{"id":769806,"date":"2026-02-03T23:02:13","date_gmt":"2026-02-03T23:02:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/769806\/"},"modified":"2026-02-03T23:02:13","modified_gmt":"2026-02-03T23:02:13","slug":"musik-ausstellung-zu-ehren-des-komponisten-carl-maria-von-weber-kultur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/769806\/","title":{"rendered":"Musik &#8211; Ausstellung zu Ehren des Komponisten Carl Maria von Weber &#8211; Kultur"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Dresden (dpa\/sn) &#8211; Die Stimmgabel und Handschriften des Komponisten: Carl Maria von Weber (1786-1826) wird in diesem Jahr an seiner fr\u00fcheren Wirkungsst\u00e4tte Dresden geb\u00fchrend gew\u00fcrdigt. 200 Jahre nach dem Tod (5. Juli) des einstigen Hofkapellmeisters sind viele Veranstaltungen geplant. Die S\u00e4chsische Landesbibliothek &#8211; Staats- und Universit\u00e4tsbibliothek (SLUB) &#8211; macht jetzt den Anfang. Die Ausstellung \u201eKein Freisch\u00fctz f\u00fcr Dresden. Carl Maria von Weber und die deutsche Oper\u201c zeigt auch originale Dokumente des Musikers, der als Wegbereiter der Oper in Deutschland gilt. Die Schau ist ab Mittwoch im Buchmuseum der SLUB zu sehen hat bis 6. Juni ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Dokumente von Webers Schaffen werden in Dresden aufbewahrt<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Das Begleitprogramm bietet neben F\u00fchrungen auch Konzerte und Vortr\u00e4ge. Ein H\u00f6hepunkt ist die Auff\u00fchrung von Webers Singspiel \u201eAbu Hassan\u201c als Figurentheater am 26. Februar.\u00a0<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/33b7cc70-f686-4254-8059-e279331e2661.jpg\"   alt=\"Die S\u00e4chsische Landesbibliothek - Staats- und Universit\u00e4tsbibliothek zeigt eine Sonderausstellung zum 200. Todestag des Komponisten Carl Maria von Weber (Archivbild).\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Die S\u00e4chsische Landesbibliothek &#8211; Staats- und Universit\u00e4tsbibliothek zeigt eine Sonderausstellung zum 200. Todestag des Komponisten Carl Maria von Weber (Archivbild). (Foto: Sebastian Kahnert\/dpa)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u201eDie SLUB Dresden bewahrt das historische Notenarchiv der S\u00e4chsischen Staatsoper und damit zentrale Zeugnisse der Dresdner Weber-Rezeption f\u00fcr nachfolgende Generationen\u201c, erkl\u00e4rte Katrin Stump, Generaldirektorin der SLUB. Durch gezielte Erwerbungen werde diese Sammlung stetig erweitert.\u00a0<\/p>\n<p>Weber gilt als Wegbereiter der deutschen Oper<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Dresdens Kulturb\u00fcrgermeisterin Annekatrin Klepsch (Linke) sagte: \u201eDer 200. Todestag Carl Maria von Webers bietet Anlass, sein musikalisches Erbe in Dresden aus neuen Perspektiven zu entdecken.\u201c Die Ausstellung der SLUB r\u00fccke Weber \u00fcber den &#8218;Freisch\u00fctz&#8216; hinaus als Wegbereiter der deutschen Oper in den Fokus und mache mit einzigartigen Originalexponaten seine Dresdner Wirkungszeit unmittelbar erfahrbar.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Semperoper-Intendantin Nora Schmid bezeichnete die Exposition als \u201eeinzigartiges Fenster in Dresdens musikalische Geschichte\u201c. \u201eCarl Maria von Weber pr\u00e4gte die Dresdner Oper als Komponist, Dirigent, Impulsgeber der romantischen Oper und Kulturmanager so nachhaltig, dass sein Schaffen in Dresden auch heute noch unvermindert sp\u00fcrbar ist.