{"id":765513,"date":"2026-02-02T06:55:18","date_gmt":"2026-02-02T06:55:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/765513\/"},"modified":"2026-02-02T06:55:18","modified_gmt":"2026-02-02T06:55:18","slug":"ich-kann-eigentlich-gar-nichts-verraet-harald-welzer-im-gespraech-mit-kevin-kuehnert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/765513\/","title":{"rendered":"\u201eIch kann eigentlich gar nichts\u201c, verr\u00e4t Harald Welzer im Gespr\u00e4ch mit Kevin K\u00fchnert"},"content":{"rendered":"<p>Kevin K\u00fchnert moderiert erstmals die Gespr\u00e4chsreihe \u201eMissverstehen Sie mich richtig\u201c. Zu Gast ist Soziologe Harald Welzer. Gemeinsam sprechen sie dar\u00fcber, welche Rolle Gef\u00fchle in den aktuellen politischen Debatten spielen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Kevin K\u00fchnert steht an diesem Abend im ausverkauften Kabarett-Theater Distel nicht als Parteipolitiker auf der B\u00fchne, sondern als Gastgeber. Der fr\u00fchere SPD-Generalsekret\u00e4r, lange das Gesicht des linken Parteifl\u00fcgels, hat den Bundestag verlassen und moderiert nun erstmals die Gespr\u00e4chsreihe \u201eMissverstehen Sie mich richtig\u201c. Zum festen Moderatorenkreis geh\u00f6ren neben K\u00fchnert Gregor Gysi, Maja G\u00f6pel und Ulrike Herrmann.<\/p>\n<p>Premierengast ist Harald Welzer, ein Sozialpsychologe, Publizist, Mitgr\u00fcnder mehrerer sogenannter Zukunftsinitiativen, der seit Jahren pr\u00e4sent ist in Debatten \u00fcber Klimapolitik, Demokratie und Erinnerungskultur. Anlass des Gespr\u00e4chs ist Welzers neues Buch \u201eDas Haus der Gef\u00fchle\u201c. Darin argumentiert er, dass politische und gesellschaftliche Ver\u00e4nderungen weniger an Wissen oder Einsicht scheiterten als an <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/plus697c79f5a3f0a8f7d18991f2\/nostalgie-gefaehrlich-sind-nur-die-sehnsuechte-der-anderen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/debatte\/plus697c79f5a3f0a8f7d18991f2\/nostalgie-gefaehrlich-sind-nur-die-sehnsuechte-der-anderen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Emotionen<\/a>. Gef\u00fchle seien keine Begleiterscheinung von Politik, sondern eine ihrer zentralen Triebkr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Die B\u00fchne ist sparsam eingerichtet: zwei rote St\u00fchle, ein schwarzer W\u00fcrfel mit Logo. Das Kabarett-Theater mit politischer Tradition ist ausverkauft. K\u00fchnert sucht fr\u00fch den Kontakt zum Publikum, fragt nach Handballfans, scherzt \u00fcber verpasste \u00dcbertragungen. Drau\u00dfen liegt Berlin unter Eis begraben. Welzer verbringe die dunklen Monate sonst lieber am Stadtrand, erz\u00e4hlt K\u00fchnert \u2013 oder gleich auf den Kanaren, wo es w\u00e4rmer sei. Dann fragt K\u00fchnert: \u201eHerr Welzer, erlauben Sie mir die Frage: Was zur H\u00f6lle machen Sie hier?\u201c Gel\u00e4chter im Saal. Welzer antwortet trocken: Er habe sich Spikes gekauft, die man unter die Schuhe spannen k\u00f6nne. \u201eMein Leben in Berlin hat so wieder Sinn bekommen.