{"id":76893,"date":"2025-05-01T22:00:09","date_gmt":"2025-05-01T22:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/76893\/"},"modified":"2025-05-01T22:00:09","modified_gmt":"2025-05-01T22:00:09","slug":"1-mai-in-berlin-propalaestinensische-gruppen-bestimmen-agenda-bisher-zehn-festnahmen-alles-im-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/76893\/","title":{"rendered":"1. Mai in Berlin: Propal\u00e4stinensische Gruppen bestimmen Agenda \u2013 bisher zehn Festnahmen ++ alles im Liveticker"},"content":{"rendered":"<p>Zum 1. Mai zogen bis zu 18.000 linke und linksextreme Demonstranten durch Berlin. Propal\u00e4stinensische Gruppen bestimmten die Agenda, andere Gruppen hetzten gegen die Polizei. Alle Entwicklungen im Liveticker.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">In Berlin hat am Abend die \u201eRevolution\u00e4re 1. Mai Demonstration\u201c von linken und linksextremistischen Gruppen begonnen. Hauptorganisatoren sind propal\u00e4stinensische und israelfeindliche Initiativen.<\/p>\n<p>Die Polizei rechnete bereits im Vorfeld mit <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article255968566\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article255968566&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">antisemitischen Parolen und einzelnen Ausschreitungen<\/a>. Stadtweit sind an dem Tag laut Gewerkschaft der Polizei etwa 6000 Polizisten im Einsatz. Beamte kontrollierten Hauseing\u00e4nge und Keller auf der Demonstrationsroute in den Bezirken Kreuzberg und Neuk\u00f6lln auf Pyrotechnik.<\/p>\n<p>Alle Entwicklungen zum 1. Mai in Berlin im Liveticker:22:25 Uhr \u2013 Polizeipr\u00e4sidentin lobt Einsatzkonzept im RBB<\/p>\n<p>Polizeipr\u00e4sidentin Barbara Slowik Meisel spricht im RBB von zehn Festnahmen, die es bei der Demo gegeben habe. Sie zog ein \u201edurchaus positives Fazit\u201c: Das Konzept der Polizei, der Demo mehr Raum zu geben, sei laut Slowik Meisel weitestgehend aufgegangen. Erst kurz vor Schluss kam es zu Rangeleien.<\/p>\n<p>22:01 Uhr \u2013 Polizei sch\u00e4tzt Teilnehmerzahl auf bis zu 18.000<\/p>\n<p>Nach Angaben der Berliner Polizei nahmen 15.000 bis 18.000 Demonstranten an der Kundgebung zum 1. Mai teil. Das sagte ein Polizeisprecher vor Ort.<\/p>\n<p>21:53 Uhr \u2013 Festnahmen nach Sch\u00fcssen in Kreuzberg<\/p>\n<p>Die Polizei hat zwei M\u00e4nner im Zusammenhang mit einem Angriff am Mehringplatz festgenommen \u2013 fast zwei Kilometer von der Demonstration entfernt. Sie sollen aus einem oder mehreren Autos geschossen haben. Zwei Menschen wurden verletzt, einer durch mindestens einen Schuss, einer durch ein Messer. Wie \u201eBild\u201c berichtet, waren beide Tatverd\u00e4chtigen zun\u00e4chst in Autos auf der Flucht, wurden dann aber gefasst.<\/p>\n<p>21:48 Uhr \u2013 Veranstalter rufen zum Ende der Kundgebung auf<\/p>\n<p>Mit einer Lautsprecherdurchsage bitten die Veranstalter die Teilnehmer am S\u00fcdstern, sich langsam auf den Heimweg zu machen. Offiziell ist das Ende f\u00fcr 22 Uhr angesetzt.<\/p>\n<p>21:16 Uhr \u2013 Polizei nimmt Flaschenwerfer fest<\/p>\n<p>Die Berliner Polizei hat einen Mann festgenommen, der eine Flasche auf Polizisten geworfen hat. Vereinzelt wurden auch andere Gegenst\u00e4nde und Feuerwerksk\u00f6rper in Richtung der Einsatzkr\u00e4fte geworfen, teilte die Beh\u00f6rde auf X mit.<\/p>\n<p>21:10 Uhr \u2013 Festnahmen am S\u00fcdstern in Kreuzberg<\/p>\n<p>Am U-Bahnhof S\u00fcdstern \u2013 Start- und Endpunkt der Demo \u2013 nimmt die Polizei einzelne Demonstrationsteilnehmer fest. Die Stimmung ist aufgeheizt. Ein Teilnehmer wird abgef\u00fchrt und von Polizisten abgeschirmt. Eine Traube Menschen mit Pal\u00e4stinenser-T\u00fcchern ruft \u201eShame on you\u201c. Was genau dem Abgef\u00fchrten vorgeworfen wird, ist unklar. Nach WELT-Einsch\u00e4tzung k\u00f6nnte es sich um eine Ma\u00dfnahme zur Beweissicherung handeln, damit die Beh\u00f6rden m\u00f6gliche Straftaten sp\u00e4ter zuordnen und nachverfolgen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>21:01 Uhr \u2013 Teilnehmer werfen Polizei Mord an Lorenz A. vor<\/p>\n<p>Linke und linksextreme Teilnehmer thematisieren auf H\u00f6he der Hasenheide den <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article256022932\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article256022932&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tod des 21-j\u00e4hrigen Lorenz A.