{"id":76882,"date":"2025-05-01T21:54:16","date_gmt":"2025-05-01T21:54:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/76882\/"},"modified":"2025-05-01T21:54:16","modified_gmt":"2025-05-01T21:54:16","slug":"tag-der-arbeit-tausende-demonstrieren-am-1-mai-alles-bleibt-friedlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/76882\/","title":{"rendered":"Tag der Arbeit: Tausende demonstrieren am 1. Mai &#8211; alles bleibt friedlich"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Tausende Menschen sind am 1. Mai in Hamburg zum Tag der Arbeit auf die Stra\u00dfe gegangen. Bei einer Demonstration des <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/dgb\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DGB<\/a> unter dem Motto \u00abMach dich stark mit uns!\u00bb zogen nach Angaben des Gewerkschaftsbundes rund 9.000 Menschen lautstark f\u00fcr eine gerechte Arbeitswelt durch die Hansestadt. Unter ihnen waren auch B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher, Finanzsenator Andreas Dressel (beide SPD) und B\u00fcrgerschaftspr\u00e4sidentin Carola Veit. Die Polizei z\u00e4hlte 5.500 Teilnehmer.\n<\/p>\n<p>Aktuelles<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2025-05\/berlin-hamburg-1-mai-demonstration-daniela-klette\" data-ct-label=\"Tag der Arbeit: Zehntausende demonstrieren auf Kundgebungen zum 1. Mai\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Tag der Arbeit:<br \/>\n                        Zehntausende demonstrieren auf Kundgebungen zum 1. Mai<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-05\/1-mai-stefan-koerzell-gewerkschaft-kritik-afd-arbeitnehmerfeindlich\" data-ct-label=\"Tag der Arbeit: Gewerkschafter wirft AfD arbeitnehmerfeindliche Politik vor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Tag der Arbeit:<br \/>\n                        Gewerkschafter wirft AfD arbeitnehmerfeindliche Politik vor<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-05\/erster-mai-kampftag-olaf-scholz-dgb-yasmin-fahimi\" data-ct-label=\"1. Mai: DGB-Chefin und Olaf Scholz fordern bessere Arbeitsbedingungen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        1. Mai:<br \/>\n                        DGB-Chefin und Olaf Scholz fordern bessere Arbeitsbedingungen<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                    Demos von Linken und Linksextremen verlaufen friedlich        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Mehr als 9.000 Menschen schlossen sich am Nachmittag drei Demonstrationen linker und linksextremer Gruppen an &#8211; nach Polizeiangaben allein 6.000 dem B\u00fcndnis \u00abWer hat, der gibt\u00bb, das von der Sierichstra\u00dfe in Winterhude \u00fcber die Uhlenhorst in Richtung Hotel Atlantic an der Alster zog. Das Motto: \u00abSuperreiche? Superschei\u00dfe!\u00bb \u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Den Auftakt hatte das anarchistische B\u00fcndnis \u00abSchwarz-Roter 1. Mai\u00bb gemacht. Der Demonstration unter dem Motto \u00abUtopien Erk\u00e4mpfen Leben Verteidigen\u00bb schlossen sich laut <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/polizei\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Polizei<\/a> 850 Demonstrantinnen und Demonstranten an. Sie zogen vom Berliner Tor durch die Stadt in Richtung Schanzenviertel.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der \u00abRevolution\u00e4ren 1. Mai-Demo\u00bb des vom Verfassungsschutz als gewaltorientiert eingestuften Roten Aufbaus schlossen sich nach Polizeiz\u00e4hlung rund 2.800 Menschen an. Sie zogen am sp\u00e4ten Nachmittag unter dem Motto \u00abEine Welt zu gewinnen\u00bb vom Bahnhof Hasselbrock durch Eilbek zur Denhaide nach Barmbek-S\u00fcd.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Schon in der Walpurgisnacht waren rund 1.200 vorwiegend Menschen &#8211; vor allem Demonstrantinnen &#8211; von der Strenschanze nach St. Pauli gelaufen. Die queer-feministische Demo stand unter dem Motto \u00abTake back the night\u00bb und richtete sich \u00abgegen Kapital und Patriarchat\u00bb.\n<\/p>\n<p>        Polizei zieht positive Bilanz        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Alle Demonstrationen verliefen friedlich. Vereinzelt wurde jedoch Pyrotechnik gez\u00fcndet. \u00abAuch in diesem Jahr haben zum Tag der Arbeit in <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/hamburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburg<\/a> wieder tausende Menschen friedlich demonstriert\u00bb, konstatierte Polizeisprecher Florian Abbenseth. \u00ab F\u00fcr die Sicherheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben wir die Demonstrationen heute mit einem Gro\u00dfaufgebot an Einsatzkr\u00e4ften begleitet.