{"id":776798,"date":"2026-02-06T15:54:12","date_gmt":"2026-02-06T15:54:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/776798\/"},"modified":"2026-02-06T15:54:12","modified_gmt":"2026-02-06T15:54:12","slug":"ukraine-russischer-general-in-moskau-niedergeschossen-lawrow-gibt-kiew-die-schuld-an-terroranschlag-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/776798\/","title":{"rendered":"Ukraine: ++ Russischer General in Moskau niedergeschossen \u2013 Lawrow gibt Kiew die Schuld an \u201eTerroranschlag\u201c ++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die j\u00fcngste Runde der trilateralen Friedensgespr\u00e4che zwischen der Ukraine, Russland und den USA ist vorbeigegangen. Beide Seiten bezeichneten die Gespr\u00e4che als produktiv.<\/p>\n<p><b>Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine im Liveticker:<\/b><\/p>\n<p>12:22 Uhr \u2013 Lawrow: Mordversuch an General zeigt Desinteresse der Ukraine an Frieden<\/p>\n<p>Russlands Au\u00dfenminister Sergej Lawrow macht die Ukraine f\u00fcr die Sch\u00fcsse auf einen hochrangigen russischen Armeevertreter in Moskau verantwortlich. \u201eDieser Terroranschlag best\u00e4tigt einmal mehr die Ausrichtung des Regimes von (Pr\u00e4sident Wolodymyr) Selenskyj auf st\u00e4ndige Provokationen, die darauf abzielen, den Verhandlungsprozess zum Scheitern zu bringen\u201c, sagte Lawrow am Freitag im russischen Fernsehen mit Blick auf die Verhandlungen zu einem Ende der K\u00e4mpfe in der Ukraine. Der General war zuvor in Moskau niedergeschossen und ins Krankenhaus eingeliefert worden.<\/p>\n<p>10:26 Uhr \u2013 Russland: Haben Popiwka im Osten der Ukraine eingenommen<\/p>\n<p>Die russischen Truppen haben nach \u200dAngaben des Verteidigungsministeriums in Moskau die ukrainische Ortschaft Popiwka eingenommen. Die Siedlung in der Region Sumy im Nordosten sei unter Kontrolle der russischen Truppen, meldet die russische Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf das Ministerium. Unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen lassen sich \u2060solche Berichte \u00fcber das Kampfgeschehen \u2060nicht.<\/p>\n<p>08:58 Uhr \u2013 Russischer General in Moskau niedergeschossen<\/p>\n<p>Ein russischer General ist nach Angaben der russischen Beh\u00f6rden in einem Wohnhaus in Moskau angeschossen worden. Ein Unbekannter habe \u201emehrere Sch\u00fcsse\u201c auf Wladimir Aleksejew abgegeben und sei dann geflohen, erkl\u00e4rte das russische Ermittlungskomitee am Freitag. Aleksejew, ein hochrangiges Mitglied des russischen Generalstabs, sei in ein Krankenhaus eingeliefert worden. <\/p>\n<p>Medienberichten zufolge ereignete sich die Tat am fr\u00fchen Morgen in Moskau. Der General sei in seinem Wohnhaus vor dem Fahrstuhl mehrmals in den R\u00fccken geschossen worden, berichtete der den russischen Sicherheitsorganen nahestehende Telegramkanal Mash. Mindestens drei Kugeln h\u00e4tten den Geheimdienstler getroffen &#8211; zwei im Bauchbereich, eine im Bein. \u201eAlexejew hat sehr viel Blut verloren\u201c, schrieb Mash. <\/p>\n<p>08:18 Uhr \u2013 Estland schr\u00e4nkt Betrieb der Grenz\u00fcberg\u00e4nge zu Russland ein<\/p>\n<p>Estland beschr\u00e4nkt aus Sicherheitsgr\u00fcnden den Betrieb der