<\/a> in Oldenburg. Sie rufen und klatschen: \u201eLorenz, das war Mord, Widerstand an jedem Ort.\u201c<\/p>\n<p>20:58 Uhr \u2013 Sch\u00fcsse in Kreuzberg \u2013 abseits der Demo<\/p>\n<p> Berliner Polizei ist in Kreuzberg im Einsatz, nachdem dort Sch\u00fcsse gefallen sind. Mindestens ein Mensch sei verletzt worden, sagte Polizeisprecher Florian Nath. Weitere Informationen gibt es bisher nicht. Der Tatort am Mehringplatz liegt abseits der 1. Mai-Demonstrationen.<\/p>\n<p>20:44 Uhr \u2013 Spitze der Demo kehrt zum S\u00fcdstern zur\u00fcck<\/p>\n<p>Die Spitze des Demozuges ist wieder an der U-Bahn-Haltestelle S\u00fcdstern in Kreuzberg angekommen. Mehrere Hundertschaften der Polizei erwarten sie bereits. Etwas weiter hinten an anderer Stelle der Demo wirkt es eher wie auf einem Rave: Eine Menschenmenge tanzt hinter einem Wagen, aus dem laute Musik dr\u00f6hnt. Partystimmung.<\/p>\n<p>20:28 Uhr \u2013 Demonstranten hetzten gegen Polizisten<\/p>\n<p>Aus der Demonstration heraus wird die Polizei verbal attackiert. \u201eM\u00f6rder und Faschisten \u2014 Deutsche Polizisten\u201c. Und weiter: \u201eBlut, Blut, Blut an euren H\u00e4nden\u201c, rufen Demonstranten den Polizisten in der Karl-Marx-Stra\u00dfe in Neuk\u00f6lln zu, die die Kundgebung begleiten. Ein Redner des kommunistischen Jugendbundes sagt: \u201eAls Diener dieses Staates seid ihr unsere Feinde. Ihr seid das, was zwischen uns steht und der sozialistischen Revolution.\u201c<\/p>\n<p>20:17 Uhr \u2013 Anwohner beobachten Demo mit Aperol<\/p>\n<p>Im eher b\u00fcrgerlichen Teil von Neuk\u00f6lln scheint der \u201eKampftag der internationalen Arbeiterklasse\u201c ein willkommener Anlass zu sein f\u00fcr eine kleine Gartenparty. Bei Bier und Aperol wird im Takt gewippt und f\u00fcr Social Media mitgefilmt.<\/p>\n<p>20:16 Uhr \u2013 Innensenatorin: Einsatzkonzept ist aufgegangen<\/p>\n<p>Die Polizei spricht inzwischen von 10.000 Teilnehmern. Bislang wurden keine gr\u00f6\u00dferen Vorf\u00e4lle bekannt. Innensenatorin Iris Spranger (SPD) sagte in der RBB-\u201eAbendschau\u201c, das Einsatzkonzept der Polizei sei aufgegangen. Sie appellierte an alle, weiter friedlich zu demonstrieren.<\/p>\n<p>19:31 Uhr \u2013 Demonstranten sprechen Israel Existenzrecht ab<\/p>\n<p>Der propal\u00e4stinensische Teil der Demonstration befindet sich nun in der Graefestra\u00dfe in Kreuzberg. Der Kiez ist bekannt f\u00fcr <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/plus247734118\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/plus247734118&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gr\u00fcne Verkehrsprojekte<\/a>. Von einem Balkon der umstehenden H\u00e4user h\u00e4lt ein kleiner Junge einen Zettel mit den Worten \u201eFree Palastine hoch\u201c. Die Menge bejubelt ihn und winkt ihm zu.<\/p>\n<p>Im propal\u00e4stinensischen Block z\u00fcnden Teilnehmer Nebelt\u00f6pfe. Demonstranten rufen die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article248478522\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article248478522&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">verbotene Parole<\/a> \u201eFrom the River to the sea \u2013 Palastine will be free\u201c. Damit wird Israel das Existenzrecht abgesprochen. Die Polizei h\u00e4lt sich bisher zur\u00fcck und beobachtet die Lage.<\/p>\n<p>19:15 Uhr \u2013 Demo zieht durch Kreuzberg<\/p>\n<p>Inzwischen ist der Zug am Startpunkt S\u00fcdstern losmarschiert. Die Polizei spricht von 4000 Teilnehmern.<\/p>\n<p>19:01 Uhr \u2013 Teilnehmer z\u00fcnden Pyrotechnik <\/p>\n<p>Aus dem Block der \u201eMigrantifa\u201c wird Pyrotechnik gez\u00fcndet. Die Demonstranten rufen \u201eHoch die internationale Solidarit\u00e4t\u201c. Die linke Gruppe \u201eMigrantifa\u201c setzt sich f\u00fcr offene Grenzen ein und beschuldigt Polizei und staatliche Strukturen des Rassismus.