\u00bb\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZON<\/p>\n<p>\n                    Newsletter<\/p>\n<p>                    Elbvertiefung \u2013 Der t\u00e4gliche Newsletter f\u00fcr Hamburg<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Erfahren Sie aus der Redaktion der ZEIT, was in Hamburg wichtig ist \u2013 pr\u00e4gnant, pers\u00f6nlich und pointiert, jeden Werktag um 6 Uhr<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a><br \/>\n     zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Polizei war mit knapp 1.800 Beamtinnen und Beamten im Einsatz. Unterst\u00fctzt wurden die Hamburger Polizisten von Kollegen aus Bremen, Schleswig-Holstein und Bayern sowie von der Bundespolizei.\n<\/p>\n<p>                        DGB gegen Versch\u00e4rfung des Asylgesetzes        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bei der DGB-Hauptkundgebung am Museum der Arbeit erkl\u00e4rte Hamburgs DGB-Chefin Tanja Chawla laut Mitteilung, die internationale politische Lage sei weiterhin durch Despoten gekennzeichnet. Trotz aller Debatten um die Verteidigungsf\u00e4higkeit Deutschlands und Europas laute die gewerkschaftliche Forderung weiterhin, die internationale Friedensarchitektur zu st\u00e4rken, Diplomatie zu f\u00f6rdern und sich deutlich zur weltweiten atomaren Abr\u00fcstung zu bekennen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Gleiches gelte f\u00fcr die Versch\u00e4rfungen des Asylgesetzes. \u00abWir stehen f\u00fcr eine solidarische und humane Asylpolitik und nicht f\u00fcr Abschreckung und Unmenschlichkeit!\u00bb Es gelte der Schwur von Buchenwald: \u00abNie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!\u00bb Es sei sehr wichtig gewesen, mit Verb\u00fcndeten wie Fridays for Future, den Omas gegen rechts, den Kirchen oder Sportverb\u00e4nden auf die Stra\u00dfe zu gehen und deutlich zu machen, dass die AfD der Feind der Besch\u00e4ftigten sei.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00abWir brauchen Investitionen in diesem Land und das dringend\u00bb, sagte Chawla. Den Strompreis f\u00fcr die Industrie zu senken, sei richtig und wichtig, denn damit w\u00fcrden Arbeitspl\u00e4tze erhalten. Aber eine Senkung des Strompreises m\u00fcsse auch in der \u00f6ffentlichen Daseinsvorsorge wie den Krankenh\u00e4usern ankommen, genauso wie bei Privatleuten, sagte die DGB-Chefin.\n<\/p>\n<p>        Chawla: Finanzvorbehalt im Koalitionsvertrag unversch\u00e4mt        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Chawla nannte es unversch\u00e4mt und unseri\u00f6s, in den Koalitionsvertrag des k\u00fcnftigen schwarz-roten Regierungsb\u00fcndnisses einen Finanzierungsvorbehalt zu schreiben. In Richtung des k\u00fcnftigen Kanzlers Friedrich Merz (CDU) sagte sie: \u00abSchreiben Sie doch besser eine Verm\u00f6gensteuer und Erbschaftsteuer rein! Das befreit Sie endlich von der l\u00e4stigen Frage, wer das alles bezahlen soll!\u00bb\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Im Hamburger Koalitionsvertrag von SPD und Gr\u00fcnen st\u00fcnden dagegen viele wichtige Dinge: Eine Tarifgarantie f\u00fcr Beamte, die St\u00e4rkung des \u00f6ffentlichen Dienstes, die Weiterf\u00fchrung des Masterplans Industrie und der Ausbau der Arbeitssicherheitskontrollen. \u00abDas unterst\u00fctzen wir aus tiefster \u00dcberzeugung.\u00bb Unverst\u00e4ndlich sei jedoch, dass Hamburg nicht den Mut f\u00fcr ein eigenes Tariftreuegesetz mit ernstzunehmenden Schwellenbetr\u00e4gen habe.\n<\/p>\n<p>                        Gr\u00fcnen-Chef: Soziale K\u00e4lte dominiert Berliner Regierungsprogramm        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Hamburgs Gr\u00fcnen-Vorsitzender Leon Alam kritisierte zum Tag der Arbeit den Koalitionsvertrag auf Bundesebene. \u00abStatt Solidarit\u00e4t und Sicherheit dominieren Leistungsdruck, Pflichtrhetorik und soziale K\u00e4lte.\u00bb Das sei ein fatales Signal an Besch\u00e4ftigte, Familien und Menschen in prek\u00e4ren Lebenslagen. Die Gr\u00fcnen-B\u00fcrgerschaftsabgeordnete Filiz Demirel betonte, wer die Rechte von Besch\u00e4ftigten schleife, stelle den sozialen Frieden infrage.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250501-930-485202\/5<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Tausende Menschen sind am 1. Mai in Hamburg zum Tag der Arbeit auf die Stra\u00dfe gegangen. 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