{"id":775317,"date":"2026-02-06T02:13:11","date_gmt":"2026-02-06T02:13:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/775317\/"},"modified":"2026-02-06T02:13:11","modified_gmt":"2026-02-06T02:13:11","slug":"ihk-konjunkturbericht-jahresbeginn-keine-aufbruchstimmung-in-der-pfaelzer-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/775317\/","title":{"rendered":"IHK-Konjunkturbericht Jahresbeginn Keine Aufbruchstimmung in der Pf\u00e4lzer Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/mrn_news_platzhalter_logo-5-1-23.jpg\" alt=\"Mrn news platzhalter logo 5\" width=\"900\" height=\"500\" class=\"aligncenter size-full wp-image-622893\"  \/><br \/>Ludwigshafen\/Metropolregion Rhein-Neckar \u2013 Die Pf\u00e4lzer Wirtschaft d\u00fcmpelt vor sich hin: Jedes zweite Unternehmen spricht von einem befriedigenden und drei von zehn von einem schwachen Gesch\u00e4ftsklima. Gleichzeitig rechnet die \u00fcberwiegende Mehrheit damit, dass sich in den n\u00e4chsten Monaten eine Besserung einstellen wird. Das ergibt die aktuelle Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) f\u00fcr die Pfalz. Die Stimmung l\u00e4sst sich als entt\u00e4uscht und frustriert beschreiben. Hauptgrund f\u00fcr die schlechte Laune: Der ausgebliebene \u201eHerbst der Reformen\u201c.<\/p>\n<p>Albrecht Hornbach, Pr\u00e4sident der IHK Pfalz, beklagt die unerf\u00fcllten Versprechungen der Regierung: \u201eDie Unternehmer erwarten jetzt ein klares Signal, dass sich etwas \u00e4ndert. Das Konjunkturpaket stabilisiert die Lage bestenfalls, notwendig sind aber strukturelle Verbesserungen \u2013 Abbau von B\u00fcrokratie, Reform der Sozialsysteme und Investitionen in die Infrastruktur.\u201c<\/p>\n<p>Konjunkturklimaindex bewegt sich seitw\u00e4rts<\/p>\n<p>Mit 89 Punkten liegt der Konjunkturklimaindex jetzt zwar um drei Punkt h\u00f6her als in der letzten Umfrage. \u201eKeine Branche springt aber \u00fcber die 100-Punkte-Marke\u201c, sagt Ruth Scherer, Konjunkturexpertin der IHK Pfalz. \u201eVon allen Branchen entwickelt sich am ehesten noch der Index in der Industrie g\u00fcnstig: Hier gab es einen Zuwachs von neun Punkten auf jetzt 93 Punkte.\u201c Im Handel habe der Index sogar wieder um 5 Punkte nachgegeben. Inzwischen geben 65% der Unternehmen an, dass die Arbeitskosten das gr\u00f6\u00dfte Risiko f\u00fcr die Gesch\u00e4ftsentwicklung in den n\u00e4chsten zw\u00f6lf Monate sind, danach folgen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und die Entwicklung des Inlandsabsatzes. Der Fachkr\u00e4ftemangel bleibt relevant, verliert aber an Gewicht.<\/p>\n<p>Industrie<br \/>Die Gesch\u00e4ftslage in der Industrie verbessert sich leicht: Aktuell nennen 54% die Lage \u201ezufriedenstellend\u201c (Herbst: 45%) und noch 28% \u201eschlecht\u201c (Herbst: 38%). Die Branche schaut auch etwas zuversichtlicher in die Zukunft, 22% gehen von einer Belebung aus (Herbst: 16%) und 53% (57%) von einer konstanten Entwicklung. Bei den Exporten rechnen konstant 10% mit einer positiven, dagegen 62% (Herbst: 46%) mit einer gleichbleibenden Entwicklung. Die Investitionsbereitschaft bleibt niedrig: 31% (Herbst: 37%) senken die Budgets, unver\u00e4ndert 22% wollen mehr investieren. Angespannt bleibt auch die Arbeitsplatzsituation, denn 22% (Herbst: 24%) denken \u00fcber Entlassungen nach, auch wenn die Mehrheit (genau: 64%, Herbst: 70%) ihre Arbeitskr\u00e4fte halten will.<\/p>\n<p>Handel<br \/>Die Handelsunternehmen sch\u00e4tzen ihre Lage schlechter ein als im Herbst: Nur 9% (Herbst 12%) nennen die Lage \u201egut\u201c, dagegen 36% (Herbst 36%) als \u201eschlecht\u201c. Besonders die Gesch\u00e4ftserwartungen sind gesunken \u2013 37% (Herbst: 27%) rechnen mit schlechteren Gesch\u00e4ften, nur 5% (3%) gehen von einer Belebung aus. Das schl\u00e4gt sich auch bei den geplanten Investitionen nieder: 44% (Herbst: 36%) wollen ihre Budgets senken, 33% (39%) halten die Budgets konstant. Dar\u00fcber hinaus denken 39% (Herbst 32%) der H\u00e4ndler dar\u00fcber nach, Arbeitspl\u00e4tze abzubauen und nur konstante 5% planen, zus\u00e4tzliche Arbeitspl\u00e4tze zu schaffen.