\u201c<\/p>\n<p>Weber-Opern wurden nicht in Dresden uraufgef\u00fchrt\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Weber kam 1817 als Kapellmeister an das Dresdner Hoftheater und wirkte hier bis zu seinem Tod. \u201eParallel zu seiner T\u00e4tigkeit als Dirigent verfolgt Weber die Entwicklung eines neuartigen Opernkonzepts. &#8218;Der Freisch\u00fctz&#8216; gilt schlie\u00dflich als erste &#8218;deutsche Nationaloper&#8217;\u201c, erkl\u00e4rte Kuratorin Andrea Hammes. Dass Weber keine Oper zur Urauff\u00fchrung in Dresden brachte, habe unter anderem an der unzureichenden Qualit\u00e4t des hiesigen S\u00e4ngerpersonals gelegen. \u201eDer Freisch\u00fctz\u201c kam zuerst 1821 in Berlin auf die B\u00fchne, im Jahr darauf in Dresden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Manuel Gervink, Erster Vorsitzender der Internationalen Carl Maria von Weber-Gesellschaft, erinnerte daran, dass nicht nur \u201eDer Freisch\u00fctz\u201c andernorts die Urauff\u00fchrung erlebte. \u201eDie &#8218;Euryanthe&#8216; war f\u00fcr Wien, der &#8218;Oberon&#8216; f\u00fcr London, wo Weber auch starb \u2013 und erst Richard Wagner konnte 18 Jahre nach Webers Tod seine sterblichen \u00dcberreste nach Dresden \u00fcberf\u00fchren lassen.\u201c Dennoch k\u00f6nne sich Dresden als \u201eWeber-Stadt\u201c bezeichnen.\u00a0<\/p>\n<p>Besucher sollen in die Musikwelt des 19. Jahrhunderts eintauchen<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/a2fcc738-99f1-457f-a2d4-6d5db0deba40.jpg\"   alt=\"Der originale Programmzettel der Dresdner Erstauff\u00fchrung des \u201eFreisch\u00fctz\u201c 1822.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Der originale Programmzettel der Dresdner Erstauff\u00fchrung des \u201eFreisch\u00fctz\u201c 1822. (Foto: Ramona Ahlers-Bergner\/SLUB Dresden\/dpa)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Der originale Programmzettel der Dresdner Erstauff\u00fchrung des \u201eFreisch\u00fctz\u201c von 1822 ist in der Ausstellung ebenso zu sehen wie die handgeschriebene Partitur der Oper \u201eEuryanthe\u201c und Dirigierpartituren Webers. Auch Kost\u00fcmentw\u00fcrfe und Briefe von Weber etwa an den Verleger Carl Friedrich Peters sollen die Besucher der Ausstellung in die Dresdner Musikwelt des 19. Jahrhunderts eintauchen lassen.\u00a0<\/p>\n<p>Weber pr\u00e4gte das Musikleben in Dresden damals wie kein Zweiter<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Dresden w\u00fcrdigt Weber mit einem ganzen Festjahr unter dem Motto \u201eRomantik entdecken\u201c. Die Stadt nimmt das Jubil\u00e4um zum Anlass, die einstige Sommerresidenz des Komponisten im Stadtteil Hosterwitz zu sanieren. Das denkmalgesch\u00fctzte Geb\u00e4ude &#8211; ein fr\u00fcheres Winzerhaus &#8211; dient als Weber-Museum. Es soll ab M\u00e4rz mit F\u00f6rdermitteln des Bundes renoviert und im Herbst 2028 wiederer\u00f6ffnet werden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260203-930-637415\/2<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dresden (dpa\/sn) &#8211; Die Stimmgabel und Handschriften des Komponisten: Carl Maria von Weber (1786-1826) wird in diesem Jahr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":769807,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1835],"tags":[3364,29,2386,30,80,2549,810,859,174808,61818,149],"class_list":["post-769806","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-dresden","tag-de","tag-deutschland","tag-dresden","tag-germany","tag-kultur","tag-leute","tag-musik","tag-sachsen","tag-saechsische-landesbibliothek-staats-und-universitaetsbibliothek-dresden","tag-slub","tag-sueddeutsche-zeitung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116009195985395680","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/769806","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=769806"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/769806\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/769807"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=769806"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=769806"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=769806"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}