{"id":767381,"date":"2026-02-03T00:16:20","date_gmt":"2026-02-03T00:16:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/767381\/"},"modified":"2026-02-03T00:16:20","modified_gmt":"2026-02-03T00:16:20","slug":"eine-tour-von-domenica-bis-zu-den-beatles","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/767381\/","title":{"rendered":"Eine Tour von Domenica bis zu den Beatles"},"content":{"rendered":"<p class=\"\">\n                    Viele Rundg\u00e4nge auf St. Pauli haben verschiedenste Themen im Fokus. Einer aber geht weg von den Hotspots und f\u00fchrt stattdessen zu den \u201eReliquien der Reeperbahn\u201c. Die Tour widmet sich dem l\u00e4ngst vergessenen Nachlass bekannter Pers\u00f6nlichkeiten, die mit dem Kiez in Verbindung standen. Hin zu versch\u00fctteten Erinnerungen und Geschichten, die im Verborgenen ruhten und es rechtzeitig zum 400. Geburtstag der Reeperbahn 2026 ans Tageslicht geschafft haben.\n            <\/p>\n<p class=\"\">Zwischen Suff und Siff: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/panorama\/artikel\/hamburger-berg-was-bleibt-auf-dem-kiez-wenn-die-nacht-endet-49457497\" class=\"link underline-blue\" title=\"\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Was auf der Reeperbahn \u00fcbrig bleibt, wenn die Nacht vorbei ist<\/a><\/p>\n<p>            Ein Reeperbahn-Museum ohne Mauern <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Zwei eng mit St. Pauli verkn\u00fcpfte Personen haben die spannende Tour entwickelt, die gerade erst am Anfang steht und immer weiter ausgebaut wird: Historikerin Eva Decker und Ekkehard Opitz, Inhaber des Erotic Art Museums. \u201eAls Objekte der Stiftung G\u00fcnter Zint aus den Lagerr\u00e4umen entfernt werden mussten\u201c, sagt Opitz, \u201ekam Eva Decker mit der Idee um die Ecke, ein Museum ohne Mauern zu schaffen und Gegenst\u00e4nde aus dem Fundus \u00fcberall im Stadtteil zu verteilen. M\u00f6glichst dort, wo sie herkommen und sichtbar f\u00fcr alle.\u201c\n            <\/p>\n<p>\n                                Ekkehard Opitz zeigt einen Dildo der anderen Art.<br \/>\n                            Foto: Dagmar Gehm<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/erotic-art-museum-ekkehard-opitz.jpg\" title=\"Ekkehard Opitz zeigt einen Dildo der anderen Art. \" alt=\"Ekkehard Opitz zeigt einen Dildo der anderen Art. \" class=\"lightbox__single-image__content__image-wrapper__img\" loading=\"lazy\" width=\"375\" height=\"500\"\/>Icon MaximizeIcon Lightbox Maximize<\/p>\n<p>SchliessenX ZeichenKleines Zeichen welches ein X symbolisiert<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"lightbox--enabled__container__image-wrapper__img\" src=\"\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p class=\"\">\n                    Mit gro\u00dfer Begeisterung verr\u00e4t die St. Pauli-Expertin Decker letzte Geheimnisse des weltber\u00fchmten Stadtteils \u2013 plastisch vor Augen gef\u00fchrt mit Sch\u00e4tzen, die sie gemeinsam mit Ekkehard Opitz liebevoll zusammengetragen hat.\n            <\/p>\n<p>            Erinnerungen an Domenica <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Ausgangspunkt der Reliquien-Tour ist die \u201eOne a Bar\u201c im Arcotel Onyx, Reeperbahn 1A, am \u00f6stlichen Beginn der s\u00fcndigen Meile. Dort drehte sich einst alles um den legend\u00e4ren \u201eTrichter\u201c, den Eva Decker mit alten Fotos wieder ins Leben ruft. Wo jetzt die Tanzenden T\u00fcrme stehen, gab es vor 200 Jahren einen Holzpavillon mit markantem Dach, der dem glanzvollen Variet\u00e9, das 1920 hier er\u00f6ffnet wurde, seinen Namen verlieh.