport abziele.<\/p>\n<p>18:39 Uhr \u2013\u00a0Trump: Einigung auf Ende des Ukraine-Kriegs r\u00fcckt n\u00e4her<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump stellt eine baldige Einigung zur \u2060Beendigung des russischen Krieges gegen die Ukraine in Aussicht. \u201eIch denke, wir kommen einer Einigung nahe\u201c, sagte Trump vor Reportern im Oval Office. Einzelheiten nannte er \u200dnicht.<\/p>\n<p>16:10 Uhr \u2013 \u201eWaffen der Vergeltung\u201c \u2013 russische Abgeordnete wollen h\u00e4rteren Einsatz von Milit\u00e4r<\/p>\n<p>Russische Abgeordnete fordern nach Angaben von Parlamentspr\u00e4sident Wjatscheslaw Wolodin den Einsatz h\u00e4rterer milit\u00e4rischer Mittel in der Ukraine. Die Mandatstr\u00e4ger best\u00fcnden auf \u201est\u00e4rkeren Waffen\u201c und \u201eWaffen der Vergeltung\u201c, schreibt der Vorsitzende der Staatsduma auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Dies sei notwendig, um die Ziele der \u201espeziellen milit\u00e4rischen Operation\u201c zu erreichen.<\/p>\n<p>13:23 Uhr \u2013 Russland greift trotz von Trump angek\u00fcndigter Feuerpause erneut an<\/p>\n<p>Ungeachtet einer von US-Pr\u00e4sident Donald Trump angek\u00fcndigten begrenzten Feuerpause hat das russische Milit\u00e4r erneut die Ukraine attackiert. In der Nacht zum Freitag seien 111 Drohnen und eine ballistische Rakete auf die Ukraine abgefeuert worden, teilte die ukrainische Luftwaffe mit. Dabei seien mindestens drei Menschen verletzt worden. <\/p>\n<p>Das russische Verteidigungsministerium erkl\u00e4rte seinerseits, seine Luftabwehr habe in der Nacht 18 ukrainische Drohnen \u00fcber russischen Regionen sowie der annektierten Halbinsel Krim und dem Schwarzen Meer abgefangen. Trump hatte am Donnerstagabend gesagt, der russische Pr\u00e4sident Putin habe seiner Bitte entsprochen, die ukrainische Hauptstadt und andere St\u00e4dte eine Woche lang nicht anzugreifen. <\/p>\n<p>11:10 Uhr \u2013 Kreml best\u00e4tigt Trump-Vorschlag \u2013 Antwort bleibt offen<\/p>\n<p>Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin hat nach Angaben des Kreml eine pers\u00f6nliche Bitte von US-Pr\u00e4sident Donald Trump erhalten, \u200ddie Angriffe auf Kiew bis zum 1. Februar einzustellen. Ziel sei es, ein g\u00fcnstiges Umfeld f\u00fcr Friedensverhandlungen zu schaffen. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow will sich nicht dazu \u00e4u\u00dfern, wie Russland auf die Anfrage reagiert. <\/p>\n<p>Die Ukraine hat ihrerseits Entgegenkommen signalisiert, falls Russland bei der aktuellen K\u00e4ltewelle die Energieinfrastruktur verschont. Im Vorfeld der geplanten Gespr\u00e4che in Abu Dhabi \u2060hatte der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj \u2060bereits angedeutet, dass sich der Termin verschieben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>10:35 Uhr \u2013 Bundeswehr-General warnt vor russischem Angriff auf Nato-Gebiet<\/p>\n<p>Bundeswehr-General Gerald Funke warnt gegen\u00fcber <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.thetimes.com\/world\/europe\/article\/germany-russia-attacks-nato-commander-preparing-lhjdtzsmm\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.thetimes.com\/world\/europe\/article\/germany-russia-attacks-nato-commander-preparing-lhjdtzsmm&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">der britischen Tageszeitung \u201eThe Times\u201c<\/a> vor einem russischen Angriff auf Staaten des Atlantischen B\u00fcndnisses. \u201eRussland k\u00f6nnte innerhalb der n\u00e4chsten zwei bis drei Jahre Nato-Staaten angreifen \u2013 Deutschland st\u00fcnde dabei im Mittelpunkt eines solchen Konflikts\u201c, warnte der Generalleutnant der Luftwaffe. In diesem Fall tr\u00e4fen zehntausende alliierte Soldaten in deutschen Nordseeh\u00e4fen ein, um \u00fcber Stra\u00dfen- und Schienenwege in Richtung Osten transportiert zu werden.