{"id":77920,"date":"2025-05-02T07:30:09","date_gmt":"2025-05-02T07:30:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/77920\/"},"modified":"2025-05-02T07:30:09","modified_gmt":"2025-05-02T07:30:09","slug":"alkohol-warum-viele-tiere-ihn-lieben-und-was-das-ueber-uns-menschen-aussagt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/77920\/","title":{"rendered":"Alkohol: Warum viele Tiere ihn lieben \u2013 und was das \u00fcber uns Menschen aussagt"},"content":{"rendered":"<p>Hornissen m\u00f6gen Hochprozentiges, Hirsche auch. Jetzt wurden erstmals Schimpansen beim Teilen alkoholhaltiger Fr\u00fcchte beobachtet. Genie\u00dfen sie den Rausch oder ist Alkohol nur Nahrung? Und was verr\u00e4t das \u00fcber uns Menschen?<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Vielleicht sollten wir die Momente, in denen wir in geselliger Runde Alkohol trinken, mit anderen Augen sehen. Das legen jedenfalls neue Studien der britischen Universit\u00e4t Exeter nahe. Ein Team um die Biowissenschaftlerinnen Anna Bowland und Kimberley Hockings hat im Cantanhez-Nationalpark im westafrikanischen Guinea-Bissau <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article166017552\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article166017552&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schimpansen<\/a> dabei gefilmt, wie sie sich gemeinsam an den vergorenen Fr\u00fcchten des Okwabaums labten. Insgesamt zehnmal bot sich den Forschern die Gelegenheit, die Tiere bei solchen Gelagen mit der Kamera festzuhalten. Und als ob es nicht bemerkenswert genug w\u00e4re, dass die Tiere das schwammige Fleisch der k\u00fcrbis\u00e4hnlichen Fr\u00fcchte in sich hineinstopfen, die an die 15 Kilo auf die Waage bringen k\u00f6nnen und bis zu 0,61 Prozent Alkohol enthalten \u2013 in mehreren F\u00e4llen reichten die Affen sie auch noch an einen Artgenossen weiter. <\/p>\n<p>\u201eUnsere Daten liefern den ersten Beleg f\u00fcr das Teilen von alkoholartiger Nahrung durch Menschenaffen\u201c, sagt Studienleiterin Anna Bowland. Diese Beobachtungen, so die Forscherin, st\u00fctzten die Idee, \u201edass der menschliche <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/plus255457332\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/plus255457332&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Alkoholgebrauch<\/a> in der Evolutionsgeschichte tief verwurzelt ist\u201c. <\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnde liegen nahe. Das Trinken von Alkohol f\u00fchre bei Menschen zur Aussch\u00fcttung von <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article203571862\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article203571862&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Dopamin<\/a> und Endorphinen, erzeuge also Gef\u00fchle von Gl\u00fcck und Entspannung. Zudem trage das Teilen von Alkohol zur Bildung und St\u00e4rkung sozialer Verbindungen bei. Sollte das auch auf Menschenaffen zutreffen, dann lie\u00dfe sich der Konsum von Alkohol in Gruppen als eine Art \u201eUrform des Feierns\u201c ansehen, so Bowland. Schlie\u00dflich ist der Schimpanse ein enger Verwandter des Menschen.<\/p>\n<p>Doch nicht nur Primaten sind dem Alkohol zugeneigt. Auch Insekten k\u00f6nnen ihm nicht widerstehen. So wiesen die schwedischen Entomologen Lars Pettersson und Markus Franzen 2008 nach, dass Motten in besonderem Ma\u00dfe von Fallen angezogen werden, die mit Bier oder <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article255922750\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article255922750&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wein<\/a> best\u00fcckt waren. Zu den ungew\u00f6hnlichsten Alkoholkonsumenten der Tierwelt geh\u00f6rt die Orientalische Hornisse. Sie kann gewaltige Mengen an hochprozentiger Nahrung vertilgen, ohne auch nur ansatzweise verhaltensauff\u00e4llig zu werden oder unter irgendeiner Form von Kater zu leiden. Orientalische Hornissen gelten als Tiere, die Alkohol als Energiequelle verstoffwechseln k\u00f6nnen. Wissenschaftler erhoffen sich aus dem Alkoholstoffwechsel des Insekts neue Erkenntnisse \u00fcber Ursachen und Bek\u00e4mpfung von menschlichem Alkoholismus. <\/p>\n<p>Zwischen Menschen und Fruchtfliegen wurden hinsichtlich des Alkoholkonsums bereits Parallelen entdeckt. So wie manch zur\u00fcckgewiesener Mann Trost in der Flasche sucht, so wurde bei m\u00e4nnlichen Fruchtfliegen, denen von Weibchen der Paarungswunsch verwehrt wurde, ein Hang zu alkoholhaltiger Nahrung beobachtet. Forscher der University of California in San Francisco haben daf\u00fcr eine schl\u00fcssige Erkl\u00e4rung: <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article255536054\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article255536054&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sex<\/a> aktiviere genau wie Alkohol das Belohnungszentrum im Gehirn. Bei