Grenz\u00fcberg\u00e4nge zum benachbarten Russland. Die Regierung des baltischen EU- und Nato-Landes entschied in der Hauptstadt Tallinn, den Betrieb der beiden Kontrollpunkte Luhamaa und Koidula vom 24. Februar an f\u00fcr drei Monate in den Nachtstunden auszusetzen. Tags\u00fcber sollen die Grenz\u00fcberg\u00e4nge weiterhin zw\u00f6lf Stunden lang ge\u00f6ffnet bleiben. Die gleiche Regelung gilt bereits am dritten estnisch-russischen Grenz\u00fcbergang in Narva, der seit dem 1. Mai 2024 nachts geschlossen ist.<\/p>\n<p>\u201eDa Russland sich an der Grenze zeitweise irrational verh\u00e4lt, m\u00fcssen wir Ressourcen freisetzen, um die Grenze effektiver zu \u00fcberwachen\u201c, wurde Ministerpr\u00e4sident Kristen Michal in der Mitteilung zitiert \u2013 ohne Details zu nennen. Auch Innenminister Igor Taro sagte, das Verhalten der russischen Grenzbeamten erfordere st\u00e4ndige Ressourcen und erh\u00f6hte Aufmerksamkeit seitens der Polizei und des Grenzschutzes. Durch die n\u00e4chtliche Schlie\u00dfung der \u00dcberg\u00e4nge k\u00f6nnte das Personal dann dort eingesetzt werden, wo es am dringendsten ben\u00f6tigt werde. <\/p>\n<p>Taro sprach mit Blick auf die Arbeitsbelastung an den estnisch-russischen Grenz\u00fcberg\u00e4ngen zudem von einem \u201elogischen Schritt\u201c. Demnach sei die Zahl der Grenz\u00fcbertritte in den vergangenen Jahren deutlich zur\u00fcckgegangen und werde voraussichtlich auch nicht wieder das fr\u00fchere Niveau erreichen. 2025 haben den Angaben zufolge etwa 1,08 Millionen Menschen die Grenze \u00fcberquert \u2013 fast f\u00fcnfmal weniger im Vergleich zu den 5,3 Millionen Menschen im Jahr 2018. Das gr\u00f6\u00dfte Aufkommen dabei wurde in Narva verzeichnet.<\/p>\n<p>07:39 Uhr \u2013 Gouverneur: Schwere Sch\u00e4den im russischen Belgorod nach ukrainischem Beschuss<\/p>\n<p>Die Ukraine hat russischen Angaben zufolge \u2060in der Nacht \u2060die Grenzstadt Belgorod angegriffen. Dabei seien schwerwiegende Sch\u00e4den entstanden, teilt der Gouverneur der Oblast, Wjatscheslaw Gladkow, mit. In Belgorod gebe \u200des keine milit\u00e4rischen Ziele. Die \u200dStromversorgung sei noch nicht vollst\u00e4ndig \u2060wiederhergestellt, erkl\u00e4rt er am Morgen. Auch in der benachbarten \u200dOblast Brjansk \u2060werden \u200cdem \u200cdortigen Gouverneur zufolge \u200cEnergieanlagen getroffen. Eine \u200bukrainische Stellungnahme liegt derzeit nicht \u200dvor. <\/p>\n<p>06:59 Uhr \u2013 Regionalgouverneur: Paar bei russischem Angriff in Region Saporischschja get\u00f6tet<\/p>\n<p>Bei einem russischen Drohnengriff in der s\u00fcdukrainischen Region Saporischschja ist nach Angaben des Gouverneurs der Region ein Paar get\u00f6tet worden. Der 49-j\u00e4hrige Mann und die 48-j\u00e4hrige Frau seien bei dem Angriff auf ihr Haus in der Stadt Wilniansk gestorben, erkl\u00e4rte Regionalgouverneur Iwan Fedorow im Onlinedienst Telegram. Ein 14-j\u00e4hriger Junge sei zudem bei einem Angriff auf die Stadt Saporischschja verletzt worden.<\/p>\n<p>Donnerstag, 5. Februar:20:50 Uhr \u2013 Trump fordert \u201eneuen, verbesserten und modernisierten\u201c Atomwaffenvertrag mit Russland<\/p>\n<p>Am Donnerstag ist das Abkommen \u201eNew Start\u201c zur atomaren Abr\u00fcstung zwischen Russland und den USA ausgelaufen. Donald Trump fordert nun einen modernisierten Vertrag, der langfristig Bestand haben solle.  