{"id":780493,"date":"2026-02-08T02:47:40","date_gmt":"2026-02-08T02:47:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/780493\/"},"modified":"2026-02-08T02:47:40","modified_gmt":"2026-02-08T02:47:40","slug":"sechs-design-trends-fuer-2026-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/780493\/","title":{"rendered":"Sechs Design-Trends f\u00fcr 2026 \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Statt k\u00fchlem Clean Chic schl\u00e4gt das Trendbarometer deutlich in Richtung Gem\u00fctlichkeit aus. Wohnen wird zum R\u00fcckzugsort, der W\u00e4rme, Best\u00e4ndigkeit und ein Gef\u00fchl von Zuhause vermittelt. Die sechs wichtigsten Trends im Detail:<\/p>\n<p>Glatte Stoffe haben in den vergangenen Jahren zusehends an Boden verloren \u2013 und tun dies auch 2026. \u201eIm Trend liegen nach wie vor Stoffe mit Struktur\u201c, sagt Interior Designerin Elke Altenberger. Cord, Samt und Velours, aber auch Boucl\u00e9 und andere grob gewebte Stoffe dominieren damit weiterhin als Materialien f\u00fcr Bez\u00fcge von Sofas, St\u00fchlen, Hockern oder Polstern. <\/p>\n<p>Mit den Farben ist es \u00e4hnlich wie mit den Stoffen: Gefragt sind solche, die in den R\u00e4umen Gem\u00fctlichkeit erzeugen \u2013 damit f\u00e4llt die Wahl klarerweise auf warme Farben.\u201eDas Farbspektrum reicht dabei von Erdfarben in allen m\u00f6glichen Schattierungen \u00fcber Ziegelt\u00f6ne und Rostrot bis zu einem dunklen Gr\u00fcn\u201c, sagt Philipp Hoflehner, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Interior Design-Unternehmens Bernd Gruber. <\/p>\n<blockquote class=\"fm-quote flexmodule flexmodule--quote\">\n<p class=\"fm-quote__text\">\n        \u00bbAlles aus einer Hand, das kann keiner mehr sehen.\u00ab\n    <\/p>\n<p>        \u00a0Philipp Hoflehner<\/p>\n<p class=\"fm-quote__attrib\">\n        Interior Designer\n    <\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Aber auch zarte, pudrige Blau- und Gr\u00fcnt\u00f6ne, oft in Kombination mit Terrakotta-T\u00f6nen, w\u00fcrden im Trend liegen, erg\u00e4nzt Altenberger. Eines falle, so Hoflehner, bei der Farbgestaltung jedenfalls auf: \u201eDie Kontraste werden weniger, das bringt mehr Ruhe in den Raum\u201c, sagt Hoflehner. Apropos Farbe: Sie gewinnt auch an W\u00e4nden immer mehr Anh\u00e4nger. Sei es als klassische Wandfarbe, sei es als Tapete oder textile Wandbespannung. \u201eLetztere liegen definitiv im Trend\u201c, so die beiden Interior Design-Experten. <\/p>\n<p>Sofas, St\u00fchle und Sessel laden auch heuer mit abgerundeten und geschwungenen Formen zum Hineinkuscheln ein. Diese bleiben jedoch nicht allein auf die erw\u00e4hnten beschr\u00e4nkt: Auch Betten und Betth\u00e4upter, Hocker, Accessoires und Tische pr\u00e4sentieren sich nicht mehr kantig und hart, sondern weicher. <\/p>\n<p>\u201eSogar bei den Prints der Stoffe ist diese Formsprache angekommen. Geometrische Muster sind ebenfalls weniger kantig, sondern runder und wirken damit fast ein wenig unvollkommen\u201c, sagt Altenberger.\u00a0<\/p>\n<p>\u201eDie Fusion von digitalen Innovationen und traditionellem Handwerk hat einen neuen H\u00f6hepunkt erreicht\u201c, so Altenberger. So manche Technik der Textilkunst oder der Tischlerei sei jahrhundertelang echtes Handwerk und damit teuer gewesen, k\u00f6nne nun aber mittels neuer Technologien deutlich g\u00fcnstiger ausgef\u00fchrt werden. <\/p>\n<blockquote class=\"fm-quote flexmodule flexmodule--quote\">\n<p class=\"fm-quote__text\">\n        \u00bbDer Trend geht eindeutig hin zu freistehenden M\u00f6beln.\u00ab\n    <\/p>\n<p>        Elke Altenberger<\/p>\n<p class=\"fm-quote__attrib\">\n        Interior Designerin\n    <\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Dazu komme, dass verschiedene Stoffe, die fr\u00fcher nicht alltagstauglich waren, dank neuer Oberfl\u00e4chen nun deutlich strapazierf\u00e4higer wurden. Auch ebensolche Hochleistungsstoffe aus dem Outdoorbereich sind immer \u00f6fter im Innenbereich zu finden. \u201eDas liegt daran, dass sich diese Materialien mittlerweile sehr weich und angenehm angreifen\u201c, erkl\u00e4rt Hoflehner.<\/p>\n<p>Einbaum\u00f6bel haben im neuen Jahr ausgedient \u2013 selbst in der K\u00fcche. \u201eDer Trend geht eindeutig hin zu freistehenden M\u00f6beln\u201c, sagt Altenberger. Damit sei man zwar, beispielsweise\u00a0bei \u00dcbersiedlungen, flexibler, doch gerade in kleinen Wohnungen beziehungsweise K\u00fcchen g\u00e4be es einen gravierenden Nachteil: \u201eEinbaum\u00f6bel n\u00fctzen den vorhandenen Raum einfach optimal aus\u201c, so die Interior Designerin, die auch einen starken Trend in Richtung K\u00fcchen aus Holz ortet.<\/p>\n<p>Auch der Biedermeier-Lehnstuhl der Gro\u00dfeltern, der Couchtisch aus den 1970er Jahren oder die Kommode aus der ersten eigenen Wohnung werden nicht mehr entsorgt oder im hintersten Winkel versteckt, sondern bekommen mitunter, oft neu aufbereitet, bezogen oder in neuer Verwendung, sogar einen Ehrenplatz. Das liegt nicht allein in der Nachhaltigkeit begr\u00fcndet. \u201eAlles aus einer Hand, das kann keiner mehr sehen\u201c, ist Hoflehner \u00fcberzeugt. <\/p>\n<p>Nicht zuletzt angesichts der Tatsache, dass Wohnungen und H\u00e4user mehr denn je die Pers\u00f6nlichkeit beziehungsweise Einzigartigkeit ihrer Bewohner ausdr\u00fccken sollen. \u201eDie Menschen legen immer mehr Wert darauf, ihre Individualit\u00e4t zu leben\u201c, so der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Bernd Gruber. Und Altenberger erg\u00e4nzt: \u201eVintagem\u00f6bel bringen Charakter in die Bleibe und sind eine Bereicherung f\u00fcr jeden Raum.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Statt k\u00fchlem Clean Chic schl\u00e4gt das Trendbarometer deutlich in Richtung Gem\u00fctlichkeit aus. Wohnen wird zum R\u00fcckzugsort, der W\u00e4rme,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":780494,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1775],"tags":[1793,29,214,30,55532,1794,215],"class_list":["post-780493","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-kunst-und-design","tag-art-and-design","tag-deutschland","tag-entertainment","tag-germany","tag-interieur","tag-kunst-und-design","tag-unterhaltung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116032729405161068","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/780493","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=780493"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/780493\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/780494"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=780493"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=780493"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=780493"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}