{"id":776604,"date":"2026-02-06T14:08:12","date_gmt":"2026-02-06T14:08:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/776604\/"},"modified":"2026-02-06T14:08:12","modified_gmt":"2026-02-06T14:08:12","slug":"homepage-kosmos-kooperation-und-klima-bundesministerin-dorothee-baer-in-brasilien-und-chile","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/776604\/","title":{"rendered":"Homepage &#8211; Kosmos, Kooperation und Klima: Bundesministerin Dorothee B\u00e4r in Brasilien und Chile"},"content":{"rendered":"<p>                    <strong class=\"mark\">Bio\u00f6konomie und Raumfahrt<\/strong> in Brasilien<\/p>\n<p>Brasilien ist das wichtigste Partnerland Deutschlands in <a class=\"RichTextIntLink NavNode\" href=\"https:\/\/www.bmftr.bund.de\/DE\/Forschung\/International\/Lateinamerika\/lateinamerika_node.html\" title=\"Lateinamerika\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Lateinamerika<\/a>. Seit mehr als 50 Jahren arbeiten beide L\u00e4nder auf Grundlage des Wissenschaftlich-Technologischen Zusammenarbeitsabkommens eng zusammen, insbesondere in der Bio\u00f6konomie sowie der Klima- und Nachhaltigkeitsforschung.<\/p>\n<p>Internationale Vernetzung der <strong class=\"mark\">Hightech Agenda Deutschland<\/strong><\/p>\n<p>Bundesministerin B\u00e4r betonte auf ihrer Reise die strategische Bedeutung des Landes: \u201eBrasilien ist unser stabiler Anker in Lateinamerika. Wir wollen noch mehr Kooperationen befl\u00fcgeln, das Beste aus unseren beiden L\u00e4ndern zusammenbringen\u201c, erkl\u00e4rte sie. Ein Schwerpunkt des Besuchs lag auf der internationalen Vernetzung der Hightech Agenda Deutschland, etwa in der Energieforschung. Geplant ist der Aufbau eines gemeinsamen Innovation Hubs f\u00fcr klimaneutrale Energie.\u00a0<\/p>\n<p>Au\u00dferdem lud die Ministerin brasilianische Spitzenforscherinnen und -forscher zur Arbeit in Deutschland ein, unter anderem im Rahmen des <a class=\"RichTextIntLink NavNode\" href=\"https:\/\/www.bmftr.bund.de\/DE\/Forschung\/Wissenschaftssystem\/1000koepfeplus\/1000koepfeplus_node.html\" title=\"1000 K\u00f6pfe Plus Programm\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">1.000-K\u00f6pfe-Plus-Programms<\/a> (\u201eGlobal Minds Initiative\u201c).<\/p>\n<p><strong class=\"mark\">Kooperation in der Raumfahrt<\/strong> mit Brasilien<\/p>\n<p>Die Bundesforschungsministerin tauschte sich au\u00dferdem mit Vertreterinnen der zivilen Raumfahrtagentur Ag\u00eancia Espacial Brasileira (AEB) zu m\u00f6glichen Kooperationen im Bereich der Raumfahrt aus. Brasilien verf\u00fcgt seit vielen Jahren \u00fcber ein eigenes Raumfahrtprogramm. Die AEB verfolgt das Ziel, Brasilien zur f\u00fchrenden Raumfahrtnation S\u00fcdamerikas zu entwickeln.<\/p>\n<p hidden=\"hidden\" id=\"gallery_1121348\">\n            Bildergalerie: Besuch in Brasilien und Chile<\/p>\n<p><strong class=\"mark\">Chile:<\/strong> Europ\u00e4ische Spitzenastronomie unter dem besten Himmel der Welt<\/p>\n<p>Chile z\u00e4hlt zu den wichtigsten Partnerl\u00e4ndern Deutschlands in Lateinamerika. Ein Schwerpunkt der Reise in das Land zwischen Anden und Pazifik war die <a class=\"RichTextIntLink NavNode\" href=\"https:\/\/www.bmftr.bund.de\/DE\/Raumfahrt\/Universum\/universum_node.html\" title=\"Universum\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Astronomie<\/a>: Der chilenische Nachthimmel bietet weltweit einzigartige Bedingungen f\u00fcr die Beobachtung des Universums.<\/p>\n<p>Entdeckung <strong class=\"mark\">Schwarzer L\u00f6cher und Physik-Nobelpreis<\/strong><\/p>\n<p>Bundesministerin B\u00e4r besuchte die Observatorien der Europ\u00e4ischen S\u00fcdsternwarte (ESO) in der Atacama-W\u00fcste. Deutschland ist mit rund 22 Prozent gr\u00f6\u00dfter Beitragszahler der ESO, der weltweit f\u00fchrenden europ\u00e4ischen Organisation f\u00fcr bodengebundene astronomische Forschung. Die ESO mit Hauptsitz in Deutschland kann immer wieder herausragende Erfolge verzeichnen:\u00a0<\/p>\n<ul>\n<li>Die ESO ist mit seinen Teleskopen in Chile ma\u00dfgeblich am weltweiten Projekt \u201eEvent Horizon Telescope\u201c beteiligt, mit dem 2019 erstmals die Abbildung eines Schwarzen Lochs gelungen ist.