{"id":776451,"date":"2026-02-06T12:48:09","date_gmt":"2026-02-06T12:48:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/776451\/"},"modified":"2026-02-06T12:48:09","modified_gmt":"2026-02-06T12:48:09","slug":"analyse-zu-neuen-plaenen-macht-apple-bei-ki-jetzt-alles-besser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/776451\/","title":{"rendered":"Analyse zu neuen Pl\u00e4nen: Macht Apple bei KI jetzt alles besser?"},"content":{"rendered":"<ol class=\"a-toc__list\">\n<li class=\"a-toc__item&#10;          &#10;            a-toc__item--counter&#10;          &#10;            a-toc__item--current\">\n<p>              Analyse zu neuen Pl\u00e4nen: Macht Apple bei KI jetzt alles besser?<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Apple Intelligence ist ein Begriff, bei dem Fans von KI bislang abwinken: Die Sprach- und Bildmodelle des iPhone-Herstellers gelten einfach nicht als konkurrenzf\u00e4hig, genauso wenig wie die offerierten Dienste wie <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Schreibwerkzeuge-So-funktionieren-Apples-KI-Writing-Tools-9818327.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schreibwerkzeuge<\/a>, Image Playground oder Genmoji. Einen eigenen Chatbot bietet Apple ebenso wenig an, mit Siri l\u00e4sst sich <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=kTefnhbg0Ig\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">nur schlecht<\/a> plaudern. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Kuenstliche-Intelligenz-von-Apple-Siri-als-echter-Chatbot-und-KI-zum-Anpinnen-11150015.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zwei Nachrichten<\/a> aus den vergangenen Wochen k\u00f6nnten nun dazu f\u00fchren, dass sich das alles \u00e4ndert: Apple hat demnach vor, erstmals einen eigenen Chatbot direkt in seine Betriebssysteme zu integrieren, sowie, und das ist noch erstaunlicher, ein eigenes KI-Wearable auf den Markt zu bringen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>    <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Ein Kommentar von Ben Schwan\" height=\"1242\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 2208 \/ 1242; object-fit: cover;\" width=\"2208\"\/><\/p>\n<p class=\"a-inline-textbox__synopsis\">\n          Ben Schwan lebt als Journalist und Autor in Berlin, schreibt seit 25 Jahren \u00fcber Technologie-, Forschungs- und Wissenschaftsthemen und l\u00e4sst sich seine Begeisterung f\u00fcr Neues weder durch sich st\u00e4ndig wiederholende Hype-Zyklen, amoklaufende Sicherheitspolitiker noch technische Unzul\u00e4nglichkeiten nehmen.\n        <\/p>\n<p>Chatbots wohl doch interessant<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst zum Chatbot. Diesen hatte Apple \u00fcber einen langen Zeitraum sowohl nach Innen als nach Au\u00dfen abgelehnt. Softwareboss Craig Federighi gilt allgemein als KI-Skeptiker, der <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Apples-KI-Strategie-und-die-AI-Bubble-Holt-der-iPhone-Konzern-doch-noch-auf-11126903.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Rieseninvestitionen wie bei anderen IT-Riesen<\/a> bislang untersagt hatte. Offenbar f\u00fcrchtete der Konzern, erstens nicht mit der Konkurrenz mithalten zu k\u00f6nnen, sowie zweitens in Fallen hineinzulaufen, die Apple gar nicht mag \u2013 etwa <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/BBC-warnt-vor-fehlerhaften-KI-Nachrichtenzusammenfassungen-10278955.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">wenn KIs halluzinieren<\/a>, Guardrails nicht beachten und damit das familienfreundliche Image des Konzerns antasten.<\/p>\n<p>Doch mit iOS 27, macOS 27 und den anderen Betriebssystemen, die im Sommer vorgestellt und im Herbst ausgeliefert werden d\u00fcrften, soll sich das \u00e4ndern: Ein systemweit zur Verf\u00fcgung stehender Chatbot ist glaubw\u00fcrdigen Berichten zufolge vorgesehen, als eine Art Super-Siri. Das Ganze wird dann vom \u201ebevorzugten Cloud-Anbieter\u201c des Konzerns \u201egepowert\u201c, zu dem sich <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Nach-Gemini-Siri-Deal-Google-nun-Apples-bevorzugter-Cloud-Anbieter-11166990.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Google k\u00fcrzlich offiziell erkl\u00e4ren<\/a> durfte. Hei\u00dft: Apple steht au\u00dfen drauf, ein Google-Gemini-basiertes Modell ist drin. Interessant wird hier, wie Apple dies vermarkten wird. Der Konzern \u00e4u\u00dfert sich nicht zu technischen Details, es k\u00f6nnte f\u00fcr ihn aber ratsam sein, durchblicken zu lassen, dass man Google-Technik nutzt, um die oben erw\u00e4hnten m\u00f6glichen Peinlichkeiten zu umgehen.