{"id":77784,"date":"2025-05-02T06:16:12","date_gmt":"2025-05-02T06:16:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/77784\/"},"modified":"2025-05-02T06:16:12","modified_gmt":"2025-05-02T06:16:12","slug":"reporter-ohne-grenzen-deutschland-faellt-in-der-liste-der-pressefreiheit-aus-den-top-ten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/77784\/","title":{"rendered":"Reporter ohne Grenzen: Deutschland f\u00e4llt in der Liste der Pressefreiheit aus den Top Ten"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Deutschland ist in der weltweiten Rangliste der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article256045314\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article256045314&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pressefreiheit<\/a> aus den Top Ten abgestiegen. Das teilte die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RSF) mit. Demnach verschlechterte sich die Bundesrepublik leicht von Platz 10 auf Platz 11. Grund f\u00fcr diese Einsch\u00e4tzung ist laut RSF unter anderem das \u201ezunehmend feindliche Arbeitsumfeld\u201c f\u00fcr Medienschaffende hierzulande, insbesondere durch Angriffe aus dem rechtsextremen Umfeld.<\/p>\n<p>Spitzenreiter und Vorbild beim globalen Ranking bleibt Norwegen, gefolgt von Estland und den Niederlanden. Schlusslichter am Ende der Skala sind auf den Pl\u00e4tzen 178 bis 180 China, Nordkorea und Eritrea. RSF ver\u00f6ffentlicht die Liste an diesem Freitag und damit unmittelbar vor dem Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai.<\/p>\n<p>\u201eDie weltweite Lage der Pressefreiheit ist 2025 auf historischem Tiefstand\u201c, lautet die Bilanz der Organisation. \u201eMehr als die H\u00e4lfte der Weltbev\u00f6lkerung lebt in Staaten mit \u201esehr ernster\u201c Lage.\u201c Europa sei dabei weiterhin jene Weltregion, in der Journalisten am freiesten berichten k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Nur in sieben L\u00e4ndern sei die Lage als \u201egut\u201c zu bewerten, sie liegen alle in Europa. \u201eNeben einer fragilen Sicherheitslage und zunehmendem Autoritarismus macht vor allem der \u00f6konomische Druck den Medien weltweit zu schaffen.\u201c<\/p>\n<p>Auch wenn <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article255985932\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article255985932&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutschland<\/a> im globalen Vergleich gut dastehe, gebe es sichtbare Herausforderungen. \u201eAuch 2024 waren erneut diejenigen Journalisten gef\u00e4hrdet, die sich mit rechtsextremen Milieus und Parteien wie der AfD besch\u00e4ftigten: Sie berichten von Feindmarkierungen, Bedrohungen, Beleidigungen und Angst vor k\u00f6rperlicher Gewalt.\u201c<\/p>\n<p>Auch auf redaktioneller Ebene versch\u00e4rfte sich demnach das Klima, kritisierte Reporter ohne Grenzen. Dokumentiert seien \u201ezahlreiche F\u00e4lle, in denen Medienschaffende \u00fcber unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig hohe H\u00fcrden bei der Berichterstattung zum Nahost-Konflikt berichteten\u201c. Die wirtschaftliche Situation f\u00fcr Medienh\u00e4user habe sich auch in Deutschland sp\u00fcrbar verschlechtert.<\/p>\n<p>In 160 von 180 L\u00e4ndern haben Medien gro\u00dfe Geldprobleme<\/p>\n<p>\u201eMehr als die H\u00e4lfte der Weltbev\u00f6lkerung lebt nun in Staaten, in denen wir die Lage der Pressefreiheit als sehr ernst einstufen\u201c, sagt RSF-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Anja Osterhaus. \u201eAutokraten ist unabh\u00e4ngiger Journalismus ein Dorn im Auge.\u201c<\/p>\n<p>Das wirke sich auch auf dessen wirtschaftliche \u00dcberlebensf\u00e4higkeit aus. \u201eWenn Medien finanziell ausgetrocknet werden, wer deckt dann Falschinformationen, Desinformation und Propaganda auf? Neben unserem t\u00e4glichen Kampf f\u00fcr die Sicherheit von Journalisten setzen wir uns deshalb auch f\u00fcr eine St\u00e4rkung der wirtschaftlichen Grundlagen des Journalismus ein.\u201c<br \/>In 160 L\u00e4ndern der Welt k\u00f6nnten Medien kaum nachhaltig wirtschaften.<\/p>\n<p>Die Rangliste der Pressefreiheit bewertet die Situation in einem Land oder Territorium in den f\u00fcnf Kategorien Politik, Recht, Wirtschaft, Soziokultur und Sicherheit. In der Kategorie Wirtschaft erzielen die L\u00e4nder in ihrer Gesamtheit seit einigen Jahren die geringsten Werte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Deutschland ist in der weltweiten Rangliste der Pressefreiheit aus den Top Ten abgestiegen. 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