\u201c<\/p>\n<p>K\u00fchnert lenkt das Gespr\u00e4ch fr\u00fch auf Welzers Arbeit als Autor. Wie entstehen seine B\u00fccher? Ob es die Freiheit gebe, ein Projekt auch wieder zu verwerfen, wenn man merke, dass es \u201ezu nichts Weltbewegendem f\u00fchrt\u201c. Welzer weist die Frage zur\u00fcck. Schreiben sei f\u00fcr ihn kein planbarer Vorgang. Er beginne ein Buch oft mit dem Vorsatz, nie wieder eines zu schreiben. Der Impuls komme nicht aus einem fertigen Konzept, sondern aus dem Stolpern \u00fcber Gedanken. <\/p>\n<p>Fr\u00fcher habe er wissenschaftlicher gearbeitet \u2013 mit Quellen, Archivmaterial, \u00fcberpr\u00fcfbaren Befunden. Das sei vorbei. \u201eIch bin \u00fcberhaupt nicht in der Lage, ein Buch \u00fcber die Gegenwart zu schreiben, das sich auf gesichertes Wissen bezieht\u201c, sagt Welzer. Wir lebten in einer Situation, \u201edie wir so noch nie erlebt haben\u201c. \u201eUns geht unser zivilisatorisches Modell gerade fl\u00f6ten.\u201c Die Sozialwissenschaften verhielten sich dabei aktuell \u00e4hnlich hilflos wie die \u00d6konomen w\u00e4hrend der letzten <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus690883823e6264ad0bd90e94\/michael-burry-the-big-crash-der-eindeutige-rat-des-maechtigen-wall-street-mahners.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus690883823e6264ad0bd90e94\/michael-burry-the-big-crash-der-eindeutige-rat-des-maechtigen-wall-street-mahners.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Finanzkrise<\/a>: Man schweige sich aus, bis die Sache vorbei sei.<\/p>\n<p>In der \u00f6ffentlichen politischen Debatte herrsche gerade die Vorstellung vor, Menschen \u00e4nderten ihr Verhalten, weil sie ein Diagramm gesehen oder ein Buch gelesen h\u00e4tten. \u201eUnd das tun sie nicht.\u201c Menschen seien \u201ever\u00e4nderungsavers\u201c, Ver\u00e4nderung gegen\u00fcber also unaufgeschlossen, besonders dann, wenn es ihnen gut gehe. Erst Zwang, etwa in Fluchtsituationen, bringe Bewegung. Gef\u00fchle werden bei Welzer so zum Schl\u00fcsselbegriff, aber auch zum Korrektiv. Nicht Wissen treibe Menschen an, sondern Angst, das Bed\u00fcrfnis nach Sicherheit und Zugeh\u00f6rigkeit. Politik, die allein auf Einsicht setze, verfehle ihre Adressaten. Der Saal applaudiert.<\/p>\n<p>Zwischendurch greift K\u00fchnert eine Selbstbeschreibung Welzers auf, die auf der Website seiner Stiftung \u201eFuturzwei\u201c zu finden ist: \u201euniverseller Dilettant\u201c. Welzer reagiert belustigt. Eine klassische wissenschaftliche Karriere habe ihn nie interessiert. Jahrelang an einem einzigen Thema zu arbeiten, um darin Autorit\u00e4t zu werden, sei nicht sein Modell gewesen. Er habe das Privileg gehabt, sich mit unterschiedlichen Dingen besch\u00e4ftigen zu k\u00f6nnen. \u201eDas gro\u00dfe Geheimnis\u201c laut Welzer: \u201eIch kann eigentlich gar nichts.\u201c <\/p>\n<p>Welzers blo\u00dfe Diagnose von einer Gesellschaft im emotionalen Ungleichgewicht, die er bis hier hin geliefert hat, scheint K\u00fchnert nicht auszureichen, er will \u00fcber L\u00f6sungen sprechen. Wenn Gef\u00fchle so wirkm\u00e4chtig seien, dann m\u00fcsse man auch \u00fcber jene sprechen, die sie gezielt einsetzen, sagt K\u00fchnert. Ob es nicht so sei, fragt er dann, \u201edass negative Gef\u00fchle leichter zu bewirtschaften sind als positive?