Fliegen wie bei Menschen. <\/p>\n<p>Doch wie bereits das Beispiel der Orientalischen Hornisse zeigt, ist Alkohol nicht f\u00fcr jedes Lebewesen eine psychoaktive Substanz, sondern schlicht ein Nahrungsmittel. Das auf Malaysia beheimatete Federschwanz-Spitzh\u00f6rnchen wird auch \u201eSaufh\u00f6rnchen\u201c genannt, weil es auf die Bl\u00fcten der Eugeissona-Palme abf\u00e4hrt, deren Nektar einen Alkoholgehalt von 3,8 Prozent aufweist. Studien zufolge ziehen sich die H\u00f6rnchen ihren Leib- und Magennektar Nacht f\u00fcr Nacht rein \u2013 ohne auch nur die Spur <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article157549342\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article157549342&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">betrunken<\/a> zu werden. Forscher vermuten, dass auch die Federschwanz-Spitzh\u00f6rnchen aufgrund ihres Stoffwechsels Alkohol schnell abbauen. Offensichtlich ist der alkoholhaltige Nektar f\u00fcr die Kleins\u00e4ugetiere einfach nur ein schmackhafter Energydrink. <\/p>\n<p>Selbst wenn es eine unbestrittene Tatsache ist, dass Alkohol bei Menschen relativ schnell zu schwerwiegenden sozialen und gesundheitlichen Problemen f\u00fchren kann, w\u00e4re es nat\u00fcrlich ein Kurzschluss, ihn auf seine sch\u00e4digenden Wirkungen zu reduzieren. Alkohol desinfiziert, konserviert, ist die Grundlage vieler medizinischer Produkte. Dass er aus evolutionsbiologischer Sicht durchaus seinen Sinn hat, l\u00e4sst sich in dem 2020 erschienenen Sammelband: \u201eAlcohol and Humans: A Long and Social Affair\u201c nachlesen. <\/p>\n<p>Danach hat Alkohol die Entwicklung vieler Arten gepr\u00e4gt und \u201esymbiotische Beziehungen zwischen Organismen strukturiert, darunter Pflanzen, Hefen, Bakterien, Insekten und S\u00e4ugetiere\u201c. Auch die britischen Forscherinnen Anna Bowland und Kimberley Hockings haben in einem Aufsatz \u00fcber m\u00f6gliche evolutionsbiologische Gr\u00fcnde f\u00fcr Alkoholkonsum Vermutungen aufgestellt. Sie kommen unter anderem zu dem Schluss, dass es f\u00fcr Tiere vorteilhaft sein kann, ihn aus medizinischen Gr\u00fcnden zu konsumieren. Die Biologinnen betonen aber auch, dass Alkohol ein m\u00e4chtiger Kalorienlieferant sei.<\/p>\n<p>Gleichwohl gibt es auch Tiere, die nach dem Alkoholkonsum Zeichen eines berauschenden Einflusses aufweisen. Ob es ihnen Freude bereitet oder eine Nebenwirkung ist, mit der sie leben m\u00fcssen, l\u00e4sst sich nicht immer eindeutig kl\u00e4ren. Sicher ist, dass beispielsweise Wei\u00dfwedelhirsche regelm\u00e4\u00dfig dabei beobachtet werden, wie sie \u00fcber Streuobstwiesen streunen, vergorene \u00c4pfel futtern \u2013 und anschlie\u00dfend schl\u00e4frig und ziemlich wackelig auf den Beinen sind. <\/p>\n<p>2011 sorgte in den Medien ein Elch in Schweden f\u00fcr Aufsehen, der so viel gammelnde \u00c4pfel gegessen hat, dass er sich betrunken in den \u00c4sten des Baumes verfing und befreit werden musste. Es kommt in <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article160200911\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article160200911&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Skandinavien<\/a> h\u00e4ufiger vor, dass berauschte Elche die Kontrolle \u00fcber sich verlieren, in H\u00e4user eindringen und sogar Menschen angreifen. 2019 h\u00fcpfte in Schweden ein sternhagelvoller Elch durch das offene Fenster in einen Kindergarten. Erst der beherzte Klaps, den eine Kinderg\u00e4rtnerin dem Tier auf das Hinterteil versetzte, schlug ihn in die Flucht.<\/p>\n<p>Die j\u00fcngst in <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/guinea-bissau\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/themen\/guinea-bissau\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Guinea-Bissau <\/a>beim gemeinsamen Fressen von vergorenen Fr\u00fcchten des Okwabaums gefilmten Schimpansen blieben indes friedlich. Die Wissenschaftler sind sich auch noch gar nicht sicher, ob und in welchem Umfang der Alkohol bei den Tieren einen Rausch ausl\u00f6ste. Ausgeschlossen ist es keineswegs. Darauf deutet eine vor zehn Jahren ver\u00f6ffentlichte Studie aus dem benachbarten Guinea hin. Dort beobachtete ein internationales Forschungsteam <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article142232773\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article142232773&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">wild lebende Schimpansen, die bis zu drei Liter vergorenen Palmsaft<\/a> in sich hineinsch\u00fctteten. Alkoholgehalt: knapp sieben Prozent. Sie zeigten \u201eZeichen eines Rausches\u201c \u2013 und legten sich irgendwann einfach schlafen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hornissen m\u00f6gen Hochprozentiges, Hirsche auch. Jetzt wurden erstmals Schimpansen beim Teilen alkoholhaltiger Fr\u00fcchte beobachtet. 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