{"id":774658,"date":"2026-02-05T20:10:10","date_gmt":"2026-02-05T20:10:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/774658\/"},"modified":"2026-02-05T20:10:10","modified_gmt":"2026-02-05T20:10:10","slug":"frankfurt-am-main-danone-ruft-noch-mehr-babynahrung-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/774658\/","title":{"rendered":"Frankfurt am Main | Danone ruft noch mehr Babynahrung zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p>Frankfurt am Main (dpa) &#8211; Der Lebensmittelkonzern Danone ruft weitere Chargen der Babynahrungsmarken Aptamil und Milumil zur\u00fcck. Hintergrund sind aktualisierte Empfehlungen der Europ\u00e4ischen Beh\u00f6rde f\u00fcr Lebensmittelsicherheit (Efsa) zu Grenzwerten f\u00fcr den Stoff Cereulid, wie das Unternehmen mitteilte. Cereulid ist laut Efsa ein von Bakterien gebildetes Gift, das 30 Minuten bis sechs Stunden nach der Einnahme pl\u00f6tzliche \u00dcbelkeit, Erbrechen und Magenschmerzen verursachen kann.\u00a0<\/p>\n<p>Eltern sollten zur\u00fcckgerufene Produkte demnach auf keinen Fall weiter verwenden. Zeigen Babys nach dem Verzehr Symptome wie etwa Erbrechen oder Durchfall, raten Fachleute dringend zu einem Arztbesuch. Magen-Darm-Erkrankungen k\u00f6nnen bei S\u00e4uglingen schnell zu Komplikationen f\u00fchren.\u00a0<\/p>\n<p>Auf den jeweiligen Markenwebsites <a href=\"https:\/\/aptaclub.de\" target=\"_blank\" class=\"externalLink\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">aptaclub.de<\/a> und <a href=\"https:\/\/milupa.de\" target=\"_blank\" class=\"externalLink\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">milupa.de<\/a> k\u00f6nnen Eltern anhand des Mindesthaltbarkeitsdatums \u00fcberpr\u00fcfen, ob ein von ihnen gekauftes Produkt betroffen ist. Wegen m\u00f6glichen grenz\u00fcberschreitenden Handels erstrecke sich der R\u00fcckruf auch auf in \u00d6sterreich verkaufte Chargen, so Danone. \u00abProdukte der betroffenen Produktionschargen sollen nicht weiter gef\u00fcttert und dort zur\u00fcckgegeben werden, wo diese gekauft wurden\u00bb, teilte das Unternehmen mit.\u00a0<\/p>\n<p>Efsa hatte zuvor Leitlinien ver\u00f6ffentlicht\u00a0<\/p>\n<p>Danone reagiert auf die am Montag ver\u00f6ffentlichte wissenschaftliche Leitlinie der Efsa zu vorsorglichen Schwellenwerten f\u00fcr Cereulid in S\u00e4uglingsnahrung. Die EU-Kommission hatte die Beh\u00f6rde mit Sitz im italienischen Parma um eine Einsch\u00e4tzung gebeten, wie gef\u00e4hrlich Cereulid f\u00fcr S\u00e4uglinge ist, wie die Efsa mitteilte.\u00a0<\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rde f\u00fchrte eine Risikobewertung durch und legte nun erstmals einen Sicherheitsrichtwert speziell f\u00fcr Babys fest. Damit sollen Beh\u00f6rden in der EU schneller und einheitlicher entscheiden k\u00f6nnen, wann ein R\u00fcckruf notwendig ist.\u00a0<\/p>\n<p>Babynahrung schon vorher zur\u00fcckgerufen\u00a0<\/p>\n<p>Bereits vor rund einer Woche hatte Danone in Deutschland mehrere Chargen seiner \u200cBabynahrung der Marke Aptamil zur\u00fcckgerufen. Damals ging es um drei Chargen. Nun sind es Dutzende, wie aus den Angaben auf den Markenwebsites hervorgeht.\u00a0<\/p>\n<p>Schon Anfang Januar hatte auch der Nahrungsmittelkonzern Nestl\u00e9 S\u00e4uglingsnahrungsprodukte wegen desselben Toxins zur\u00fcckgerufen. Betroffen waren verschiedene Pulver und Fl\u00fcssigkeiten in Dosen, Schachteln und Flaschen der Marken Beba und Alfamino.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Frankfurt am Main (dpa) &#8211; Der Lebensmittelkonzern Danone ruft weitere Chargen der Babynahrungsmarken Aptamil und Milumil zur\u00fcck. 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