{"id":783112,"date":"2026-02-09T04:05:15","date_gmt":"2026-02-09T04:05:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/783112\/"},"modified":"2026-02-09T04:05:15","modified_gmt":"2026-02-09T04:05:15","slug":"ki-fake-zeigt-epstein-mit-zohran-mamdani","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/783112\/","title":{"rendered":"KI-Fake zeigt Epstein mit Zohran Mamdani"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Nachdem das US-Justizministerium weitere Ermittlungsakten ver\u00f6ffentlicht hat, sind die Beziehungen des Sexualstraft\u00e4ters Jeffrey Epstein erneut in den Fokus geraten: In den mehr als drei Millionen Seiten an Dokumenten, Tausenden Videos und weit mehr als 100.000 Fotos tauchen wieder Namen bekannter Politiker und Pers\u00f6nlichkeiten auf.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <a href=\"https:\/\/archive.ph\/VYMMl\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"underline \">In sozialen Medien macht nun ein Bild die Runde<\/a>, das angeblich aus den neuen Epstein-Akten stammen soll. Zu sehen sind darauf Jeffrey Epstein selbst, neben ihm der fr\u00fchere US-Pr\u00e4sident Bill Clinton sowie eine Frau, die ein Baby auf dem Arm h\u00e4lt. Bei dem Kind soll es sich um Zohran Mamdani, den neuen demokratischen B\u00fcrgermeister von New York, handeln. Die Frau sei seine Mutter Mira Nair.\n  <\/p>\n<p>            Bewertung<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Dies ist ein KI-generiertes Bild. Das Bild stammt von einem Parodie-Account, der KI-Bilder erstellt. Es weist zudem logische Unstimmigkeiten sowie kleine Bildfehler auf.\n  <\/p>\n<p>            Fakten<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Drei Hinweise zeigen, dass es sich um ein KI-generiertes Bild handelt. Der erste ist seine Herkunft. Das Bild stammt aller Wahrscheinlichkeit nach<a href=\"https:\/\/archive.ph\/ZQbn7\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"underline \">\u00a0von einem Parodie-Account<\/a> auf der Plattform X, der daf\u00fcr die Verantwortung \u00fcbernommen hat.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Er weist in X-Beitr\u00e4gen auf die\u00a0<a href=\"https:\/\/archive.ph\/ElV63\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"underline \">Verwendung von KI<\/a> hin und hat<a href=\"https:\/\/archive.ph\/5aHoW\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"underline \">\u00a0weitere Varianten<\/a>\u00a0von KI-generierten Bilder mit Epstein, Mamdani und seiner Mutter ver\u00f6ffentlicht. In den Bildern ist auch sein Logo \u201eDFF\u201c zu finden \u2013 im Bild mit dem Baby etwa auf der Brusttasche des Hemds von Bill Clinton.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Der zweite Hinweis sind logische \u00dcberlegungen.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.newsweek.com\/zohran-mamdanis-mother-named-in-new-epstein-files-11447019\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"underline \">Korrekt ist<\/a>, dass Mamdanis Mutter Mira Nair in den neu ver\u00f6ffentlichten Epstein-Akten auftaucht.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.munzinger.de\/register\/portrait\/biographien\/_\/00\/20977\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"underline \">Sie ist Filmregisseurin<\/a>\u00a0und war laut einer E-Mail im Oktober 2009 bei einer Film-Party im Haus der Epstein-Vertrauten Ghislaine Maxwell anwesend. Die\u00a0<a href=\"https:\/\/www.justice.gov\/epstein\/files\/DataSet%2011\/EFTA02438537.pdf\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"underline \">nun ver\u00f6ffentlichte E-Mail<\/a>\u00a0hatte die PR-Beraterin Peggy Siegal an Jeffrey Epstein geschrieben.\n  <\/p>\n<p>            Keine Hinweise auf Existenz eines echten Fotos<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Doch im Oktober 2009 war Mira Nairs Sohn Zohran Mamdani 18 Jahre alt und kein Baby mehr. Er wurde 1991 geboren. Die Konstellation der Menschen auf dem Bild kann also nicht stimmen. Es gibt auch bisher keine weiteren Hinweise, dass in den neuen Epstein-Akten so ein echtes Foto existiert.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Schlie\u00dflich der dritte Hinweis: Fehlerspuren von KI-Verwendung. Das Bild weist zwar so gut wie keine<a href=\"https:\/\/www.rnz.co.nz\/news\/national\/564984\/how-to-tell-if-an-image-or-video-has-been-created-by-ai-and-if-we-still-can\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"underline \">\u00a0typischen KI-Bildfehler<\/a>\u00a0auf. Doch einige Bereiche im Bild sollten Betrachter stutzig machen:\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Der linke Daumen von Mira Nair am Bein ihres Sohnes wirkt unnat\u00fcrlich geformt. Auch der kleine Finger dieser Hand erscheint au\u00dfergew\u00f6hnlich lang. Um ihren Kopf herum ist eine auff\u00e4llige dunkle Bildverf\u00e4rbung zu sehen. Zudem wirkt der \u00dcbergang von Bill Clintons Haaren zum Hintergrund ungew\u00f6hnlich sauber, wie ausgestanzt. Wer im Netz auf Bilder mit solchen Auff\u00e4lligkeiten st\u00f6\u00dft, sollte stets weitere Recherchen zur Herkunft des Bildes anstellen.