{"id":774370,"date":"2026-02-05T17:33:13","date_gmt":"2026-02-05T17:33:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/774370\/"},"modified":"2026-02-05T17:33:13","modified_gmt":"2026-02-05T17:33:13","slug":"wie-deutschland-sich-gegen-google-co-behaupten-will","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/774370\/","title":{"rendered":"Wie Deutschland sich gegen Google &#038; Co behaupten will."},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Fabrik f\u00fcr die Zukunft ist ein garstiger Ort. Laufen die Maschinen auf Hochtouren, kreischen sie so laut wie Motors\u00e4gen, die Temperaturen in ihrem Umfeld erreichen an die 40 Grad. Welcher Mensch will an diesem Ort schon gerne l\u00e4nger arbeiten? Nun, allzu oft sollen allzu viele auch nicht hinter die eineinhalb Meter dicken Stahlbetonmauern kommen, nachdem sie zuvor einen knapp 50 Meter langen Tunnel unter dem M\u00fcnchner Eisbach hindurch passiert haben. Der Zugang zu dem sechs Stockwerke tief ins Erdreich ragenden Betonklotz wird k\u00fcnftig \u00fcber eine kleine Schleuse abgewickelt. Dahinter geht es bis zu 30 Meter tief zu den vier Hallen mit 10.000 Grafikprozessoren: <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/sport\/das-aus-von-robert-moreno-chatgpt-kostet-ihn-den-job-113287469\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Deutschlands erste KI-Fabrik, eine der gr\u00f6\u00dften Europas<\/a>. KI steht f\u00fcr k\u00fcnstliche Intelligenz. Um sie arbeiten zu lassen, braucht es an diesem Ort vielleicht 40, 50 Menschen.\n  <\/p>\n<p>            Der Telekom-Chef spricht vom \u201eRettungsanker f\u00fcr die deutsche Industrie\u201c<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    F\u00fcr den Chef der Deutschen Telekom ist der Rechner-Park im Untergrund nichts weniger als der Rettungsanker f\u00fcr die deutsche Industrie und den Mittelstand, deren St\u00e4rke dem Land Jahrzehnte lang Wohlstand beschert haben. Eine Nummer kleiner macht es Tim H\u00f6ttges an diesem Tag nicht. Zum offiziellen Start der KI-Fabrik <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/bayern\/raumfahrt-soeder-uebergibt-58-millionen-fuer-neues-mondkontrollzentrum-113368591\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">am Mittwoch sind Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) und Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU)<\/a> mit seinem halben Kabinett gekommen, schlie\u00dflich haben sich mit die renommiertesten deutschen Unternehmen hier zusammengetan: Europas gr\u00f6\u00dftes Softwareunternehmen SAP ist ebenso mit von der Partie wie Siemens. Gut eine Milliarde Euro hat das Vorhaben gekostet. \u201eWir beweisen hier, dass Europa auch K\u00fcnstliche Intelligenz kann\u201c, sagt H\u00f6ttges und wei\u00df nat\u00fcrlich, dass das nur die halbe Wahrheit ist. Ohne die Chips des US-Herstellers Nvidia w\u00fcrde das Gemeinschaftsprojekt nicht funktionieren.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Der Mensch tr\u00e4umt schon lange von denkenden Maschinen. Ende des 18. Jahrhunderts erregte der Erfinder Wolfgang von Kempelen mit einem Schachautomaten Aufsehen. Der sogenannte Schacht\u00fcrke des \u00d6sterreichers war freilich ein rechter Schm\u00e4h, weil in seinem Innern ein Mensch sa\u00df. \u201eDeep Blue\u201c dagegen war echt k\u00fcnstlich. 1997 schlug die Schachmaschine den damaligen Weltmeister Garry Kasparov und knapp 15 Jahre sp\u00e4ter begann die KI den Alltag der Menschen zu erobern. Leistungsstarke Prozessoren und Grafikkarten in Computern, Smartphones und Tablets machten die beliebten Sprachassistenten m\u00f6glich: Apples \u201eSiri\u201c kommt 2011 auf den Markt, 2014 stellt Microsoft die Software \u201eCortana\u201c vor und Amazon pr\u00e4sentiert 2015 den Sprachdienst \u201eAlexa\u201c. <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/kultur\/gesellschaft\/ki-videos-will-ich-da-noch-mitmachen-113207795\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Noch einmal sieben Jahre sp\u00e4ter erobert ChatGPT den Markt<\/a>, der wohl bekannteste Chatbot. Und das alles d\u00fcrfte erst der Anfang gewesen sein. Denn KI, darin sind sich alle einig, die sich damit besch\u00e4ftigen, ist dabei, die Welt in Windeseile zu ver\u00e4ndern.