Eine \u00dcbergangsvereinbarung f\u00fcr einen Fortbestand der Regeln gibt es nicht. <\/p>\n<p>20:38 Uhr \u2013 Selenskyj erwartet n\u00e4chste Gespr\u00e4chsrunde in den USA<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten Verhandlungen \u00fcber ein Ende des Ukraine-Krieges werden nach Angaben von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj wahrscheinlich in den USA stattfinden. Die Ukraine sei bereit zu allen Gespr\u00e4chsformaten, \u201edie den Frieden wirklich n\u00e4her bringen und ihn zuverl\u00e4ssig und dauerhaft machen k\u00f6nnen, sodass Russland den Appetit verliert, weiterzuk\u00e4mpfen\u201c, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft aus Kiew. \u201eEs ist wichtig, dass dieser Krieg so endet, dass Russland keinen Lohn f\u00fcr seine Aggression erh\u00e4lt.\u201c<\/p>\n<p>19:30 Uhr \u2013 USA stellen Sanktionen gegen russische Schattenflotte in Aussicht<\/p>\n<p>US-Finanzminister Scott Bessent kn\u00fcpft weitere Sanktionen gegen Russland an den Verlauf der Friedensgespr\u00e4che f\u00fcr \u2060die Ukraine. Er erw\u00e4ge Strafma\u00dfnahmen gegen die russische Schattenflotte von \u00d6ltankern, sagt Bessent. Bestehende Sanktionen gegen die \u00d6lkonzerne Rosneft und Lukoil h\u00e4tten Russland an den Verhandlungstisch gebracht.<\/p>\n<p>18:51 Uhr \u2013 Trilaterale Gespr\u00e4che sollen in kommenden Wochen fortgesetzt werden<\/p>\n<p>Die Gespr\u00e4che zwischen den USA, der Ukraine und Russland sollen bald \u2060fortgesetzt werden. Die zweit\u00e4gigen Beratungen in Abu Dhabi seien konstruktiv gewesen, teilt der US-Sondergesandte Steve Witkoff mit. Sie h\u00e4tten sich darauf konzentriert, wie die Bedingungen f\u00fcr einen dauerhaften \u200dFrieden geschaffen werden k\u00f6nnten, und w\u00fcrden in den kommenden Wochen fortgesetzt. Auch in einem offiziellen Kommunique der Ukraine hei\u00dft es, die trilateralen Beratungen sollten in den kommenden Wochen weitergehen.<\/p>\n<p>16:45 Uhr \u2013 Selenskyj ver\u00f6ffentlicht emotionales Video der freigelassenen Kriegsgefangenen <\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident auf X ein Video von den nun freigekommenen ukrainischen Kriegsgefangenen geteilt. Zuvor war bei trilateralen Gespr\u00e4chen in Abu Dhabi die Freilassung von 157 ukrainischen Soldaten vereinbart worden. Selenskyj versah das Video mit dem schlichten Titel \u201eHome\u201c.<\/p>\n<p>15:23 Uhr \u2013 Schritte der Einigung: 157 Ukrainer bei Gefangenenaustausch freigekommen<\/p>\n<p>Die Verhandlungen in Abu Dhabi sind offenbar vorbei. Wesentliche Schritte zur Beendigung des Krieges wurden nicht vereinbar. Daf\u00fcr hat die Ukraine nach Angaben Selenskyjs 157 Menschen aus russischer Gefangenschaft zur\u00fcckgeholt. Unter den Freigelassenen seien Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere der Streitkr\u00e4fte, der Nationalgarde und des Grenzschutzes sowie auch Zivilisten, schrieb Selenskyj. Viele von ihnen seien bereits seit 2022 in Gefangenschaft gewesen. Der Austausch sei nach einer langen Pause erfolgt und besonders wichtig gewesen. Selenskyj dankte allen Beteiligten und betonte, Ziel bleibe es, \u201ealle unsere Leute nach Hause zu holen \u2013 jede einzelne Familie soll ihre Angeh\u00f6rigen wiedersehen\u201c.