{"id":77027,"date":"2025-05-01T23:14:12","date_gmt":"2025-05-01T23:14:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/77027\/"},"modified":"2025-05-01T23:14:12","modified_gmt":"2025-05-01T23:14:12","slug":"tausende-demonstrieren-am-1-mai-alles-bleibt-friedlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/77027\/","title":{"rendered":"Tausende demonstrieren am 1. Mai \u2013 alles bleibt friedlich"},"content":{"rendered":"<p>Tag der Arbeit <\/p>\n<p>Tausende demonstrieren am 1. Mai \u2013 alles bleibt friedlich<\/p>\n<p>Aktualisiert am 02.05.2025 &#8211; 00:47 UhrLesedauer: 3 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors duration-200 focus-within:text-magenta block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2025\/05\/1AkeZa7ivVcJ\/0x107:2048x1152\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/nach-dgb-angaben-gingen-in-hamburg-zum-tag-der-arbeit-9000-menschen-auf-die-strasse.jpg')\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/nach-dgb-angaben-gingen-in-hamburg-zum-tag-der-arbeit-9000-menschen-auf-die-strasse.jpg\" alt=\"Demonstrationen zum 1. Mai in Hamburg\" title=\"Demonstrationen zum 1. Mai in Hamburg\" width=\"2048\" height=\"1152\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex w-full max-w-full h-full\" decoding=\"async\"\/><img style=\"--width:32;--height:32\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1743617728_477_zoom-in.f7dae02f.svg.svg+xml\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"&#10;        block&#10;        h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)]&#10;        w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)]&#10;        max-w-none&#10;        absolute bottom-8 right-8 rounded-4 bg-snow p-8\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>Nach DGB-Angaben gingen in Hamburg zum Tag der Arbeit 9.000 Menschen auf die Stra\u00dfe. (Quelle: Markus Scholz\/dpa\/dpa-bilder)<\/p>\n<p>Vorlesen<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-black bg-whitelilac rounded-8 grid items-center group py-[6px] px-8 text-12 hover:bg-magenta hover:text-whitelilac gap-8 grid-cols-[min-content_34px] hover:dark:text-salemsfur\" href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAqBwgKMKv5nQswvIO2Aw\" aria-label=\"Auf Google News folgen\">News folgen<\/a><img style=\"--width:16;--height:16\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1744181492_728_sharing-menu-icon.1eb71368.svg.svg+xml\" alt=\"Teilen Menu auf machen\" title=\"Teilen Menu auf machen\" class=\"&#10;        block&#10;        h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)]&#10;        w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)]&#10;        max-w-none&#10;        group-hover:invert group-hover:grayscale group-hover:contrast-200 dark:group-hover:invert dark:contrast-200 dark:grayscale dark:invert\" decoding=\"async\"\/>Artikel teilen<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Tausende Menschen gehen am 1. Mai in Hamburg auf die Stra\u00dfen. Ob beim Aufmarsch des Deutschen Gewerkschaftsbunds oder bei den Demos linker und Linksextremer Gruppen \u2013 alles bleibt friedlich.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Tausende Menschen sind am 1. Mai in Hamburg zum Tag der Arbeit auf die Stra\u00dfe gegangen. Bei einer Demonstration des DGB unter dem Motto &#8222;Mach dich stark mit uns!&#8220; zogen nach Angaben des Gewerkschaftsbundes rund 9.000 Menschen lautstark f\u00fcr eine gerechte Arbeitswelt durch die Hansestadt. Unter ihnen waren auch B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher, Finanzsenator Andreas Dressel (beide SPD) und B\u00fcrgerschaftspr\u00e4sidentin Carola Veit. Die Polizei z\u00e4hlte 5.500 Teilnehmer.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Mehr als 9.000 Menschen schlossen sich am Nachmittag drei Demonstrationen linker und linksextremer Gruppen an \u2013 nach Polizeiangaben allein 6.000 dem B\u00fcndnis &#8222;Wer hat, der gibt&#8220;, das von der Sierichstra\u00dfe in Winterhude \u00fcber die Uhlenhorst in Richtung Hotel Atlantic an der Alster zog. Das Motto: &#8222;Superreiche? Superschei\u00dfe!