\u201c Welzer stimmt zu. Angst sei evolution\u00e4r tief verankert, \u00fcberlebenswichtig \u2013 und deshalb besonders anf\u00e4llig f\u00fcr Instrumentalisierung. \u201eDas Einfachste ist immer: Die anderen sind schuld.\u201c <\/p>\n<p>\u201eDamit ist der Raum offen f\u00fcr die Arschgeigen\u201c<\/p>\n<p>Die demokratischen Parteien, sagt Welzer, \u201ebewirtschaften keine Gef\u00fchle\u201c. Durch Argumentieren, Erkl\u00e4ren, Vorrechnen entstehe kein Vertrauen. Politische Kommunikation werde als professionell wahrgenommen, \u201eaber nicht als belastbar\u201c. \u201eDamit ist der Raum offen f\u00fcr die Arschgeigen.\u201c Applaus brandet auf. <\/p>\n<p>K\u00fchnert streitet diese Analyse nicht ab. Parteien h\u00e4tten das Misstrauen gegen sich selbst l\u00e4ngst verinnerlicht, sagt der ehemalige Generalsekret\u00e4r der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article697ea100f0e62064809e0a29\/neue-umfrage-spd-in-nrw-erreicht-erstmals-seit-jahren-20-prozent-marke-afd-ueberholt-gruene.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article697ea100f0e62064809e0a29\/neue-umfrage-spd-in-nrw-erreicht-erstmals-seit-jahren-20-prozent-marke-afd-ueberholt-gruene.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">SPD<\/a>. Sie trauten sich kaum noch zu, mit Zuversicht aufzutreten. Welzer kn\u00fcpft daran an. Politik habe einmal davon erz\u00e4hlt, dass es besser werden k\u00f6nne. Heute werde sie als reine Verwaltung wahrgenommen. \u201eMan argumentiert\u201c, sagt er, \u201eund die Menschen sind schlauer als die Argumente.\u201c<\/p>\n<p class=\"c-inline-teaser-list__headline\">Lesen Sie auch<\/p>\n<ul class=\"c-inline-teaser-list__content\">\n<li class=\"c-inline-teaser-list__element\">\n<p>Weltplus ArtikelGeistiger Verfall<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wichtig sei jetzt das sogenannte \u201eWohnzimmer der Gesellschaft\u201c \u2013 Orte, an denen Menschen sich begegnen, ohne Auftrag, ohne Kaufzwang. Dort entstehe Vertrauen. \u201eVertrauen entsteht nur in der Konkretion.\u201c K\u00fchnert fragt, ob sich dieses Prinzip auf eine Gesellschaft \u00fcbertragen lasse, die von globalen Krisen gepr\u00e4gt sei. Welzer antwortet mit einer Anekdote. Fragt man Menschen nach ihrem Leben, fielen die Antworten oft n\u00fcchtern aus. \u201eMir pers\u00f6nlich geht es gut, von der Weltlage abgesehen.\u201c Der Alltag in Deutschland funktioniere, so Welzer. \u201eDie Mehrheitsgesellschaft ist okay.\u201c<\/p>\n<p>Welzer will aber auch noch \u00fcber den Krieg sprechen, beziehungsweise: Das Sprechen der politischen Klasse \u00fcber diesen kritisieren. Krieg, so Welzer, werde in politischen Debatten h\u00e4ufig abstrahiert. Es sei von \u201eF\u00e4higkeiten\u201c die Rede, von Aufr\u00fcstung, von Notwendigkeiten. Dabei sei Krieg nichts anderes als organisierte Gewalt. \u201eEs geht darum, Leichen zu produzieren.\u201c Wer daran beteiligt sei, ver\u00e4ndere sich. Deshalb gebe es keinen Krieg ohne Kriegsverbrechen. Problematisch sei, dass dies in der Kommunikation der Bundesregierung beim Thema Aufr\u00fcstung und Wehrf\u00e4higkeit nicht vorkomme.