{"id":767235,"date":"2026-02-02T22:54:13","date_gmt":"2026-02-02T22:54:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/767235\/"},"modified":"2026-02-02T22:54:13","modified_gmt":"2026-02-02T22:54:13","slug":"oekostromtochter-verschaerft-baywa-krise-onetz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/767235\/","title":{"rendered":"\u00d6kostromtochter versch\u00e4rft Baywa-Krise | Onetz"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.onetz.de\/f\/ic\/ga-large\/articlemedia\/2026\/02\/02\/11ba93f7-1290-422d-a2a8-dfeecda4fdeb.jpg\" class=\"ps-item\" data-psg=\"https:\/\/www.onetz.de\/deutschland-welt\/muenchen\/1\" data-size=\"960x640\" data-caption=\"&lt;div&gt;Bild: Daniel Karmann\/dpa&lt;\/div&gt;Bei der Baywa ist die Lage noch einmal schwieriger geworden, verursacht durch die Probleme der \u00d6kostromtochter Baywa r.e. (Symbolbild)\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/11ba93f7-1290-422d-a2a8-dfeecda4fdeb.jpg\" alt=\"Bei der Baywa ist die Lage noch einmal schwieriger geworden, verursacht durch die Probleme der \u00d6kostromtochter Baywa r.e. (Symbolbild) Bild: Daniel Karmann\/dpa\" title=\"\" width=\"805\" height=\"453\" class=\"img-responsive\"\/><\/a><\/p>\n<p>Bei der Baywa ist die Lage noch einmal schwieriger geworden, verursacht durch die Probleme der \u00d6kostromtochter Baywa r.e. (Symbolbild)<\/p>\n<p>Bild: Daniel Karmann\/dpa<\/p>\n<p>Beim Krisenkonzern Baywa erschweren versch\u00e4rfte Finanzprobleme der \u00d6kostromtochter Baywa r.e. die bis Ende 2028 erhoffte finanzielle Gesundung. Die Gesch\u00e4fte der Baywa r.e. laufen so schlecht, dass es m\u00f6glicherweise zu \u201ewesentlichen Abweichungen\u201c von der Gesch\u00e4ftsplanung kommen k\u00f6nnte, erkl\u00e4rte die Muttergesellschaft Baywa AG am Montagabend in einer Pflichtmitteilung f\u00fcr die B\u00f6rse. Der Vorstand sei \u201eweiterhin zuversichtlich, die Sanierung der BayWa\u00a0AG erfolgreich umzusetzen\u201c.\u00a0<\/p>\n<p>Baywa-Vorstand spricht \u201evorsorglich\u201c mit Kreditgebern und Hauptaktion\u00e4ren\u00a0 <\/p>\n<p>Konkrete Zahlen zur Lage der r.e. nannte die Baywa AG nicht, doch f\u00fcrchtet der Vorstand, dass der bis Ende 2028 geplante Verkauf der \u00d6kostromtochter weniger Geld bringt als erhofft. Dies h\u00e4tte demnach \u201eAuswirkungen auf die im Sanierungskonzept der BayWa\u00a0AG geplanten Gesamterl\u00f6se\u201c aus dem Verkauf, wie es in der Mitteilung hie\u00df. Die Auswirkungen k\u00f6nnten offenkundig betr\u00e4chtlich sein: Der Baywa-Vorstand hat demnach vorsorglich Gespr\u00e4che mit den wesentlichen Finanzierungspartnern und Hauptaktion\u00e4ren aufgenommen, um die \u201eRefinanzierungsf\u00e4higkeit\u201c der AG am Ende des Sanierungszeitraums sicherzustellen.\u00a0<\/p>\n<p>Auch Trump spielt eine Rolle\u00a0 <\/p>\n<p>Grund der negativen Entwicklung bei der r.e. sind demnach \u201eerkennbare Marktentwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien\u201c sowohl in den USA als auch in Europa. Hauptgesch\u00e4ft der Baywa r.e. sind Planung und Bau von Wind- und Solarparks. In den USA hatte Pr\u00e4sident Trump im vergangenen Juli s\u00e4mtliche Steuervorteile f\u00fcr den Ausbau der erneuerbaren Energien gestrichen, was auch die Baywa r.e. traf. In mehreren europ\u00e4ischen L\u00e4ndern sich der Zubau von Wind- und Sonnenenergie ebenfalls verlangsamt.<\/p>\n<p>Direkte negative Auswirkungen auf die Finanzlage der Baywa AG hat die unerfreuliche Situation bei der r.e. demnach nicht, weil letztere bis zum Verkauf ohnehin kein Geld an die AG abf\u00fchren sollte. Eine direkte Auswirkung ist allerdings, dass der Jahresabschluss der Baywa sich verz\u00f6gern k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Vorsto\u00df ins \u00d6kostromgesch\u00e4ft bringt Verluste anstelle von Gewinnen <\/p>\n<p>Der Baywa-Konzern ist seit 2024 in Schieflage, die Folge einer missgl\u00fcckten internationalen Expansion, in deren Verlauf das f\u00fcr Landwirtschaft und Lebensmittelversorgung vor allem im S\u00fcden und Osten Deutschlands wichtige M\u00fcnchner Unternehmen Bankschulden von \u00fcber f\u00fcnf Milliarden Euro angeh\u00e4uft hatte. Ein Pfeiler der gescheiterten Strategie war der Vorsto\u00df ins \u00d6kostromgesch\u00e4ft, das eigentlich zus\u00e4tzliche Erl\u00f6se bringen sollte und nun die Baywa schwer belastet. 2024 hatte der Konzern 1,6 Milliarden Euro Verlust geschrieben. Auch dabei spielte die Baywa r.e. eine betr\u00e4chtliche Rolle, nicht zuletzt, weil die Baywa AG den Buchwert der Tochter in der Bilanz senken musste.<\/p>\n<p>Die r.e. ist keine hundertprozentige Tochter, sondern ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Schweizer Investor EIP. Die Baywa h\u00e4lt 51 Prozent der Anteile. Eigentlich wollte der Vorstand diesen Anteil bereits im Fr\u00fchjahr 2025 auf 35 Prozent reduzieren, der geplante Verkauf an EIP scheiterte jedoch.<\/p>\n<p>\u00a9 dpa-infocom, dpa:260202-930-633433\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bei der Baywa ist die Lage noch einmal schwieriger geworden, verursacht durch die Probleme der \u00d6kostromtochter Baywa r.e.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":767236,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1827],"tags":[772,60787,29,7488,1149,30,1268,7489,55],"class_list":["post-767235","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-muenchen","tag-bayern","tag-baywa","tag-deutschland","tag-dpa","tag-energie","tag-germany","tag-muenchen","tag-region-bayern","tag-wirtschaft"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116003502000914543","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/767235","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=767235"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/767235\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/767236"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=767235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=767235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=767235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}