{"id":767479,"date":"2026-02-03T01:16:28","date_gmt":"2026-02-03T01:16:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/767479\/"},"modified":"2026-02-03T01:16:28","modified_gmt":"2026-02-03T01:16:28","slug":"bayern-baut-ki-in-der-fruehgeborenen-medizin-weiter-aus-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/767479\/","title":{"rendered":"Bayern baut KI in der Fr\u00fchgeborenen-Medizin weiter aus"},"content":{"rendered":"<p>02.02.2026<\/p>\n<p>Bayern baut sein Engagement beim Einsatz K\u00fcnstlicher Intelligenz in der Fr\u00fchgeborenen-Medizin weiter aus. Darauf hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach am Sonntag anl\u00e4sslich des Starts des Projekts \u201eKI in der Neonatologie\u201c am Klinikum N\u00fcrnberg hingewiesen. Bei dem Projekt geht es unter anderem darum, die Sicherheit f\u00fcr Fr\u00fchgeborene durch eine automatisierte KI-\u00dcberwachung zu verbessern. Es wird von Bayerns Gesundheitsministerium mit 150.000 Euro gef\u00f6rdert.<br \/>\u00a0<br \/>Gerlach betonte: \u201eJede Sekunde z\u00e4hlt auf einer Neugeborenen-Intensivstation. Wenn KI hilft, kritische Situationen fr\u00fcher zu erkennen, ist das ein Meilenstein der Medizin. Jedes Kind, das dank solcher Technologien besser versorgt werden kann, best\u00e4tigt, wie wichtig und wertvoll der Einsatz von KI im Gesundheitswesen ist.\u201c<br \/>\u00a0<br \/>Die Ministerin unterstrich: \u201eWir wollen in Bayern die modernste Technologie dort einsetzen, wo sie fr\u00fchzeitig auf m\u00f6gliche Erkrankungen aufmerksam machen und Leben retten kann. Das am heutigen Sonntag gestartete Modellprojekt ist eines der ersten Projekte dieser Art in Deutschland, was die besondere fachliche Bedeutung f\u00fcr die Neonatologie unterstreicht. Der zielgerichtete Einsatz von Digitalisierung erm\u00f6glicht es, Fr\u00fchgeborenen noch besser als bisher zu helfen.\u201c<\/p>\n<p>Text und Bild: Bayerisches Staatsministerium f\u00fcr Gesundheit, Pflege und Pr\u00e4vention\u00a0<br \/>\u00a0<br \/>Gerlach erl\u00e4uterte: \u201eIm Rahmen meines USA-Aufenthalts im letzten Jahr besuchte ich das Mount Sinai Hospital in New York. Daraus entwickelte sich der Impuls zur Etablierung und Umsetzung des Modellprojektes f\u00fcr Bayern. Das Projekt am Klinikum N\u00fcrnberg ist ein hervorragendes Beispiel daf\u00fcr, wie internationaler Austausch und der Transfer von Impulsen in konkrete Projekte m\u00fcnden k\u00f6nnen.&#8220;<br \/>\u00a0<br \/>Gerlach erkl\u00e4rte: \u201eDas Klinikum N\u00fcrnberg mit der Paracelsus Medizinischen Privatuniversit\u00e4t ist f\u00fcr diese Modellprojekt hervorragend geeignet. Denn es hat mit Herrn Prof. Dr. Fusch einen Chefarzt, der bereits langj\u00e4hrige internationale Forschungserfahrung hat und gemeinsam mit seinem Team daf\u00fcr sorgt, dass das Klinikum eine wichtige Rolle in der neonatologischen Forschung einnimmt. Im Klinikum N\u00fcrnberg S\u00fcd wird zudem aktuell ein neues Kinderklinikum nach neuesten Standards gebaut, mit dem auch hochmoderne R\u00e4umlichkeiten f\u00fcr 34 Intensivbehandlungspl\u00e4tze der Neonatologie entstehen. Den Neubau f\u00f6rdern wir mit mehr als 124 Millionen Euro.\u201c<br \/>\u00a0<br \/>Prof. Dr. Christoph Fusch, Chefarzt der Klinik f\u00fcr Neugeborene, Kinder und Jugendliche am Klinikum N\u00fcrnberg, erkl\u00e4rte: \u201eWir freuen uns und sind sehr dankbar f\u00fcr die gro\u00dfz\u00fcgige F\u00f6rderung durch den Freistaat. In unserem Perinatalzentrum der h\u00f6chsten Versorgungsstufe behandeln wir jedes Jahr 400 Fr\u00fchgeborene, darunter mehr als 60 Babys mit einem Geburtsgewicht von unter 1.500 Gramm. Wir sind sicher, dass KI uns in der Versorgung gerade dieser extrem sensiblen Kinder, die hochspezialisierte Medizin und Pflege erfordern, sehr gut unterst\u00fctzen kann.\u201c \u00a0<br \/>\u00a0<br \/>Das Modellprojekt \u201eKI in der Neonatologie\u201c beinhaltet drei Themen: KI-gest\u00fctzte Patientensicherheit durch automatisierte \u00dcberwachung, KI-optimierte Ern\u00e4hrung zur F\u00f6rderung von Wachstum und neurologischer Entwicklung sowie KI-gest\u00fctzte Steuerung der k\u00fcnstlichen Plazenta. Die Projektphase dauert bis zum 31.01.2028. Dann wird anhand der Ergebnisse \u00fcber eine m\u00f6gliche bayernweite Anwendung der erarbeiteten KI-Modelle entschieden.<br \/>\u00a0<br \/>Die Ministerin erg\u00e4nzte: \u201eDie Video-KI kann bei Fr\u00fchgeborenen bereits kleinste auff\u00e4llige Bewegungsmuster erkennen, die auf eine Funktionsst\u00f6rung hinweisen k\u00f6nnen, und alarmiert automatisch das medizinische Personal. Dieses kann so fr\u00fchzeitiger reagieren.\u201c<br \/>\u00a0<br \/>Gerlach f\u00fcgte hinzu: \u201eDurch die intensive Zusammenarbeit einzelner bayerischer Kliniken bei der Behandlung von Fr\u00fchgeborenen wurde die Versorgung dieser kleinen Patienten in den vergangenen Jahren bayernweit bereits verbessert. Durch eine hochqualifizierte und fl\u00e4chendeckende Versorgung k\u00f6nnen M\u00fctter und Kinder familien- und wohnortnah behandelt werden.\u201c<\/p>\n<p>Foto (v. l.): Prof. Dr. Christoph Fusch, Professor Benjamin Glicksberg vom Mount Sinai Hospital New York, und die bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach<br \/>Text und Bild: Bayerisches Staatsministerium f\u00fcr Gesundheit, Pflege und Pr\u00e4vention\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.stmgp.bayern.de\/gerlach-bayern-baut-engagement-beim-einsatz-kuenstlicher-intelligenz-in-der-fruehgeborenen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Link zur Pressemitteilung<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"02.02.2026 Bayern baut sein Engagement beim Einsatz K\u00fcnstlicher Intelligenz in der Fr\u00fchgeborenen-Medizin weiter aus. 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