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Artefakte in der Vitrine der Bar erz\u00e4hlen die Story von Erotik und Ekstase, passend dazu haben es auch St\u00fccke aus dem Nachlass von Domenica, \u201eEdelhure\u201c aus der Herbertstra\u00dfe, in die Vitrine geschafft.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    2013 wurde die Esso-Tankstelle, auch \u201eKiez-Tanke\u201c genannt, abgerissen. \u00dcbrig blieb ein riesiges Schild, jetzt angebracht im ersten Treppenhaus der Reeperbahn Garagen. \u201eSie wurden als Bunker im Zweiten Weltkrieg f\u00fcr 6500 Menschen gebaut. 1943 haben hier etwa 20.000 Schutz gefunden\u201c, wei\u00df Decker zu berichten.\n            <\/p>\n<p>\n                                Blick in den Salon Harry, in dem einst die Beatles auf dem Friseurstuhl Platz nahmen.<br \/>\n                            Foto: Dagmar Gehm<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/schaufenster-salon-harry-mini-beatles-hamburg-st.jpg\" title=\"Blick in den Salon Harry, in dem einst die Beatles auf dem Friseurstuhl Platz nahmen. \" alt=\"Blick in den Salon Harry, in dem einst die Beatles auf dem Friseurstuhl Platz nahmen. \" class=\"lightbox__single-image__content__image-wrapper__img\" loading=\"lazy\" width=\"375\" height=\"239\"\/>Icon MaximizeIcon Lightbox Maximize<\/p>\n<p>SchliessenX ZeichenKleines Zeichen welches ein X symbolisiert<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"lightbox--enabled__container__image-wrapper__img\" src=\"\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p class=\"\">\n                    In der Davidstra\u00dfe haben sich im Salon Harry die Beatles ihre Pilzk\u00f6pfe trimmen lassen. Im Schaufenster des Kiezbarbiers weisen Mini-Beatles auf die Geschichte des Friseursalons hin. Auch das Klavier des plattdeutschen Liedertexters Hein K\u00f6llisch in der Elbdiakonie am Hein-K\u00f6llisch-Platz l\u00e4sst sich von au\u00dfen betrachten. In der Kneipe \u201eRotlicht\u201c wiederum sind Accessoires der M\u00e4dels vom Stra\u00dfenstrich ausgestellt, und aus der ehemaligen Casablanca Bar in der Bernhard-Nocht-Stra\u00dfe gr\u00fc\u00dft ein junger Freddy Quinn.\n            <\/p>\n<p>            Vibratoren als H\u00f6hepunkt der St. Pauli-Tour<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Ein paar H\u00e4user weiter \u00f6ffnet als Highlight der Tour Ekkehard Opitz sein Erotic Art Museum und das Vibratorium. Eine Wundert\u00fcte an erotischen \u00dcberraschungen mit Pin-ups des Malers Erwin Ross, ber\u00fchmt geworden durch die gespreizten Frauenbeine am Eingang der Kultkneipe \u201eZur Ritze\u201c, Bilder von Fiete Frahm und Klaus Barkowsky (sch\u00f6ner Klaus), der nicht nur Zuh\u00e4lter, sondern auch begnadeter Maler war.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Noch warten zahlreiche Artefakte darauf, als Reliquien der Reeperbahn ins Spotlight zu r\u00fccken. Rechtzeitig zum Jubil\u00e4um \u201e400 Jahre Reeperbahn\u201c, das in diesem Jahr gefeiert wird.\n            <\/p>\n<p class=\"\">Infos unter: <a href=\"https:\/\/reeperbahn.com\/de\/tour\/177\/st-pauli-unvergessen-reliquien-der-reeperbahn-tour\/\" class=\"link underline-blue\" title=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">reeperbahn.com\/de\/tour<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viele Rundg\u00e4nge auf St. Pauli haben verschiedenste Themen im Fokus. 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