<\/p>\n<p>K\u00fchnert spricht dann den pazifistischen Brief an den damaligen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) an, den Welzer im Fr\u00fchjahr 2022 gemeinsam mit Alice Schwarzer, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article6945436151d289ddd122e327\/baerbel-bas-macht-diesen-verlust-ertraeglich-dieter-nuhr-vermisst-beruflich-die-ampel-regierung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article6945436151d289ddd122e327\/baerbel-bas-macht-diesen-verlust-ertraeglich-dieter-nuhr-vermisst-beruflich-die-ampel-regierung.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Dieter Nuhr<\/a>, Alexander Kluge, Juli Zeh und anderen Unterst\u00fctzern im feministischen Magazin \u201eEmma\u201c ver\u00f6ffentlicht hatte.  <\/p>\n<p>Darin hatte es gehei\u00dfen: Man begr\u00fc\u00dfe, dass Scholz \u201ebisher so genau\u201c das Risiko \u201eeines 3. Weltkrieges\u201c bedacht habe, und: \u201eWir hoffen darum, dass Sie sich auf Ihre urspr\u00fcngliche Position besinnen und nicht, weder direkt noch indirekt, weitere schwere Waffen an die Ukraine liefern.\u201c <\/p>\n<p>Welzer sagt dazu: Der erste Brief sei \u201ekein pazifistisches Manifest\u201c gewesen, sondern ein staats- und v\u00f6lkerrechtlicher Hinweis auf <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article697b88a7fa531953d52151e3\/russland-die-hiobsbotschaft-fuer-putins-kriegswirtschaft.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article697b88a7fa531953d52151e3\/russland-die-hiobsbotschaft-fuer-putins-kriegswirtschaft.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Eskalationsrisiken<\/a>. Sp\u00e4tere Aufrufe habe er bewusst nicht mehr unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>K\u00fchnert betont, er wolle keinen Schlagabtausch \u00fcber konkrete Ukraine-Positionen. Ihn interessiere, wie man in Zeiten fundamentaler Unsicherheit streiten k\u00f6nne, ohne das Gespr\u00e4ch abzubrechen. Er verweist auf Welzers Zusammenarbeit mit dem Milit\u00e4rhistoriker S\u00f6nke Neitzel \u2013 trotz gegens\u00e4tzlicher Positionen.<\/p>\n<p>Welzers Antwort ist schlicht. Die Voraussetzung sei, \u201enicht recht haben zu wollen\u201c. Niemand wisse in dieser Lage, was richtig sei. Gerade deshalb m\u00fcsse man miteinander sprechen. \u201eWarum sollte ich jemanden zum Feind erkl\u00e4ren, nur weil er an einer bestimmten Stelle anderer Meinung ist?\u201c<\/p>\n<p>Zum Schluss wird der Ton wieder leichter. K\u00fchnert greift Welzers wiederholte Ank\u00fcndigungen auf, irgendwann aufzuh\u00f6ren, und fragt nach dem Stand. Welzer lacht, weicht aus. \u201eSchlecht\u201c, gesteht er schlie\u00dflich. K\u00fchnert vergleicht das mit der Band \u201eScorpions\u201c, die sich seit Jahren auf Abschiedstournee befinden. Gel\u00e4chter im Saal. Dann ist der Abend beendet.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/maximilian-heimerzheim\/\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/autor\/maximilian-heimerzheim\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\"><b>Maximilian Heimerzheim<\/b><\/a><b> ist Volont\u00e4r im Innenpolitik-Ressort.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kevin K\u00fchnert moderiert erstmals die Gespr\u00e4chsreihe \u201eMissverstehen Sie mich richtig\u201c. Zu Gast ist Soziologe Harald Welzer. 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