{"id":777150,"date":"2026-02-06T19:02:18","date_gmt":"2026-02-06T19:02:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/777150\/"},"modified":"2026-02-06T19:02:18","modified_gmt":"2026-02-06T19:02:18","slug":"blutspenden-seit-monaten-nicht-moeglich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/777150\/","title":{"rendered":"Blutspenden seit Monaten nicht m\u00f6glich"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Die Blutspendezentrale der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/uniklinik-duesseldorf\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Uniklinik D\u00fcsseldorf<\/a> geh\u00f6rt neben dem Deutschen Roten Kreuz zu den wichtigsten Anlaufstellen f\u00fcr Blutspenden in der Stadt. Seit mehr als einem halben Jahr nimmt sie jedoch keine Vollblutspenden mehr entgegen. Nur das Abgeben von Thrombozyten (Blutpl\u00e4ttchen) ist noch m\u00f6glich. Auf der Website hei\u00dft es dazu nur, ein Umbau und die Suche nach neuem Personal seien Grund f\u00fcr die Pause.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Einen Leser der Rheinischen Post \u00e4rgert das: Er macht darauf aufmerksam, dass in Deutschland ohnehin zu wenig Menschen Blut spendeten und die lange Schlie\u00dfung der Blutspendezentrale die Knappheit an Konserven versch\u00e4rfen k\u00f6nne. In der Tat, best\u00e4tigt Tobias Pott, Sprecher der Uniklinik <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/duesseldorf\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">D\u00fcsseldorf<\/a>, auf Anfrage, m\u00fcsse die Uniklinik wegen des Umbaus derzeit mehr Blutkonserven hinzukaufen als fr\u00fcher.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Umbau sei allerdings notwendig gewesen, da die Blutspendezentrale bestimmte Anforderungen an Technik und Personal erf\u00fcllen m\u00fcsse. Seit Juni 2025 strukturiere man den Bereich deshalb um. \u201eUnter anderem medizintechnische und IT-Systeme werden im Rahmen des Umstellungsprozesses neu aufgestellt und modernisiert \u2013 beispielsweise Softwarel\u00f6sungen f\u00fcr das Qualit\u00e4tsmanagement und die Spenderverwaltung.\u201c Auch Schulungen, Prozesse und Ger\u00e4temanagement geh\u00f6rten zu den Bereichen, die \u00fcberarbeitet w\u00fcrden. Eine \u201espezialisierte Beratung\u201c unterst\u00fctze dabei. Au\u00dferdem suche man derzeit neues Personal.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dass Vollblutspenden in dieser Zeit nicht m\u00f6glich sind, Thrombozytenspenden aber schon, liege daran, dass der Bereich f\u00fcr Letztere schon vorher modernisiert worden sei. Man habe in diesem Bereich auch Ma\u00dfnahmen getroffen, um den Betrieb weiter am Laufen zu halten. Denn bei Thrombozytenkonzentraten k\u00f6nne die Uniklinik, anders als bei Vollblutspenden, nicht auf andere Anbieter zur\u00fcckgreifen. \u201eDas m\u00fcssen wir selbst machen\u201c, sagt Tobias Pott. \u201eZudem werden die Thrombozytenkonzentrate teilweise gezielt auf Patienten angepasst und sind nur vier Tage haltbar.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wann die Umbau-Arbeiten abgeschlossen sein werden, k\u00f6nne Tobias Pott derzeit noch nicht sagen. \u201eDas h\u00e4ngt prim\u00e4r an den Neueinstellungen, die erfolgt sein m\u00fcssen. Der Markt f\u00fcr Fachkr\u00e4fte ist jedoch sehr angespannt, sodass dies \u2013 wie \u00fcberall im Gesundheitswesen \u2013 sehr zeitaufwendig ist.\u201c Auf der Website der Blutspendezentrale prangt derzeit auch eine gro\u00dfe Stellenanzeige f\u00fcr gleich mehrere medizinische Fachangestellte. Offenbar gibt es f\u00fcr eine Wiederer\u00f6ffnung derzeit also schlicht zu wenig Mitarbeiter.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nach dem Umbau soll die Blutspendezentrale in Zukunft auch mehr Spenden annehmen k\u00f6nnen als bisher, so Tobias Pott. Die Spenden sollen dann wieder vor allem den Patienten der Uniklinik D\u00fcsseldorf zu Gute kommen. Auch in Zukunft werde die Klinik aber wohl nicht ihren ganzen Bedarf aus der eigenen Blutspendezentrale decken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Solange die Blutspendezentrale umgebaut wird, verweist die Uniklinik Spender auf die Angebote des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Das DRK bietet mehrmals pro Woche Termine in verschiedenen D\u00fcsseldorfer Stadtteilen an. Alle Informationen dazu gibt es auf der Internetseite des DRK f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.blutspendedienst-west.de\/blutspendetermine\/termine?term=D%C3%BCsseldorf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Blutspenden in D\u00fcsseldorf.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Blutspendezentrale der Uniklinik D\u00fcsseldorf geh\u00f6rt neben dem Deutschen Roten Kreuz zu den wichtigsten Anlaufstellen f\u00fcr Blutspenden in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":777151,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1831],"tags":[5102,11621,6704,176039,3364,29,3405,30,65838,1209,6857,176040],"class_list":["post-777150","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-duesseldorf","tag-blutspenden","tag-uni","tag-blut","tag-blutspendezentrale","tag-de","tag-deutschland","tag-duesseldorf","tag-germany","tag-monaten","tag-nordrhein-westfalen","tag-spenden","tag-vollblutspenden"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116025238765529631","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/777150","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=777150"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/777150\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/777151"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=777150"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=777150"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=777150"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}