{"id":771625,"date":"2026-02-04T16:04:15","date_gmt":"2026-02-04T16:04:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/771625\/"},"modified":"2026-02-04T16:04:15","modified_gmt":"2026-02-04T16:04:15","slug":"wie-spacex-xai-vor-dem-milliardenloch-bewahren-soll","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/771625\/","title":{"rendered":"Wie SpaceX xAI vor dem Milliardenloch bewahren soll"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/musk-290.jpg\" alt=\"Elon Musk\" title=\"Elon Musk | picture alliance \/ Anadolu\"\/><\/p>\n<p>                    <strong>analyse<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 04.02.2026 15:39 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Rechenzentren im Weltraum? Tech-Milliard\u00e4r Elon Musk stellt so die technologische Zukunft dar. Daf\u00fcr hat er nun zwei seiner Konzerne zusammengelegt. Kritiker sehen das als Versuch eines riskanten Befreiungsschlags.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                    <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/beck-anne-catherine-103.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n                                        <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Anne-Catherine Beck\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/beck-anne-catherine-101.jpg\"\/><br \/>\n                                    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Diese Nachricht aus der US-Techindustrie lie\u00df aufhorchen: Das Raumfahrtunternehmen SpaceX von Elon Musk hat dessen KI-Firma xAI <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/spacex-xai-musk-100.html\" title=\"Elon Musk legt seine Firmen SpaceX und xAI zusammen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">f\u00fcr 250 Milliarden Dollar \u00fcbernommen<\/a>. Damit b\u00fcndelt Musk zwei seiner wichtigsten Zukunftsgesch\u00e4fte unter einem Dach. Zusammen sind die Konzerne rund 1,25 Billionen Dollar wert.<\/p>\n<p>    Wettrennen um vordere Pl\u00e4tze<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">F\u00fcr Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner und Reuschel, erreichen diese Summen ganz neue Dimension, die er mit einem harten Wettbewerb begr\u00fcndet: &#8222;Zwischen den einzelnen US-amerikanischen Tech-Firmen findet ein regelrechtes Wettrennen um die vorderen Pl\u00e4tze statt.&#8220; Im Fokus stehe dabei die Frage, welche Unternehmen in der Lage sein werden, diese Milliarden-Investitionen wieder zu refinanzieren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Es sind gro\u00dfe Summen f\u00fcr mindestens genauso gro\u00dfe Ziele. Satelliten im All, so der Plan von Elon Musk, sollen k\u00fcnftig als Datenzentren dienen. Sie sollen Anwendungen der K\u00fcnstlichen Intelligenz direkt im Weltraum verarbeiten und ihre Energie durch Solarzellen selbst erzeugen. So will Musk den steigenden Strombedarf der KI-Industrie auf der Erde abfedern.<\/p>\n<p>    &#8222;H\u00f6rt sich fast unglaublich an&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Musk bezeichnet das Projekt als &#8222;den ehrgeizigsten Innovationsmotor auf und \u00fcber der Erde&#8220;. Auch Mumm h\u00e4lt das Projekt f\u00fcr ambitioniert: &#8222;Das h\u00f6rt sich fast unglaublich an. Aber wir kennen das ja von Elon Musk, dass er durchaus ambitionierte Ziele in Angriff nimmt und vieles davon auch umsetzt.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Tats\u00e4chlich steigt weltweit der Energieverbrauch von Rechenzentren. KI-Modelle brauchen enorme Rechenleistung und die wiederum viel Strom. Weltraum-basierte Datenzentren k\u00f6nnten theoretisch rund um die Uhr Solarenergie nutzen. Doch funktioniert das auch in der Realit\u00e4t?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Andreas Walter, Co-Managing Partner in der Anwaltssoziet\u00e4t Schalast, zeigt sich skeptisch: &#8222;Die Verbindung zwischen den Satelliten und den Erdstationen ist nicht so ganz einfach. Wir haben riesige Datenmengen, die permanent hin- und hergeschoben werden m\u00fcssen.