{"id":767231,"date":"2026-02-02T22:52:10","date_gmt":"2026-02-02T22:52:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/767231\/"},"modified":"2026-02-02T22:52:10","modified_gmt":"2026-02-02T22:52:10","slug":"vorbereitungen-in-koeln-fuer-den-besucheransturm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/767231\/","title":{"rendered":"Vorbereitungen in K\u00f6ln f\u00fcr den Besucheransturm"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> \u201eDa sind die Gastronomen und Interessenverb\u00e4nde inzwischen sehr sensibel geworden. Fortbildungen zum Thema waren sofort ausgebucht. Es geht um Dinge, wie den Einsatz von Pyrotechnik, leicht entflammbare Materialien, auch bei der Dekoration, das Zustellen von Flucht- und Rettungswegen oder die \u00dcberf\u00fcllung von R\u00e4umen, die durch entsprechende Zugangskontrollen verhindert werden kann. Entsprechende Informationen dazu finden sich auf der Website der Stadt. Au\u00dferdem f\u00fchren wir bei den Gastronomen auch Ansprachen und Kontrollen durch\u201c\u201c, sagt der Leiter des Ordnungsamtes, Dirk K\u00e4sbach. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ansonsten sieht sich die Stadt f\u00fcr den Start des Stra\u00dfenkarnevals gut vorbereitet: \u201eEs gibt eine enge Zusammenarbeit der Stadt mit der Bundes- und Landespolizei, der Feuerwehr und Hilfsdiensten wie dem Deutschen Roten Kreuz. Zu diesem Zweck wird auch wieder ein Koordinierungsstab eingerichtet. Dazu kommt die stetige Optimierung des Sicherheits- sowie beim Toiletten- und M\u00fcllkonzept.\u201c<\/p>\n<p>Mehr Toiletten und M\u00fclleimer <br \/>in der K\u00f6lner S\u00fcdstadt      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">So w\u00fcrden in der am Sessionsbeginn im November st\u00e4rker von Feierenden frequentierte S\u00fcdstadt rund um den Chlodwigplatz deutlich mehr mobile Toiletten und M\u00fcllbeh\u00e4ltnisse zur Verf\u00fcgung gestellt, um genauso wie im Kwartier Lat\u00e4ng und in der Altstadt vor allem die Anwohner besser vor den negativen Begleiterscheinungen des Feierns sch\u00fctzen zu k\u00f6nnen. Dazu kommen dort auch Absperrungen der Stadtbahngleise, um dort den Betrieb aufrechterhalten zu k\u00f6nnen. Zum Einsatz kommen au\u00dferdem wieder zertifizierte \u00dcberfahrsperren an neuralgischen Punkten. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein weiterer Augenmerk liegt nach wie vor beim Kwartier Lat\u00e4ng, das an Weiberfastnacht und Rosenmontag besonders viele junge Menschen anzieht. Dabei wird die Uniwiese als Entlastungsfl\u00e4che noch weiter verkleinert, sodass im Vergleich zum Vorjahr nur noch etwa 30 Prozent der Fl\u00e4che abgedeckt werden muss. Der Rest der Gr\u00fcnfl\u00e4che wird f\u00fcr Feiernde komplett gesperrt. \u201eDie Uniwiese ist dann weiter nur eine Transitstrecke zur Z\u00fclpicher Stra\u00dfe, auf der es keinen Alkohol und auch keine Musik geben wird. An der Ecke Kyffh\u00e4userstra\u00dfe\/Barbarossaplatz wird zudem ein dritter Zugang zum Kwartier Lat\u00e4ng eingerichtet, der die bisherigen Zug\u00e4nge entlasten soll\u201c, berichtet K\u00e4sbach. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Abgesperrt werden zum Stra\u00dfenkarneval der Aachener Weiher und der Hiroshima-Nagasaki-Park. Dort sollen die Wiesen und Geh\u00f6lze vor Besch\u00e4digungen und M\u00fcll gesch\u00fctzt werden. Au\u00dferdem will man am Weiher den Wildv\u00f6geln so mehr Raum geben. Beibehalten wird zudem das Glasverbot im Kwartier Lat\u00e4ng und in der Altstadt sowie im Inneren Gr\u00fcng\u00fcrtel. In der S\u00fcdstadt bleibt der Verzicht auf Glas vorerst freiwillig, k\u00f6nnte aber beim Sessionsauftakt im November bei Bedarf in ein Verbot umgewandelt werden. Insgesamt werden \u00fcber alle Tage w\u00e4hrend des gesamten Stra\u00dfenkarnevals bis zum 400 Mitarbeitende des Ordnungsamts sowie rund 2600 private Sicherheitskr\u00e4fte im Einsatz sein. <\/p>\n<p>Das Kwartier Lat\u00e4ng steht bei jungen Jecken hoch im Kurs      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im Fokus der Stadt steht au\u00dferdem der Jugendschutz &#8211; vor allem beim Thema Alkohol. So haben Kontrollen und Testk\u00e4ufe bei den Gewerbetreibenden eine Versto\u00dfquote von besorgniserregenden 70 Prozent ergeben. F\u00fcr die Betreiber kommen dann Geldstrafen ab 500 Euro sowie als finale Ma\u00dfnahme auch die Schlie\u00dfung des Betriebs bei mehrfachen Verst\u00f6\u00dfen zu. Verst\u00e4rkt kontrolliert und angesprochen werden vom Ordnungsamt und der Polizei zudem Minderj\u00e4hrige vor Ort. Zudem wird das Jugendamt im Kwartier Lat\u00e4ng, im Notfallzentrum der Feuerwehr und auch in der Altstadt mit p\u00e4dagogischen Fachkr\u00e4ften und Streetworkern verst\u00e4rkt Pr\u00e4senz zeigen. Unterwegs sind ebenfalls mobile Einsatzteams von Edelgard, die Betroffene von sexualisierter Gewalt beraten und unterst\u00fctzen. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Landespolizei wird mit 1400 bis 1500 zus\u00e4tzlichen Kr\u00e4ften vor allem an Weiberfastnacht und Rosenmontag verst\u00e4rkt pr\u00e4sent sein. \u201eDie Sicherheitslage ist weiter abstrakt hoch, auch wenn es bislang keine konkreten Warnungen gibt. Man muss mit allem rechnen, Gro\u00dfveranstaltungen k\u00f6nnen immer Ziele von Angriffen sein. Im Moment ist es so ruhig oder so unruhig wie die letzten Jahre auch\u201c, sagt Einsatzleiter Martin Lotz. Dazu kommen Gewaltdelikte wie Schl\u00e4gereien oder auch Sexualdelikte, welche die Beamten im Blick haben m\u00fcssen und bei denen konsequent eingegriffen wird. Besonders gesch\u00fctzt wird wieder der Bereich um die Synagoge an der Roonstra\u00dfe. Lotz weist au\u00dferdem auf das Waffenverbot bei \u00f6ffentlichen Veranstaltungen hin. \u201eWir appellieren an die Feiernden zudem, verbale Provokationen sowie k\u00f6rperliche Aktionen gegen Einsatzkr\u00e4fte zu unterlassen und m\u00f6glichst auch keine waffenartigen Gegenst\u00e4nde mitzuf\u00fchren, um Kontrollen zu vermeiden\u201d, erkl\u00e4rt Lotz. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bei der Berufsfeuerwehr mit ihren Rettungsdiensten rechnet Leiter Christian Miller mit einem deutlich h\u00f6heren Einsatzaufkommen. \u201eIm Vorjahr hatten wir an Weiberfastnacht 944 und an Rosenmontag 727 Eins\u00e4tze, das sind mehr als doppelt so viele wie an einem normalen Tag.\u201c Mit dem eigenen Notfallversorgungszentrum will man w\u00e4hrend des Stra\u00dfenkarnevals die Krankenh\u00e4user in K\u00f6ln entlasten, indem man Patienten direkt vor Ort betreut und versorgt. Insgesamt werden an Weiberfastnacht und Rosenmontag mit etwa 900 vierfach so viele Einsatzkr\u00e4fte wie an einem normalen Tag unterwegs sein. \u201eMein Appell geht dahin, unsere Einsatzkr\u00e4fte ihre Arbeit machen zu lassen und sie nicht zu beleidigen oder anzugreifen. Nur so k\u00f6nnen diese Menschen in Not helfen\u201c, betont Miller. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eDa sind die Gastronomen und Interessenverb\u00e4nde inzwischen sehr sensibel geworden. Fortbildungen zum Thema waren sofort ausgebucht. 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