<\/p>\n<p>Es gehe um insgesamt 314 Personen, sagte der US-Sondergesandte Steven Witkoff. Die Friedensgespr\u00e4che \u200dseien detailliert und produktiv gewesen, es bleibe jedoch noch einiges zu kl\u00e4ren, f\u00fcgt er hinzu. Die Diskussionen w\u00fcrden fortgesetzt, in den kommenden Wochen werde mit weiteren Fortschritten gerechnet.<\/p>\n<p>14:22 Uhr \u2013 Starlink-Ausf\u00e4lle legen russische Truppenf\u00fchrung lahm<\/p>\n<p>Ausf\u00e4lle des Satelliteninternets Starlink haben nach ukrainischen Angaben zu massiven Problemen bei russischen Einheiten in der Ukraine gef\u00fchrt. Demnach seien Kommunikation, Drohnensteuerung und Artilleriekoordination teils zusammengebrochen, Angriffsoperationen in mehreren Frontabschnitten ausgesetzt worden. Hintergrund sind Ma\u00dfnahmen von Elon Musk und der Ukraine gegen die illegale Nutzung von Starlink durch russische Truppen. Terminals m\u00fcssen fortan registriert werden, alle anderen Terminals in der Region werden abgeschaltet.<\/p>\n<p>13:33 Uhr \u2013 Ukraine greift russischen Raketenst\u00fctzpunkt Kapustin Jar an<\/p>\n<p>Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte haben nach eigenen Angaben den russischen Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt Kapustin Jar in der Region Astrachan angegriffen, von dem aus Russland Raketen des Typs \u201eOreschnik\u201c startet. Der ukrainische Generalstab erkl\u00e4rte, im Januar seien mit weitreichenden Angriffsmitteln ukrainischer Produktion, darunter der Drohnentyp FP-5 \u201eFlamingo\u201c, mehrere Geb\u00e4ude f\u00fcr die Startvorbereitung von Raketen besch\u00e4digt worden. Ein Hangar sei erheblich zerst\u00f6rt worden, Teile des Personals mussten evakuiert worden.<\/p>\n<p>11:22 Uhr \u2013 Kremlsprecher: Moskau bedauert Auslaufen von Atomwaffenvertrag<\/p>\n<p>Kremlsprecher Dmitri Peskow \u00e4u\u00dfert sich zum Auslaufen des letzten verbliebenen Atomwaffenvertrags zwischen den USA und Russland. Moskau sehe das Ende des Abr\u00fcstungsvertrags New Start negativ und bedauere es, erkl\u00e4rte Peskow am Donnerstag. \u201eDie Russische F\u00f6deration wird in jedem Fall ihren verantwortungsvollen und umfassenden Ansatz zur Stabilit\u00e4t in Bezug auf Atomwaffen beibehalten. Und selbstverst\u00e4ndlich werden dabei in erster Linie ihre nationalen Interessen im Vordergrund stehen\u201c, sagte Peskow.  <\/p>\n<p>Das russische Au\u00dfenministerium hatte am Mittwochabend mitgeteilt, \u201eunter den gegenw\u00e4rtigen Umst\u00e4nden\u201c gehe Moskau davon aus, dass die Vertragsparteien nicht mehr an die Bestimmungen des Abr\u00fcstungsvertrags gebunden seien und grunds\u00e4tzlich frei \u00fcber ihr weiteres Vorgehen entscheiden k\u00f6nnten.  <\/p>\n<p>09:56 Uhr \u2013 Russischer Verhandlungsf\u00fchrer: Es gibt Fortschritte bei Gespr\u00e4chen<\/p>\n<p>Dem russischen Verhandlungsf\u00fchrer <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69831fa22dfdd2aa245251b7\/kirill-dmitrijew-verkommene-linke-eliten-putin-vertrauter-dementiert-epstein-verbindungen-nach-moskau.