{"id":773889,"date":"2026-02-05T13:10:28","date_gmt":"2026-02-05T13:10:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/773889\/"},"modified":"2026-02-05T13:10:28","modified_gmt":"2026-02-05T13:10:28","slug":"neustadt-kinotipps-ab-5-februar-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/773889\/","title":{"rendered":"Neustadt-Kinotipps ab 5. Februar 2026"},"content":{"rendered":"<p>\t\tSchauburg, Bundesstart: No other Choice<br \/>\n<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-235204\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/2026-02-05-No-Other-Choice.jpg\" alt=\"\" width=\"2000\" height=\"1127\"  \/>No other Choice \u2013 in der Schauburg<\/p>\n<p>You Man-su (Lee Byung-hun), Vater zweier Kinder und gl\u00fccklich verheiratet, fliegt nach 25 Jahren harter Arbeit und einem Pulpe-Macher- des-Jahres-Award aus der Papierfabrik wegen einer betriebsbedingten K\u00fcndigung. Seine Frau streicht, ganz pragmatisch, ihr Freizeit-Tennis, vertickt Teppich und Auto und k\u00fcndigt den Kindern das Netflix-Abo, w\u00e4hrend You Man-su eine Reihe von Bewerbungsgespr\u00e4chen vermasselt. Trotz skurriler Mantra-Schulung, er sei nicht schuld an seiner Arbeitslosigkeit. Also, nachdem die Abfindung aufgebraucht ist, die Hunde in Pflege gegeben und selbst Haus &amp; Hof zum Verkauf gestellt werden, recherchiert You Man-su \u00fcber eine Fake-Stellen-Anzeige einer angeblichen Papierfabrik alle ihm ebenb\u00fcrtigen Mitbewerber am Arbeitsmarkt. Danach versucht er diese, mehr oder weniger zielstrebig, auszuschalten.\n<\/p>\n<p>Thalia: Hamnet<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-234879\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/2026-01-22-Hamnet.jpg\" alt=\"\" width=\"2000\" height=\"1126\"  \/>Hamnet \u2013 im Thalia<\/p>\n<p>William Shakespeare ist untrennbar mit den gro\u00dfen Dramen der Weltliteratur verbunden, doch was sieht man, wenn man auf die Frau blickt, die hinter dem Sch\u00f6pfer stand? Der Film zeigt die Perspektive von Agnes Hathaway (Jessie Buckley), Shakespeares empfindsamer Ehefrau. Ausgangspunkt ihrer Erz\u00e4hlung ist die tiefe, fast naturverbundene Darstellung ihrer fr\u00fchen Liebe. Agnes und der junge, aufstrebende Barde (Paul Mescal) planen ein gemeinsames Leben, das durch die unaufhaltsame Gravitation seines Talents bald ins Getriebe Londons ger\u00e4t. Die Geschichte einer gro\u00dfen Liebe droht aber nicht an den \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nden, sondern an einem zutiefst pers\u00f6nlichen Schicksal zu zerbrechen. Als der einzige Sohn des Paares, der elfj\u00e4hrige Hamnet, der Pest zum Opfer f\u00e4llt, zerbricht das Leben der Familie. Die Trauer ist so gro\u00df, dass die Beziehung daran zu zerbrechen droht. Im Thalia im Original mit Untertiteln.\n<\/p>\n<p>Schauburg, Bundesstart: Triegel trifft Cranach<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-235203\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/2026-02-05-Triegel-trifft-Cranach.jpg\" alt=\"\" width=\"2000\" height=\"1125\"  \/>Triegel trifft Cranach \u2013 in der Schauburg<\/p>\n<p>Im Jahr 2020 erh\u00e4lt der Leipziger Maler Michael Triegel einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Auftrag: Er soll den zerst\u00f6rten Mittelteil des Marienaltars im Naumburger Dom neu gestalten. Fast 500 Jahre zuvor war das Original von Lucas Cranach einem Bildersturm zum Opfer gefallen, bei dem nur die Seitenfl\u00fcgel erhalten blieben. Weil keinerlei Aufzeichnungen \u00fcber die urspr\u00fcngliche Darstellung der Gottesmutter Maria mit Kind existieren, muss Triegel ein g\u00e4nzlich neues Gem\u00e4lde fertigen \u2013 im Einklang mit Cranachs Stil. Es ist sein bisher gr\u00f6\u00dftes Werk, dessen Sch\u00f6pfung sich \u00fcber zwei Jahre erstreckt. Doch kurz nach der Vollendung \u00e4u\u00dfert das Fachgremium der UNESCO Bedenken gegen den Altar.<br \/>Erstmals erlaubt es Michael Triegel, seinen Schaffensprozess aus n\u00e4chster N\u00e4he zu verfolgen.\n<\/p>\n<p>Thalia: Ein einfacher Unfall<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-234513\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Ein-einfacher-Unfall-2026-08-01.jpg\" alt=\"\" width=\"2003\" height=\"1125\"  \/>Ein einfacher Unfall \u2013 im Thalia<\/p>\n<p>Vahid (Vahid Mobasseri), ein Automechaniker in Teheran, hat einen Gef\u00e4ngnisaufenthalt \u00fcberlebt, doch die Folter hat chronische seelische wie k\u00f6rperliche Spuren hinterlassen. Als Eghbal, dessen Wagen streikt, weil er einen Hund \u00fcberfahren hat, in Vahids Werkstatt landet, schl\u00e4gt das Schicksal zu, nicht visuell, sondern auditiv: Vahid h\u00f6rt das Quietschen von Eghbals Beinprothese, ein Ger\u00e4usch aus der Folterh\u00f6lle. Pl\u00f6tzlich ist die Gewissheit da: Der Mann, der gerade vor ihm steht, ist sein Peiniger. Vahid entf\u00fchrt Eghbal, um Vergeltung zu \u00fcben, doch dann kommen ihm Zweifel. Das Prothesenger\u00e4usch ist sein einziger Beweis, er hat im Gef\u00e4ngnis nie das Gesicht des Mannes sehen k\u00f6nnen, der ihn qu\u00e4lte. Was, wenn er einen Unschuldigen t\u00f6tet? Also sucht er Zeugen, Beweise, Gewissheit. Eine Gemeinschaft der \u00dcberlebenden kommt zusammen, aber die Erinnerungen aller sind durch das Trauma gebrochen und ihre Philosophien zu Rache und Vergebung ganz verschieden. Die Suche nach Wahrheit wird zur Zerrei\u00dfprobe. Jeder muss sich fragen, wie er selbst in dieser Situation handeln w\u00fcrde und was Gerechtigkeit \u00fcberhaupt noch bedeuten kann, wenn die staatlichen Strukturen versagt haben.