{"id":786631,"date":"2026-02-10T13:10:11","date_gmt":"2026-02-10T13:10:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/786631\/"},"modified":"2026-02-10T13:10:11","modified_gmt":"2026-02-10T13:10:11","slug":"dresden-erwartet-2026-mehr-gefluechtete-stadt-rechnet-mit-1-450-neuankoemmlingen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/786631\/","title":{"rendered":"Dresden erwartet 2026 mehr Gefl\u00fcchtete \u2013 Stadt rechnet mit 1.450 Neuank\u00f6mmlingen"},"content":{"rendered":"<p>Die Landeshauptstadt Dresden bereitet sich auf steigende Fl\u00fcchtlingszahlen vor. F\u00fcr das Jahr 2026 erwartet die Stadt rund 1.450 neu zugewiesene Gefl\u00fcchtete \u2013 das sind 290 mehr als im Vorjahr. Grund f\u00fcr den Anstieg ist vor allem die anhaltend angespannte Lage in der Ukraine. Die Zahl der Schutzsuchenden von dort nimmt weiter zu.<\/p>\n<p>Im Jahr 2025 wurden insgesamt 1.160 Gefl\u00fcchtete in Dresden aufgenommen, darunter 699 Asylbewerberinnen und Asylbewerber sowie 461 Menschen aus der Ukraine. Zum Vergleich: 2024 waren es 1.298 Asylsuchende und 364 ukrainische Schutzsuchende. 2023 kamen 2.125 Asylbewerberinnen und Asylbewerber sowie 287 Ukrainerinnen und Ukrainer. Besonders hoch war der Zugang im Jahr 2022: \u00dcber 10.000 Menschen aus der Ukraine suchten damals in Dresden Schutz \u2013 mehr als 2.000 von ihnen wurden durch das Sozialamt untergebracht. Die Zahl der von der Landesdirektion zugewiesenen Asylsuchenden lag 2022 bei 1.556, im Jahr zuvor bei 930.&#13;\n<\/p>\n<p>F\u00fcr 2026 rechnet die Stadt mit rund 850 Asylsuchenden und etwa 600 ukrainischen Schutzsuchenden. Die Prognose basiert auf aktuellen Migrationsdaten, bleibt jedoch unsicher \u2013 geopolitische Entwicklungen k\u00f6nnen die Lage jederzeit ver\u00e4ndern. Hoffnung auf Entlastung setzt die Stadt in das Solidarit\u00e4tsabkommen der EU, das ab Juli 2026 ein gerechteres Verteilverfahren innerhalb Europas bringen soll.&#13;\n<\/p>\n<p>Derzeit leben 3.758 Gefl\u00fcchtete in Dresden \u2013 verteilt auf 1.002 Wohnungen und 13 \u00dcbergangswohnheime mit insgesamt 3.824 Pl\u00e4tzen. 79 Prozent der Menschen wohnen dezentral in Wohnungen. Alleinstehende Asylbewerberinnen und -bewerber starten ihren Aufenthalt meist in Wohnheimen, w\u00e4hrend Familien und alleinstehende Frauen bevorzugt in Wohnungen untergebracht werden. Die Stadt passt ihre Kapazit\u00e4ten regelm\u00e4\u00dfig an den Bedarf an. 2025 wurden mehrere Einrichtungen geschlossen, darunter alle Containerbauten sowie die Unterk\u00fcnfte an der Hermann-Mende-Stra\u00dfe und der L\u00f6btauer Stra\u00dfe. Neu hinzugekommen sind Unterk\u00fcnfte f\u00fcr besonders schutzbed\u00fcrftige Personen an der Alexander-Herzen-Stra\u00dfe und der Bautzner Stra\u00dfe. Ab April 2026 wird die Kapazit\u00e4t der Unterkunft an der Lingnerallee (ehemals \u201eCity Herberge\u201c) erweitert. Im Gegenzug kann die kostenintensive Einrichtung in der Gustav-Hartmann-Stra\u00dfe in Laubegast zum 31. M\u00e4rz 2026 geschlossen werden. Die dort lebenden Menschen werden schrittweise in andere Unterk\u00fcnfte verlegt \u2013 mit besonderem Augenmerk auf die Fortsetzung von Integrationsprozessen, etwa durch wohnortnahe Schulpl\u00e4tze f\u00fcr Kinder. Begleitende Angebote sollen den Umzug erleichtern.<\/p>\n<p>Die soziale Betreuung der Gefl\u00fcchteten ist weiterhin gesichert \u2013 sowohl in Wohnheimen als auch in Wohnungen. Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter helfen beim Ankommen, bei Beh\u00f6rdeng\u00e4ngen, beim Deutschlernen und bei der Integration in Schule, Kita und Arbeitswelt. Viele Unternehmen unterst\u00fctzen mit Patenprogrammen, in den Stadtteilen gibt es zahlreiche Mitmachangebote in den Bereichen Bildung, Sport und Kultur. Ehrenamtliche Initiativen und Stadtteilvereine leisten dabei einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe. Die Stadt f\u00f6rdert dieses Engagement im Rahmen ihrer Ehrenamtsf\u00f6rderung..&#13;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Landeshauptstadt Dresden bereitet sich auf steigende Fl\u00fcchtlingszahlen vor. F\u00fcr das Jahr 2026 erwartet die Stadt rund 1.450&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":786632,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1835],"tags":[533,27613,3364,29,2386,141343,5393,177598,30,177597,859,106834],"class_list":["post-786631","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-dresden","tag-asyl","tag-asylsuchende","tag-de","tag-deutschland","tag-dresden","tag-dresden-news","tag-ehrenamt","tag-ehrenamtsfrderung","tag-germany","tag-migrationsdaten","tag-sachsen","tag-schutzsuchende"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116046503916719887","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/786631","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=786631"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/786631\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/786632"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=786631"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=786631"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=786631"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}