{"id":769932,"date":"2026-02-04T00:14:13","date_gmt":"2026-02-04T00:14:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/769932\/"},"modified":"2026-02-04T00:14:13","modified_gmt":"2026-02-04T00:14:13","slug":"nein-heisst-nein-und-luisa-ist-hier-sicherer-strassenkarneval-fuer-jugendliche-honnef-heute","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/769932\/","title":{"rendered":"\u201eNein hei\u00dft Nein!\u201c und \u201eLuisa ist hier\u201c &#8211; Sicherer Stra\u00dfenkarneval f\u00fcr Jugendliche | Honnef heute"},"content":{"rendered":"<p><strong>Bonn \u2013\u00a0Stadt Bonn und Polizei gehen gemeinsam gegen Alkoholmissbrauch an Karneval vor und setzen auf Aufkl\u00e4rung, Kontrolle und die After School Party auf dem M\u00fcnsterplatz. Auch der \u201ebonner event sprinter\u201c kommt wieder zum Einsatz. Die Aktionen \u201eNein hei\u00dft Nein!\u201c und \u201eLuisa ist hier\u201c machen klar, dass \u00dcbergriffe und sexualisierte Gewalt nicht geduldet werden.<\/strong><\/p>\n<p>Mit einem dreiteiligen Konzept aus Pr\u00e4vention, Kontrolle und Angebot wollen die Stadt Bonn und die Bonner Polizei fr\u00f6hlichen Karneval ohne Alkoholexzesse f\u00fcr Teenager sicherstellen. Bereits im Vorfeld des Stra\u00dfenkarnevals werden Polizei und Ordnungsamt aktiv auf Gastronomie und Handel zugehen und an die Einhaltung der Vorschriften zum Jugendschutz erinnern. So d\u00fcrfen Bier, Wein und Sekt nicht an unter 16-J\u00e4hrige verkauft werden, branntweinhaltige Alkoholika gar nicht an Minderj\u00e4hrige.<\/p>\n<p>Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst kontrollieren verst\u00e4rkt<\/p>\n<p>An den Karnevalstagen werden Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst intensiv kontrollieren, ob der Jugendschutz eingehalten wird und die Bem\u00fchungen zur Pr\u00e4vention wirken. An Weiberfastnacht wird allgemein die Pr\u00e4senz, vor allem in Beuel und der Innenstadt, erh\u00f6ht. Der Ordnungsdienst ist mit bis zu 50 Mitarbeitenden im Einsatz, an Weiberfastnacht und Rosenmontag allein jeweils mit etwa 20 Kolleg*innen mit dem Schwerpunkt Jugendschutz. Kinder und Jugendliche, die der Ordnungsdienst mit Alkohol oder Tabakwaren antrifft, werden aufgefordert, die Flaschen auszuleeren und die Packungen abzugeben.<\/p>\n<p>Die Kontrollen finden vor allem an Weiberfastnacht und an Rosenmontag sowie bei den Karnevalsz\u00fcgen in Kessenich, Ippendorf, Lessenich und Bad Godesberg mit gro\u00dfem Personaleinsatz statt. \u201eWir bitten Eltern, schon im Vorfeld mit ihren Kindern \u00fcber Alkoholkonsum und seine vielf\u00e4ltigen Konsequenzen zu sprechen. Treffen wir Jugendliche angetrunken an, werden die Eltern verst\u00e4ndigt, um die Kinder und Jugendlichen abzuholen\u201c, sagt Sascha Hessenbruch, Abteilungsleiter Ordnungswidrigkeiten und Kommunaler Ordnungsdienst. Sollten Eltern nicht erreichbar sein, werden die Kinder vorerst in die Jugendschutzstellen gebracht oder, wenn n\u00f6tig, medizinisch versorgt.<\/p>\n<p>Ein Sicherheitsdienst wird im Auftrag des Ordnungsdienstes das Geschehen an Weiberfastnacht am Beueler Rheinufer sowie an Rosenmontag in der Altstadt zus\u00e4tzlich im Blick behalten.