\n  <\/p>\n<p>            Die USA haben 70 Prozent der KI-Rechenleistung<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Im Hintergrund stehen gewaltige Rechenzentren, so etwas wie die Gehirne der KI. 70 Prozent der weltweiten Rechenleistung f\u00fcr KI befinden sich in den USA, f\u00fcnf Prozent in Europa. Und die Marktf\u00fchrer, die die Konkurrenz aus China f\u00fcrchten, klotzen weiter. Im Wettlauf der KI-Entwickler hebt die\u00a0Google-Mutter Alphabet ihre Investitionen massiv an. F\u00fcr das laufende Jahr stellte der Konzern Kapitalausgaben zwischen 175 und 185 Milliarden Dollar in Aussicht. Das Geld d\u00fcrfte unter anderem in Rechenzentren f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz flie\u00dfen. Im vergangenen Jahr hatte Alphabet gut 91 Milliarden Dollar investiert. Der Facebook-Konzern Meta wiederum will dieses Jahr 115 bis 135 Milliarden Dollar in KI stecken. Was daf\u00fcr gekauft werden soll: jede Menge Computer-Kapazit\u00e4t.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/b52t7imne3-v2-ax-s2048.jpg\" alt=\"Serverschr\u00e4nke sind in einem Rechenzentrum der KI-Fabrik \u201eIndustrial AI Cloud\u201c der Telekom und Nvidia w\u00e4hrend der offiziellen Er\u00f6ffnung zu sehen.\" title=\"Serverschr\u00e4nke sind in einem Rechenzentrum der KI-Fabrik \u201eIndustrial AI Cloud\u201c der Telekom und Nvidia w\u00e4hrend der offiziellen Er\u00f6ffnung zu sehen.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Serverschr\u00e4nke sind in einem Rechenzentrum der KI-Fabrik \u201eIndustrial AI Cloud\u201c der Telekom und Nvidia w\u00e4hrend der offiziellen Er\u00f6ffnung zu sehen.<br \/>\n    Foto: Sven Hoppe, dpa<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Serverschr\u00e4nke sind in einem Rechenzentrum der KI-Fabrik \u201eIndustrial AI Cloud\u201c der Telekom und Nvidia w\u00e4hrend der offiziellen Er\u00f6ffnung zu sehen.<br \/>\n    Foto: Sven Hoppe, dpa<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Und mit diesen Riesen will die Telekom mit ihrem \u201eKI-Fabrikchen\u201c, wie es der Konzernchef selber nennt, nun mithalten? Das Rechenzentrum unter dem M\u00fcnchner Tucherpark erh\u00f6ht die in Deutschland verf\u00fcgbare Rechenleistung f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz mit einem Schlag um 50 Prozent. Was man damit anfangen kann? Der Speicherplatz w\u00fcrde gen\u00fcgen, um vier Millionen Spielfilme in HD-Qualit\u00e4t aufzubewahren. Oder &#8211; anderes Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie w\u00fcrden pro Sekunde eine Rechenaufgabe aus dem kleinen Einmaleins l\u00f6sen, etwa \u201evier mal drei ist zw\u00f6lf\u201c. Und nicht nur Sie w\u00fcrden rechnen, sondern jeder andere Mensch auf der Welt. W\u00fcrden das nun alle zusammen mehr als zwei Jahre lang tun . . . Das macht nat\u00fcrlich kein Mensch. Der M\u00fcnchner Supercomputer w\u00fcrde es in einer Sekunde schaffen.\n  <\/p>\n<p>            Diese KI-Programme werden in M\u00fcnchen trainiert<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Maschine hat nat\u00fcrlich anderes zu tun. So trainiert sie derzeit f\u00fcr die Uni Hannover Soofi &#8211; wenn man so will, ist das Europas Antwort auf ChatGPT. Der eigentliche Schwerpunkt des Rechenzentrums soll es aber sein, deutschen Unternehmen zu dienen. Mithilfe von K\u00fcnstlicher Intelligenz sollen Fabriken entworfen, Produkte entwickelt oder die Arbeit von Maschinen \u00fcberwacht werden: schneller, genauer und vor allem billiger, als der Mensch es k\u00f6nnte. Das Versprechen der Betreiber an die Kunden: Im M\u00fcnchner Rechenzentrum sind ihre wertvollen Gesch\u00e4ftsgeheimnisse sicher. Die Telekom beruft sich dabei auf Zahlen, wonach aufgrund der geopolitischen Lage rund ein F\u00fcnftel der Unternehmen ihre gesch\u00e4ftskritischen und sensiblen Daten zur\u00fcck aus der Cloud wieder lokal gespeichert hat. Das zeige, wie gro\u00df der Bedarf der Wirtschaft an Rechenkapazit\u00e4ten sei, die nach europ\u00e4ischen Regeln betrieben werden. Die Erkenntnis der Europ\u00e4er, dass es besser ist auf eigenen Beinen zu stehen, sie zeigt sich in diesen Tagen auf vielen Feldern: Eines davon liegt tief unter einer Wiese am Rande des Englischen Gartens.