<\/p>\n<p>18:34 Uhr \u2013 Flugverbotszone: Polizei beschlagnahmt Drohnen<\/p>\n<p>Die Berliner Polizei hat mehrere Drohnen aus dem Verkehr gezogen. \u201eWir sind hier in der Drohnenabwehr heute auch ganz stark vertreten\u201c, sagte Polizeisprecher Florian Nath. Es sei eine Flugverbotszone eingerichtet worden. Die Drohnenf\u00fchrer seien ausfindig gemacht und mehrere Strafanzeigen geschrieben worden. Auch Sprengstoffhunde waren im Einsatz. Kugelbomben wurden demnach nicht gefunden.<\/p>\n<p>18:27 Uhr \u2013 Thema Pal\u00e4stina dominiert den Aufmarsch<\/p>\n<p>Das Thema Pal\u00e4stina bestimmt die Kundgebung: Die Spitze des Demozuges bildet ein behinderter Mann, der aus der propal\u00e4stinensischen Szene Berlins bestens bekannt ist.<\/p>\n<p>An einige Hausw\u00e4nde sind antisemitischen Parolen geschmiert, von Demonstranten werden immer wieder typische Szene ausrufe wie \u201eFree, Free Palestine\u201c angestimmt, Teilnehmer schwenken pal\u00e4stinensische Fahnen. Alle bekannten Gesichter und Organisationen der propal\u00e4stinensischen Szene in Berlin sind heute vertreten \u2013 von der Israel-Boykott-Kampagne BDS bis zum <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article248319470\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article248319470&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">verbotenen Netzwerk Samidoun<\/a>, das die Hamas unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Auch die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/video253152212\/Anti-Israel-Proteste-Wir-koennen-diesen-Islamismus-nicht-einfach-laufen-lassen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/politik\/deutschland\/video253152212\/Anti-Israel-Proteste-Wir-koennen-diesen-Islamismus-nicht-einfach-laufen-lassen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">FDP-Politikerin Karoline Preisler<\/a> ist vor Ort. Sie erinnert propal\u00e4stinensische Demonstranten regelm\u00e4\u00dfig an die noch immer von der Hamas im Gaza-Streifen gefangen gehaltenen Geiseln. Auch am Rande der 1.-Mai-Demo wird sie in Diskussionen mit Teilnehmern verwickelt. Sechs Polizisten sind abgestellt, um sie zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>18:11 Uhr \u2013 Journalisten werden als \u201eKapitalistenschweine\u201c beleidigt<\/p>\n<p>Die Anspannung steigt. Banner werden hochgezogen, Gesichter vermummt. Umstehende Journalisten werden als \u201eKapitalistenschweine\u201c und \u201eL\u00fcgenpresse\u201c verunglimpft.<\/p>\n<p>18:00 Demonstranten h\u00f6ren Gru\u00dfwort von Daniela Klette<\/p>\n<p>Die Teilnehmer haben sich zum Demobeginn am S\u00fcdstern eingefunden. Die Route soll durch die Berliner Bezirke Kreuzberg und Neuk\u00f6lln f\u00fchren, auch \u00fcber die ber\u00fcchtigte Sonnenallee. Vor Beginn der Demonstration verliest ein Vermumter ein Gru\u00dfwort der gefassten <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article255942240\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article255942240&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RAF-Terroristin Daniela Klette<\/a>.<\/p>\n<p> In ihrer Botschaft wetterte Klette gegen den Kapitalismus, dem \u201eviel Abgr\u00fcndiges\u201c innewohne. Sie sprach von einem \u201eV\u00f6lkermord an der pal\u00e4stinensischen Bev\u00f6lkerung\u201c, den die Bundesregierung mit Waffenlieferungen unterst\u00fctzte. Auch die Unterst\u00fctzung der Ukraine missbilligte Klette.<\/p>\n<p>Der Demozug wird angef\u00fchrt von der Vereinigung \u201eMigrantifa\u201c. Mit dabei ist auch eine Gruppe der Linkspartei mit Pal\u00e4stinenser-Flaggen und Plakaten auf denen steht \u201eStop the Gencide\u201c. Angef\u00fchrt werden sie vom Bundestagsabgeordneten Ferat Kocak. Der meldete nach Informationen des \u201eTagesspiegels\u201c mehrfach propal\u00e4stinensische Demonstrationen in Berlin an. Kocak tr\u00e4gt eine Warnweste, die ihn als \u201eparlamentarischen Beobachter\u201c kennzeichnet.