<\/p>\n<p>Party auf dem M\u00fcnsterplatz \u2013 Bonner Jugend feiert bunt statt blau<\/p>\n<p>\u201eAlkohol, Zigaretten und Erwachsene bleiben drau\u00dfen, der Spa\u00df nicht\u201c, beschreibt Peter Br\u00f6xkes, Abteilungsleiter im Amt f\u00fcr Kinder, Jugend und Familie, das Konzept der After School Party auf den Punkt. Traditionell steigt an Weiberfastnacht, 12. Februar 2026, im Festzelt des Bonner Stadtsoldaten-Corps von 1872 auf dem M\u00fcnsterplatz wieder die After School Party. Jugendliche von 14 bis einschlie\u00dflich 17 Jahren sind eingeladen. Beginn ist um 13 Uhr, Ende um 22 Uhr. F\u00fcr drei Euro Eintritt gibt es zwei Verzehrbons f\u00fcr Getr\u00e4nke und Snacks.<br \/>Securitykr\u00e4fte und p\u00e4dagogische Fachkr\u00e4fte des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes und der st\u00e4dtischen Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit sorgen daf\u00fcr, dass die Party sicher abl\u00e4uft. Zudem bieten geschulte Mitarbeitende Hilfe im Fall von Bel\u00e4stigung mit der Aktion \u201eLuisa ist hier\u201c. Menschen in Bedr\u00e4ngnis k\u00f6nnen sich mit der Frage \u201eIst Luisa hier?\u201c an erkennbare Ansprechpartner*innen wenden und bekommen direkt Hilfe. Auf der Feier im vorigen Jahr feierten rund 1.000 Jugendliche im Festzelt. Weitere Informationen hier.<\/p>\n<p>\u201ebonner event sprinter\u201c vor Ort<\/p>\n<p>Auch der \u201ebonner event sprinter\u201c begleitet wieder Jugendliche und junge Erwachsene im Karneval in Bonn. Der Sprinter ist ein Gemeinschaftsprojekt von der Stadtgrenzenlos gGmbH und update Fachstelle f\u00fcr Suchtpr\u00e4vention Caritasverband\/Diakonisches Werk mit Unterst\u00fctzung des Amts f\u00fcr Soziales und Wohnen der Bundesstadt Bonn. Am Stand k\u00f6nnen die Jugendlichen Alkohol gegen Handw\u00e4rmer, andere Giveaways, warme T\u00fctensuppe, Taschent\u00fccher und vieles mehr tauschen. Besonders beliebt sind die sogenannten Safe-Packs, die verschiedene der genannten Dinge sowie weitere Kleinigkeiten, wie beispielsweis Desinfektionst\u00fccher, Kondome, Bonbons sowie Informationen zu verschiedenen Substanzen enthalten. Au\u00dferdem k\u00f6nnen die Jugendlichen sich am Stand mit hei\u00dfen Getr\u00e4nken aufw\u00e4rmen, ein Quiz oder Polaroid-Schnappsch\u00fcsse machen und mit dem Mitarbeitenden ins Gespr\u00e4ch kommen.<\/p>\n<p>\u201eUnser Team geht auch aktiv mit Bauchl\u00e4den durch die Menge, um so viele Feiernde wie m\u00f6glich zu erreichen. Wir testen den Promillewert der Jugendlichen und empfehlen ihnen unter Umst\u00e4nden, sich von Freundinnen und Freunden nach Hause begleiten oder von den Eltern abholen zu lassen\u201c, berichtet Stefanie Schlegel, Leiterin der Fachstelle Suchtpr\u00e4vention \u201eupdate\u201c.<\/p>\n<p>Der Event-Sprinter ist an folgenden Standorten pr\u00e4sent:<\/p>\n<p>\u2022 Kessenich, 7. Februar 2026 \u2013 vor der B\u00fccherei an der Nikolauskirche Ecke Puetzstr.\/Hausdorffstr.<br \/>\u2022 Ippendorf, 8. Februar 2026 \u2013 Bernhard-Berzheim-Platz, neben dem B\u00fccherschrank<br \/>\u2022 Beuel, 12. Februar 2026 \u2013 Limpericher Str. \/ Ecke Friedrich-Breuer-Str.<br \/>\u2022 Godesberg, 15. Februar 2026 \u2013 Stra\u00dfe Michaelshof; Seitenwand des Rechts angesiedelten Schauspielhauses (nahe Theaterplatz)<br \/>\u2022 Rosenmontag, 16. Februar 2026 \u2013 Altstadt<\/p>\n<p>\u201eNein hei\u00dft Nein!\u201c \u2013 ausgelassen und unbel\u00e4stigt Karneval feiern<\/p>\n<p>Bei aller Feierstimmung geh\u00f6rt es zu den negativen Seiten des Karnevals, dass Menschen bei Veranstaltungen, Feiern oder im Gedr\u00e4nge auf Pl\u00e4tzen die Erfahrung von Grenz\u00fcberschreitung und sexuellen Bel\u00e4stigungen bis hin zu \u00dcbergriffen machen. Mit der 2018 gestarteten Kampagne unter dem Motto \u201eNein hei\u00dft Nein!