{"id":773220,"date":"2026-02-05T07:04:26","date_gmt":"2026-02-05T07:04:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/773220\/"},"modified":"2026-02-05T07:04:26","modified_gmt":"2026-02-05T07:04:26","slug":"kfw-will-antraege-auf-foerdergelder-vereinfachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/773220\/","title":{"rendered":"KfW will Antr\u00e4ge auf F\u00f6rdergelder vereinfachen"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/immobilie-106.jpg\" alt=\"Sanierung eines Einfamilienhauses.\" title=\"Sanierung eines Einfamilienhauses. | picture alliance \/ CHROMORANGE\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 04.02.2026 18:00 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>K\u00fcnftig soll es leichter sein, F\u00f6rdergelder bei der staatlichen Bankengruppe KfW zu beantragen. Vor allem die Wohnf\u00f6rderung soll vereinfacht werden. An den Konditionen \u00e4ndert sich aber nichts.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die KfW wolle die F\u00f6rderung fairer und effektiver machen, sagt der Chef der staatlichen Bankengruppe, Stefan Wintels, bei einer Pressekonferenz in Frankfurt mit Blick auf das F\u00f6rderangebot zu Wohngeb\u00e4uden: &#8222;Deshalb wollen wir die \u00fcber zehn Programme auf zwei reduzieren, einmal f\u00fcr den Neubau und einmal f\u00fcr den Bestand, also wenn bestehende Immobilien saniert werden sollen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Laut KfW geht es lediglich darum, die Angebote besser zu pr\u00e4sentieren. An den F\u00f6rderprogrammen werde sich dagegen nichts \u00e4ndern. Die eigentlichen Rahmenbedingungen blieben gleich. Das sorgt aber mitunter f\u00fcr Unmut.<\/p>\n<p>    F\u00fcr manche Programme gelten strenge Kriterien<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Familie Gaviraghi hat vor zwei Jahren ein Haus in Wiesbaden gekauft. Im Vorfeld habe man \u00fcberlegt, wie man diesen Neubau finanzieren solle, sagt der 44 Jahre alte Federico Gaviraghi: &#8222;Wir haben uns f\u00fcr einen Kredit bei einer privaten Bank entschieden und keinen Antrag auf eine F\u00f6rderung bei der KfW gestellt.&#8220; Denn sie w\u00fcrden die daf\u00fcr n\u00f6tigen Kriterien auch gar nicht erf\u00fcllen, sagt der geb\u00fcrtige Italiener.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">So wie in diesem Fall sei das KfW-F\u00f6rderangebot oft unattraktiv, best\u00e4tigt der unabh\u00e4ngige Berater f\u00fcr Baufinanzierung Uwe Steffen aus Bad Homburg. Wenn Familien etwa mit Hilfe der KfW ein Haus bauen wollten, m\u00fcssten sie dieses nicht nur besonders energiesparend gestalten, sondern sie d\u00fcrften auch nicht zu viel verdienen.<\/p>\n<p>    Der Traum vom Eigenheim soll f\u00fcr alle bezahlbar sein<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Das Hauptkriterium ist dabei das zu versteuernde Einkommen, das darf f\u00fcr eine Familie mit Kindern maximal 100.000 Euro betragen&#8220;, erkl\u00e4rt der Finanzberater. &#8222;Wer bereits eine Immobilie besitzt, kommt f\u00fcr bestimmte Programme auch nicht in Frage.&#8220; Somit gehen laut Steffen in seiner Beratung viele Verbraucher leer aus.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit der Regelung wolle man gezielt Familien mit einem niedrigen Einkommen ansprechen, hei\u00dft es beim Bundesbauministerium. Auch sie sollten sich den Traum von den eigenen vier W\u00e4nden leisten k\u00f6nnen. Die F\u00f6rderprogramme der KfW seien im letzten Jahr sehr gut nachgefragt worden. Teilweise seien die Konditionen deutlich verbessert worden. So wird seit letztem Dezember vor\u00fcbergehend auch wieder der Neubau von Niedrigenergieh\u00e4usern mit dem geringeren Effizienzhaus-Standard 55 gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>    KfW bezeichnet Heizungsf\u00f6rderung als erfolgreich<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit dem abgelaufenen F\u00f6rderjahr zeigt sich auch KfW-Vorstandschef Stefan Wintels sehr zufrieden. &#8222;Wir haben im vergangenen Jahr rund 750.000 Wohneinheiten gef\u00f6rdert&#8220;, berichtet Wintels. &#8222;Vor allem die Heizungsf\u00f6rderung war sehr erfolgreich.&#8220; Wenn Verbraucher eine klassische \u00d6l- oder Gasheizung austauschen, k\u00f6nnen sie sich im Idealfall bis zu 70 Prozent ihrer Kosten von der KfW erstatten lassen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Insgesamt sank das F\u00f6rdergesch\u00e4ft jedoch im Jahresvergleich: 2024 hatte die KfW noch rund 113 Milliarden Euro an F\u00f6rderkrediten und Zusch\u00fcssen neu vergeben. Dagegen war es ein Jahr sp\u00e4ter, also 2025, mit 98 Milliarden Euro deutlich weniger.<\/p>\n<p>    Wann kommt das \u00fcberarbeitete Heizungsgesetz?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">F\u00fcr Verunsicherung sorgt zudem die aktuelle Debatte rund um das Heizungsgesetz. Urspr\u00fcnglich wollte die schwarz-rote Koalition es laut Koalitionsvertrag abschaffen, nun soll es \u00fcberarbeitet werden. Laut Bundeswirtschaftsministerium laufen die Gespr\u00e4che. Die KfW sei daran beteiligt und versuche Impulse zu geben, was beispielsweise Ver\u00e4nderungen f\u00fcr die Verbraucher bedeuten w\u00fcrde, sagt KfW-Vorst\u00e4ndin Melanie Kehr, zust\u00e4ndig f\u00fcr das F\u00f6rdergesch\u00e4ft in Deutschland.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Dagegen fordert etwa der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie ein schnelleres Vorgehen. In der Branche gebe es momentan eine Absatzkrise, sagt der Sprecher des Verbandes, Frederic Leers. Im vergangenen Jahr seien mit bundesweit 627.000 Anlagen so wenige Heizungen verkauft worden wie zuletzt 2010.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Wir glauben, dass diese Entwicklung mit einer Verunsicherung der Verbraucher zusammenh\u00e4ngt&#8220;, erkl\u00e4rt Leers. &#8222;Die Bundesregierung schreibt, dass sie das Heizungsgesetz abschaffen will, l\u00e4sst aber bis heute unklar, was an dessen Stelle kommen soll.&#8220; Deshalb erhofft sich der Verband mehr Klarheit, von der Politik wie auch von der F\u00f6rderbank KfW.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 04.02.2026 18:00 Uhr K\u00fcnftig soll es leichter sein, F\u00f6rdergelder bei der staatlichen Bankengruppe KfW zu beantragen. 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