<\/p>\n<p>17:00 Uhr \u2013 Wegner lobt friedliche Atmosph\u00e4re<\/p>\n<p>Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Kai Wegner (CDU) und Innensenatorin Iris Spranger (SPD) ziehen bei einem Besuch der Urban-Feuerwache in Kreuzberg am Nachmittag eine positive Zwischenbilanz zum 1. Mai. \u201eDie Stimmung in der Stadt ist gut und friedlich\u201c, sagte Wegner. \u201eDie Menschen feiern und demonstrieren, genauso soll es sein.\u201c<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig von politischen Botschaften oder Demos str\u00f6mten bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen Zehntausende, wenn nicht Hunderttausende Berliner in Parks und auf Freifl\u00e4chen. In Kreuzberg verkauften Kneipen und Bars verkauften auf den Gehwegen Bier und andere Getr\u00e4nke. Ein offiziell organisiertes \u201eMyFest\u201c gibt es nach Anwohnerbeschwerden seit einigen Jahren nicht mehr, die Stimmung ist aber \u00e4hnlich.<\/p>\n<p>16:30 Uhr \u2013 Satire-Demo zu Milei, Musk und Merz im Grunewald<\/p>\n<p>Unter dem Motto \u201eMilei, Musk und Merz zum Mars\u201c haben im Stadtteil Grunewald zahlreiche Menschen f\u00fcr mehr soziale Gerechtigkeit und eine Umverteilung von oben nach unten demonstriert. Die Polizei sprach von 1.700 Teilnehmern, die Veranstalter von mehreren Tausend. Nach Angaben beider Seiten verlief die bunte Aktion zum Mai-Feiertag st\u00f6rungsfrei. Die Satire-Demo zieht seit mehreren Jahren durch den wohlhabenden Stadtteil.<\/p>\n<p>16:00 Uhr \u2013 \u201eRave against the Zaun\u201c im G\u00f6rlitzer Park<\/p>\n<p>Im G\u00f6rlitzer Park in Kreuzberg feierten am Nachmittag etwa 18.000 Menschen. Mit einem \u201eRave against the Zaun\u201c protestierten die Besucher auch gegen Pl\u00e4ne des Berliner Senats, den als Kriminalit\u00e4ts- und Drogenhotspot bekannten Park komplett einzuz\u00e4unen und nachts zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Am 1. Mai demonstrierten auch Zehntausende deutschlandweit auf Kundgebungen von Gewerkschaften. Am Rande der DGB-Veranstaltung in Peine in Niedersachsen k\u00fcndigte <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article256048764\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article256048764&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arbeitsminister Hubertus Heil<\/a> seinen Abschied an. In Gelsenkirchen in NRW <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article256048230\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article256048230&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mobilisierten Rechtsextreme zu einer Demonstration f\u00fcr \u201eRemigration\u201c<\/a>. Linksextreme Gegendemonstranten griffen Polizisten an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zum 1. Mai zogen bis zu 18.000 linke und linksextreme Demonstranten durch Berlin. Propal\u00e4stinensische Gruppen bestimmten die Agenda,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":76894,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[15323,296,32937,710,29,15322,30,32939,32938,12623,110,121,32940,45],"class_list":{"0":"post-76893","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-balken-inbox","9":"tag-berlin","10":"tag-beug-sebastian","11":"tag-demonstrationen","12":"tag-deutschland","13":"tag-dinger-alexander","14":"tag-germany","15":"tag-heimerzheim-maximilian","16":"tag-kuehn-felix","17":"tag-linksextremismus","18":"tag-newsteam","19":"tag-polizei","20":"tag-tag-der-arbeit-1-mai","21":"tag-texttospeech"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114434829388557941","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76893","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=76893"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76893\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/76894"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=76893"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=76893"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=76893"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}