<\/p>\n<p>Dienstleistungen<br \/>Weiterhin die Ausnahme unter den Branchen sind die Dienstleistungsunternehmen. Unver\u00e4ndert ein Viertel ist mit dem Gesch\u00e4ftsklima zufrieden und ebenso viele unzufrieden (Herbst: 27%). Bei den Gesch\u00e4ftserwartungen gehen 63% von einer gleichbleibenden Entwicklung aus (Herbst: 67%), mit besseren Gesch\u00e4ften rechnen 15% (Herbst: 16%). Die Investitionsbereitschaft bewegt sich auf einem \u00e4hnlichen Niveau wie bei der letzten Umfrage im Herbst: 47% wollen gleich viel investieren (Herbst: 47%), 30% (24%) sogar mehr. Bei den Besch\u00e4ftigtenzahlen \u00e4ndert sich ebenfalls wenig: 73% (Herbst: 65%) wollen am aktuellen Stand festhalten, unver\u00e4ndert 14% planen sogar Neueinstellungen.<\/p>\n<p>Gastgewerbe<br \/>Bei den Hoteliers und Gastronomen hat sich die Lage verschlechtert: So klagen aktuell 44% \u00fcber einen schwachen Gesch\u00e4ftsverlauf (Herbst: 31%) und nur 18% (24%) nennen die Lage gut. Bei den Gesch\u00e4ftserwartungen sieht es etwas besser aus, denn 21% der befragten Unternehmen rechnen mit einer Belebung (Herbst: 7%) und 58% (Herbst: 65%) gehen von einer konstanten Entwicklung aus. Bei den Investitionen schl\u00e4gt sich das nicht nieder \u2013 38% wollen weniger (Herbst: 38%) und 24% (Herbst: 21%) mehr Geld ausgeben. Immerhin 73% (Herbst 62) wollen die Besch\u00e4ftigtenzahl konstant halten, allerdings wollen nur 3% (Herbst: 4%) Personal einstellen.<\/p>\n<p>Der Konjunkturbericht der IHK Pfalz beruht auf der regelm\u00e4\u00dfigen Befragung von rund 1.200 Unternehmen, \u00fcberwiegend Handelsregister-Firmen aus den Wirtschaftssektoren Industrie, Handel und Dienstleistungen sowie Gastgewerbe. Sie repr\u00e4sentieren rund 65% der sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten in der Pfalz. Die Ergebnisse sind nach Besch\u00e4ftigtengr\u00f6\u00dfenklassen gewichtet. Die Befragung wurde im Zeitraum vom 2. Januar bis 23. Januar 2026<\/p>\n<p>Den gesamten Konjunkturbericht finden Sie unter www.ihk.de\/pfalz, Nummer 417.<\/p>\n<p>Quelle: Industrie- und Handelskammer f\u00fcr die Pfalz<\/p>\n<p class=\"post-modified-info\">Zuletzt aktualisiert am 5. Februar 2026, 22:16<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ludwigshafen\/Metropolregion Rhein-Neckar \u2013 Die Pf\u00e4lzer Wirtschaft d\u00fcmpelt vor sich hin: Jedes zweite Unternehmen spricht von einem befriedigenden und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":775318,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1845],"tags":[61836,3584,1634,28219,3364,29,11691,175694,2136,9903,548,663,3934,45817,18955,666,30,3986,13,5665,73753,54,175695,9951,25476,2096,25488,25489,14,14480,15,12501,16935,3686,139,5206,28951,12,33605,4649,173,27822,1889,33477],"class_list":["post-775317","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-mannheim","tag-61836","tag-arbeitsplaetze","tag-baden-wuerttemberg","tag-branchen","tag-de","tag-deutschland","tag-dienstleistungen","tag-dienstleistungsunternehmen","tag-entwicklung","tag-ergebnisse","tag-eu","tag-europa","tag-europe","tag-firmen","tag-gastgewerbe","tag-geld","tag-germany","tag-handel","tag-headlines","tag-ihk","tag-ihk-pfalz","tag-industrie","tag-industrie-und-handelskammer-fuer-die-pfalz","tag-investitionen","tag-ludwigshafen","tag-mannheim","tag-metropolregion","tag-metropolregion-rhein-neckar","tag-nachrichten","tag-neckar","tag-news","tag-personal","tag-pfalz","tag-praesident","tag-regierung","tag-rhein","tag-rhein-neckar","tag-schlagzeilen","tag-stimmung","tag-umfrage","tag-unternehmen","tag-unternehmer","tag-zukunft","tag-zuwachs"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":"Validation failed: Text character limit of 500 exceeded"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/775317","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=775317"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/775317\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/775318"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=775317"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=775317"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=775317"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}