{"id":7802,"date":"2025-04-04T13:54:11","date_gmt":"2025-04-04T13:54:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/7802\/"},"modified":"2025-04-04T13:54:11","modified_gmt":"2025-04-04T13:54:11","slug":"kann-die-koalition-der-willigen-zum-frieden-beitragen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/7802\/","title":{"rendered":"Kann die &#8222;Koalition der Willigen&#8220; zum Frieden beitragen?"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 15.03.2025 05:09 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Noch gibt es keine Waffenruhe in der Ukraine. Doch die Diskussion, wer eine Feuerpause \u00fcberwachen k\u00f6nnte, l\u00e4uft bereits. Gro\u00dfbritannien setzt auf eine &#8222;Koalition der Willigen&#8220; und l\u00e4dt zum virtuellen Treffen. <\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/christoph-proessl-106.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Christoph Pr\u00f6ssl\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/christoph-proessl-101.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr dieses Treffen hat der britische Premier Keir Starmer den Ton gesetzt: Wenn Russland endlich an den Verhandlungstisch komme, m\u00fcsste eine &#8222;Koalition der Willigen&#8220; einen Plan haben, wie ein Waffenstillstand mit einer Friedenstruppe abgesichert werden k\u00f6nnte, sagte er vor dem Treffen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWie das genau aussehen k\u00f6nnte, ist noch nicht im Detail festgelegt. Frankreich und Gro\u00dfbritannien arbeiten an der Ausarbeitung. Eine m\u00f6gliche Friedenstruppe k\u00f6nnte \u00fcbereinstimmenden Medienberichten zufolge etwa 30.000 Soldaten umfassen &#8211; und auch Kampfjets. Sie sollen vor allem in St\u00e4dte eingesetzt werden &#8211; nicht an der gesamten Frontlinie, die Hunderte Kilometer lang ist. Hier m\u00fcsste die Einhaltung eines Friedens aus der Luft \u00fcberwacht werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr\u00a0Selenskyj schl\u00e4gt vor, zur \u00dcberwachung auch US-Satelliten zu nutzen. Zudem m\u00fcsste ein Abkommen auch durch Kampfflugzeuge abgesichert werden.<\/p>\n<p>    Wer kann wie viele Soldaten beisteuern?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei der Schalte heute d\u00fcrfte es um die Frage gehen, welches Land wie viel beisteuern kann. Gro\u00dfbritannien will Soldaten schicken &#8211; doch dem Premierminister sind die H\u00e4nde gebunden. Der Zustand der britischen Armee ist kritisch. Experten gehen davon aus, dass das Vereinigte K\u00f6nigreich nicht mehr als wenige Tausend Soldaten entsenden kann.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nItalien und Polen wollen sich nicht mit Soldaten an einer Friedenstruppe beteiligen. Die baltischen Staaten bef\u00fcrchten, dass eine solche Friedenstruppe den Schutz im Baltikum schw\u00e4chen k\u00f6nnte, wenn etwa Gro\u00dfbritannien oder Deutschland Soldaten von dort abziehen m\u00fcssten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDeutschland ist derweil mit sich selbst besch\u00e4ftigt, es gilt, eine neue Regierung zu bilden. Signale f\u00fcr eine m\u00f6gliche deutsche Beteiligung gibt es bislang nicht. Einige nordeurop\u00e4ische Staaten haben angedeutet, sich beteiligen zu wollen. Und auch Australien oder Kanada haben Bereitschaft gezeigt.<\/p>\n<p>    Viele L\u00e4nder wollen ein Zeichen setzen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Wille, ein deutliches Zeichen zu setzen, ist da. Beim Treffen der G7-Au\u00dfenminister in Kanada gab es ein deutliches Signal an die russische Seite. In der Abschlusserkl\u00e4rung sicherten die G7-Staaten der Ukraine gestern &#8222;unersch\u00fctterliche Unterst\u00fctzung&#8220; f\u00fcr die &#8222;territoriale Integrit\u00e4t&#8220; zu.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnd auch die Verteidigungsminister aus Polen, Italien, Frankreich, Gro\u00dfbritannien und Deutschland wollen einen Fahrplan f\u00fcr Sicherheitsgarantien ansto\u00dfen. Das beschlossen sie am Mittwoch bei einem Treffen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEs geht darum, Verb\u00fcndete zu finden. So reiste der britische Verteidigungsminister John Healey am Donnerstag in die T\u00fcrkei &#8211; m\u00f6glicherweise, um eine Beteiligung an einer Friedenstruppe zu besprechen.<\/p>\n<p>    Aufr\u00fcsten f\u00fcr die eigene Sicherheit<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDass sich viele Staaten zusammenfinden, um einen m\u00f6glichen Waffenstillstand abzusichern, erh\u00f6ht den Druck auf den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir\u00a0Putin. Die Europ\u00e4er machen deutlich: sie wollen mehr leisten und sind auch bereit, mehr Geld f\u00fcr die eigene Verteidigung auszugeben. Gro\u00dfbritannien hat gerade erst angek\u00fcndigt, die Verteidigungsausgaben auf zun\u00e4chst 2,5 Prozent bis 2027 zu erh\u00f6hen, danach auf drei Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnd auch in Deutschland bewegt sich etwas: Union, SPD und Gr\u00fcne haben sich auf ein Finanzpaket geeinigt. Damit soll auch die Aufr\u00fcstung finanziert werden. F\u00fcr die Ukraine sind zudem weitere finanzielle und materielle Hilfen vorgesehen.<\/p>\n<p>    Ohne die USA wird es schwierig<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Europ\u00e4er wissen allerdings auch: ohne die USA stehen sie ziemlich blank da. Starmer, der Gastgeber der heutigen Konferenz, war in den vergangenen Wochen deswegen sehr bem\u00fcht, seine Verbindungen nach Washington zu nutzen, und die USA im Boot zu halten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas zeigt offenbar Wirkung. US-Pr\u00e4sident Donald Trump versch\u00e4rfte k\u00fcrzlich den Ton gegen\u00fcber Russland und brachte m\u00f6gliche Z\u00f6lle und Sanktionen ins Spiel, sollte der Kreml sich nicht um eine Waffenruhe bem\u00fchen. Allerdings hat Russland in den vergangenen Jahren gezeigt, dass es Wege findet, Sanktionen immer wieder zu umgehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 15.03.2025 05:09 Uhr Noch gibt es keine Waffenruhe in der Ukraine. 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