<\/p>\n<p>Im \u201eWorst-Case-Szenario\u201c m\u00fcssten t\u00e4glich hunderte Verwundete in Krankenh\u00e4user behandelt werden, was zu einer \u00dcberlastung f\u00fchre, die mit der Hochphase der Coronapandemie vergleichbar w\u00e4re. \u201eW\u00e4hrend ich in Afghanistan eine bedauerlich hohe, aber noch beherrschbare Zahl an Verwundeten hatte, muss ich nun mit bis zu 1.000 Verwundeten pro Tag rechnen\u201c, schilderte Funke. \u201eEs ist wichtig f\u00fcr uns, Deutschland als Logistikdrehscheibe zu erhalten und die Nachschubwege so reibungslos wie m\u00f6glich zu gestalten, damit wir, falls eine Route ausf\u00e4llt, auf andere ausweichen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Zu den Hauptaufgaben Funkes geh\u00f6rt es, die logistischen Abl\u00e4ufe der Nato sicherzustellen, wenn die Zahl der Toten steigt, Stromausf\u00e4lle auftreten, der Zugverkehr stillsteht und russische Agenten Chaos anrichten. \u201eWas mir momentan Sorgen bereitet, ist die hybride, die verdeckte Seite: Sabotage, Schl\u00e4ferzellen, gezielte Angriffe. Den Einsatz von Langstreckenraketen kann ich nicht ausschlie\u00dfen. Aber ich halte die hybride Bedrohung f\u00fcr sehr hoch\u201c, erkl\u00e4rte der Befehlshaber des Unterst\u00fctzungskommandos der Bundeswehr <\/p>\n<p>09:53 Uhr \u2013 Selenskyj: Ukraine n\u00e4chstes Jahr bereit f\u00fcr EU-Beitritt <\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj sieht sein \u200dLand nach eigenen Worten im n\u00e4chsten Jahr bereit f\u00fcr einen Beitritt zur Europ\u00e4ischen Union. Bis Ende 2026 werde sein Land die wichtigsten f\u00fcr eine Mitgliedschaft erforderlichen Schritte umgesetzt haben, teilt Selenskyj in einer von seinem B\u00fcro ver\u00f6ffentlichten \u2060Erkl\u00e4rung mit. <\/p>\n<p>Ein schneller \u2060Beitritt sei ein wichtiger Teil der nach einem Ende des Krieges mit Russland angestrebten Sicherheitsgarantien. \u201eIch m\u00f6chte, dass die Ukraine einen klaren Zeitplan erh\u00e4lt\u201c, sagt Selenskyj und bekr\u00e4ftigt die Entschlossenheit seiner Regierung zu den notwendigen Reformen.<\/p>\n<p>09:50 Uhr \u2013 Selenskyj : Termin f\u00fcr n\u00e4chste Ukraine-Gespr\u00e4che k\u00f6nnte sich verschieben<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj stellt den Zeitplan f\u00fcr die n\u00e4chste Runde der von den USA vermittelten \u2060Gespr\u00e4che mit \u2060Russland infrage. Ort und Zeit des urspr\u00fcnglich f\u00fcr Sonntag in Abu Dhabi geplanten Treffens k\u00f6nnten sich \u00e4ndern, sagt Selenskyj vor Reportern. Er wisse derzeit nicht, wann die n\u00e4chste \u200dBegegnung stattfinde. <\/p>\n<p>Als Grund nennt \u200der unter anderem Entwicklungen im Verh\u00e4ltnis zwischen \u2060den USA und dem Iran. Zudem sei es wichtig, dass alle vereinbarten Teilnehmer \u200danwesend seien. US-Au\u00dfenminister \u2060Marco \u200cRubio \u200chatte zuvor erkl\u00e4rt, \u200cdie US-Gesandten Steve Witkoff und \u200bJared Kushner w\u00fcrden am Wochenende nicht \u200dnach \u2060Abu Dhabi reisen.<\/p>\n<p>04:04 Uhr \u2013 Russland wirbt Soldaten mit Betrug, Boni und Haftentlassung  <\/p>\n<p>Der Zustrom freiwilliger Rekruten in Russlands Armee habe im vergangenen Jahr bei \u00fcber 400.000 gelegen, sagte Putin im Dezember.  Aktivisten zufolge sehen diese Vertr\u00e4ge oft eine feste Dienstzeit von beispielsweise einem Jahr vor, was manche potenzielle Rekruten zu der Annahme verleite, dass es sich um eine befristete Verpflichtung handele. Aber die Vertr\u00e4ge w\u00fcrden automatisch auf unbestimmte Zeit verl\u00e4ngert. Regionalbeh\u00f6rden bieten zur Werbung Boni, die manchmal umgerechnet Zehntausende Euro ausmachen. In der Region der Chanten und Mansen in Zentralrussland etwa erh\u00e4lt ein Rekrut nach Angaben der \u00f6rtlichen Regierung umgerechnet mehr als 40.000 Euro an Boni \u2013 mehr als das Doppelte des dortigen durchschnittlichen Jahreseinkommens. Zudem gibt es Steuererleichterungen, Schuldenerlasse und andere Verg\u00fcnstigungen.<\/p>\n<p>Trotz der Angaben des Kremls, man verlasse sich auf freiwillige Meldungen, berichten Medien und Menschenrechtsgruppen, dass Wehrpflichtige \u2013 M\u00e4nner im Alter von 18 bis 30 Jahren, die einen befristeten Wehrdienst ableisten und von der Entsendung in die Ukraine ausgenommen sind \u2013 oft von ihren Vorgesetzten dazu gezwungen w\u00fcrden, Vertr\u00e4ge zu unterzeichnen, die sie in den Kampf schicken.  <\/p>\n<p>Die Rekrutierung erstreckt sich auch auf Gefangene und Personen in Untersuchungshaftanstalten, eine Praxis, die zu Beginn des Krieges vom verstorbenen S\u00f6ldnerchef Jewgenij Prigoschin eingef\u00fchrt und vom Verteidigungsministerium \u00fcbernommen wurde. Die Gesetze erlauben nun die Rekrutierung sowohl von Verurteilten als auch von Verd\u00e4chtigen in Strafsachen. Auch Ausl\u00e4nder werden rekrutiert, sowohl in Russland als auch au\u00dferhalb. Es wurden Gesetze verabschiedet, die Soldaten eine beschleunigte Einb\u00fcrgerung in Russland erm\u00f6glichen. <\/p>\n<p>Donnerstag, 29. Januar: 22:29 Uhr \u2013\u00a0Lob f\u00fcr Merz von Selenskyj <\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat sich f\u00fcr die Unterst\u00fctzung seines Landes durch Deutschland bedankt und Kanzler Friedrich Merz gelobt. \u201eFriedrich demonstriert echte F\u00fchrungsst\u00e4rke und ich sch\u00e4tze unsere Koordination sehr\u201c, schrieb er bei Telegram Bezug nehmend auf ein Telefonat der beiden. Deutschland habe sein Land seit den ersten Kriegstagen unterst\u00fctzt. Insbesondere die Lieferungen von Luftabwehrsystemen der Typen Patriot und Iris-T seien wichtig f\u00fcr den Schutz des ukrainischen Luftraums. <\/p>\n<p>20:55 Uhr \u2013\u00a0Selenskyj erwartet Aussetzen von Luftangriffen<\/p>\n<p>Selenskyj rechnet mit der Umsetzung der von US-Pr\u00e4sident Donald Trump angek\u00fcndigten Aussetzung der Angriffe auf Kiew und andere Gro\u00dfst\u00e4dte. \u201eWir erwarten, dass die Vereinbarungen umgesetzt werden\u201c, \u2060schrieb Selenskyj auf X. Dies sei auch bei den Verhandlungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten Thema gewesen.<\/p>\n<p>18:24 Uhr \u2013 Trump spricht von Zusage Putins: Eine Woche keine Angriffe auf Kiew<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump will von seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin die Zusage bekommen haben, eine Woche lang von Luftangriffen auf Kiew abzusehen. Die Bewohner der ukrainischen Hauptstadt haben teils seit Wochen keinen Strom, weil Russland die kritische Infrastruktur beschie\u00dft. Viele Menschen k\u00f6nnen daher ihre Wohnungen nicht heizen. In Kiew liegen die Temperaturen aktuell h\u00e4ufig im zweistelligen Minusbereich.<\/p>\n<p> \u201eIch habe Pr\u00e4sident Putin pers\u00f6nlich gebeten, eine Woche lang nicht auf Kiew und die St\u00e4dte zu schie\u00dfen in dieser au\u00dfergew\u00f6hnlichen K\u00e4lte\u201c, sagte Trump w\u00e4hrend einer Kabinettssitzung. Putin habe \u201edem zugestimmt\u201c, so Trump weiter. Von russischer Seite gibt es dazu bislang keine Best\u00e4tigung.<\/p>\n<p>16:08 Uhr \u2013 Lawrow \u2013 \u201eKeine Garantien f\u00fcr moskaufeindliche Ukraine\u201c<\/p>\n<p>Russland wird nach Worten von Au\u00dfenminister Sergej Lawrow internationale Sicherheitsgarantien nur f\u00fcr eine moskaufreundliche Ukraine akzeptieren. Die russische Regierung wisse nicht, was die USA und die Ukraine zu Sicherheitsgarantien vereinbart h\u00e4tten, sagte Lawrow der Nachrichtenagentur Interfax zufolge in Moskau.<\/p>\n<p>\u201eWenn das Ziel ist, auf einem Teilgebiet der fr\u00fcheren Ukraine das Regime zu erhalten und fortgesetzt dieses Regime als Br\u00fcckenkopf f\u00fcr Bedrohungen gegen Russland zu nutzen, dann (&#8230;) werden solche Garantien kaum einen verl\u00e4sslichen Frieden sichern\u201c, sagte der Minister. Moskau sei dagegen offen f\u00fcr Vereinbarungen \u00fcber kollektive Sicherheit in der Region, die auch die Sicherheit Russlands umfasse.<\/p>\n<p>dpa\/rtr\/afp\/epd\/jho\/jm\/krott\/coh\/jac\/jf\/s\u00e4d\/ceb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ukrainer und Russen wollten an diesem Sonntag in Abu Dhabi weiter \u00fcber ein m\u00f6gliches Kriegsende verhandeln. 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