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69831fa22dfdd2aa245251b7\/kirill-dmitrijew-verkommene-linke-eliten-putin-vertrauter-dementiert-epstein-verbindungen-nach-moskau.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kirill Dmitrijew<\/a> zufolge gibt es bei den \u200dGespr\u00e4chen in Abu Dhabi Fortschritte. \u201eKriegstreiber\u201c aus Europa und Gro\u00dfbritannien versuchten zwar st\u00e4ndig, sich in diesen Prozess einzumischen, sagt er zu Reportern vor der Fortsetzung der Gespr\u00e4che. <\/p>\n<p>Je mehr solche Versuche unternommen w\u00fcrden, desto mehr w\u00fcrde sich jedoch zeigen, dass Fortschritte erzielt w\u00fcrden. \u201eEs gibt positive Entwicklungen.\u201c \u2060Es werde aktiv an \u2060der Wiederherstellung der Beziehungen zu den Vereinigten Staaten gearbeitet, unter anderem im Rahmen einer amerikanisch-russischen Arbeitsgruppe zum Thema Wirtschaft, erg\u00e4nzt er.<\/p>\n<p>04:30 Uhr \u2013 Ernstfall: WELT spielt russischen Angriff durch<\/p>\n<p>\u201eErnstfall &#8211; Was, wenn Russland uns angreift?\u201c Unter diesem Titel haben WELT und das German Wargaming Center der Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t Hamburg eine sicherheitspolitische Krise in Europa simuliert. Fr\u00fchere politische Entscheidungstr\u00e4ger, Milit\u00e4rs und Sicherheitsexperten \u00fcbernahmen die Rollen zentraler Akteure: Das \u201eBlue Team\u201c stellte die Bundesregierung dar, das \u201eRed Team\u201c die russische F\u00fchrung. <\/p>\n<p>Durchgespielt wurde ein hypothetisches Eskalationsszenario im Baltikum. Das Szenario ist fiktiv, aber nicht aus der Luft gegriffen. Es hilft uns, zu verstehen, wo unsere Schw\u00e4chen liegen \u2013 und sie zu beheben. Die Ergebnisse ver\u00f6ffentlicht WELT als Podcast, Print und Online-Beitr\u00e4ge sowie in einer TV-Reportage.<\/p>\n<p>03:52 Uhr \u2013 Selenskyj nennt erstmals Zahl von 55.000 gefallenen ukrainischen Soldaten<\/p>\n<p>Die Ukraine und Russland sprechen nur selten \u00fcber die Zahl der eigenen Opfer im Krieg, doch Wolodymyr Selenskyj macht nun eine Ausnahme. Er beziffert die Verluste der eigenen Truppe seit Kriegsbeginn vor knapp vier Jahren auf 55.000 get\u00f6tete Soldaten. Darunter fielen auch Berufssoldaten und Mobilisierte, sagte er dem franz\u00f6sischen Sender France2 in einem Interview. Hinzu komme eine gro\u00dfe Zahl von Menschen, die vermisst w\u00fcrden, sagte der mit den Tr\u00e4nen k\u00e4mpfende Staatschef.<\/p>\n<p>02:31 Uhr \u2013 Selenskyj fordert Waffen von Trump<\/p>\n<p>Wolodymyr Selenskyj fordert Donald Trump auf, mehr Waffen an die Ukraine zu liefern. \u201ePutin hat nur Angst vor Trump\u201c, sagte Selenskyj in einem Interview mit dem Fernsehsender France 2. \u201ePr\u00e4sident Trump wei\u00df, dass es einen Weg gibt, Druck auszu\u00fcben: \u00fcber die Wirtschaft, mit Sanktionen und mit Waffen, die er uns liefern kann, wenn er die US-Armee nicht direkt einsetzen will.\u201c<\/p>\n<p>01:07 Uhr \u2013 1100 Geb\u00e4ude ohne Heizung \u2013 Minister warnt vor weiteren Luftangriffen und Stromausf\u00e4llen<\/p>\n<p>Der ukrainische Energieminister Denys Schmyhal warnt die Bev\u00f6lkerung vor einer Versch\u00e4rfung der \u2060geplanten Stromabschaltungen in den kommenden Tagen gewarnt. Zudem bestehe die Gefahr, dass \u200ddie russischen Streitkr\u00e4fte neue Luftangriffe starten k\u00f6nnten, um die Strom- und Heizungsnetze weiter lahmzulegen, sagte Schmyhal.