{"id":784371,"date":"2026-02-09T16:03:12","date_gmt":"2026-02-09T16:03:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/784371\/"},"modified":"2026-02-09T16:03:12","modified_gmt":"2026-02-09T16:03:12","slug":"xpipe-21-0-terminal-docking-fuer-windows-und-cisco-switch-integration","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/784371\/","title":{"rendered":"XPipe 21.0: Terminal-Docking f\u00fcr Windows und Cisco-Switch-Integration"},"content":{"rendered":"<ol class=\"a-toc__list\">\n<li class=\"a-toc__item&#10;          &#10;            a-toc__item--counter&#10;          &#10;            a-toc__item--current\">\n<p>              XPipe 21.0: Terminal-Docking f\u00fcr Windows und Cisco-Switch-Integration<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>XPipe ist in Version 21.0 erschienen und bringt zahlreiche Neuerungen f\u00fcr die Verwaltung von Servern und Netzwerkger\u00e4ten. Die wichtigste \u00c4nderung ist die Terminal-Docking-Funktion f\u00fcr Windows, mit der sich Terminal-Fenster direkt in die XPipe-Oberfl\u00e4che einbetten lassen. Au\u00dferdem integriert das neue Release Cisco-Switches und erweitert die Proxmox-Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Das Terminal-Docking funktioniert mit den meisten Windows-Terminals wie dem regul\u00e4ren Windows Terminal oder dem freien WezTerm. Nutzer k\u00f6nnen Terminal-Fenster nun direkt in XPipe einbetten, wieder l\u00f6sen oder minimieren. Ein Toggle-Button \u2013 zu finden unten rechts im Fenster \u2013 steuert die Funktion, die sich bei Bedarf in den Einstellungen deaktivieren l\u00e4sst. F\u00fcr die Nutzung mit Terminal-Multiplexern wie zellij ist eine WSL-Distribution erforderlich. Die Entwickler versprechen zudem eine deutlich verbesserte RAM-Nutzung der Anwendung.<\/p>\n<p>Cisco-Switches direkt verwalten<\/p>\n<p>Eine weitere zentrale Neuerung ist die automatische Erkennung von Cisco IOS-Ger\u00e4ten bei SSH-Verbindungen. XPipe listet die Netzwerk-Ports auf, die sich direkt aus der Oberfl\u00e4che heraus verwalten lassen. Administratoren k\u00f6nnen den Port-Status anzeigen und aktualisieren, Ports filtern sowie Interfaces \u00f6ffnen, schlie\u00dfen oder zur\u00fccksetzen. Auch ein Interface-Monitoring mit Fehleranzeige und das Zur\u00fccksetzen von Z\u00e4hlern ist m\u00f6glich. Schlie\u00dflich l\u00e4sst sich auch ein Neustart des Ger\u00e4ts aus XPipe heraus ansto\u00dfen.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich war die Cisco-Integration auf den kostenpflichtigen Professional-Plan beschr\u00e4nkt. Die Funktion ist f\u00fcr einige Wochen nach dem Release kostenlos verf\u00fcgbar, wird danach aber Teil des kommerziellen Professional-Plans. Die Entwickler erw\u00e4gen bei positiver Nutzerresonanz eine Erweiterung auf andere Netzwerkswitch-Hersteller \u2013 konkrete Pl\u00e4ne gibt es dazu aber bisher nicht.<\/p>\n<p>Proxmox-Container und Scripting-Verbesserungen<\/p>\n<p>Bei der Proxmox-Unterst\u00fctzung hat XPipe nachgelegt: Container-Netzwerke werden nun vollst\u00e4ndig unterst\u00fctzt, sodass Administratoren Services und Tunnel nicht nur f\u00fcr virtuelle Maschinen, sondern auch f\u00fcr LXC-Container zentral verwalten k\u00f6nnen. Das \u00d6ffnen von SPICE-Konsolen mit virt-viewer oder remote-viewer ist jetzt ebenfalls mit an Bord. Zudem bestimmt XPipe automatisch, ob f\u00fcr das Proxmox-Dashboard ein localhost-Tunnel ben\u00f6tigt wird \u2013 etwa bei selbstsignierten HTTPS-Zertifikaten.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Das Scripting-System wurde grundlegend \u00fcberarbeitet und vereinfacht. Nutzer k\u00f6nnen nun externe Skript-Quellen \u00fcber URLs einbinden, etwa aus Git-Repositories oder per HTTP. Skripte laufen shell-unabh\u00e4ngig: Ein zsh-Skript funktioniert auch auf Systemen mit bash als Login-Shell, solange zsh installiert ist. Die komplizierte Organisation \u00fcber Skript-Gruppen haben die Entwickler entfernt. Optional lassen sich Skripte zentral in Git-Repos teilen und per Klick importieren.<\/p>\n<p>Git-Synchronisation und SSH-Verbesserungen<\/p>\n<p>Ferner hat XPipe die Git-Synchronisation optimiert: Nutzer k\u00f6nnen die Sync-Frequenz auf einmal pro Sitzung oder manuell einstellen, was die Anzahl der Commits reduziert und mehrere \u00c4nderungen zusammenfasst. Commit-Messages zeigen jetzt die Namen gel\u00f6schter Eintr\u00e4ge statt kryptischer IDs an. Au\u00dferdem ist die Synchronisation zu einfachen lokalen Verzeichnissen ohne Git m\u00f6glich, ebenso wie zu read-only Remotes. Individuelle Git-Credentials lassen sich auf Wunsch priorisieren.<\/p>\n<p>Bei der SSH-Config-Verwaltung haben die Entwickler mehrere Fehler behoben: Eintr\u00e4ge verschwinden nicht mehr beim Neustart, das Schreiben funktioniert besser \u2013 etwa f\u00fcr VS Code \u2013, und die Identity-Erkennung f\u00fcr Patterns wurde verbessert. Ein Custom-Agent-Override ist m\u00f6glich, und Include-Wildcards unterst\u00fctzt XPipe jetzt ebenfalls. Weitere kleinere Verbesserungen betreffen moderne Icons, das \u00d6ffnen von AWS-Web-Dashboards, Yakuake-Support, virt-viewer als VNC-Client sowie die Generierung von WinSCP-ppk-Dateien. Alle Informationen zu den \u00c4nderungen finden sich in den <a href=\"https:\/\/github.com\/xpipe-io\/xpipe\/releases\/tag\/21.0\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Release Notes auf GitHub<\/a>.<\/p>\n<p>XPipe nutzt ein Open-Core-Modell: Die Community-Version ist kostenlos und bietet unbegrenzte Verbindungen, Dateiverwaltung, Scripting und Vault-Synchronisation f\u00fcr private Nutzung. Die kostenpflichtigen Versionen Homelab, Professional und Enterprise bieten zus\u00e4tzliche Funktionen wie Enterprise-Tool-Integrationen, Bulk-Lizenzierung und Priority-Support. Im Januar hatte XPipe <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/XPipe-20-0-Connection-Hub-mit-AWS-Integration-und-SSH-Key-Verwaltung-11137578.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">in Version 20.0<\/a> AWS-Integration f\u00fcr CLI, EC2, SSM und S3 sowie SSH-Key-Generierung eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:fo@heise.de\" title=\"Moritz F\u00f6rster\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">fo<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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