&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Den Auftakt hatte das anarchistische B\u00fcndnis &#8222;Schwarz-Roter 1. Mai&#8220; gemacht. Der Demonstration unter dem Motto &#8222;Utopien Erk\u00e4mpfen Leben Verteidigen&#8220; schlossen sich laut Polizei 850 Demonstrantinnen und Demonstranten an. Sie zogen vom Berliner Tor durch die Stadt in Richtung Schanzenviertel. <\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der &#8222;Revolution\u00e4ren 1. Mai-Demo&#8220; des vom Verfassungsschutz als gewaltorientiert eingestuften Roten Aufbaus schlossen sich nach Polizeiz\u00e4hlung rund 2.800 Menschen an. Sie zogen am sp\u00e4ten Nachmittag unter dem Motto &#8222;Eine Welt zu gewinnen&#8220; vom Bahnhof Hasselbrock durch Eilbek zur Denhaide nach Barmbek-S\u00fcd. <\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Schon in der Walpurgisnacht waren rund 1.200 vorwiegend Menschen &#8211; vor allem Demonstrantinnen \u2013 von der Strenschanze nach St. Pauli gelaufen. Die queer-feministische Demo stand unter dem Motto &#8222;Take back the night&#8220; und richtete sich &#8222;gegen Kapital und Patriarchat&#8220;.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Alle Demonstrationen verliefen friedlich. Vereinzelt wurde jedoch Pyrotechnik gez\u00fcndet. &#8222;Auch in diesem Jahr haben zum Tag der Arbeit in Hamburg wieder tausende Menschen friedlich demonstriert&#8220;, konstatierte Polizeisprecher Florian Abbenseth. &#8220; F\u00fcr die Sicherheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben wir die Demonstrationen heute mit einem Gro\u00dfaufgebot an Einsatzkr\u00e4ften begleitet.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die Polizei war mit knapp 1.800 Beamtinnen und Beamten im Einsatz. Unterst\u00fctzt wurden die Hamburger Polizisten von Kollegen aus Bremen, Schleswig-Holstein und Bayern sowie von der Bundespolizei.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Bei der DGB-Hauptkundgebung am Museum der Arbeit erkl\u00e4rte Hamburgs DGB-Chefin Tanja Chawla laut Mitteilung, die internationale politische Lage sei weiterhin durch Despoten gekennzeichnet. Trotz aller Debatten um die Verteidigungsf\u00e4higkeit Deutschlands und Europas laute die gewerkschaftliche Forderung weiterhin, die internationale Friedensarchitektur zu st\u00e4rken, Diplomatie zu f\u00f6rdern und sich deutlich zur weltweiten atomaren Abr\u00fcstung zu bekennen. <\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Gleiches gelte f\u00fcr die Versch\u00e4rfungen des Asylgesetzes. &#8222;Wir stehen f\u00fcr eine solidarische und humane Asylpolitik und nicht f\u00fcr Abschreckung und Unmenschlichkeit!&#8220; Es gelte der Schwur von Buchenwald: &#8222;Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!&#8220; Es sei sehr wichtig gewesen, mit Verb\u00fcndeten wie Fridays for Future, den Omas gegen rechts, den Kirchen oder Sportverb\u00e4nden auf die Stra\u00dfe zu gehen und deutlich zu machen, dass die AfD der Feind der Besch\u00e4ftigten sei.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">&#8222;Wir brauchen Investitionen in diesem Land und das dringend&#8220;, sagte Chawla. Den Strompreis f\u00fcr die Industrie zu senken, sei richtig und wichtig, denn damit w\u00fcrden Arbeitspl\u00e4tze erhalten. Aber eine Senkung des Strompreises m\u00fcsse auch in der \u00f6ffentlichen Daseinsvorsorge wie den Krankenh\u00e4usern ankommen, genauso wie bei Privatleuten, sagte die DGB-Chefin.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Chawla nannte es unversch\u00e4mt und unseri\u00f6s, in den Koalitionsvertrag des k\u00fcnftigen schwarz-roten Regierungsb\u00fcndnisses einen Finanzierungsvorbehalt zu schreiben. In Richtung des k\u00fcnftigen Kanzlers Friedrich Merz (CDU) sagte sie: &#8222;Schreiben Sie doch besser eine Verm\u00f6gensteuer und Erbschaftsteuer rein! Das befreit Sie endlich von der l\u00e4stigen Frage, wer das alles bezahlen soll!&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Im Hamburger Koalitionsvertrag von SPD und Gr\u00fcnen st\u00fcnden dagegen viele wichtige Dinge: Eine Tarifgarantie f\u00fcr Beamte, die St\u00e4rkung des \u00f6ffentlichen Dienstes, die Weiterf\u00fchrung des Masterplans Industrie und der Ausbau der Arbeitssicherheitskontrollen. &#8222;Das unterst\u00fctzen wir aus tiefster \u00dcberzeugung.&#8220; Unverst\u00e4ndlich sei jedoch, dass Hamburg nicht den Mut f\u00fcr ein eigenes Tariftreuegesetz mit ernstzunehmenden Schwellenbetr\u00e4gen habe.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Hamburgs Gr\u00fcnen-Vorsitzender Leon Alam kritisierte zum Tag der Arbeit den Koalitionsvertrag auf Bundesebene. &#8222;Statt Solidarit\u00e4t und Sicherheit dominieren Leistungsdruck, Pflichtrhetorik und soziale K\u00e4lte.&#8220; Das sei ein fatales Signal an Besch\u00e4ftigte, Familien und Menschen in prek\u00e4ren Lebenslagen. Die Gr\u00fcnen-B\u00fcrgerschaftsabgeordnete Filiz Demirel betonte, wer die Rechte von Besch\u00e4ftigten schleife, stelle den sozialen Frieden infrage.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Tag der Arbeit Tausende demonstrieren am 1. 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