{"id":786222,"date":"2026-02-10T09:25:11","date_gmt":"2026-02-10T09:25:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/786222\/"},"modified":"2026-02-10T09:25:11","modified_gmt":"2026-02-10T09:25:11","slug":"hyperschallrakete-von-muenchner-start-up-in-norwegen-getestet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/786222\/","title":{"rendered":"Hyperschallrakete von M\u00fcnchner Start-up in Norwegen getestet"},"content":{"rendered":"<p>Ein deutsch-britisches Start-up hat eine europ\u00e4ische Hyperschallrakete entwickelt und auch erstmals getestet. Der Prototyp HS1 startete am 3. Februar ohne Sprengkopf vom norwegischen Weltraumbahnhof And\u00f8ya und erreichte sechsfache Schallgeschwindigkeit. Bis 2029 soll der Flugk\u00f6rper serienreif sein.<\/p>\n<p>M\u00fcnchner Start-up Hypersonica \u00fcberraschte mit dem Test<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu ballistischen Raketen, die eine parabelf\u00f6rmige Flugbahn haben, fliegen Hyperschallraketen besonders schnell\u00a0\u2013 mit Mach 5 oder mehr. Sie k\u00f6nnen in einem flacheren Winkel fliegen, sind man\u00f6vrierbar und haben keine vorhersehbare Flugbahn. Deswegen sind sie schwieriger abzufangen. Bisher verf\u00fcgen nur wenige Staaten \u00fcber Hyperschallraketen, darunter China, Russland und die USA. Russland hat nach Angaben Moskaus im Ukraine-Krieg Hyperschallraketen eingesetzt.<\/p>\n<p>Mit dem Testflug Anfang Februar \u00fcberraschte das Unternehmen Hypersonica, das seinen Hauptsitz in M\u00fcnchen und eine Tochtergesellschaft in London hat. Die Rakete HS1 ist nach Unternehmensangaben mehrere Meter lang und wiegt \u00fcber eine Tonne. Technische Details machte das Unternehmen nicht publik.<\/p>\n<p>Technische Herausforderung ist die Man\u00f6vrierf\u00e4higkeit<\/p>\n<p>Neu ist die Hyperschalltechnologie nicht, die Wurzeln reichen bis in die 1930er-Jahre zur\u00fcck. Moderne Hyperschallraketen sollen jedoch steuerbar sein. &#8222;Der Motor ist nicht so sehr das Problem, die technische Herausforderung besteht darin, mit Hyperschallgeschwindigkeit zu fliegen und gleichzeitig mit hoher Pr\u00e4zision zu man\u00f6vrieren&#8220;, sagte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Mitgr\u00fcnder Philipp Kerth. <\/p>\n<p>Ziel des Testflugs war es, so viele Daten wie m\u00f6glich zu sammeln. &#8222;Wir sind die erste Firma in Europa, die einen privat finanzierten Hyperschall-Testflug durchgef\u00fchrt hat.&#8220; Hyperschall sei in Europa seit mehr als 30 Jahren vernachl\u00e4ssigt worden, sagte Kerth. &#8222;Europa hat keine 20 Jahre Zeit, und wir haben keine 20 Milliarden.&#8220; Nach Unternehmensangaben ben\u00f6tigte Hypersonica neun Monate vom Entwurf bis zum Testflug. Vorbild war dabei US-Milliard\u00e4r Elon Musk: Der habe mit Space X gezeigt, dass sich die Entwicklungszeit von Raketen sehr stark beschleunigen lasse.<\/p>\n<p>Mit Informationen der dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein deutsch-britisches Start-up hat eine europ\u00e4ische Hyperschallrakete entwickelt und auch erstmals getestet. Der Prototyp HS1 startete am 3.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":786223,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1827],"tags":[772,29,30,75163,1268,913,2339,428],"class_list":["post-786222","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-muenchen","tag-bayern","tag-deutschland","tag-germany","tag-hyperschallrakete","tag-muenchen","tag-norwegen","tag-oberbayern","tag-start-up"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116045619279721070","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/786222","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=786222"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/786222\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/786223"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=786222"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=786222"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=786222"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}