&#8220;<\/p>\n<p>    Musk plant gr\u00f6\u00dften B\u00f6rsengang der Geschichte<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Musk hat jedoch gro\u00dfe Visionen f\u00fcr sein frisch fusioniertes Unternehmen SpaceX. Er plant, das Unternehmen im Juni an die B\u00f6rse zu bringen und damit eine Rekordsumme von 50 Milliarden Dollar einzusammeln bei einer Bewertung bis zu 1,5 Billionen Dollar, \u00fcber die spekuliert wird. Es k\u00f6nnte der gr\u00f6\u00dfte B\u00f6rsengang in der Geschichte werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Einen \u00e4hnlichen Schritt ist Musk mit Tesla gegangen. Er wird mit Sicherheit nur einen Teil an die B\u00f6rse bringen, damit er frisches Kapital bekommt, auch um Investitionen zu stemmen, aber die Mehrheit beh\u00e4lt&#8220;, so Mumm.<\/p>\n<p>    Riskanter Befreiungschlag<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Kritiker werten sowohl die Fusion als auch den geplanten B\u00f6rsengang von SpaceX in erster Linie als riskanten Befreiungsschlag, mit dem die strukturellen Probleme bei xAI \u00fcberdeckt werden sollen. Das Unternehmen verbrennt Berichten zufolge jeden Monat rund eine Milliarde Dollar &#8211; eine Summe, die selbst im KI-Sektor ungew\u00f6hnlich hoch ist.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">K\u00fcnstliche Intelligenz gilt als kapitalintensiv, doch ein tragf\u00e4higes Gesch\u00e4ftsmodell ist bei xAI bislang nicht erkennbar. Gleichzeitig scheint der technologische Vorsprung von Platzhirschen wie Google und Microsoft kaum aufholbar.<\/p>\n<p>    Auf die Kapitalkraft kommt es an<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Andreas Walter bewertet Musks Vorgehen, xAI und SpaceX zusammenzulegen, angesichts dieser Herausforderungen als sinnvollen Schritt: &#8222;Ein gro\u00dfes, profitables und kapitalmarktorientiertes Unternehmen, wie beispielsweise das aus SpaceX und xAI fusionierte, kann solche erheblichen Kosten viel leichter finanzieren als es xAI alleine k\u00f6nnte.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch Mumm ist der Ansicht, dass ohne die Nutzung der Kapitalst\u00e4rke von SpaceX die Weiterverfolgung der ambitionierten Pl\u00e4ne von xAI ansonsten nur m\u00f6glich w\u00e4re, wenn Musk die Aufnahme von Fremdkapital in gr\u00f6\u00dferem Ausma\u00df in Betracht ziehen w\u00fcrde: &#8222;Die Alternative w\u00e4re wohl fr\u00fcher oder sp\u00e4ter das Einstellen der weiteren Entwicklung.&#8220;<\/p>\n<p>    B\u00f6rsengang mit Risiken<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">F\u00fcr Musk ist m\u00f6glicherweise die interessantere Variante, \u00fcber einen SpaceX-B\u00f6rsengang externes Eigenkapital zu mobilisieren, ohne dabei die Mehrheit aus der Hand zu geben. Der B\u00f6rsengang k\u00f6nnte durch die Fusion der Konzern allerdings mehr Risiken bedeuten, so Walter.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Die Unternehmensbereiche des fusionierten Unternehmens sind allesamt hoch reguliert und Gegenstand von &#8211; teils nationalen &#8211; Sicherheitsinteressen&#8220;, sagt der Experte. &#8222;Das birgt gewisse Risiken. Hierf\u00fcr wird man bei der Unternehmensbewertung sicherlich Abschl\u00e4ge hinnehmen m\u00fcssen.&#8220;<\/p>\n<p>    Viele Fragezeichen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ob sich das Betreiben von Datencentern im Weltall letztlich lohnt, werde sich erst zeigen, sagt Carsten Mumm. Musk habe allerdings schon andere von vielen Experten kritisch betrachtete Vorhaben umgesetzt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Es gibt noch viele Zweifel an dem Projekt. Bau, Start und Betrieb solcher Satelliten sind extrem teuer. Zudem stellen sich \u00f6kologische Fragen &#8211; und rechtliche: Wem geh\u00f6ren eigentlich Datenzentren im All? Trotz offener Fragen zeigt Musk vor allem eines: Er will die Entwicklung von K\u00fcnstlicher Intelligenz nicht nur auf der Erde vorantreiben &#8211; sondern auch dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"analyse Stand: 04.02.2026 15:39 Uhr Rechenzentren im Weltraum? Tech-Milliard\u00e4r Elon Musk stellt so die technologische Zukunft dar. 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