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Am Tag der Er\u00f6ffnung der KI-Fabrik in <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/orte\/aa-muenchen\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">M\u00fcnchen<\/a> ist jedenfalls viel von Daten-Souver\u00e4nit\u00e4t und Daten-Sicherheit die Rede. Die Telekom-Manager tragen Polo-Shirts, wei\u00dfe Turnschuhe und l\u00e4ssige Jacken &#8211; was in merkw\u00fcrdigem Gegensatz zu dem staatstragenden Pathos steht, den sie an den Tag legen. \u201eDas ist unser Beitrag f\u00fcr Made in Germany\u201c, erkl\u00e4rt Vorstand Ferri Abolhassan. Auch er wei\u00df nat\u00fcrlich, dass mit diesem Argument l\u00e4ngst ein anderer Konkurrent aus den Startl\u00f6chern gekommen ist, der den Deutschen ebenso bekannt sein d\u00fcrfte wie die Telekom &#8211; nur auf einem ganz anderen Feld.\n  <\/p>\n<p>            Die Lidl-Mutter investiert in ein noch gr\u00f6\u00dferes KI-Rechenzentrum<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/wirtschaft\/lidl-baut-im-spreewald-eine-giga-factory-112804246\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Die Schwarz-Gruppe, die Muttergesellschaft von Lidl und Kaufland<\/a>, investiert elf Milliarden Euro in ein neues\u00a0Rechenzentrum\u00a0in L\u00fcbbenau im Spreewald. Der erste Bauabschnitt der gr\u00f6\u00dften Einzelinvestition der Unternehmensgeschichte soll bis Ende 2027 fertiggestellt werden. Das Rechenzentrum wird nach Angaben des Unternehmens im Regelbetrieb mit\u00a0Strom\u00a0aus erneuerbaren Energien betrieben. Die Anlage ist in zwei Bauabschnitten modular erweiterbar und soll bis zu 100.000\u00a0KI-Spezialchips (GPUs) bekommen. Zum Vergleich: Das M\u00fcnchner Rechenzentrum hat 10.000 GPUs. Sein gr\u00f6\u00dfter Vorteil ist die Geschwindigkeit, mit der es entstanden ist. W\u00e4hrend im Spreewald noch gebaut wird, geht M\u00fcnchen ans Netz. Nicht einmal vier Monate dauerten die Bauarbeiten, und zu verdanken ist das einem Zufall.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Der M\u00fcnchner Tucherpark, eine aus den 1960er Jahren stammende B\u00fcrolandschaft im Gr\u00fcnen, ist derzeit eine riesige Baustelle. Auf 14 Hektar entstehen an die 600 Wohnungen, riesige B\u00fcrofl\u00e4chen, Restaurants, Kitas. Gr\u00f6\u00dfte Baustelle ist das Hilton Hotel, das zu einem der modernsten Europas werden soll und daf\u00fcr kernsaniert wird. Nicht weit von der Edel-Absteige entfernt geht es in einem B\u00fcrohaus 24 Stufen hinab, durch ein halbes Dutzend Stahlt\u00fcren hindurch und dann in einem ersten Aufzug hinab, zu dem Tunnel unter dem Eisbach, der wiederum zu einem Rechenzentrum f\u00fchrt, f\u00fcr das es keine Verwendung mehr gab.\n  <\/p>\n<p>            Darum ist die KI-Fabrik in M\u00fcnchen<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Gebaut wurde es einst f\u00fcr die Hypovereinsbank, ein alter Schaltkasten aus der EDV-Steinzeit steht noch inmitten der neuen Technologie, die sich in abgetrennten schwarzen Kammern befindet, in deren Innern es so h\u00f6llisch laut werden kann. In knapp vier Monaten entfernten 200 Arbeiter den alten Elektroschrott, zogen armdicke Kupferkabel heraus, verlegten 75 Kilometer Glasfaserkabel neu und installierten die neuen Server. 150 Lastwagenladungen an Material haben sie nach Unternehmensangaben durch den Tunnel geschafft. Als zus\u00e4tzlicher Pluspunkt entpuppt sich die Lage am Eisbach. Dessen Wasser soll n\u00e4mlich \u00fcber W\u00e4rmetauscher die KI-Fabrik k\u00fchlen, sp\u00e4ter soll die Abw\u00e4rme des Rechenzentrums Wohnungen im Tucherpark beheizen. Ebenfalls in Planung: ein Wasserkraftwerk. Der Eisbach st\u00fcrzt mit 20.000 Liter in der Sekunde vorbei und soll so den Strom f\u00fcr die KI-Fabrik liefern. Denn die Versorgung mit Strom ist mit die gr\u00f6\u00dfte Achillesferse der riesigen Rechenzentren.