<\/p>\n<p>Der bevorzugte Cloud-Anbieter<\/p>\n<p>V\u00f6llig unklar ist auch noch, wie es mit dem Datenaustausch aussieht. Bislang wird angenommen, dass Apple zun\u00e4chst einfachere Gemini-Modelle auf eigenen Servern im Rahmen der <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Apples-KI-Server-made-in-USA-fertig-10900087.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Private-Cloud-Compute-Initiative<\/a> laufen l\u00e4sst, doch sind die f\u00fcr den im Herbst geplanten Chatbot wohl nicht gut genug. Danach kann Apple eigentlich nur noch <a href=\"https:\/\/cloud.google.com\/tpu\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Google-Tensor-Systeme<\/a> erwerben, die f\u00fcr die neuesten Gemini-Modelle optimiert sind, um sie in eigene Rechenzentren zu stellen. Oder aber die Rechenarbeit erfolgt in Googles Anlagen, was preislich und praktisch wohl sinnvoll ist, zumal auch die halbe iCloud auf Google-Cloud-Servern gehostet wird (neben <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Das-iCloud-Problem-Warum-Apples-Backup-unsicherer-ist-als-viele-vermuten-7127983.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Microsoft Azure und Amazons AWS<\/a>).<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Erste Anzeichen, wie man sich das alles vorzustellen hat, wird es wohl im April geben. Dann kommt nach allen aktuellen Erkenntnissen endlich die <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Lange-erwartete-kontextsensitive-Siri-Angeblich-Bedenken-bei-internen-Tests-10778833.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">kontextsensitive Siri<\/a> im Rahmen von iOS 26.4. Diese wird auf Apples eigenen Modellen sowie auf einfacheren Gemini-Modellen basieren, wie es bislang hei\u00dft. Der Konzern kann sich hier keine Schnitzer erlauben, nachdem das Vorhaben bereits im Sommer 2024 (!) angek\u00fcndigt worden war. Siri soll damit endlich intelligenter werden, Nutzerinhalte verwenden, um echten Mehrwert zu bieten \u2013 und auch Apps steuern oder zumindest auslesen. Die Chatbot-Qualit\u00e4ten eines ChatGPT oder Claude sind jedoch nicht zu erwarten, die kommen sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>Wirklich ein KI-Gadget<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich kam auch noch die Meldung herein, dass Apple im Sinne einer <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/KI-Geraete-OpenAI-und-Jony-Ive-planen-ein-Always-on-Device-11112355.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">direkten Konkurrenz zu Ex-Designboss Jony Ive<\/a> ein eigenes KI-Gadget in Form eines Wearables plant. Als ich dies erstmals vernahm, hielt ich es f\u00fcr einen Scherz. Schlie\u00dflich sind bisherige Produkte in dem Segment krachend gescheitert, und es steht keineswegs fest, dass es Jony Ive zusammen mit Sam Altman gelingt, ein im Markt erfolgreiches KI-Wearable von OpenAI durchzusetzen.<\/p>\n<p>Trotzdem scheinen die Informationen der Wahrheit zu entsprechen. Laut Angaben von The Information soll f\u00fcr 2027 eine Art anpinnbarer AirTag mit Lautsprecher, Kamera, Mikrofone und drahtloser Ladefunktion erscheinen. OpenAI hat selbst angeblich Stifte, Brillen, Pins und\/oder Ohrst\u00f6psel in der Pipeline. Die Sinnhaftigkeit dieser Ger\u00e4te ergibt sich eigentlich nur daraus, dass sie ohne Zusatzhardware wie ein Smartphone funktionieren, denn sonst k\u00f6nnte man einfach dieses verwenden.<\/p>\n<p>Apple hat au\u00dferdem bereits die Apple Watch, die die ideale Plattform f\u00fcr einen st\u00e4ndig verf\u00fcgbaren KI-Assistenten darstellen d\u00fcrfte \u2013 sie kann aber bislang offiziell nur indirekt Apple Intelligence. Apples m\u00f6glicher KI-Pin soll ein Millionenseller werden. Wie intelligent oder Cloud-abh\u00e4ngig er wird, ist offen. Es w\u00e4re f\u00fcr Apple zumindest ungew\u00f6hnlich, in eine derart unbewiesene Kategorie vorzusto\u00dfen. Da ist der Aufkauf des KI-Unternehmens <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Apple-kauft-KI-Start-up-Q-AI-fuer-Milliarden-11160150.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Q.AI schon spannender<\/a>, das es erm\u00f6glichen soll, mit Sprachassistenten stimmlos zu kommunizieren. Das w\u00e4re ein echter Fortschritt.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/mailto:bsc@heise.de\" title=\"Ben Schwan\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">bsc<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Analyse zu neuen Pl\u00e4nen: Macht Apple bei KI jetzt alles besser? 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