<\/li>\n<li>Beobachtungen an einem der Teleskope der ESO, dem Very Large Telescope (VLT) bildeten unter anderem die Grundlage f\u00fcr den Physik-Nobelpreis 2020 von Reinhard Genzel.\u00a0<\/li>\n<li>In Zahlen ist das VLT mit im Schnitt pro Tag mehr als einer Fachver\u00f6ffentlichung das wissenschaftlich produktivste bodengebundene Observatorium.<\/li>\n<li>Mit den Teleskopen der ESO ist die erste Aufnahme eines Exoplaneten oder die Bestimmung der Bahndaten f\u00fcr die Sterne, die um das supermassereiche Schwarze Loch im Zentrum der Milchstra\u00dfe kreisen, gelungen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong class=\"mark\">Raumfahrt und Astronomie<\/strong> eng verbunden<\/p>\n<p>Die Bundesministerin betonte bei ihrem Besuch, dass die bodengebundene Astronomie und die Raumfahrt eng miteinander verbunden sind und ein zentrales Fundament f\u00fcr zuk\u00fcnftige Weltraumaktivit\u00e4ten bilden \u2013 von der Missionsplanung bis zur Weltraumlageerfassung.\u00a0<\/p>\n<p>Investitionen in astrophysikalische Gro\u00dfprojekte erzeugen au\u00dferdem Industrieauftr\u00e4ge sowie Innovationssch\u00fcbe und bilden hochqualifizierte Fachkr\u00e4fte aus. Zahlreiche Alltagsinnovationen, zum Beispiel das WLAN, gehen auf die Astrophysik zur\u00fcck.\u00a0<\/p>\n<p>An der Grenze des Machbaren: <strong class=\"mark\">Das Extremely Large Telescope<\/strong><\/p>\n<p>Mit dem Extremely Large Telescope (ELT) entsteht auf dem Cerro Armazones derzeit das gr\u00f6\u00dfte Teleskop der Welt. Es ist das weltweit wichtigste und gr\u00f6\u00dfte bodengebundene optische Teleskop-Gro\u00dfprojekt f\u00fcr mindestens die n\u00e4chste Dekade. Das ELT soll neue Erkenntnisse \u00fcber die ersten Sterne und Galaxien, Dunkle Materie und Dunkle Energie sowie \u00fcber Exoplaneten und m\u00f6gliche Lebensspuren liefern. Deutsche Forschungseinrichtungen tragen im Rahmen der <a class=\"RichTextIntLink NavNode\" href=\"https:\/\/www.bmftr.bund.de\/DE\/Forschung\/Grundlagenforschung\/grundlagenforschung_node.html\" title=\"Grundlagenforschung\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Projektf\u00f6rderung des BMFTR<\/a> ma\u00dfgeblich zu der Entwicklung der Instrumente bei und werden in der aktuellen F\u00f6rderperiode 2023-2026 mit 7,1 Millionen Euro unterst\u00fctzt.\u00a0<\/p>\n<p>                Das ELT in Zahlen<\/p>\n<ul class=\"c-number-grid__list\" aria-labelledby=\"modulzahlenraster_1121322\">\n<li class=\"c-number-grid__item\">\n<p>                                39<\/p>\n<p>Der Hauptspiegel hat einen Durchmesser von 39m. Es ist damit vier bis f\u00fcnfmal gr\u00f6\u00dfer als heutige Spitzenteleskope und wird rund 15 Mal mehr Licht auffangen k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"c-number-grid__item\">\n<p>                                3046<\/p>\n<p>Das ELT steht auf 3046m in der\u00a0Atacama-W\u00fcste in Chile\u00a0auf dem Berg\u00a0Cerro Armazones<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"c-number-grid__item\">\n<p>                                4608<\/p>\n<p>Die Position der Spiegel wird von 4608 Sensoren auf unter 1\/10 Nanometer (unter 1\/10.000 eines Haares) genau gesteuert.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"c-number-grid__item\">\n<p>                                798<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Spiegel besteht aus 798 Einzelelementen, die in den Fertigungshallen der ESO in Garching montiert werden.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bio\u00f6konomie und Raumfahrt in Brasilien Brasilien ist das wichtigste Partnerland Deutschlands in Lateinamerika. 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