{"id":766617,"date":"2026-02-02T17:12:11","date_gmt":"2026-02-02T17:12:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/766617\/"},"modified":"2026-02-02T17:12:11","modified_gmt":"2026-02-02T17:12:11","slug":"ladebordstein-in-bremen-verwaltung-lehnt-idee-eines-anwohners-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/766617\/","title":{"rendered":"Ladebordstein in Bremen? Verwaltung lehnt Idee eines Anwohners ab"},"content":{"rendered":"<p class=\"article-toplinewrapper\">\nFragen &amp; Antworten<\/p>\n<p>Standdatum: 2. Februar 2026.<\/p>\n<p>Autorinnen und Autoren:<br \/>\nSven Weing\u00e4rtner<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"image -image-with-fallback -image-rounded  lazyload\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhEAAJAIAAAP\/\/\/\/\/\/\/yH5BAEKAAEALAAAAAAQAAkAAAIKjI+py+0Po5yUFQA7\"   alt=\"Ein Elektroauto ist an eine Ladestation in der Bordsteinkante eines Geweges angeschlossen\" data-image-owner=\"dpa | Ulrich Baumgarten\" data-image-title=\"Ein Elektroauto ist an eine Ladestation in der Bordsteinkante eines Geweges angeschlossen\" data-image-src=\"https:\/\/www.butenunbinnen.de\/bilder\/ladebordstein-elektroauto-bremen-100~_v-800x450_c-1770051870712.jpg\" data-image-rights-src=\"\/bilder\/ladebordstein-elektroauto-bremen-100~_v-640x360_c-1770051870712.jpg\"\/><\/p>\n<p>Die Stadt Bremen hat bereits ein Bewerberverfahren f\u00fcr \u00f6ffentliche Ladepunkte gestartet. (Symbolfoto)<\/p>\n<p>Bild: dpa | Ulrich Baumgarten<\/p>\n<p class=\"article-intro\">In Bremen wollte ein Hausbesitzer so eine Ladestation vor seinem Reihenhaus installieren \u2014 die zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde hat das aber abgelehnt.<\/p>\n<p>Worum geht es in dem konkreten Fall?<\/p>\n<p class=\"questions-and-answers-answers\">Ein Reihenhausbesitzer in Arsten wollte eine \u00f6ffentliche Ladestation f\u00fcr Elektroautos installieren. Weil eine Wallbox direkt am Haus nicht infrage kam, kam er auf die Idee eines Ladebordsteines, das ist im Prinzip eine Bordsteinkante mit einer Steckdose. Die gibt es beispielsweise schon in K\u00f6ln, D\u00fcsseldorf, Dortmund und in anderen St\u00e4dten. Die Erfahrungen sind \u00fcberwiegend positiv. Der Anwohner aus Arsten wollte so etwas vor seinem Reihenhaus einbauen \u2014 an einer \u00f6ffentlichen Parkbucht und f\u00fcr alle E-Autofahrer zug\u00e4nglich. Das Amt f\u00fcr Stra\u00dfen und Verkehr in Bremen hat seinen Antrag allerdings abgelehnt.<\/p>\n<p>Wie muss man sich so einen Ladebordstein denn vorstellen?<\/p>\n<p class=\"questions-and-answers-answers\">Das ist ein Metallkasten, so lang und so breit wie ein normaler Standard-Bordstein. In diesem Kasten ist die entsprechende Technik verbaut, sodass man als Autofahrer sein E-Auto anschlie\u00dfen und den Akku laden kann. Laut Hersteller sind diese besonderen Bordsteine wetterfest und sogar beheizbar, damit die Klappe \u00fcber der Ladebuchse nicht zufriert. <\/p>\n<p>Wie kam der Arstener denn \u00fcberhaupt auf die Idee, diese Technik installieren zu wollen?<\/p>\n<p class=\"questions-and-answers-answers\">Alexander Bruns ist \u00fcberzeugt, dass Elektroautos Zukunft haben. Er hat zwar aktuell selbst keins, wollte aber die Wallbox schon mal anschaffen. Laut Bruns gibt es einen Anbieter aus Bremen, der solche Bordsteine installieren k\u00f6nnte. Weil er auch noch eine Solaranlage auf dem Dach hat, den Strom daraus aber kaum nutzt, wollte er diese an den Ladebordstein anschlie\u00dfen. Die Idee: So k\u00f6nnte er seinen \u00fcbersch\u00fcssigen Solarstrom verkaufen und damit die Kosten f\u00fcr den Bordstein wieder reinholen.<\/p>\n<p>Das klingt erst mal alles ziemlich vern\u00fcnftig. Warum sagt die Bremer Beh\u00f6rde trotzdem nein?<\/p>\n<p class=\"questions-and-answers-answers\">Bremen hat sich ein Verfahren ausgedacht und das l\u00e4uft jetzt gerade: Die Stadt wurde in 70 Gebiete aufgeteilt \u2014 und darauf k\u00f6nnen sich Betreiber von Ladepunkten bewerben. Die Gebiete werden dann unter den Anbietern verlost und dann d\u00fcrfen die, die gewonnen haben, in diesen Bereichen Ladepunkte bauen. Ob sie dann so einen Ladebordstein nehmen oder die klassische Lades\u00e4ule, das bleibt ihnen \u00fcberlassen. Dass eine Privatperson das selbst machen will, das passt nicht ins Konzept. Dahinter steckt auch die Bef\u00fcrchtung, dass irgendein Anbieter, der in dem Losverfahren verloren hat, klagen k\u00f6nnte und dann sagt: Wenn der darf, m\u00fcssen wir aber auch d\u00fcrfen!<\/p>\n<p>Und wie geht es in der Sache weiter?<\/p>\n<p class=\"questions-and-answers-answers\">In den kommenden Monaten soll es einen neuen Stand zu dem Verfahren der Stadt geben. Und Alexander Bruns will noch nicht aufgeben. Er versuche eine L\u00f6sung zu finden, von der alle profitieren k\u00f6nnen, sagt er. Um das durchzusetzen, hat er jetzt auch eine Online-Petition gestartet, um mindestens 500 Stimmen zu sammeln. Er hofft, dass die aktuell etwas mehr als 1.400 \u00f6ffentlichen Ladepunkte in Bremen und Bremerhaven k\u00fcnftig auch durch Ladebordsteine erg\u00e4nzt werden.<\/p>\n<p class=\"article-legal-agencies\"><strong>Quelle<\/strong>:<br \/>\nbuten un binnen.\n<\/p>\n<p class=\"article-legal-broadcast-reference\"><strong>Dieses Thema im Programm:<\/strong><br \/>\nBremen Zwei, Der Vormittag, 2. Februar 2026, 12:38 Uhr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Fragen &amp; Antworten Standdatum: 2. Februar 2026. 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