\n  <\/p>\n<p>            US-Justizministerium ver\u00f6ffentlichte Epstein-Akten nach Gesetz<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Das US-Justizministerium hatte Ende Dezember 2025 mit der\u00a0<a href=\"https:\/\/live.deutsche-boerse.com\/nachrichten\/ROUNDUP-2-Was-in-den-neu-veroeffentlichten-Epstein-Files-steckt-054f8e03-df63-4d08-a4ee-39e153c3ba01\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"underline \">Ver\u00f6ffentlichung der ersten Akten zum Sexualstraft\u00e4ter Epstein<\/a>\u00a0begonnen, nachdem dies per Gesetz verf\u00fcgt worden war. Mittlerweile sind elf Datens\u00e4tze auf der Webseite des Justizministeriums zu finden.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Epstein hatte jahrelang einen Missbrauchsring betrieben, dem Dutzende junge Frauen und Minderj\u00e4hrige zum Opfer fielen. 2019 kam er im Alter von 66 Jahren in einer Gef\u00e4ngniszelle zu Tode. Besonders gro\u00df ist das Interesse an dem Fall, weil Epstein beste Kontakte zu Politikern und bekannten Pers\u00f6nlichkeiten hatte. Oft kam die Frage auf, welche Prominenten in Epsteins Machenschaften verwickelt gewesen sein k\u00f6nnten. Die reine Nennung oder Abbildung in den Epstein-Akten ist allerdings kein Hinweis auf ein Fehlverhalten.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    (Stand: 2.2.2026)\n  <\/p>\n<p>    Recherche vertiefen? Hier geht\u2018s zu den Links<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Haben auch Sie einen Sachverhalt, den man einmal unter die Lupe nehmen sollte? Ein Foto, Video oder eine Aussage, die gepr\u00fcft werden sollte? Dann freuen wir uns \u00fcber Ihre Nachricht an die dpa-Faktenchecker unter 0160 3476409 via WhatsApp (Keine Gew\u00e4hr f\u00fcr die Bearbeitung).\n  <\/p>\n<p>    Transparenzhinweis<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Das Projekt \u201eAugsburg checkt\u2018s\u201c erfolgt in gemeinsamer Zusammenarbeit der Stadt Augsburg, den Stadtwerken Augsburg, der Augsburger Allgemeinen und der Deutschen Presseagentur. Stadt und Stadtwerke stellen Geb\u00e4ude, Liegenschaften sowie Fahrzeuge f\u00fcr die Initiative zur Verf\u00fcgung. Auf Inhalte haben sie keinen Einfluss. Die Faktenchecks wurden von der Deutschen Presseagentur recherchiert und werden \u00fcber die Augsburger Allgemeine publiziert.\u00a0\n  <\/p>\n<ul data-module-id=\"DragDropModule\" class=\"flex flex-wrap justify-start group-[.no-bookmarks]:hidden\">\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Jeffrey Epstein<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Justizministerium der Vereinigten Staaten<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Bill Clinton<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nachdem das US-Justizministerium weitere Ermittlungsakten ver\u00f6ffentlicht hat, sind die Beziehungen des Sexualstraft\u00e4ters Jeffrey Epstein erneut in den Fokus&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":783113,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1846],"tags":[680,772,22714,3364,29,18281,548,663,3934,30,13,23542,1293,56703,1256,176938,14,944,15,176939,12,133228],"class_list":["post-783112","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-augsburg","tag-augsburg","tag-bayern","tag-bill-clinton","tag-de","tag-deutschland","tag-ermittlungsakte","tag-eu","tag-europa","tag-europe","tag-germany","tag-headlines","tag-jeffrey-epstein","tag-justizministerium","tag-justizministerium-der-vereinigten-staaten","tag-kuenstliche-intelligenz","tag-mira-nair","tag-nachrichten","tag-new-york","tag-news","tag-peggy-siegal","tag-schlagzeilen","tag-zohran-mamdani"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116038698510863608","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/783112","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=783112"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/783112\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/783113"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=783112"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=783112"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=783112"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}