<\/p>\n<p>Schauburg: Ach diese L\u00fccke, diese entsetzliche L\u00fccke<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-235055\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/2026-01-29-Luecke.jpg\" alt=\"Ach, diese L\u00fccke, diese entsetzliche L\u00fccke - in der Schauburg\" width=\"1428\" height=\"803\"  \/>Ach, diese L\u00fccke, diese entsetzliche L\u00fccke \u2013 in der Schauburg<\/p>\n<p>Die Geschichte folgt dem 20-j\u00e4hrigen Joachim (Bruno Alexander), der unerwartet an der renommierten Schauspielschule in M\u00fcnchen angenommen wird. Statt in eine WG zieht er in die Villa seiner Gro\u00dfeltern. Dieser Umzug ist der Beginn eines absurden Paralleluniversums. Auf der einen Seite ist Joachim dem gelegentlich selbstzerst\u00f6rerischen Wahnsinn der Schauspielausbildung ausgesetzt, einer Ausbildung, die emotionale Authentizit\u00e4t einfordert. F\u00fcr Joachim eine nahezu unl\u00f6sbare Aufgabe, hat er doch mit einem schrecklichen, noch v\u00f6llig unverarbeiteten Verlust zu k\u00e4mpfen.\n<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite lauert die scheinbar b\u00fcrgerliche und gleichzeitig exzentrische Normalit\u00e4t der Gro\u00dfeltern, deren Alltag von meist alkoholgetr\u00e4nkten Ritualen, grandiosen Anekdoten und subtiler Lebensphilosophie gepr\u00e4gt ist. Gelegentlich wirkt das tr\u00f6stlich. Zwischen diesen skurrilen Welten pendelnd, sucht Joachim latent verzweifelt nach seiner Rolle, versucht, seinen Platz zu finden und seine innere L\u00fccke auszuhalten.\n<\/p>\n<p>Thalia: Therapie f\u00fcr Wikinger<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-234279\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/2025-12-25-Wikinger.jpg\" alt=\"Therapie f\u00fcr Wikinger\" width=\"1948\" height=\"1096\"  \/>Therapie f\u00fcr Wikinger \u2013 im Thalia<\/p>\n<p>Nach 15 Jahren Haft kehrt Anker (Nikolaj Lie Kaas) zur\u00fcck. Die damals vergrabene Beute ist verschwunden. Sein Bruder Manfred (Mads Mikkelsen), der sie versteckt haben soll, lebt in multiplen Pers\u00f6nlichkeiten und erinnert sich an nichts. Anker bringt ihn ins alte Elternhaus, das nun \u00fcber Airbnb vermietet wird, um das Ged\u00e4chtnis zu stimulieren. Doch der ehemalige Komplize ist ihnen dicht auf den Fersen. Regisseur Anders Thomas Jensen inszeniert mit \u201eTherapie f\u00fcr Wikinger\u201c eine skurrile Mischung aus Thriller und Kom\u00f6die \u2013 zwischen d\u00e4nischen W\u00e4ldern, psychischen Abgr\u00fcnden und br\u00fcderlichem Chaos.\n<\/p>\n<p>Neustadt-Kinotipps ab 5. Februar: Freikarten<\/p>\n<ul>\n<li>Das Neustadt-Gefl\u00fcster verlost diese Woche jeweils zwei Freikarten f\u00fcr das Thalia und die Schauburg f\u00fcr die laufende Kinowoche, also bis Mittwoch. Bitte in dem Erg\u00e4nzungsfeld den entsprechenden Film und das Filmtheater angeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Verlosung findet Sonntagabend statt.<\/li>\n<li>Alle Dresdner Kinos und Filme unter\u00a0<a href=\"http:\/\/www.kinokalender.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.kinokalender.com<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Schauburg, Bundesstart: No other Choice No other Choice \u2013 in der Schauburg You Man-su (Lee Byung-hun), Vater zweier&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":773890,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1835],"tags":[26604,3364,29,2386,30,26605,859,26606,3762],"class_list":{"0":"post-773889","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dresden","8":"tag-aeussere-neustadt","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-dresden","12":"tag-germany","13":"tag-kinotipps","14":"tag-sachsen","15":"tag-schauburg","16":"tag-thalia"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116018192895520473","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/773889","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=773889"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/773889\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/773890"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=773889"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=773889"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=773889"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}