\u201c senden die Stadt Bonn, die Bonner Polizei und die Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt ganz klar die Botschaft: Null-Toleranz gegen\u00fcber Bel\u00e4stigung und \u00dcbergriffen im Karneval!<\/p>\n<p>Klappkarten, die von Sicherheits- und Ordnungskr\u00e4ften sowie Rettungsdienst verteilt werden, fassen die Kampagne \u201eNein hei\u00dft Nein!\u201c kurz und knapp zusammen. Das Motto ist in sechs Sprachen aufgedruckt: Deutsch, Englisch, Franz\u00f6sisch, Russisch, Arabisch und T\u00fcrkisch. Neben Notfall-Hinweisen sind auch die Kontaktdaten von Anlaufstellen in Bonn und der Region aufgelistet. Die Kampagne geht zur\u00fcck auf eine Initiative des Netzwerks von Beratungsstellen und Frauennotrufen im Raum Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis.<\/p>\n<p>Katja Sch\u00fclke, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bonn, r\u00e4t: \u201eAufeinander zu achten ist wichtig, aufmerksam zu sein und Freundinnen oder Freunde nicht alleine zur\u00fcck zu lassen.\u201c Sollte der Fall eintreten, dass etwas ohne Einverst\u00e4ndnis der betreffenden Person passiert, dann sollte fr\u00fchzeitig, auch medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden. Conny Schulte, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt: \u201eNach Vergewaltigungen und anderen sexualisierten oder k\u00f6rperlichen \u00dcbergriffen oder bei pl\u00f6tzlichen Symptomen wie Unwohlsein, Benommenheit, Erinnerungsst\u00f6rungen oder Wahrnehmungsschwierigkeiten ist es wichtig, schnell zu reagieren.\u201c In einigen Kliniken, wie der Uniklinik, dem Marienhospital und der Johanniterklinik gibt es das Angebot der Anonymen Spurensicherung (ASS), das eine gerichtsverwertbare Befunddokumentation erm\u00f6glicht. M\u00f6gliche Tatspuren werden dabei gesichert und anonym gelagert. Betroffene k\u00f6nnen so auch erst sp\u00e4ter Anzeige erstatten. Weitere Informationen auch unter www.beratung-bonn.de.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bonn \u2013\u00a0Stadt Bonn und Polizei gehen gemeinsam gegen Alkoholmissbrauch an Karneval vor und setzen auf Aufkl\u00e4rung, Kontrolle und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":749801,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1842],"tags":[21722,1741,3364,29,30,139272,1350,15,1209,178,1986],"class_list":{"0":"post-769932","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bonn","8":"tag-bad-honnef","9":"tag-bonn","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-honnef-heute","14":"tag-neuigkeiten","15":"tag-news","16":"tag-nordrhein-westfalen","17":"tag-presse","18":"tag-zeitung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116009478669767118","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/769932","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=769932"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/769932\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/749801"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=769932"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=769932"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=769932"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}