{"id":782706,"date":"2026-02-09T00:00:14","date_gmt":"2026-02-09T00:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/782706\/"},"modified":"2026-02-09T00:00:14","modified_gmt":"2026-02-09T00:00:14","slug":"banja-luka-wahlwiederholung-karan-bleibt-praesident-der-serben-republik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/782706\/","title":{"rendered":"Banja Luka | Wahlwiederholung: Karan bleibt Pr\u00e4sident der Serben-Republik"},"content":{"rendered":"<p>Banja Luka (dpa) &#8211; Die teilweise Wiederholung der Pr\u00e4sidentenwahl im serbischen Landesteil von Bosnien-Herzegowina, der Republika Srpska (RS), hat nach Angaben aus den Wahlkampfst\u00e4ben keine \u00c4nderung gebracht. Der Kandidat des Regierungslagers, Sinisa Karan, der die Wahl am 23. November des Vorjahrs gewonnen hatte, erkl\u00e4rte sich zum erneuten Sieger.\u00a0<\/p>\n<p>Sein Herausforderer, der Oppositionskandidat Branko Blanusa, gestand die Niederlage ein. Die staatliche Wahlkommission in Sarajevo ver\u00f6ffentlichte bis zum sp\u00e4ten Sonntagabend keine Ergebnisse. Die Politiker beriefen sich auf die Stimmenzahlen, die die Beisitzer ihrer jeweiligen Parteien in den einzelnen Wahllokalen zusammengez\u00e4hlt hatten.\u00a0<\/p>\n<p>Die Wahl wurde in 136 von etwa 2.200 Wahllokalen in der RS wiederholt. Die Wahlkommission hatte dies angeordnet, nachdem sie dort bei der Wahl am 23. November schwere Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten und Betrugsverdacht festgestellt hatte. Blanusa h\u00e4tte das Ergebnis theoretisch umdrehen k\u00f6nnen. Am Sonntag waren 84.500 B\u00fcrger wahlberechtigt, Karan, ein Vertrauter des SNSD-Chefs und ehemaligen RS-Pr\u00e4sidenten Milorad Dodik, hatte die Wahl im November mit einem Vorsprung von weniger als 10.000 Stimmen gewonnen.\u00a0<\/p>\n<p>Beobachter stellen erneut Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten fest\u00a0<\/p>\n<p>Auch an diesem Wahlsonntag stellten Wahlbeobachter Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten wie Druckaus\u00fcbung auf W\u00e4hler und Stimmenkauf fest. \u00abIch bin nicht entt\u00e4uscht\u00bb, sagte Oppositionskandidat Blanusa. \u00abEs geht hier um systemische Probleme im Wahlablauf, die auch durch den Einsatz von Scannern und neuen Technologien nicht gel\u00f6st werden k\u00f6nnen\u00bb, zitierten ihn bosnische Medien.\u00a0<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sidentenwahl im November war erforderlich geworden, weil ein Gericht in Sarajevo den damaligen RS-Pr\u00e4sidenten Dodik im vergangenen Sommer wegen separatistischer Aktivit\u00e4ten abgesetzt hatte. Dodik bestimmte fast zwei Jahrzehnte lang die Geschicke der RS. Als serbischer Nationalist versuchte er, die RS aus dem bosnischen Staat herauszul\u00f6sen.\u00a0<\/p>\n<p>Zweigeteiltes Land\u00a0<\/p>\n<p>Seit dem Ende des Bosnien-Kriegs (1992-1995) vor 30 Jahren besteht Bosnien-Herzegowina aus zwei Landesteilen: aus der F\u00f6deration Bosnien-Herzegowina (FBIH), in der vor allem Kroaten und Bosniaken (Muslime) leben, sowie aus der vorwiegend von ethnischen Serben bewohnten Republika Srpska. Die beiden Verwaltungseinheiten sind weitgehend eigenst\u00e4ndig in Bereichen, die nicht die Au\u00dfen-, W\u00e4hrungs-, Verteidigungs- und Sicherheitspolitik betreffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Banja Luka (dpa) &#8211; Die teilweise Wiederholung der Pr\u00e4sidentenwahl im serbischen Landesteil von Bosnien-Herzegowina, der Republika Srpska (RS),&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":782707,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1841],"tags":[1605,1628,3364,29,30,1209,5566,139,2534],"class_list":{"0":"post-782706","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bielefeld","8":"tag-bielefeld","9":"tag-bosnien-herzegowina","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-nordrhein-westfalen","14":"tag-parteien","15":"tag-regierung","16":"tag-wahl"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116037735113568514","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/782706","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=782706"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/782706\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/782707"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=782706"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=782706"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=782706"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}