<\/p>\n<p>Die Lage bei der Energieversorgung bleibe sehr schwierig. \u201eDies h\u00e4ngt mit dem letzten Angriff zusammen und der Tatsache, dass die Erzeugungsausf\u00e4lle im Stromsystem immer noch \u2060erheblich sind\u201c, schrieb Schmyhal auf \u2060Telegram. In der Hauptstadt Kiew seien mehr als 200 Notfallteams im Einsatz, um die W\u00e4rmeversorgung nach den russischen Angriffen im Januar wiederherzustellen. Dem Kiewer B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko zufolge waren noch mehr als 1100 Geb\u00e4ude ohne Heizung.<\/p>\n<p>Mittwoch, 4. Februar:21:46 Uhr \u2013 Abr\u00fcstungsabkommen \u201eNew Start\u201c l\u00e4uft aus<\/p>\n<p>Mit dem Auslaufen des Atomwaffenvertrags <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus6982feb9e2529c3c38c29a16\/ende-von-new-start-neue-realitaet-jetzt-kann-das-grenzenlose-wettruesten-beginnen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus6982feb9e2529c3c38c29a16\/ende-von-new-start-neue-realitaet-jetzt-kann-das-grenzenlose-wettruesten-beginnen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eNew Start\u201c<\/a> zwischen den USA und Russland am Donnerstag sieht Moskau beide Seiten nicht mehr an dessen Vorschriften gebunden. Die USA seien nicht offiziell auf den Vorschlag Russlands eingegangen, sich ein weiteres Jahr an die Bestimmungen des Vertrags zu halten, teilte das Au\u00dfenministerium in Moskau mit. Auch \u00f6ffentliche Kommentare der amerikanischen Seite lie\u00dfen nicht annehmen, dass Washington dazu bereit sei. <\/p>\n<p>Daher gehe Moskau davon aus, dass die Vertragspartner nicht weiter an Verpflichtungen des Vertrags gebunden seien und grunds\u00e4tzlich frei seien in der Wahl ihrer folgenden Schritte. Russland wolle verantwortungsvoll und \u00fcberlegt handeln, hie\u00df es in der Mitteilung. <\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump sagte zuletzt zum Ende des Vertrags: \u201eWir werden einfach ein besseres Abkommen machen\u201c. Washington fordert die Einbeziehung Chinas, das nuklear rasch aufr\u00fcstet, in ein k\u00fcnftiges Kontrollsystem. Peking lehnt das ab und auch Moskau h\u00e4lt dies f\u00fcr unn\u00f6tig.<\/p>\n<p>17:59 Uhr \u2013 Kiewer Seite nennt Ukraine-Gespr\u00e4che in Abu Dhabi \u201eproduktiv\u201c<\/p>\n<p>Die erneuten direkten Ukraine-Gespr\u00e4che zwischen Moskau und Kiew unter US-Vermittlung sind aus Kiewer Sicht produktiv verlaufen. \u201eDie Arbeit war inhaltsreich und produktiv mit einer Orientierung auf konkrete Schritte und praktische L\u00f6sungen\u201c, schrieb der ukrainische Chefunterh\u00e4ndler Rustem Umjerow in sozialen Medien. Nach dem Dreiertreffen seien die Verhandlungen in Arbeitsgruppen fortgesetzt worden.<\/p>\n<p>Die Gespr\u00e4che im Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs sollen am Donnerstag fortgesetzt werden, meldeten mehrere Medien unter Berufung auf den Nationalen Sicherheitsrat der Ukraine.