{"id":77986,"date":"2025-05-02T08:07:08","date_gmt":"2025-05-02T08:07:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/77986\/"},"modified":"2025-05-02T08:07:08","modified_gmt":"2025-05-02T08:07:08","slug":"deutschland-rangiert-in-der-weltweiten-rangliste-der-pressefreiheit-nicht-mehr-in-der-top-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/77986\/","title":{"rendered":"Deutschland rangiert in der weltweiten Rangliste der Pressefreiheit nicht mehr in der Top 10."},"content":{"rendered":"<p>Weltweit befindet sie sich auf einem historischen Tiefstand.<br \/>\nWie die Menschenrechtsorganisation &#8222;Reporter ohne Grenzen&#8220; (RSF) am Freitag mitteilte, liegt Deutschland mittlerweile nur noch auf dem elften Platz. Zur Begr\u00fcndung hie\u00df es, das Arbeitsumfeld f\u00fcr deutsche Medienschaffende sei &#8222;zunehmend feindlich&#8220;.<br \/>\nJournalisten &#8211; gerade wenn sie sich mit rechtsextremen Milieus und Parteien wie der AfD besch\u00e4ftigten &#8211; w\u00fcrden immer h\u00e4ufiger bedroht und beleidigt. Au\u00dferdem gebe es in zahlreichen F\u00e4llen unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig hohe H\u00fcrden bei der Berichterstattung zum Nahostkonflikt.<br \/>\nWeitere alarmierende Entwicklungen betreffen laut RSF die wirtschaftliche Situation f\u00fcr Medienh\u00e4user. <\/p>\n<p>Diese habe sich in den vergangenen Jahren sp\u00fcrbar verschlechtert: Der R\u00fcckgang klassischer Einnahmequellen, insbesondere im Printbereich, treffe vor allem Lokal- und Regionalzeitungen. Deren Zahl nehme seit der Wiedervereinigung stetig ab. Inzwischen g\u00e4lten fast die H\u00e4lfte aller Landkreise als Einzeitungskreise.<br \/>\nGleichzeitig dominierten gro\u00dfe US-Plattformen wie Google, Facebook und Instagram den digitalen Werbemarkt. Sie b\u00e4nden einen Gro\u00dfteil der Einnahmen und der Aufmerksamkeit, vor allem in j\u00fcngeren Zielgruppen, die Informationen zunehmend kostenfrei \u00fcber Soziale Medien konsumierten. Auch der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk gerate unter politischen und finanziellen Druck: Die geplante Beitragserh\u00f6hung wurde bis 2027 ausgesetzt, ein Sparkurs drohe besonders Kultur- und Regionalprogramme zu treffen.<br \/>\nUm der negativen Entwicklung entgegenzuwirken, fordert RSF eine steuerliche F\u00f6rderung f\u00fcr gemeinn\u00fctzigen Journalismus, eine plattformunabh\u00e4ngige Unterst\u00fctzung f\u00fcr Medien sowie eine Reform des Medienkonzentrationsrechts. Zudem m\u00fcssten Journalisten und Reporter besser vor \u00dcbergriffen gesch\u00fctzt werden, insbesondere am Rande von Kundgebungen oder bei investigativen Recherchen.<br \/>\nAuch brauche es einen wirksameren Schutz vor Einsch\u00fcchterungsklagen (sogenannten SLAPPs). &#8222;Bei der Umsetzung der EU-Anti-SLAPP-Richtlinie brauchen Betroffene nicht nur verbesserte rechtliche Rahmenbedingungen, sondern auch einfachen Zugang zu Beratung und Unterst\u00fctzung&#8220;, so &#8222;Reporter ohne Grenzen&#8220;.\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Weltweit befindet sie sich auf einem historischen Tiefstand. 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