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    In M\u00fcnchen scheint das gel\u00f6st. Doch tats\u00e4chlich soll dieses Projekt nur die Visitenkarte f\u00fcr eine noch gr\u00f6\u00dfere Hausnummer sein. Die Europ\u00e4ische Union will vier bis f\u00fcnf KI-Gigafabriken erreichen, die eine etwa zehnmal gr\u00f6\u00dfere Kapazit\u00e4t haben als das M\u00fcnchner Milliarden-Ding. Sie sind dann auch zehnmal so teuer und brauchen wesentlich mehr Strom. Genau an diesem Punkt werde es problematisch, sagt Telekom-Chef H\u00f6ttges. <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/bayern\/mehr-firmenpleiten-insolvenzwelle-2025-macht-auch-vor-bayern-und-schwaben-nicht-halt-10-12-2025-112958346\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">80 Millionen Euro betragen seinen Angaben zufolge die Strom-Mehrkosten am Standort Deutschland im Vergleich etwa zu Finnland<\/a>. H\u00f6ttges l\u00e4sst an diesem Tag durchblicken, dass die sogenannten Giga-Factorys, mit denen Europa aufschlie\u00dfen will zu USA und China und die sich die Europ\u00e4ische Union 20 Milliarden Euro kosten lassen will, aus seiner Sicht kein Selbstl\u00e4ufer sind. Neben einem g\u00fcnstigeren Strompreis fordert der Manager, dass sich die Staaten als Gro\u00dfkunden einbringen m\u00fcssen, um die Rechenzentren auszulasten.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.mgpd.de\/img\/113370797\/crop\/c16_9-w100\/2125081084\/1106180041\/ki-fabrik-industrial-ai-cloud.jpg\" alt=\"In das Rechenzentrum sind Investitionen in der H\u00f6he von \u00fcber einer Milliarde Euro geflossen.\" title=\"In das Rechenzentrum sind Investitionen in der H\u00f6he von \u00fcber einer Milliarde Euro geflossen.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    In das Rechenzentrum sind Investitionen in der H\u00f6he von \u00fcber einer Milliarde Euro geflossen.<br \/>\n    Foto: Sven Hoppe, dpa<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    In das Rechenzentrum sind Investitionen in der H\u00f6he von \u00fcber einer Milliarde Euro geflossen.<br \/>\n    Foto: Sven Hoppe, dpa<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die ersten Adressaten dieser Forderung sitzen in der ersten Reihe: Vize-Kanzler Klingbeil und Ministerpr\u00e4sident <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/personen\/aa-markus-soeder\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">S\u00f6der<\/a>. Sie reagieren wohlwollend. S\u00f6der spricht sich f\u00fcr einen Industriestrompreis f\u00fcr Rechenzentren aus, Klingbeil k\u00fcndigt an, die Bundesregierung werde in K\u00fcrze eine Strategie vorlegen, um mindestens eine Giga-Factory nach Deutschland zu holen. Zu h\u00f6ren ist, dass die Konkurrenten Telekom und Schwarz-Stiftung dabei durchaus zusammenarbeiten k\u00f6nnten. Offen ist, welche Chancen Schweinfurt hat, das S\u00f6der als Standort f\u00fcr die Gigafactory ins Spiel gebracht hat.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Bei der Bewerbung um dieses europ\u00e4ische Gro\u00dfprojekt sei Deutschland gut beraten, die Einzel-Interessen seiner Regionen hintan zu stellen, sagt Lucy Czachowski, Expertin f\u00fcr KI-Infrastruktur beim Branchenverband Bitkom. \u201eEigentlich ist es egal, wo es steht. Hauptsache, es kommt.\u201c Im Wettbewerb um diese vier bis f\u00fcnf Rechenzentren habe Deutschland zwei Standortnachteile: langwierige Genehmigungsverfahren und die hohen Strompreise. Das m\u00fcssten Bund und L\u00e4nder \u00e4ndern. \u201eWir k\u00f6nnen es uns nicht leisten, bei den Themen Rechenzentren und KI abgeh\u00e4ngt zu werden. Wir m\u00fcssen hier deutlich aufholen.\u201c In M\u00fcnchen, so beschreibt es Telekom-Chef H\u00f6ttges, geht es nun darum, laufen zu lernen f\u00fcr diesen Marathon.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Klingt so, als w\u00fcrde es bald m\u00e4chtig laut werden im KI-Keller.\n  <\/p>\n<ul data-module-id=\"DragDropModule\" class=\"flex flex-wrap justify-start group-[.no-bookmarks]:hidden\">\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Christoph Frey<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    M\u00fcnchen<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Europa<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Fabrik f\u00fcr die Zukunft ist ein garstiger Ort. 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