<\/p>\n<p>16:55 Uhr \u2013 Viele Tote in der Ostukraine nach russischem Angriff<\/p>\n<p>In der ostukrainischen Stadt Druschkiwka sind mindestens sieben Menschen durch russischen Beschuss get\u00f6tet worden. Weitere acht wurden verletzt, teilte der Gouverneur des Gebiets Donezk, Wadym Filaschkin, bei Telegram mit. Den Angaben nach schlugen Streubomben auf dem Marktgel\u00e4nde ein. Auf das Industriegebiet der Stadt habe das russische Milit\u00e4r zudem zwei Bomben abgeworfen und mehrere Geb\u00e4ude besch\u00e4digt. <\/p>\n<p>Filaschkin forderte die verbliebenen Einwohner erneut auf, in sichere Gebiete zu fliehen. Von zu Kriegsbeginn fast 54.000 Stadtbewohnern sollen nach Sch\u00e4tzungen noch etwa 19.000 geblieben sein. Die Frontlinie befindet sich nur rund 15 Kilometer von der Stadt entfernt.<\/p>\n<p>16:47 Uhr \u2013 Medien: Ukraine-Gespr\u00e4che in Abu Dhabi f\u00fcr heute beendet<\/p>\n<p>Unterh\u00e4ndler Russlands und der Ukraine haben ukrainischen Berichten zufolge ihre Verhandlungen unter US-Vermittlung in Abu Dhabi beendet. Die Gespr\u00e4che im Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs sollen am Donnerstag fortgesetzt werden, meldeten mehrere Medien unter Berufung auf den Nationalen Sicherheitsrat der Ukraine.<\/p>\n<p>Inhaltliches war zun\u00e4chst nicht bekannt. Der ukrainische Verhandlungschef Rustem Umjerow hatte zuvor von einem m\u00f6glichen Gefangenenaustausch gesprochen.<\/p>\n<p>16:32 Uhr \u2013 EU-L\u00e4nder einigen sich auf Bedingungen f\u00fcr neuen Milliarden-Kredit f\u00fcr die Ukraine<\/p>\n<p>Die EU-Mitgliedstaaten haben sich auf die Bedingungen f\u00fcr einen im Dezember beschlossenen 90-Milliarden-Euro-Kredit f\u00fcr die Ukraine geeinigt. Die darin enthaltenen 60 Milliarden Euro f\u00fcr Milit\u00e4rausgaben soll Kiew \u201egrunds\u00e4tzlich\u201c f\u00fcr R\u00fcstungsg\u00fcter aus der Ukraine, der EU oder nicht-EU-L\u00e4nder im europ\u00e4ischen Binnenmarkt ausgegeben, erkl\u00e4rte der Rat der EU-L\u00e4nder am Mittwoch. Allerdings sind demnach mehrere Ausnahmen vorgesehen. <\/p>\n<p>Zudem sieht die Einigung vor, dass L\u00e4nder au\u00dferhalb des europ\u00e4ischen Binnenmarktes bevorzugt behandelt werden k\u00f6nnen, wenn sie sich entweder am milliardenschweren EU-Verteidigungsfonds Safe beteiligen oder \u201eeinen fairen und angemessenen finanziellen Beitrag zu den aus der Kreditaufnahme entstehenden Kosten zu leisten\u201c bereit sind. <\/p>\n<p>13:00 Uhr \u2013 EU-Kommission: Putin missbraucht die Verhandlungen in Abu Dhabi<\/p>\n<p>Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin missbraucht nach Ansicht der EU-Kommission die laufenden Waffenstillstandsgespr\u00e4che f\u00fcr Angriffe auf die zivile Infrastruktur in der \u2060Ukraine. \u201ePutin kann diesen Krieg sofort beenden\u201c, sagt eine \u2060Sprecherin der Br\u00fcsseler Beh\u00f6rde. Er zeige jedoch keinerlei Anzeichen daf\u00fcr. Stattdessen nutze er sogar die Diskussionen \u00fcber eine Feuerpause, um weiter zivile Ziele anzugreifen und unschuldige Menschen zu t\u00f6ten.<\/p>\n<p>dpa\/AFP\/Reuters\/jf\/jac\/lay\/sebe\/doli\/saha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die j\u00fcngste Runde der trilateralen Friedensgespr\u00e4che zwischen der Ukraine, Russland und den USA ist vorbeigegangen. 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